Hallo, nochmal vielen Dank an euch alle für eure Antworten.
Mir hat es geholfen, mir bewusst zu machen, dass der Selbstwert tatsächlich die ganze Zeit da ist, aber verdeckt wird von negativen Gedanken und Gefühlen.
Auch, dass ich den Fokus auf mir selbst halten muss, das war eine hilfreiche Erkenntnis.
Ich versuche das jetzt jeden Tag anzuwenden, wenn ich merke, ich drifte ab in Vergleiche und Verzweiflung. Zu verstehen, dass man vergleichen nicht abstellen kann, aber es dann solche mit positiven Einfluss für einen selbst sein sollten, ist auch eine wichtig Erkenntnis.
Tue mich aber nicht so leicht, bin ja noch am Anfang allerdings...Mein Freund hat gestern erst wieder erzählt, was für eine tolle Feier sie hatten und wie viele Menschen da waren und da wurden meine negativen Gedanken fast wieder übermächtig, von wegen, er hat so viele gute Freunde, hätte ich doch als ich jung war auch mehr Freundschaften geschlossen bzw. wäre ich doch auch offener und engagierter und hätte mehr Lust dies und das zu tun...bla bla bla.
Im Endeffekt kann man wahrscheinlich sagen: Wenn ich diese Dinge wirklich gewollte hätte/ wollen würde/mich damit wohlfühlen würde, dann hätte ich sie auch gemacht. So ist es halt immer noch das schlechte Gewissen, dass mich überkommt, weil ich nicht so denke oder fühle wie es die Norm in der Gesellschaft oft erwartet.
Zudem kam mir der Gedanke, dass ja tausende, millionen Menschen auf der Welt schlechter sein müssten als mein Freund, weil sie sich nicht sozial engagieren oder gut und gerne mit Menschen umgehen...
Was sagt ihr zu diesem Gedankenfortschritt und habt ihr weitere Tipps?
Danke noch mal an eure lieben Antworten!