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Freundschaften oder Bekanntschaften um die 40 aufbauen

Nur Denkanstöße.

Freundschaften entstehen genauso. Manche Kontakte sind eben nur oberflächlich und verfliegen und andere haben Tiefgang. Man läuft sich nicht im Supermarkt über den Weg und auf der Stirn steht: Klasse, da steht mein künftiger Freund, sondern nur über Interessen, Themen, Bindung, Erleben, entsteht eine Freundschaft und das oft über jahrelang vorausgegangenen Kontakt.
Aus Deinen Beiträgen liest sich viel Enttäuschung und Verbitterung heraus, bist du von Freunden enttäuscht worden?
 
Du wertest ständig Kontakte aller Art, die Kontaktaufnahmen, die bei mir zb über den Sport oder Arbeit, gemeinsame Hobbys zu Stande kamen kräftig ab.

Dann frage ich mal umgekehrt. Wie entstehen denn sonst Freundschaft? Wenn nicht über Kontakte oder Interessen?

Erstaunt gucke - was ist abwertend daran, die aufzuzeigen, dass es bisher womöglich immer nur Zweckbekanntschaften für Freizeitgestaltung waren?
Und das eventuell hier ein Ansatzpunkt liegen könnte?

Fragtest du nicht nach Denkanstößen?

Wenn du etwas Bestimmtes lesen möchtest, solltest du das im Eingangspost ergänzen.


Aus Deinen Beiträgen liest sich viel Enttäuschung und Verbitterung heraus, bist du von Freunden enttäuscht worden?

Und hier gucke ich noch erstaunter - woraus liest du das denn?
Ich habe ja kein Problem mit Freundschaften (außer zu wenig Zeit und Energie für sie, DAS ist tatsächlich nicht schön). Beterchen hat aber ein Problem.
Und da sollte man nach möglichen Gründen und Ansatzpunkten suchen, oder nicht?



Der entscheidende Punkt m.E. könnte sein, was man dafür tut oder nicht tut, um aus losen Kontakten mehr entstehen zu lassen. Und was man dabei transportiert.
 
Erstaunt gucke - was ist abwertend daran, die aufzuzeigen, dass es bisher womöglich immer nur Zweckbekanntschaften für Freizeitgestaltung waren?
Und das eventuell hier ein Ansatzpunkt liegen könnte?

Fragtest du nicht nach Denkanstößen?

Wenn du etwas Bestimmtes lesen möchtest, solltest du das im Eingangspost ergänzen.

Und hier gucke ich noch erstaunter - woraus liest du das denn?
Ich habe ja kein Problem mit Freundschaften (außer zu wenig Zeit und Energie für sie, DAS ist tatsächlich nicht schön). Beterchen hat aber ein Problem.
Und da sollte man nach möglichen Gründen und Ansatzpunkten suchen, oder nicht?
Der entscheidende Punkt m.E. könnte sein, was man dafür tut oder nicht tut, um aus losen Kontakten mehr entstehen zu lassen. Und was man dabei transportiert.

Sorry, selten soviel Quatsch gelesen. Deiner Ausführung nach sind Freundschaften anscheinend angeboren und wer ohne das "Freundschafts-Gen" geboren wurde, geht leer aus?

Ich habe zig mal beruflich den Wohnort gewechselt. Mit 25 hab ich mein Studium abgeschlossen und bis heute Freunde von da "mit genommen", allerdings sind die meisten auch zerbrochen, weil man sich nicht mehr gesehen hat, so ist das im Leben.
Mit 30 hab ich das erste Mal den Wohnort weit weg gewechselt, Fitness Studio, hab zig Leute angelabert, und sei es nur in immer wiederkehrenden Kursen mit denen gequatscht, 1-2 Jahre und schwupps, irgendwann hatte man mal jemanden, der auch außerhalb was gemacht hat und es ging weiter. 1 Kontakt habe ich bis heute.

Seither zig mal umgezogen und immer wieder irgendwo entweder über Job oder Sport (Fitness Studio meistens) oder einmal einen Verein Kontakte aufgebaut und behalten. Das funktionierte immer. Liegt aber an einem selber, wenn man so wie du los zieht und negativ eingestellt ist, geht natürlich nichts, und erzwingen kann man auch nichts.

Und es geht NUR über Gemeinsamkeiten, Hobbys oder Interessen, worüber sonst will man sich sonst unterhalten?

Keine Ahnung, wie in deinen Vorstellungen Freundschaften entstehen sollen. Nicht jeder hat Schulfreunde, würde sogar behaupten, die allerwenigsten, denn die meisten sind mindestens mal umgezogen, beruflich oder privat wegen Partner oder Anderem. Allein deswegen muss man Freundschaften neu aufbauen (können). Deiner Theorie nach würde ja jeder ohne Freunde leben, der über 40 ist und keine Schulfreunde for ever hat.

Sorry.....
 
😁 Entschuldige, das ist nicht nett, aber jetzt musste ich lachen - was zum Geier liest du? Nichts davon, was du behauptest, schrieb ich.


Sorry, selten soviel Quatsch gelesen. Deiner Ausführung nach sind Freundschaften anscheinend angeboren und wer ohne das "Freundschafts-Gen" geboren wurde, geht leer aus?

Aus welchen Fingern saugst du dir das?
Ich schrieb nichts dergleichen.
Irgendwo scheint es da ein ziemliches Verständnisproblem zu geben.

Magst du mir vielleicht zitieren, welcher Passage meiner Posts du DAS entnimmst, damit ich dir erklären kann, was ich damit ausdrücken wollte?

hab zig Leute angelabert, und sei es nur in immer wiederkehrenden Kursen mit denen gequatscht, 1-2 Jahre und schwupps, irgendwann hatte man mal jemanden, der auch außerhalb was gemacht hat und es ging weiter. 1 Kontakt habe ich bis heute.

Eben! Genau so.
Nur genau das scheint Beterchen nicht umsetzen zu können, da es bei ihm ja nicht weiterführt!

Liegt aber an einem selber,

Richtig. Nur so direkt und hart kommt das selten gut rüber.

Und es geht NUR über Gemeinsamkeiten, Hobbys oder Interessen, worüber sonst will man sich sonst unterhalten?

Wo schrieb ich, dass das nicht so wäre?
Zitat bitte, damit ich auch hier erklären kann, was ich vermitteln wollte.

Allein deswegen muss man Freundschaften neu aufbauen (können

Und das scheint für Beterchen ein Problem zu sein. Darum geht es in diesem Thread offensichtlich.

Deiner Theorie nach würde ja jeder ohne Freunde leben, der über 40 ist und keine Schulfreunde for ever hat

Und wieder: Bitte Zitat. Woraus meinst du das herauszulesen? Ich schrieb mit Sicherheit nichts dergleichen.
 
Keine Ahnung, wie in deinen Vorstellungen Freundschaften entstehen sollen. Nicht jeder hat Schulfreunde, würde sogar behaupten, die allerwenigsten, denn die meisten sind mindestens mal umgezogen, beruflich oder privat wegen Partner oder Anderem. Allein deswegen muss man Freundschaften neu aufbauen (können). Deiner Theorie nach würde ja jeder ohne Freunde leben, der über 40 ist und keine Schulfreunde for ever hat
Schulfreunde forever haben meist nur diejenigen Leute, die nie aus ihrem Heimatort weggezogen sind und deren Schulfreunde auch dort wohnen geblieben sind. Diese Leute haben sich aber oftmals persönlich und beruflich nicht in demselben Maße weiterentwickelt wie andere. In vielen Fällen sind sie noch nicht mal aus ihrem Elternhaus weggezogen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Leute etwa, die zwischendurch auch mal woanders gewohnt haben, z.B. zum Studium, und dann nach einigen Jahren in ihren Heimatort/ihre Heimatgegend zurückgezogen sind, haben diese Weiterentwicklung normalerweise durchaus vollzogen.

Ich habe auch noch einen losen Kontakt zu drei, vier Frauen in meinem Heimatort, die ich aus der Schulzeit kenne. Das würde ich aber nicht als richtige Freundschaft bezeichnen. Man schreibt sich oder telefoniert zu Weihnachten, zum Geburtstag, aus dem Urlaub oder zu besonderen Anlässen. Zum Tode meines Partners haben alle zumindest per E-Mail oder Telefonat Anteil genommen und kondoliert. Persönliche Treffen kommen aber nur mit einer dieser Frauen zustande, und das höchstens einmal im Jahr, obwohl ich nur 75 km vom Heimatort entfernt wohne. Nach dem Tod meines Partners haben wir uns im Sommer erstmals nach drei Jahren coronabedingter Pause wieder getroffen. In den drei Jahren bestand nur per WhatsApp oder Kartengruß Kontakt. Dennoch ist es besser als nichts, und ich möchte auf diese Kontakte auch nicht verzichten.

Die Erfahrung, dass Kontakte schnell auseinanderbrechen, wenn der Lebensabschnitt, in dem man sich kennengelernt hatte, zu Ende ist, habe ich auch gemacht. Gerade wenn man um die 30 ist. Die einen sind neidisch auf diejenigen, die schneller einen Job finden oder einen besseren Job finden. Rückzug. Die anderen heiraten und bekommen Kinder. Die Entfremdung zwischen Singles/Kinderlosen und Ehepaaren/Familien ist damit vorprogrammiert. Man hat sich nicht mehr viel zu sagen, kaum noch Gemeinsamkeiten, oftmals wird sogar gestichelt. Rückzug.

Entweder du findest selber im üblichen Alter einen Partner fürs Leben und erfüllst dir mit ihm einen etwa bestehenden Kinderwunsch, oder dir steht mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Leben bevor, in dem es nur wenige intensive und wirklich freundschaftliche Kontakte gibt. Pech gehabt. Je älter man wird, desto schwieriger wird es für alleinstehende Menschen auch, wirklich befriedigende freundschaftliche Kontakte zu anderen Menschen zu finden, die ebenfalls alleinstehend sind. Noch seltener gibt es gute Kontakte zwischen Alleinstehenden und Paaren oder gar Familien. Es ist zwar nicht so, dass es so etwas überhaupt nicht gäbe. Aber es ist höchst selten, und als alleinstehende Person würde ich nicht darauf bauen, dass mir dieses Glück zuteil wird.

Auch mit dem Wiederbeleben eingeschlafener Freundschaften, das in oberschlauen Lebenshilferatgebern so oft empfohlen wird, habe ich persönlich schlechte Erfahrungen gemacht. Das zieht sich gequält dahin, wenn die Lebensumstände nicht zueinander passen und die Leute andere Vorstellungen haben. Eine ehemalige Schulfreundin (verheiratet, kinderlos) wohnt, wie der Zufall es will, nur 25 km von mir entfernt und arbeitet sogar in derselben Stadt wie ich. Dennoch hat sich keine Freundschaft wiederbeleben lassen. Treffen kamen innerhalb eines Zeitraums von mehreren Jahren nur höchst selten zustande, es gab auch keine regelmäßigen Anrufe oder dergleichen. Auch keine Urlaubsgrüße. Auf einem Abijubiläumstreffen tat sie schon vor 15 Jahren vor den anderen so, als ob wir uns kaum noch kennen würden, obwohl ich ein halbes Jahr vorher noch bei ihr und ihrem Mann an einem Samstagabend eingeladen gewesen war (allerdings auch als einziger Gast) und wir uns nach meinem Empfinden gut und angeregt über Gott und die Welt unterhalten hatten. Das sind enttäuschende Erlebnisse, die ich nicht vergesse. Der Kontakt ist seit einigen Jahren wieder komplett eingeschlafen, und ich werde auch keine weiteren Wiederbelebungsversuche mehr unternehmen. Sie hatte schnell heraus, dass ich außer meinem Partner kaum private Kontakte hatte, schon gar nicht zu einflussreichen Menschen, und da war ich uninteressant, obwohl ich mich mit meinem beruflichen Werdegang - Juristin im höheren Dienst und in leitender Position bei einer nicht unbedeutenden Verwaltungsbehörde - nicht zu verstecken brauche. Meinen Partner, dem es nie gelungen ist, beruflich richtig Fuß zu fassen, und der wahrscheinlich schon lange (unerkannt) krank war (denn zum Arzt ging er ja leider nicht), wollte sie offenbar erst gar nicht kennen lernen. Er wurde nie mit eingeladen, und sie hat auch nie von sich aus nach ihm gefragt. Ich wiederum war an den Kreisen, in denen sie vorzugsweise verkehrte (u.a. Verwandte von prominenten Spitzenpolitikern, sowie "Verbindungsbrüder" aus der sehr konservativen Studentenverbindung ihres Mannes) nicht interessiert. So etwas ist keine Freundschaft.

Am besten ist es, sich ab einem gewissen Alter damit abzufinden, seine Freizeit als Alleinstehende/r weitestgehend allein zu gestalten und nicht mehr auf Freunde zu hoffen, aber dennoch dafür offen zu bleiben. Introvertierte Menschen tun sich damit leichter als extravertierte, die ständig Gesellschaft brauchen, um sich wohl zu fühlen. Aber auch als introvertierter Mensch sollte man darauf achten, wenigstens kommunikationsfähig zu bleiben und immer mal wieder etwas Smalltalk mit anderen Menschen zu machen, auch wenn es nur oberflächliche Bekanntschaften sind.

Eine andere Lösung habe ich für den TE leider nicht. Ich will damit nur sagen, dass er kein Einzelfall ist. Im Gegenteil: Diese Entwicklung scheint mir bei Menschen, die nicht spätestens in ihren Dreißigern eine Familie gegründet oder zumindest geheiratet haben, eher die Regel als die Ausnahme zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Normalfall ist doch so, je nach Lebensphase findet man Bekannte, aus denen Freunde werden können. Und diese Lebensphasen, wo man automatisch ständig neuen Leuten mit aber gleicher Basis begegnet, endet spätestens nach Ausbildung oder Studium. Und dann zieht man weg oder man bleibt da und andere ziehen weg, so wie mir auch passiert.

Dann bleiben Hobbys, wobei Vereinssport immer weniger attraktiv wird und Fitness Studios sind halt recht anonym, bis auf manche Kurse, die ein bisschen Vereinsfeeling darstellen.

Der normale Weg wäre dann Heiraten usw und Familie gründen, also nächstes Level. Dann tun sich wieder gleiche Kontakte auf und jetzt kommt der Bruch. Denn wer in bestimmtem Alter nicht mindestens vergeben ist und als "Paar" irgendwo hin kann, der hat ein "Problem", denn wer hockt sich schon dauerhaft allein in eine Kneipe oder in eine Bar oder geht dauerhaft alleine weg. Das kann man "mal" machen aber dann fühlt man sich oft noch einsamer, weil man realisiert, dass aus dieser Aktion nichts erwächst.

Also was tun? Plan ändern, so einfach ist das. Dann muss man dorthin gehen, wo eben Leute mit gleichen Interessen sind, Freundschaften sind nicht angeboren und wachsen nicht auf Bäumen, und sie kommen nicht von heut auf morgen, weil sie - wenn sie vernünftig sind - ebenso auch nicht von heut auf morgen weg sind.

Mit Leuten in Kontakt kommen ist der erste Schritt, ohne dies kommt nichts zu stande, weder Bekannte noch Freunde. Und das kann Jahre (!) dauern, es kann auch relativ schnell gehen, und den Fehler, den viele machen ist, sie quatschen nur das andere Geschlecht an, das fühlt sich dann irgendwann wahllos angegraben und man erlebt Frust, die meisten machen diesen Fehler und versuchen erst mal ne Beziehung oder einen Flirt anzukurbeln statt ihr soziales Umfeld zu stabilisieren, das auch "so" da ist und nicht von einem Beziehungsversuch zum nächsten zu gehen.

Es ist wurst wie alt man ist, das hat nichts mit dem Alter zu tun, sondern mit der Einstellung. Nach Ende des Abiturs bin ich zum Studium und kannte da keinen, jeder war auf sich fixiert, wer da keine Kontakte zu ließ, blieb alleine, wer nach dem Studium keine neuen Kontakte zu ließ genauso, und so weiter.

Es liegt also nicht am Alter, wie es hier so schön dargestellt wird, sondern an der Persönlichkeit.
 
Es liegt also nicht am Alter, wie es hier so schön dargestellt wird, sondern an der Persönlichkeit.
Tatsächlich?
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Zuletzt bearbeitet:
Ich versuche auch seit Jahren neue Kontakte aufzubauen.
Meine Erfahrung ist, bei Facebookgruppen oder auch bei beste Freundin gesucht, dass dort viele Mädels schreiben sie wollen die eine ehrliche Freundschaft, dann aber sind es nur hohle Worte.
Denn, wenn es um ein Treffen geht, dann sind sie mit ihrem 40 Stunden Job als Single ja schon so vereinnahmt. Oder eine brachte neulich, ich solle doch Verständnis dafür haben, dass sie sich nicht um den Kontakt mit mir bemühen kann, weil sie 2 andere kennen gelernt hat und mit denen permanent was unternehmen muss.
Ja, dass ich auch nette Kontakte suche mit der Absicht auf echte Freundschaft ist der Dame egal.
Ich muss für sowas Verständnis haben. Beim Treffen aber sie fände mich so sympathisch und wolle in Kontakt bleiben.
Oder man baut was auf, trifft sich 5 bis 6 Mal und denkt, hey, es könnte in Richtung Freundschaft gehen, bricht der Kontakt ein, die Person meldet sich immer weniger bis irgendwann gar nicht mehr.

Oder erst letztens, hatte man sich 4 Mal mit einer getroffen und gut verstanden, hat man vergessen sich zu melden, ist die so beleidigt, dass sie den ganzen Kontakt abbricht. Wo man sich dann auch denkt, darf man gar keine Fehler mehr machen? Man muss scheinbar perfekt und unfehlbar sein, sonst wird alles weggeschmissen.
Die Dame Mitte 40 sprach aber noch beim letzten Treffen davon dass sie ja auf wahre Freundschaft Wert lege. Ja, was heißt wahre Freundschaft? Dass der andere fehlerfrei sein soll?

Kann noch mehr solche Erlebnisse berichten.
Und meine Suche erstreckt sich jetzt über 6 Jahre. Es waren immer mal kurze Bekanntschaften, aber eine Freundschaft hat sich nicht entwickelt.

Dasselbe gilt für Gruppentreffen und Vereine.
Ich denke wir leben in einer Zeit, die einfach sehr oberflächlich geworden ist.

Die Menschen reden viel, aber esfolgen selten Taten.
Und Zeit für den Aufbau einer Freundschaft wollen die wenigsten wirklich investieren.
Denn da ist meist alles andere wichtiger.
 
Die Menschen reden viel, aber es folgen selten Taten.
Und Zeit für den Aufbau einer Freundschaft wollen die wenigsten wirklich investieren.
Denn da ist meist alles andere wichtiger.
In einer Zeit in meinen 30ern, teils auch noch in meinen 40ern, in der ich meinte, zu wenig Freunde zu haben und mich gezielt um neue Freunde bemühen zu müssen, habe ich auch nur schlechte Erfahrungen gemacht. Deshalb suche ich auch schon seit vielen Jahren nicht mehr aktiv nach Freundschaften. Offen bleiben, wenn man mit Menschen zusammentrifft bei einer Beschäftigung, die man gern ausübt und auch allein ausüben kann, ist etwas ganz anderes. Zwischenmenschlicher Austausch in Foren wie diesem kann auch interessant sein, aber nicht mit dem krampfhaften Vorsatz, hierüber Freunde zu finden. Hauptsache, man hat in irgendeiner Weise noch einen halbwegs konstruktiven Austausch mit anderen Menschen und sitzt nicht nur grübelnd allein herum.
 
Ich schließe Freundschaften zum größten Teil auf Arbeit.
Wobei ich eher gute Bekanntschaften zulasse, denn echte, enge Freundschaften kann man nicht so arg viele pflegen.
Also, ich kann das nicht.
 

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