Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Freundschaften, ein kommen und gehen?

No More Tears

Aktives Mitglied
Ich bin momentan wieder ziemlich gefrustet, wenn ich an das Thema Freundschaften denke. Ich habe das Gefühl als ob Freundschaften heutzutage gar keinen Wert mehr haben, die Leute kommen und gehen. Sobald man mit den Leuten zwecks Schule oder Arbeit nichts mehr mit zu tun hat, ist man aus den Augen, aus den Sinn. Ich finde das so traurig, man hat sich doch immer soo gut verstanden. Aber sobald die Leute weg ziehen, eine andere Arbeitselle oder so haben hört man kaum noch was von einander, da frag ich mich echt wie manche es schaffen seid 10 Jahren befreundet zu sein, ich beneide solche Freundschaften, ich glaube solange würden bei mir keine Freundschaft halten :wein: Dabei finde ich echt nicht, das es an mir liegt, ich melde mich bei den Leuten, frage wie es ihnen geht was sie so machen, ob sie mal Zeit haben, aber immer höre ich nur Ausreden, ich muss Arbeiten blabla hab kein Geld bla bla, komischerweise haben diese Leute für andere Zeit, für mich nicht. Ich habe 1 Schulfreundin die ich schon seid 10 Jahren kenne, die sehe ich vielleicht 1 mal im Jahr, obwohl sie in der selben Stadt wohnt wie ich, immer wenn ich frage ob sie mal Zeit hat heißt es immer nur muss Arbeiten, komischerweise sehe ich die dann öfter mal in der Stadt mit einer anderen Freundin, für die hat man also Zeit, aha, ansonsten haben wir nur per SMS Kontakt, toll oder. Die paar Leute die ich noch kenne, die paar Kontakte, sind alle nur Oberflächlich, man trifft sich hin und wieder mal um was Trinken zu gehen oder zu Tanzen, ansonsten sind ja alle sooo beschäftigt mit ihrer Arbeit, man ich möchte auch einfach mal so einen Kaffee Trinken oder Eis Essen und ne runde Quatschen, oder einfach ne runde Zocken zu Hause und rumblödeln. Bin ich echt so alleine mit meinen Gedanken? Ich bekomme langsam echt Komplexe, bin ich zu langweilig, zu blöd, oder auf sonst eine Art komisch? Ich verstehe das alles nicht. :wein:
 
Und ich dachte schon fast, ich wäre die Einzige, der es so geht. Ich kenne das nur zu gut. Sobald man die Schule beendet hat, hat man kaum noch was mit den Schulfreunden zu tun, die man ja eigentlich seit Jahren kannte und gut befreundet war. Das geht dann weiter in der Ausbildung und später auf der Arbeit - sobald man nicht mehr zusammen arbeitet, geht der Kontakt verloren. Man schreibt vielleicht noch manchmal, findet dann aber nicht mehr so den richtigen Draht zueinander.

Dann kommen halt auch solche Gründe wie Arbeit, Familie, Beziehung usw. warum man keine Zeit hat und man kommt irgendwie nie dazu, sich zu verabreden. Und wenn ich mich mit diesen Leuten dann doch noch mal treffe, habe ich das Gefühl, es wäre eh nicht mehr dasselbe, man hat auf ein mal kaum noch was gemeinsam worüber man reden könnte. Je älter man wir, um so weniger Freunde hat man dann, habe ich so das Gefühl. Es bleiben nur noch ein paar Leute, mit denen man noch sozusagen noch befreundet bleibt. Man konzentriert sich zu sehr auf die Karriere und Partnerschaft, die Freundschaften geraten dadurch bei vielen in den Hintergrund.
 
Echte Freundschaften sind wie Beziehungen ...

von alleine bleiben die nicht erhalten - involviert - altruistisch - ist nicht mehr so en vogue, wo doch alle mit dem 'rat race' voll ausgelastet sind...

