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Fühlt jemand ähnlich?

Ja, ist im Verein, schon lange. Aber zur Zeit kein Bock. Dramen spielen sich auch hier ab, wenn Trainigszeit ist...
Nach Mustern habe ich auch schon gesucht... Scheinbar ist es auswegslos...
Versuchst du manchmal, mit ihm darüber zu sprechen, wie es ihm eigentlich geht - ganz unabhängig von seinen Ausrastern? Also ob ihn etwas bedrückt, ob er unzufrieden ist oder ob ihn irgendetwas beschäftigt, worüber er vielleicht sonst nicht spricht?

Ich frage mich, ob er selbst überhaupt ausdrücken kann, was in ihm vorgeht. Vielleicht kann er es ja auch gar nicht richtig einordnen. Manchmal steckt hinter solchen Reaktionen mehr, als man von außen erkennen kann.
 
Die ADHS Kinder, die ich so erlebt habe, reagieren nur auf Belohnung, nie auf Bestrafung. Gerede über Gefühle interessiert die nicht. Was motiviert dein Kind? Was will es?
 
Hm, hast du auch so ein Kind? All das, was du beschreibst gibt es bei uns. Was mich eben noch mehr verzweifeln lässt... Hätte mir das vor Jahren jemand vorhergesagt, dass ich in solch einer Situation sein werde, hätte ich es nicht geglaubt... In meiner Arbeit sind es gerade die schwierigen Kinder, die ich sehr gut unterstützen kann. Doch zuhause geht es nicht... Auch wenn es die gleichen Mittel sind. Ich bin der geduldigste Mensch, aber irgendwann geht es nicht mehr.

Und wieder lese ich folgendes-

Ich bin in meinem job super.. (erstmal gut)
Aber als Mutter versage ich .. aber ich bin nicht das Problem sondern aufjedenfall mein Kind.


Du suchst beim Kind das Problem
Nicht bei dir

Tiere / Kinder / Babys (krabbeln )gehen nicht zu allen Menschen gleich gerne hin. Weil da ein gewisses Gespür herrscht

Warum können die Problemfälle bei dir im Job zu dir und du bietest dort einen sicheren Hafen.

Zu Hause bei deinem Kind schaffst du es nicht- warum?
Weil das nicht bezahlt ist? Dort keine Leistung erbracht werden muss.
Gerade das ist DEIN Produkt (um es mal ganz nüchtern zu sagen) gerade da sollte auch wenn es unentgeltlich ist .. dein Augenmerk hin.

Schaffen nur leider so wenige Eltern

Auf die Punkte die ich aufgezählt habe gehst du nicht ein .. warum?

Ich sehe täglich irgendwelche Mütter mit Kinderwägen das Kind / Baby weint sie spielen am Handy .., das ist Erzieherisch nunmal falsch .. und das ist eine Situation..
da kann man erahnen das Kind wird auch in den eigenen vier Wänden ignoriert.. genau das brauchen Kinder nicht-> ignorieren führt zu Verhaltensauffälligkeiten. Weil das Kind lernt meine Bedürfnisse sind für meine Bezugspersonen unwichtig .. also werden sie lauter oder ganz leise… schonmal schlecht wenn man in einer Abhängigkeit ist und das ist ein Kind .

Die anderen Tipps von marisol und die Fragen blaumeise sind auch gut. Vielleicht beantwortest du die Fragen von blaumeise und nimmst von marisol Tipps an.
 
Versuche mal mit deinem Kind zu sprechen auf Augenhöhe - wo der Schuh drückt. Welche Gefühle er / oder sie hat . Wie ihr gemeinsam es besser gestalten könnt. Das Kind war 8 oder 9 das heißt reden und ein Gespräch führen ist möglich.. aber ruhig !! Nicht mit Vorwürfen - Böses Böses Kind

Sondern ruhig - Versuche es mit einfachen Worten aber als wäre er oder sie ein erwachsener.. was es denn will was es denn braucht wie ihr gemeinsam Lösungen finden könntet. Was denn fehlt …
Ein Mangel an Aufmerksamkeit / Liebe / Anerkennung… ermutigen .. zeigen man ist da egal was ist. Nicht verschwinden sondern da sein!

Weiteres wenn die Diagnose adhs ist - kannst du Neurofeedback/biofeedback mit ihm austesten - das kostet aber ist keine kassaleistung das sind keine Medikamente da wird das Gehirn trainiert die Reizüberflutung besser zu steuern. Das wäre durchaus einen Versuch wert.

Das funktioniert bei adhs nicht aber Autismus da stecken andere Mechanismen dahinter diesbezüglich wird gerade in Amerika etwas erforscht .. tut hier aber nichts zur Sache. Sollte eben wie gesagt die adhs Diagnose stimmen.

Zum Thema Sport so wie marisol gesagt hat vielleicht ist ein Gruppensport nichts für ihn oder sie sondern Einzelsport wie Turner
Und und eben einzelsetting wo er / oder sie nicht verglichen wird ..

Wichtig ist aber Dich erstmal nicht als das Opfer deines Kindes zu sehen. Diese Haltung solltest Du schleunigst ablegen.
 
Warum können die Problemfälle bei dir im Job zu dir und du bietest dort einen sicheren Hafen.

Zu Hause bei deinem Kind schaffst du es nicht- warum?
Weil das nicht bezahlt ist? Dort keine Leistung erbracht werden muss.
Das finde ich sehr hart und wenig hilfreich.
Ich sehe täglich irgendwelche Mütter mit Kinderwägen das Kind / Baby weint sie spielen am Handy .., das ist Erzieherisch nunmal falsch .. und das ist eine Situation..
da kann man erahnen das Kind wird auch in den eigenen vier Wänden ignoriert..
Was hat das mit der Ratsuchenden hier zu tun?
 
Das finde ich sehr hart und wenig hilfreich.

Was hat das mit der Ratsuchenden hier zu tun?
Das finde ich sehr hart und wenig hilfreich.

Was hat das mit der Ratsuchenden hier zu tun?

Es piekst mich an wenn Eltern ihr Kind als „Problem“ sehen. Und die eigene Überforderung nicht eingesehen wird ..
falsche Denkweise. Ein Kind ist ein Kind kein erwachsener. Es kann nicht s dafür.

Ich weiß das ich es in dem Falle sehr hart formuliert hatte. Aber es ist einfach Verantwortung abschieben und bis zu einem gewissen Grad sollte man sich schon bewusst sein - wenn man Kinder bekommt das es nunmal anstrengend wird. Das ist ein fulltime Job. Deswegen überlegt man es sich hoffentlich auch gut. Zumindest ist dies mein Standpunkt. Und kommuniziere das auch so hart in meinem Umfeld .. jammernde Eltern mit der Denkweise hören exakt das selbe. Auch wenn ich sie persönlich kenne…

Das Beispiel diente dazu das auf die Bedürfnisse der Kinder nicht mehr eingegangen wird. Und genau das ist der Knackpunkt. Alle sind toll im Job .. zu Hause das eigene Kind hat aber keine tollen Eltern na gratuliere .. Schade dass das heutzutage keinen Wert mehr hat und dementsprechend die Zahlen an psychischen Erkrankungen steigen .. für die dann niemand die Verantwortung hat natürlich…

Auch wenn ein Kind neurodivergent ist - kann man mit liebevollem zugewandten Verhalten sehr sehr viele Dinge gut machen.

Verantwortung übernehmen
Nicht den schwarzen Peter dem Kind geben
 

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