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Funkstille

G

Gast

Gast
Nach 5 glücklichen Jahren mit Sohn, Schwieger- und Enkeltochter begann sich mit der Schwangerschaft des zweiten Enkelkindes plötzlich alles zu verändern. Trotz jahrelangem sehr gutem Verhältnis verhielt sich die Schwiegertochter immer komischer, hat alles beobachtet und nichts konnten wir ihr mehr recht machen. Die Enkeltochter durfte plötzlich nur noch selten zu uns und als ich meinen Sohn darauf ansprach, meinte er: Was meinst du, was ich mitmache. Warte bis das zweite geboren ist, dann wird es besser. Aber leider wurde es immer schlimmer. Die Besuche immer seltener. Bei Anrufen wurde meistens erst gar nicht abgenommen. Dann kam die große Aussprache im Februar dieses Jahres. Wir hätten uns zurückgezogen. Sie würden immer warten, dass wir uns melden und wir könnten doch auch mal was mit der Kleinen unternehmen. Alle Versuche, dies zu tun, sind auch weiter gescheitert. Dann der große Knall vor 7 Wochen. Schwiegertochter war mit ihrer Mutter und den beiden Kindern eine Woche in Urlaub. In diesem Urlaub hat die 4jährige wohl ihr T-Shirt angehoben. Als die andere Oma (die sich erst seit der 2. Schwangerschaft einbrachte und vorher nie Zeit hatte, solange sie noch liiert war) sagte, dass man das nicht macht, meinte die Kleine, dass sie das zuhause darf und auch bei meinem Mann. Und jetzt haben sie endlich den Grund gefunden, den Kontakt komplett abzubrechen. Mein Mann könnte dem Kind was getan haben. Das schließen sie aus dem Satz, dass sie ihr T-Shirt heben darf. Keine Ahnung wann sie mal bei uns das T-Shirt gehoben hat und wenn - na und. Was soll da dabei sein. Jedenfalls durften wir nicht mehr ins Haus. Mein Sohn hat mich wie einen Hund vor der Tür stehen lassen und mir dann noch vorgeworfen, das Kind hätte eine Woche Alpträume gehabt, weil ich es gegen seinen Willen umarmt hätte und ich würde auch ständig anrufen, und sie über Nacht haben wollen. Alles frei erfunden. Ich leide wie ein Hund. Verstehe die Welt nicht mehr.
Meine Schwiegertochter war für mich wie die beste Freundin - 5 Jahre lang. Sie war 3 - 4 mal pro Woche da und zwar freiwillig. Nicht weil ich das wollte, sondern weil sie gerne kam. Egal was wir auch vorhatten, wir haben sie immer eingebunden und wir hatten eine tolle Zeit zusammen. Geändert hat sich alles, als ihre Mutter anfing, sich darauf zu besinnen, dass sie eine Tochter hat. Sie war eifersüchtig, dass die Kleine uns so sehr mochte und sehr auf meinen Mann fixiert war, der halt gerne mit ihr herumgealbert hat und sich mit ihr beschäftigte.
Zu dem zweiten Enkelkind fehlt uns jeder Bezug. Wir haben es nur selten gesehen, obwohl wir es gerne anders gehabt hätten. Ich könnte ewig weiterschreiben - aber es ändert ja nichts. Ich weiß nicht weiter, muss versuchen, damit fertig zu werden. Aber es tut so furchtbar weh und ich frag mich ständig, was sie wohl dem Kind erzählen, warum es nicht mehr zur Oma darf. Meine Schwiegertochter sagte mir, dass sie mit ihrer Oma nichts zu tun haben will, denn diese Frau hätte sie nicht gemocht. Sowas wird wohl mein geliebtes Enkelkind von mir auch mal sagen, wenn sie von ihrer Mutter richtig beeinflusst wird. Ich könnte nur noch heulen.
 

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Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Lieber Gast,
alles was Du schreibst, ist sehr gut nachvollziehbar.
Das Böse schleicht sich in Herzen, ohne dass es der betreffenden Person immer bewusst ist. Sie sagt in kleinen Dingen ja und reicht den kleinen Finger - und das Böse nimmt die ganze Hand. Jeder Mensch hat seine Freiheit, die er zum Guten oder zum Bösen nutzen kann. Wir können den anderen Menschen nicht zwingen eine Entscheidung zu treffen, die wir für gut halten.

Solche Erlebnisse sind verletzend. Du und Dein Mann, wendet Euch Menschen zu, die Euch im Guten zugetan sind und behaltet die schönen Erlebnisse der Vergangenheit im Gedächtnis und versucht, böse Erlebnisse zu vergessen oder zumindest nicht ständig darüber nachzugrübeln. Vorerst ist es vorbei. Grabt die schlimmen Erlebnisse nicht immer wieder aus. Müll, der auf der Deponie vergraben wird, holt man auch nicht mehr hervor.

Alles Gute und Liebe,
Nordrheiner
 
G

Gast

Gast
das tut mir sehr leid, dass deine schwiegertochter sich so verändert hat.

was sagt dein sohn dazu?
er hält zu ihr. Glaubt alles was sie sagt. Aber er ist mit ihr verheiratet. Er ist der Vater seiner Kinder. Ich will mich auch nicht in ihr Leben drängen. Er sagt, ich soll ihnen Zeit geben und er würde sich melden. Zwei Tage nach dem großen Knall schrieb er mir eine SMS, ich solle ihnen ihre Schlüssel per Post zuschicken, das aber nicht falsch verstehen und es wäre nicht böse gemeint. Kurz danach kam noch eine: Ich hab dich lieb. Das hat er wohl zuletzt im Kindergartenalter gesagt, inzwischen ist er über 30!
 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Lass Deinem Sohn Zeit, seine Situation zu regeln. Anscheinend fühlt er sich selbst unwohl und weiß nur nicht, wie er das ändern kann. Er muß selbst auf den Trichter kommen, sich gegen das Böse zu wehren. Er muß es nur selbst wollen. Wenn er schwach ist, kann das lange dauern.
 

marionpe

Aktives Mitglied
Hallo Gast, meine Situation ist so ähnlich wie Deine. Das Schwiegertochter-Problem ist sehr verbreitet. Wir leben schon 4Jahre lang in dieser Situation. Die 2Mädchen-unsere Enkelkinder kennen wir nicht. Wir wissen nur,daß es sie gibt.
Falls Du auf FB bist, ...dort gibt es inzwischen zahlreiche Selbsthilfe-Gruppen.

Ansonsten stimme ich mal wieder der Aussage von Nordrheiner zu. Genauso ist es...


Alles Gute
Petra
 
G

Gast

Gast
Es geht hier nicht um irgendeine zickige Schwiegertochter, sondern um den Verdacht des sexuellen Missbrauchs durch den Großvater (=Ehemann der TE).
Das Kind will nicht mehr dorthin und die Eltern nehmen dies ernst.
Ich kann daran nichts Falsches erkennen.
TE, dein Sohn scheint die Situation auch sehr ernst zu nehmen und einen Missbrauch nicht auszuschließen.
Was sagt dein Mann zu den Vorwürfen?
Das Problem liegt ja bei ihm.
 
B

Bohemia

Gast
Müll, der auf der Deponie vergraben wird, holt man auch nicht mehr hervor.

Alles Gute und Liebe,
Nordrheiner
Meine Tochter hat mich auch auf den Müll geworfen und deshalb kann ich mein Enkelkind nicht sehen bzw. kennenlernen. Als sie drei war durfte ich das aber nun seit drei Jahren schon nicht mehr. Nur weil ich mal laut wurde mit der Stimme. Meine Tochter erwartete, dass ich sie wie eine Prinzessin behandle aber im Gegenzug, sie mich wie Dreck behandeln kann.:rolleyes:
 
B

Bohemia

Gast
Nach 5 glücklichen Jahren mit Sohn, Schwieger- und Enkeltochter begann sich mit der Schwangerschaft des zweiten Enkelkindes plötzlich alles zu verändern. Trotz jahrelangem sehr gutem Verhältnis verhielt sich die Schwiegertochter immer komischer, hat alles beobachtet und nichts konnten wir ihr mehr recht machen. Die Enkeltochter durfte plötzlich nur noch selten zu uns und als ich meinen Sohn darauf ansprach, meinte er: Was meinst du, was ich mitmache. Warte bis das zweite geboren ist, dann wird es besser. Aber leider wurde es immer schlimmer. Die Besuche immer seltener. Bei Anrufen wurde meistens erst gar nicht abgenommen. Dann kam die große Aussprache im Februar dieses Jahres. Wir hätten uns zurückgezogen. Sie würden immer warten, dass wir uns melden und wir könnten doch auch mal was mit der Kleinen unternehmen. Alle Versuche, dies zu tun, sind auch weiter gescheitert. Dann der große Knall vor 7 Wochen. Schwiegertochter war mit ihrer Mutter und den beiden Kindern eine Woche in Urlaub. In diesem Urlaub hat die 4jährige wohl ihr T-Shirt angehoben. Als die andere Oma (die sich erst seit der 2. Schwangerschaft einbrachte und vorher nie Zeit hatte, solange sie noch liiert war) sagte, dass man das nicht macht, meinte die Kleine, dass sie das zuhause darf und auch bei meinem Mann. Und jetzt haben sie endlich den Grund gefunden, den Kontakt komplett abzubrechen. Mein Mann könnte dem Kind was getan haben. Das schließen sie aus dem Satz, dass sie ihr T-Shirt heben darf. Keine Ahnung wann sie mal bei uns das T-Shirt gehoben hat und wenn - na und. Was soll da dabei sein. Jedenfalls durften wir nicht mehr ins Haus. Mein Sohn hat mich wie einen Hund vor der Tür stehen lassen und mir dann noch vorgeworfen, das Kind hätte eine Woche Alpträume gehabt, weil ich es gegen seinen Willen umarmt hätte und ich würde auch ständig anrufen, und sie über Nacht haben wollen. Alles frei erfunden. Ich leide wie ein Hund. Verstehe die Welt nicht mehr.
Meine Schwiegertochter war für mich wie die beste Freundin - 5 Jahre lang. Sie war 3 - 4 mal pro Woche da und zwar freiwillig. Nicht weil ich das wollte, sondern weil sie gerne kam. Egal was wir auch vorhatten, wir haben sie immer eingebunden und wir hatten eine tolle Zeit zusammen. Geändert hat sich alles, als ihre Mutter anfing, sich darauf zu besinnen, dass sie eine Tochter hat. Sie war eifersüchtig, dass die Kleine uns so sehr mochte und sehr auf meinen Mann fixiert war, der halt gerne mit ihr herumgealbert hat und sich mit ihr beschäftigte.
Zu dem zweiten Enkelkind fehlt uns jeder Bezug. Wir haben es nur selten gesehen, obwohl wir es gerne anders gehabt hätten. Ich könnte ewig weiterschreiben - aber es ändert ja nichts. Ich weiß nicht weiter, muss versuchen, damit fertig zu werden. Aber es tut so furchtbar weh und ich frag mich ständig, was sie wohl dem Kind erzählen, warum es nicht mehr zur Oma darf. Meine Schwiegertochter sagte mir, dass sie mit ihrer Oma nichts zu tun haben will, denn diese Frau hätte sie nicht gemocht. Sowas wird wohl mein geliebtes Enkelkind von mir auch mal sagen, wenn sie von ihrer Mutter richtig beeinflusst wird. Ich könnte nur noch heulen.
Leider gibt es so was immer wieder mal. Eifersucht und Neid können viel Unheil anrichten. Manche Menschen können sehr besitzergreifend sein. Ich hoffe, es renkt sich wieder ein bei euch.
 

-sofia-

Sehr aktives Mitglied
Es geht hier nicht um irgendeine zickige Schwiegertochter, sondern um den Verdacht des sexuellen Missbrauchs durch den Großvater (=Ehemann der TE).
Das Kind will nicht mehr dorthin und die Eltern nehmen dies ernst.
Ich kann daran nichts Falsches erkennen.
TE, dein Sohn scheint die Situation auch sehr ernst zu nehmen und einen Missbrauch nicht auszuschließen.
Was sagt dein Mann zu den Vorwürfen?
Das Problem liegt ja bei ihm.
@ TE , Wenn der Beitrag des Gastes den Tatsachen entspricht, dann ist die Funkstille weder auf Neid noch Eifersucht zurückzuführen, sondern ein Maßnahme , um dein Enkelkind zu schützen.
Was sagt dein Mann denn dazu? Wird zu den Vorwürfen geschwiegen?
 

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