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Frutarier, UrKöstler, Breatharianer & Co.

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Bei derart konzentrierten Kohlehydratspeisen wie Brot, Nudeln,Reis usw. fehlen noch ganz andere wichtige Stoffe, um die Nährstoffe optimal aufzunehmen, und das sind die Enzyme. Diese sind nur in "lebendiger" Nahrung vorhanden, nicht mehr in erhitzter. Die Hitze hat sie gekillt.
Muttermilch schmeckt süßlich, das heißt, dass die sog.Kohlehydrate in der Muttermilch bereits in abgebauter Einfachzuckerform vorhanden sein müssen,sonst würde es nicht süß schmecken. Mach mal den Erbsentest: Anfangs schmecken sie süßlich, später wenn sich die Einfachzucker in Kohlehydrate umgewandelt haben, nicht mehr. Genauso beim Mais.
So, und nun führen wir dem Körper kohlehydratreiche, wasserentzogene Nahrung zu, und er muss dann Schwerstarbeit leisten, um all diese komplizierten Moleküle abzubauen in die Einfachbausteine, um sie überhaupt aufnehmen zu können. Genauso verhält es sich mit den Proteinmolekülen - auch da muss er Schwerarbeit leisten und verbraucht dabei viel Energie. Daher sind viele nach solchen Speisen müde. Bei frischen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse mit einem Wassergehalt, wie er dem Wassergehalt in unserem Körper und dem der Erde ähnelt, fällt diese Schwerarbeit nicht an, denn die Nährstoffe sind darin in sofort aufnehmbarer Form vorhanden, und das Transportmittel Wasser ist auch genügend vorhanden.
Und da konzentrierte Speisen wie Brot, usw. zudem sehr wasserarm sind, hat der Körper nicht einmal das nötige Wasser, um Schlacken auszuscheiden. Es sei denn man trinkt sehr viel zu den Mahlzeiten. So dass es in etwa so aussieht: ca. 30 % konzentrierte Nahrung, und ca. 70% Wasser.

Für eine fleischlose Ernährung sprechen so viele Gründe, nicht nur gesundheitliche und ökologische Gründe. Der Hauptgrund ist der, kein Leid an anderen Lebewesen zu verursachen, weder direkt noch indirekt.
 
also, den möchte ich sehen, der brot, reis etc. ohne alles isst.^^
und rohkost ist nicht per se leichter verdaulich, kann also auch müde machen.
außerdem SOLL man ja viel trinken. das sagen sowohl die verfechter der klassischen ernährungslehre als auch die alternativer konzepte.

Für eine fleischlose Ernährung sprechen so viele Gründe, nicht nur gesundheitliche und ökologische Gründe. Der Hauptgrund ist der, kein Leid an anderen Lebewesen zu verursachen, weder direkt noch indirekt.

die ganzen gesundheitlichen argumente überzeugen mich nicht (es gibt widersprüchliche studien zur lebenserwartung und gesundheit von vegetariern), und nichts für ungut, deine (muttermilch-analogie, "lebendige nahrung") erst recht nicht. allenfalls die ökologischen und ethischen argumente überzeugen mich zum teil. sollte ich mal vegetarier werden (ich will es weder ausschließen noch versprechen) so würden mich niemals die argumente irgendwelcher unwissenschaftlicher theorien umschwenken lassen, sondern primär ökologische aspekte, weil die einigermaßen eindeutig sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
also, den möchte ich sehen, der brot, reis etc. ohne alles isst.^^
und rohkost ist nicht per se leichter verdaulich, kann also auch müde machen.

UrKöstler lehnen Brot, Reis, Nudeln etc. ab.

Ihr Kostplan ist sehr karg... jede Menge Wildkräuter (Giersch, Brennessel <-- mir schleierhaft, wie man die roh essen bzw. überhaupt pflücken kann, Löwenzahn etc.), mindestens 2 Handvoll zu jeder Mahlzeit. Im Winter wird dann Moos unter dem Schnee rausgescharrt, Vogelmiere gesucht und alte Brombeerblätter gefuttert.

Dazu rohes Gemüse und Obst, das Obst vorzugsweise in Form von Exoten (Kokosnuss, Avocado, Pitahaya usw.)

Trinken lehnen die Hardliner unter ihnen ebenfalls ab.
 
"Leben und leben lassen" würd ich da sagen. Mir ist eigentlich egal, wie andere Leute sich ernähren. Je eingeschränkter die Essensauswahl, desto komplizierter wird es, etwas so normales wie die tägliche "Nahrungsaufnahme" zu organisieren. Eine breite Auswahl veganer Lebensmittel ist längst nicht überall zu haben...Von Wildkräutern und Anderem ganz zu schweigen...

Ich könnte mir eine vegetarische Ernährung durchaus vorstellen, da ich Gemüse viel lieber mag als Fleisch. Allerdings bin ich wohl nicht überzeugt genug, um es tatsächlich anzugehen. Das hat vor allem praktische Gründe. Wir sind zu zweit und immer unterschiedlich zu kochen, würde uns beiden auf den Keks gehen, glaube ich.
 
Eine breite Auswahl veganer Lebensmittel ist längst nicht überall zu haben...

Also, das wage ich mal zu bezweifeln. Ich wohne auf'm Dorf und kaufe was ich brauche im Supermarkt/Discounter. Luxusgenussgüter bestelle ich mir ab und an im Internet - die brauche ich aber nicht - die will ich nur.
 
UrKöstler lehnen Brot, Reis, Nudeln etc. ab.

ja, ich weiß, das leutet ein.

Trinken lehnen die Hardliner unter ihnen ebenfalls ab.
gerade beim trinken zeigt sich ja, wie sehr sich die einzelnen disziplinen unterscheiden.
guru x sagt, man soll vor dem essen generell etwas trinken; guru y meint, man solle das trinken einschränken, guru z predigt den getränkeverzicht.

auch auf grund der widersprüchlichkeiten zwischen den einzelnen disziplinen klingt keine form der urkost für mich glaubwürdig, sondern eher wie ein willkürliches regelwerk.
 
@hablo
Dich soll hier ja auch gar nichts überzeugen.
Hinterfrage und zweifle ruhig daran.Denn was wahr ist und was nicht, musst Du eh selber herausfinden. Auch ich kann mich irren.
Aber an unseren verschiedenen Meinungen siehst Du mal, wie unterschiedlich diese sein können, und wir können wahrscheinlich noch so weiter machen mit Hin-und HerDiskutieren, tage-, wochenlang, und unsere Energie da hinein verpuffen, und tappen am Ende dann womöglich nach wie vor da, wo wir am Anfang gewesen sind.

@ Acromantula74:
Wo habe ich geschrieben, dass ich Kochen ablehne? Warum projiziert Du das in mein Geschriebenes hinein?
Deine weitere Frage: Du liest etwas von mir und was machst Du? Du machst Dir aufgrund des Gelesenen ein Bild von mir. Dein Denken ordnet es in eine bestimmte Schublade ein von etwas, was Du kennst. Du assoziierst das ,was ich schreibe , mit Wissen, das in Deinem Gedächtnis abgespeichert ist, und vermutest dann, dass ich dies oder jenes sein könnte. Durch diese Brille schaust Du mich dann an.
Und kannst dadurch das, wer oder was ich tatsächlich bin oder wie ich lebe, völlig verfehlen.
 
Aber an unseren verschiedenen Meinungen siehst Du mal, wie unterschiedlich diese sein können, und wir können wahrscheinlich noch so weiter machen mit Hin-und HerDiskutieren, tage-, wochenlang, und unsere Energie da hinein verpuffen, und tappen am Ende dann womöglich nach wie vor da, wo wir am Anfang gewesen sind.

wahrscheinlich, ja, da hast du wohl recht. 🙂
 
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