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Freundschaften, ein kommen und gehen?

Huhu Talamir,

soso... der Gast. 😀 :blume:

tut mir Leid zu hören, das das mit der Freundin so zu Ende geht. Aber such nicht den Fehler bei dir, ist ihr Problem wenn sie den Kontakt zu ner netten Person meidet.
Mein Thera meint auch, ich solle das mit ihr lassen. 😉
Was ich dazu noch allgemein sagen will, hab mich mit der Freundesthematik früher sehr viel beschäftigt, ist aber n anderes Thema warum. Aber ich hab meine ganzen Bekannten immer wieder gefragt (jetzt immer noch, auch Studienkollegen, auch Cousins usw., hab ne sehr große Familie) wie ihr Freundeskreis aussieht. Ich frag das natürlich nicht direkt, aber frag immer wieder "was hast mit WEM am WE gemacht usw." Oder man fragt ob man sich trifft und ob der andere nen Freund mitbringen kann, dann erfährt mans auch, grad wenn der andere immer allein ankommt ^^ - man kriegt da schon mit wieviel soziale Kontakte die anderen so haben. Ich dachte früher das mein Selbstwert von der Größe meines Freundeskreises abhängig ist. Immer wenn andere viele Freunde hatten, hab ich mich schlecht gefühlt.
Hab sogar ne Liste geführt, wo ich aufgeschrieben hab, wer viele soziale Kontakte hat und wer nicht. Ist leicht krankhaft, aber so ises mit nem Miniselbstbewußtsein 😀. Trotzdem muss ich sagen, es gibt VERDAMMT viele Leute die keinen allerbesten Freund haben, die keinen Freundekresi haben sondern nur Bekannte. Das erstuanliche war das das sogar bei Kumpels der Fall war, die als selbstbewußt, gutaussehend (noch son scheißthema 😀), erfolgreich, witzig und offen gelten.
Öhm... so genau habe ich das bei anderen Leuten jetzt nicht analysiert, wie viel die wann wie am Laufen haben.... ich kriege es halt aber dennoch mit, dass es bei vielen besser läuft. Vor allem alleine schon der Tatsache zu verdanken, dass viele mehr familiären Anschluss haben. Bei mir gibt es diesbezüglich nicht viel. Ich habe auch von früher keine Kontakte...

In meinem Studium sollten wir in ner Reflexionsrunde über unsere Kontakte in der Schulzeit, aber auch danach reden. Ich hab gedacht "na toll jetzt gibt jeder an "mein bester Freund/mein Freundeskreis" ... Pustekuchen, ca. 65-70% haben Familie/Geschwister/Partner angegeben, von Freunden war nicht oft die Rede. Und auch sonst in meinem Bekanntenkreis würde ich sagen, das eher die Minderheit (also weniger als 50%) nen festen Freundeskreis (allerdings in ihrer Stadt!!) haben. Umzüge/Auseinanderleben wegen Partner oder sonstwas etc. sind die Hauptgründe. Auch bei meinen
Das finde ich jetzt wirklich krass!!! 😱
Hätte auch erwartet, dass alle eher so was wie ne Clique aufzählen. Mit Verlaub, aber so was haben doch viele, wie man so mitbekommt oder meinst du die beschönigen alle ihr Leben??? Ich denke zwar schon, dass einige Leute übertreiben oder auch was hinzudichten....

Internetrecherchen nach Freundeskreis kam oft die Antwort: ja ich habe 3 beste Freunde, die wohnen allerdings nicht in Deutschland und wir telen leider nur ca. alle 3 Monate. Also das ALLE super Freunde/freundeskreis haben außer z.B. du ist sowas von definitiv nicht der Fall 😉.
Das weiß ich doch! 😉 Ich lese das ja auch in Foren zur Genüge.

Irgendwie habe ich aber auch schon ne Reihe von Leuten kennen gelernt, die irgendwie jemanden als Allerbeste Freundin oder Allerbesten Freund bezeichnen, die oder den sie vielleicht 1x pro Jahr sehen. Sorry, aber irgendwann ist das für mich KEINE ALLERBESTE FREUNDSCHAFT MEHR. Man verliert denjenigen doch im Grunde genommen dann aus den Augen. vor allem wenn mir die Leute noch erzählen dann, dass sie die Freunde auch nicht anrufen oder auch nicht anmailen oder sonst was

Mich bedrückt das mit dem Sozialleben mehr. 😉
 
Hey,
du bist inna Thera? Find ich gut 🙂. Is natürlich super persönlich, aber wegen was denn, wenn man Fragen darf (musst nich beantworten)?
Also das ich das so genau analyse bzw. früher viel dadrüber nachgedacht hab, zeigt nur das ich mich sehr sehr stark davon Abhängig gemacht habe.
Mit der Familie geb ich dir Recht, da haben manche einfach Glück, weil sie z.B. Geschwister haben usw. Aber bezogen auf Freunde, das es viele besser haben, würde ich das so nicht unterschreiben. Da ist es wirklich ein kommen und gehen. Viele meiner Studienkollegen sind in ihren Semesterferien gar nich groß nach Hause gefahren, weil ihre neuen Freunde eben am Studienort waren, zu Hause trifft man halt die alten Kumpels, aber man hat doch mit den neuen Komilitonen hundertmal mehr Gesprächsthemen, also stirbt der Kontakt ab, man kehrt ja eventuell sowieso nicht mehr nach Hause zurück.
Also bei uns liefen die Reflexionsrunden extrem ehrlich ab, ich kenn meine Kommilitonen ja sehr gut. Die einzige Möglichkeit wäre, das wirklich viele da Einzelgänger sind oder so, aber das glaub ich nicht. Trotzdem geb ich dir recht, weiß nich wie das Phänomen da zu erklären, ich glaub ja ehrlich gesagt auch das ca. 60-70% in Cliquen waren in der Schulzeit. Aber Schule/Jugend is ja eh nochma n spezielles Thema. Und das mit dem beschönigen ist ja auch sowas: wenn man von 15-17 in ner Clique war, weil man öfter mal gezockt und zusammen gesoffen hat, ist das nicht das was ich mir dadrunter vorstell. Da ist es genauso wie du beschreibst mit dem "allerbesten Freund" den man 1x im Jahr trifft. Und genau diese Definitionssache hat mich eben auch früher dazu angeregt mal genauer nachzufragen, weil viele immer gesagt haben "hab mich gestern mit Freunden getroffen" "will nächste Woche mit Freunden" blablabla. Wenn man dann ma nachfragt woher sie den Freund kennen und wie lang sie ihn kennen kommt dann auch öfter "vor zwei Wochen kennengelernt" "ist halt mein Nachbar" "haben dreimal Badminton gespielt" "Ist der Freund von meinem Opa" 😀. Wenn man knallhart vorgeben würde, man darf jemanden nur als "Freund" bezeichnen wenn man ihn seit 3 Jahren kennt, mind. 1 mal in der Woche telt., derjenige nicht Verwandt ist ^^ und 3 mal im Monat trifft, würde der Begriff viel seltener auftauchen. Denn, ich weiß nicht, wies bei dir ist, aber ich war immer ein bisschen schlecht gelaunt wenn andere von Freunden geredet haben, weil ich mir gleich vorgestellt hab, das die jede freie Minute zusammen unternehmen. Und man sich selber unfähiger vorkommt, weil mans nich schafft. Aber so ises halt nich.
Ein Kumpel ausm Studium hat mir immer gesagt, "er besucht jetzt seine ehemaligen Freunde" wenn er nach Haus gefahren ist, das hat mir gefallen ^^.
Und was ich für sogut wie unmöglich halte (trifft bestimmt auch nur auf 10% der Deutschen zu), das sie ihren besten Freund von Kindesalter bis in die Rente haben. Selbst mein Cousin schafft das irgendwie nicht, totales Alphatier, wirklich ne Spaßbombe, hat immer interessante/spaßige Sachen zu erzählen und steht schnell im Mittelpunkt einer Gesellschaft. Er wohnt in nem Dorf, seine Kumpels von der Schulzeit wohnen alle auch noch da (nachbardförfer), die er also seit Jahrezehnten! kennt. Bei seinem 30igsten hat er mir erzählt, das das ein Highlight ist, das er die Leute alle mal wieder sieht. Kommt 1-2 mal im Jahr vor, meistens ist er eher für sich. Wenn ich ihn früher getroffen hab, waren immer auch seine Freunde zu Besuch, ist jetzt schon seit 5 Jahren oder so nicht mehr so, was ihn natürlich auch bedrückt. Da wir beide Mänenr sind, hab ich mich noch nich getraut zu fragen worans liegt 😀. Bei nem anderen Kumpel genau das gleiche, obwohl die meiner Meinung nach total easypeasy Freunde gewinnen und halten könnten, weil sie viel soziale Kompetenz haben. Ich verstehs nicht.
Das Leben ist vielmehr wie ein Zug. In der Schule fährt man mit ein paar Leuten, in der Ausbildung steigen die Schulfreunde aus und steigen neue ein, in der Arbeit das gleiche und immer so weiter. Hab noch Kontakt zu ein paar Schulkumpels (ziemlich sporadisch) und manche haben alle drei Jahre nen neuen besten Kumpel (aus meiner Sicht aber eher Bekanntschaft), d.h. auch das sie immer ma wieder ein Jahr so gut wie keinen Kontakt haben usw. da ist kein fließender Übergang. Naja das Thema ist saukomplex, man kann ja auch nix messen. Aber im Idealfall macht man sein Glück sowieso nicht von Partner/Freunden abhängig, weil ich genauso Einzelgänger kenn, die extrem zufrieden sind, irgendwie schaffen die es auch. Und glaub ma mal, die die "Freunde" haben, haben Probleme die sie auch ganz schön belasten wie andere die Einsamkeit.
Okay ich wollte jetzt Schluß machen, bin aber grad im Schreibflow ^^. Mir hat ma ne Bekannte erzählt, die jahrelange Erfahrung als Psychotherapeutin hat, das sie kaum Menschen kennt, denen sie keine Diagnose zuschreiben würde (ihren Freundeskreis miteinbezogen). Außerdem meinte sie das die Probleme (hab ich ja eben schon erwähnt) immer gleich stark wahr genommen werden. Man denkt ja, das man mit seinem Problem das größte Prob auf der Welt hat. Aber Probs mit Partner oder Freunden 😀, gesundheitl./familiäre/finanzielle Schwierigkeiten sind ähnlich belastend wie das Geüfhl der Einsamkeit.
Hab ich von dir nich gelesen das du Lehrer werden willst? Ich glaub da würden viele ihre Freunde für tauschen 😉.
Eigentlich musst du dich nur an deine Zitate halten um das Prob zu lösen. Wenn du mir sagen kannst, wie man das Umsetzt sag Bescheid 😀.
Hast ma ne Partnerbörse für die andere "Herausforderung" 😉 ausprobiert?
 
Leider geht es den Leuten im Leben eben nicht um gute Freundschaften, sondern darum um selbst gut dazustehen...überall gibt es doch eine Rangordnung wenn auch unterbewusst und man will immer mit dem oder der befreundet sein, der/die am coolsten beliebtesten etc. ist. Früher in der Schule war das offiziell, heute vlt. dann eben wie gesagt eher unterbewusst...

Ich glaube oft hängt es damit zusammen wenn man eben keine so große Klappe hat, fällt man schnell durch dieses Raster. Habe das bei mir selbst gemerkt, je selbstbewusster und lauter ich in einer Klasse war, desto mehr Leute haben an mir geklebt...so ist das nun mal im Leben...
und das Äußere spielt da eben auch eine Rolle, gutes Aussehen, Kleidung etc. auch wenn die meisten sagen, sie sind nicht oberflächlich sie sind es eben doch.

Ich muss sagen, dass ich zu Schulzeiten noch echte Freundinnen hatte mit der einen hatte ich auch ein Jahr danach noch jeden Tag Kontakt, obwohl sie da am anderen Ende von Deutschland gewohnt hat als ich...

Doch das Problem ist einfach, dass in der Schule alle nachmittags nach der Schule nicht viel zu tun haben, da trifft man sich dann halt...war zumindest bei mir so...im Berufsleben hat die eine einen Freund, die andere wohnt ne Stunde weg, der nächste geht jeden Tag zum Sport. Ich habe manchmal auch so das Gefühl, die Leute warten eben nicht auf einen, die haben schon ihr Leben! Wo man sich erst mal einen Platz darin erkämpfen muss.

Ich hatte auch Phasen, da hatte ich so viel zu tun, da hätte ich auch keine Zeit für noch jd gehabt auch wenns jetzt blöd klingt.

Generell ist auch alles viel kurzlebiger geworden, ich will jetzt nicht sagen, du hängst anderen zu viel nach, aber du erwartest von ihnen eine ernsthafte Freundschaft, wo die schon jd neues haben.
Den meisten ist es eben wichtig wen zu haben zum weggehen etc., aber wer das ist ist da zweitrangig, ist leider so aber muss man mit leben.

Denke mir so lange ich Leute habe zum was unternehmen ist doch alles gut. Habe leider schon lange gemerkt, dass ich meine echten Probleme mit mir selbst ausmachen muss.

Wirklich Rückhalt wird man dann später mal denke ich in der Ehe und weiteren Familie finden.
 
Kann sein, das ich den Leuten früher zu viel nach gelaufen bin, inzwischen mache ich das nicht mehr, die Leute die immer gesagt haben "Ich hab keine Zeit" bei denen melde ich mich sowieso nicht mehr, warum auch, sollen die sich doch mal melden wenn die was wollen. Manche melden sich dann auch alle paar Monate, um Feiern gehen zu wollen, besser als nichts. In meiner Klasse habe ich übrigens auch die Erfahrung gemacht, dass keiner einen großen Freundeskreis hat, nicht nur bei den Leuten die eher still sind auch bei den lauteren, die meisten haben nur Oberflächliche Bekanntschaften mit denen sie hin und wieder mal ein Trinken gehen, in meiner Klasse kam auch mal das Thema Freundschaft auf, und da meinten viele das sie keine Freunde haben, selbst bei den lauten, die immer irgendwas witziges zu erzählen haben und gut Aussehen, bei denen man dachte, die haben doch bestimmt einen großen Freundeskreis, es läuft aber halt alles mehr Oberflächlich ab, ich dachte früher immer ich wäre die einzige, die nur Oberflächliche Kontakte hat, aber heutzutage scheint das wohl Normal zu sein 😱.
 
@ Gast:

das mit der Rangordnung ist sone Sache. "Man will immer mit dem coolsten befreundet sein" würde ich so allerdings nicht unterschreiben. Ich kenn schon einige die "uncoole" Freunde haben und mir ist das auch nicht wirklich wichtig bei meinen Bekannten...mmh, aber es spielt trotzdem bestimmt irgendwie mit rein, ist schon eine Variabel. Aber das mit dem aussehen spielt in ner Freundschaft dann doch eine niedrige Rolle. Wenn jemand spaßig und unterhaltsam ist kann man damit das aussehen nahezu kompensieren würde ich sagen. Es gibt auch Studien die belegen, das gutaussehende Frauen im Job z.B. Schwierigkeiten haben mit weiblichen Kollegen, egal ob gleich oder höhergestellt weil Neid auch mit reinspielt. Bei männlichen Kollegen siehts dann für die attraktive Frau aber anders aus.
Eine interessante Studie dazu ^^: Häufig werden die zu guten Kumpels, die z.B. in der Schule von Anfang an neben einem sitzen, oder Arbeitskollegen. Man ist gezwungen sich mit ihnen zu beschäftigen und gewöhnt sich aneinander, insofern hatte dort der soziale Status/das Aussehen etc. keinen Einfluss. Würde man zwei Leute zusammen einsperren, egal wie verschieden sie sind, wäre die Wahrscheinlichkeit nicht gering das sie "zueinander" finden würden.
Aber was ich so eindeutig unterschreiben kann, das die meisten wohl eben doch eher Bekanntschaften haben, den einen trifft man fürs Hobby, den anderen zum ausgehen. Aber mit seinen Problemen steht man doch für sich da. Entweder es gibt dann Familie oder Partner (hier ist aber auch z.B. die Scheidungsrate von über 50% zu beachten und bei den übrigen ist die Partnerschaft auch nicht selten nur ein "ertragen") oder man macht es mit sich aus. Wenn man das allerdings schafft und nicht "rumjammert", dann weiß man das man sich auf sich verlassen kann bei Problemen und kann dadurch auch Bekanntschaften viel mehr genießen, weil man nicht die Erwartung hat, das derjenige einem mehr gibt als Oberflächlichkeit.
Und zu den Oberflächlichen Kontakten: wurde dazu ja schon viel gesagt, aber es ist zeitlich einfach nich so einfach ne intensive Freundschaft zu pflegen. Wenn man gerade Zeit hat/ das Bedürfnis hat jemanden zu treffen wäre ein toller Freund natürlich klasse bzw. erwartet das dann ja ... dann ist man aber auch "gewzungen" das gleiche entgegenzubringen, was ich persönlich wohl erstaunlich oft ablehnen würde, wenn ich grade nen streßigen Tag hatte etc.. Man lebt heutzutage auch immer individueller (was auch ein Grund für die hohe "freiwillige" Singlerate ist).
Ein letzter Aspekt noch: die räumliche Nähe. Muss ich erst ne halbe Stunde durch die Stadt gurken, um die Einladung eines Kumpels für ein zweistündiges Treffen wahrzunehmen, kommt eine Ablehnung wohl deutlich öfter vor, als wenn derjenige 5min. entfernt wohnt oder sogar in ner WG im Nebenzimmer. (das bestätigt auch nochma die obige Studie ^^).
Da ist es auch kein Wunder, das viele gern aufs chatten/Internet zurürckgreifen...kein anziehen/raus in die Kälte/rumgefahre/man kann schnell sagen "ich muss noch was machen" etc. ... aber die Oberflächlichkeit wird durch den virtuellen Kontakt wohl verstärkt.
 