Zähl dazu, daß Menschen heute weniger ortsfest sind als früher und aus uns werden Elementarteilchen, die sich oft umkreisen, manchmal sich näherkommen und eher selten sich verbinden....
 
ich kenne das problem leider auch zu gut. ich bin und war immer für mein "freunde" da, hab alle und jeden unterstützt, meine zeit für sie geopfert um festzustellen, dass sie mich teilweise nur ausgenutzt haben. oder andere ziehen weg und versprechen hoch und heilig, in kontakt zu bleiben und nach ca. einem jahr verliert sich das, weil nur ich mich melde. man ist einfach zu gutmütig... :-( ich bin wegen meiner freunde bzw. sogenannten freunde oft deprimiert. aber das beste ist: man hat stets ein offenes ohr für die probleme der freunde, hilft ihnen durch schwere zeiten, tröstet und berät und fällt dadurch selber in ein tiefes loch (bei mir zumindest so), aber wenn ich dann eine schulter zum ausheulen brauche ist niemand da. dann höre ich nur: ja nächste woche klappt es, da ist es zeitlich besser oder so ähnlich. aber ich brauche die schulter zum ausheulen dann nicht eine woche oder ein paar tage später, sondern gleich. selbes wird ja auch von mir erwartet!
 
Ja, mein Gefühl für Freunde ist auch immer sehr nah und beständig, umgekehrt ist das leider nie so gewesen.

Aber durch meinen Sohn habe ich etwas sehr Schönes über echte Freundschaft erfahren:
Er hat einen Freund verloren nachdem er umgezogen ist und wir kurz darauf auch.
Viele Jahre hat er mir das zum Vorwurf gemacht, ich hätte mich nicht gekümmert, ich sei schuld an dem Verlust. Und das sei sein einzig wahrer Freund gewesen.
Vor einigen Wochen sagte er mir, er habe seinen Freund wiedergefunden, auf youtube, weil der da einige Videos erstellt hatte.
Es dauerte ein paar Tage, dann hatten sie sich wieder. Es stellte sich heraus, dass der Freund in kurzer Zeit so oft umgezogen war, dass wir gar keine Chance gehabt hätten den Kontakt zu halten.
Ich bin dann sehr gerne die 50 km gefahren, dass die beiden sich treffen konnten.
Zur Zeit telefonieren sie viel und chatten.

Ich denke, das ist Freundschaft, wenn man sich über alle Schwierigkeiten hinweg wieder findet, und ich denke, das ist etwas sehr, sehr seltenes.
 
Ich bin momentan wieder ziemlich gefrustet, wenn ich an das Thema Freundschaften denke. Ich habe das Gefühl als ob Freundschaften heutzutage gar keinen Wert mehr haben, die Leute kommen und gehen. Sobald man mit den Leuten zwecks Schule oder Arbeit nichts mehr mit zu tun hat, ist man aus den Augen, aus den Sinn. Ich finde das so traurig, man hat sich doch immer soo gut verstanden. Aber sobald die Leute weg ziehen, eine andere Arbeitselle oder so haben hört man kaum noch was von einander, da frag ich mich echt wie manche es schaffen seid 10 Jahren befreundet zu sein, ich beneide solche Freundschaften, ich glaube solange würden bei mir keine Freundschaft halten :wein: Dabei finde ich echt nicht, das es an mir liegt, ich melde mich bei den Leuten, frage wie es ihnen geht was sie so machen, ob sie mal Zeit haben, aber immer höre ich nur Ausreden, ich muss Arbeiten blabla hab kein Geld bla bla, komischerweise haben diese Leute für andere Zeit, für mich nicht. Ich habe 1 Schulfreundin die ich schon seid 10 Jahren kenne, die sehe ich vielleicht 1 mal im Jahr, obwohl sie in der selben Stadt wohnt wie ich, immer wenn ich frage ob sie mal Zeit hat heißt es immer nur muss Arbeiten, komischerweise sehe ich die dann öfter mal in der Stadt mit einer anderen Freundin, für die hat man also Zeit, aha, ansonsten haben wir nur per SMS Kontakt, toll oder. Die paar Leute die ich noch kenne, die paar Kontakte, sind alle nur Oberflächlich, man trifft sich hin und wieder mal um was Trinken zu gehen oder zu Tanzen, ansonsten sind ja alle sooo beschäftigt mit ihrer Arbeit, man ich möchte auch einfach mal so einen Kaffee Trinken oder Eis Essen und ne runde Quatschen, oder einfach ne runde Zocken zu Hause und rumblödeln. Bin ich echt so alleine mit meinen Gedanken? Ich bekomme langsam echt Komplexe, bin ich zu langweilig, zu blöd, oder auf sonst eine Art komisch? Ich verstehe das alles nicht. :wein:


Nein, bist du nicht- mir geht es auch mit einigen MEnschen so die sich selbst als mein Freund bezeichnen. Warum sich diese MEnschen aber so verhalten , keine Ahnung, leider 🙁
 
Noch mal ich.

Du versuchst Nähe mit Menschen zu schaffen, die nicht wirklich zu dir passen.
Gerade wenn man immer abgewimmelt wird, sollte man doch erkennen, da geht nichts.
Du hängst dich aus Bedürftigkeit an alte Bekannte mit denen du aber offenbar gar nichts gemeinsam hast.

Was unternimmst du um neue Menschen kennen zu lernen?
Welche Hobbies hast du denn?
Mach doch mal irgend etwas, einen Kurs, Kochen oder Fotografieren oder was weiß ich. Irgend etwas wo du neue Leute kennen lernen kannst. Nicht jeder der mal freundlich mit dir spricht wird ein Busenfreund.
Echte Freunde sind selten.
Schaffe dir einfach die Möglichkeit unter Menschen zu kommen um dann vielleicht jemandem zu begegnen mit dem es einfach passt. Sobald du aus Bedürftigkeit auf andere zugehst wird das nichts. Kein Mensch will benutzt werden.
Leider ist es so, dass man sich aus der Einsamkeit heraus an jeden Rockzipfel hängen will, der sich zu bieten scheint. Die Folge ist, die Menschen fliehen vor einem.
 
mir gehts auch wieder so, dass sich bei mir das meiste verflüchtigt hat, was irgendwie zunächst ganz gut aussah.

Wobei ich denke, dass es bei mir an dem bevorstehenden Auslandsaufenthalt liegt... das ist eben diese zunehmende Mobilität, was weiter oben auch schon jemand ansprach.

Ich frage mich auch, wie manche Leute das machen, dass die so viele Leute haben --- v.a. wo sie eben den Leuten AUCH NICHT PERMANENT SO HINTERHER LAUFEN MÜSSEN WIE ICH ES BEI MIR OFT FESTSTELLE.

Bei mir meldet sich von sich aus eigentlich kaum mal jemand...
 
Ja der Auslandsaufenthalt ist bestimmt eine Sache, da würde ich als potentieller Freund lieber auch nich zu viel investieren, weil ich denken würde:" da lernt sie ja eh weider zig Leute kennen und dann hat se mich vergessen" oder so ähnlich ^^. Wie siehts denn mit der Freundin von deiner Kontaktanzeige aus?
Aber deine Frage beschäftigt mich auch: warum müssen andere nicht ständig den anderen hinterherlaufen, sondern warum ist es ein guter "flow" ... ich ruf an, er ruft an, ich ruf an, er ruft....
Ich glaube hier spielen unzählige Faktoren mit: der andere hat zu viel Streß mit Familie/Arbeit etc. hat deswegen vielleicht nur Lust auf Internet/Fernsehen usw.
Ich glaub man muss auch die richtige Balance finden, sobalds man zu oft anruft kommt das Gefühl der Bedürftigkeit auf, und die Lockerheit ist weg ... nach jahrelanger Freundschaft natürlich kein Problem, aber gerade am Anfang.
Hast du ne Partnerschaft? Da ist es ja im Prinzip das gleiche.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
M Neid in Freundschaften Freunde 99
Dwarf :3 Wenig Interesse an Freundschaften Freunde 18
S Grenzen setzen in Freundschaften Freunde 51

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben