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Fühle mich mit meiner Mutter nicht verbunden

K

Kitty

Gast
Hallo,

ist es normal, keine enge Bindung zu der eigenen Mutter zu fühlen, auch wenn man in einer "normalen" Familie aufgewachsen ist?

Ich habe mich mit meiner Mutter noch nie sonderlich verbunden gefühlt und kann mir das selbst nicht erklären. Es gab früher in meiner Kindheit ein paar familiäre Streitigkeiten die ich mitbekommen habe, aber ansonsten war sie immer eine ganz normale Mutter. Hat alles für mich getan und ich war ihr Wunschkind. Dahingehend alles gut. Sie ist halt nur vom Wesen ein komplett anderer Mensch als ich, die Chemie passt einfach nicht und auch wenn ich es mir nur schwer eingestehen möchte, aber wäre sie nicht meine Mutter hätte ich wohl gar keinen Kontakt mehr zu ihr. Im Gegensatz zu mir hängt meine Mutter jedoch sehr an mir und es würde ihr das Herz brechen, weshalb ich den Kontakt aufrecht erhalte. Ich selbst fände es auch sehr schade und es würde mich belasten, weshalb ein Kontaktabbruch nicht in Frage kommt. Es ist aber nur so schwer. Jedes Mal, wenn ich mit ihr rede über irgendwelche Sachen habe ich das Gefühl, sie wäre von einem anderen Stern und das jeder von uns in seiner eigenen Welt lebt. Seit ich damals ausgezogen und in das Berufsleben eingestiegen bin, haben wir uns sogar noch mehr entfremdet. Meine Mutter kennt mich eigentlich nicht. Sie weiß nichts von den Dingen, die mich begeistern oder was meine innigsten Wünsche sind. Auch ihre Ratschläge, die sie immer erteilt, passen so gar nicht zu mir und ich bin schon jedes Mal genervt, wenn sie wieder helfen möchte, obwohl sie das nicht kann. Schwer zu beschreiben. Zu meinem Vater hatte ich im Übrigen immer einen sehr guten Kontakt und er war eine wichtige Bezugsperson für mich, wir waren uns auch in vielen Dingen ähnlich. Meine Mutter hingegen wird mir immer fremder und ich merke regelrecht, wie wir uns innerlich auseinander gelebt haben. Wir sind einfach zu unterschiedlich und ich habe mich einfach meinem Lebensumständen geschuldet, weiterentwickelt. Ich passe einfach nicht mehr in meine Familie bzw zu meiner Mutter.

Kennt dieses Gefühl noch jemand?
 
Du bist halt ein Papa Kind.

Ich kann über mich selbst sagen das ich mich weder mit meiner Mutter noch mit meinem Vater in irgendeiner Weise "verbunden" fühle. Trotzdem liebe ich sie beide.
 
Naja meine Mutter ist etwas speziell. Sie geht nicht arbeiten und redet oft über Fußball. Sie ist eine transgeder und lebt heute als Mann. Aber das hat mich eigentlich nie gestört. Mich stört aber, dass wir uns so entfremdet haben. Denkt ihr das ist nur eine Phase?
Vor diesem Hintergrund ist es logisch, wenn ihr euch nicht nah steht - tiefenanalytisch hat die Frau, die dir weibliches Rollenvorbild war/sein sollte, sich "umentschieden, was gerade eine Tochter hilflos zurücklassen kann.
Du erwähnst die Transidentität deiner "2.Vaters" beiläufig am Rande. Ist das so? Gehst du damit wirklich abgeklärt um?
Ganz ehrlich? Hätte meine Ma sich irgendwann dazu entschlossen, fortan ein Mann zu sein, über Fußball zu schwafeln etc., hätte ich sie ausgelacht.
Ganz egal, ob die Trans-Geschichte mittlerweile en vogue ist oder nicht.
Es ist kein Wunder, dass ihr euch fremd seid.
Hat sie dich auf diese "Angleichung" vorbereitet? Ist das Thema bei euch?
Oder wurdest du vor vollendete Tatsachen gestellt?
 
Die Antwort mit dem Transgender oben stammt NICHT von mir. Keine Ahnung wer meint, sich als mich ausgeben zu wollen. Wäre schön, wenn das ein Admin löschen könnte. Danke.
 
Öha. Naja, das kann einen schon irritieren, egal wie offen man mit dem Thema umgeht. Vielleicht dauert es einfach sich daran zu gewöhnen.
Am Ende des Tages macht es doch nichts. Dann seid ihr euch eben ein wenig fremd. Die Mutter wie du sie kanntest ist ja auch ein klein wenig nicht mehr da.

Die Antwort hat irgendein Fremder in meinem Namen geschrieben, dass war nicht ich 🤷 Meine Mutter ist kein Transgender. Da hat sich wohl jemand einen "Spaß" erlaubt. Scheinbar ist es nicht ratsam, hier als Gast zu schreiben. Trotzdem vielen Dank für deine Antwort.
 
Die Antwort mit dem Transgender oben stammt NICHT von mir. Keine Ahnung wer meint, sich als mich ausgeben zu wollen. Wäre schön, wenn das ein Admin löschen könnte. Danke.
Naja meine Mutter ist etwas speziell. Sie geht nicht arbeiten und redet oft über Fußball. Sie ist eine transgeder und lebt heute als Mann. Aber das hat mich eigentlich nie gestört. Mich stört aber, dass wir uns so entfremdet haben. Denkt ihr das ist nur eine Phase?

Du Lügner! Wie kannst du dir erlauben, in meinem Namen irgendwelche Lügen zu verbreiten! Macht es dir Spaß, dich als mich bzw eine andere Person auszugeben und andere Menschen zu veräppeln? Unfassbar ...
 
Hallo,

ist es normal, keine enge Bindung zu der eigenen Mutter zu fühlen, auch wenn man in einer "normalen" Familie aufgewachsen ist?

Ich habe mich mit meiner Mutter noch nie sonderlich verbunden gefühlt und kann mir das selbst nicht erklären. Es gab früher in meiner Kindheit ein paar familiäre Streitigkeiten die ich mitbekommen habe, aber ansonsten war sie immer eine ganz normale Mutter. Hat alles für mich getan und ich war ihr Wunschkind. Dahingehend alles gut. Sie ist halt nur vom Wesen ein komplett anderer Mensch als ich, die Chemie passt einfach nicht und auch wenn ich es mir nur schwer eingestehen möchte, aber wäre sie nicht meine Mutter hätte ich wohl gar keinen Kontakt mehr zu ihr. Im Gegensatz zu mir hängt meine Mutter jedoch sehr an mir und es würde ihr das Herz brechen, weshalb ich den Kontakt aufrecht erhalte. Ich selbst fände es auch sehr schade und es würde mich belasten, weshalb ein Kontaktabbruch nicht in Frage kommt. Es ist aber nur so schwer. Jedes Mal, wenn ich mit ihr rede über irgendwelche Sachen habe ich das Gefühl, sie wäre von einem anderen Stern und das jeder von uns in seiner eigenen Welt lebt. Seit ich damals ausgezogen und in das Berufsleben eingestiegen bin, haben wir uns sogar noch mehr entfremdet. Meine Mutter kennt mich eigentlich nicht. Sie weiß nichts von den Dingen, die mich begeistern oder was meine innigsten Wünsche sind. Auch ihre Ratschläge, die sie immer erteilt, passen so gar nicht zu mir und ich bin schon jedes Mal genervt, wenn sie wieder helfen möchte, obwohl sie das nicht kann. Schwer zu beschreiben. Zu meinem Vater hatte ich im Übrigen immer einen sehr guten Kontakt und er war eine wichtige Bezugsperson für mich, wir waren uns auch in vielen Dingen ähnlich. Meine Mutter hingegen wird mir immer fremder und ich merke regelrecht, wie wir uns innerlich auseinander gelebt haben. Wir sind einfach zu unterschiedlich und ich habe mich einfach meinem Lebensumständen geschuldet, weiterentwickelt. Ich passe einfach nicht mehr in meine Familie bzw zu meiner Mutter.

Kennt dieses Gefühl noch jemand?
Letztlich wird es im Erwachsenenleben tatsächlich eine Beziehung zwischen zwei erwachsenen Leuten, bei denen man sich halt mag oder nicht.

Trotzdem ist die Beziehung zu den Eltern insofern schon "magisch", weil sie einfach das Fundament für unsere ganze Existenz ist und damit sehr mächtig. Es ist demnach selten, dass sie in Gleichgültigkeit mündet.

Ich verstehe zum Beispiel nicht, warum Du erwägst, den Kontakt abzubrechen, nur weil Mutter etwas nervt.
 
Ich habe mit meiner Mutter auch nicht das geringste gemein. Wir denken völlig unterschiedlich, wenn wir früher miteinander mal über was privates geredet haben, war das immer, als würde ich chinesisch und sie Kisuaheli sprechen. Aber da sie außerdem eine fürchterliche Klatschbase ist (während ich der verschwiegene Typ bin), darf ich ihr gar nichts privates erzählen, weil sie intime Dinge erstens sofort in der ganzen Gegend herumklatschen würde und zweitens, weil sie, siehe oben, es sowieso nicht versteht, daher nicht das weitererzählen würde was ich tatsächlich sagte, sondern irgendeinen Quatsch, den sie sich selbst daraus zusammengesponnen hat. Und dann wird es regelmäßig oberpeinlich, wenn irgendwelche Storys über mich kursieren, die von vorn bis hinten Schwachsinn sind.
Verwandt sein heißt eben nicht, daß man sich automatisch versteht oder daß man gleich denkt. Kinder sind nicht die Klone ihrer Eltern, sondern eigenständige Wesen mit eigenen Gedanken. Leider begreifen manche Eltern das nicht und bilden sich ein, die Kinder müßten so sein wie sie sich das vorstellen. Daraus ist schon jede Menge Leid und Unglück entstanden.
 

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