So ist das. So sind die Menschen heutzutage, traurig aber wahr. Es gibt kaum noch Menschen, die um ne Freundschaft kämpfen und auch wirklich wahre Freunde sind. Sie sind schwer zu finden zwischen den ganzen Idioten.. Wenn du einer dieser wenigen Menschen bist, gib dir nicht die Schuld für die ganzen Trottel um dich herum! Du triffst schon noch WAHRE Freunde, die es so ehrlich meinen wie du und wirst merken, dass sie auch bei dir bleiben und dir ihre Zeit schenken, nur wahre Freundschaft braucht halt auch seine Zeit..
 
So ist das. So sind die Menschen heutzutage, traurig aber wahr. Es gibt kaum noch Menschen, die um ne Freundschaft kämpfen und auch wirklich wahre Freunde sind. Sie sind schwer zu finden zwischen den ganzen Idioten.. Wenn du einer dieser wenigen Menschen bist, gib dir nicht die Schuld für die ganzen Trottel um dich herum! Du triffst schon noch WAHRE Freunde, die es so ehrlich meinen wie du und wirst merken, dass sie auch bei dir bleiben und dir ihre Zeit schenken, nur wahre Freundschaft braucht halt auch seine Zeit..

Vielleicht klammerst du zu sehr? Ich jedenfalls bin ein Mensch mit großen Bedürfnis nach Freiraum. Bin aber durchaus hilfsbereit. Hab nur gern meine Ruhe und schotte mich ab. Ist man deshalb ein Idiot? Finde ich traurig, dass hier manche so denken ohne mal in die andere Richtung geschaut zu haben. Ich jedenfalls halte es mit Kletten nicht aus.
 
Vielleicht klammerst du zu sehr? Ich jedenfalls bin ein Mensch mit großen Bedürfnis nach Freiraum. Bin aber durchaus hilfsbereit. Hab nur gern meine Ruhe und schotte mich ab. Ist man deshalb ein Idiot? Finde ich traurig, dass hier manche so denken ohne mal in die andere Richtung geschaut zu haben. Ich jedenfalls halte es mit Kletten nicht aus.


Also sorry, aber zwischen KLetten und der normalen Pflege einer Freundschaft liegen aber Welten. Viele wissen gar nicht mehr was es heisst eine Freundschaft zu pflegen, sich mal regelmässig zu melden, zu wissen wie es dem anderen geht etc. Ich habe auch gerne meine Freiräume und bin auch gerne mal für mich- aber denneoch kümmere ich mich um meine Freunde und pflege den kontakt zu ihnen- da reicht ja auch mal nur ne kurze SMS oder Telefonat nach dem Motto: Hey, hoffe bei dir alles oaky, mir geht's auch gut.. etc. Der andere Part soll eben merken daß diese Person einem nicht egal ist
 
Hallo, ich bin (obwohl ein gerne gebender und aufrichtiger Mensch) mittlerweile so weit dass ich mich damit abgefunden habe.
Meine ganzen Freundschaften sind im Endeffekt Mittel zum Zweck. Es passt halt so einigermaßen und man geht zusammen weg und hat auch das eine oder andere Mal richtig Spaß.

Es interessiert sich aber niemand für meine Träume, Ängste oder sonstige Sorgen. Meiner Meinung nach denkt heute jeder an sich. So emotionale Skills wie dass mal jemand anruft und einfach frägt wies einem geht, z.B. weil man den Eindruck hatte dass die Person etwas betrübt ist, gibts gar nicht mehr. Einen besten Freund mit dem ich durch dick udn dünne gehe habe ich im Prinzip nicht. Wenn man sich aber so im Umfeld umsieht oder hier mitliest, ist das gar nicht so selten.

Natürlich hat das auch den Nachteil dass man aufgrund der ganzen Enttäuschungen eben aufhört so viel zu geben, aus Angst erneut enttäuscht zu werden.
 
Also sorry, aber zwischen KLetten und der normalen Pflege einer Freundschaft liegen aber Welten. Viele wissen gar nicht mehr was es heisst eine Freundschaft zu pflegen, sich mal regelmässig zu melden, zu wissen wie es dem anderen geht etc. Ich habe auch gerne meine Freiräume und bin auch gerne mal für mich- aber denneoch kümmere ich mich um meine Freunde und pflege den kontakt zu ihnen- da reicht ja auch mal nur ne kurze SMS oder Telefonat nach dem Motto: Hey, hoffe bei dir alles oaky, mir geht's auch gut.. etc. Der andere Part soll eben merken daß diese Person einem nicht egal ist


Genau das wäre mir aber lästig, mich unbedingt melden zu MÜSSEN. Da steht für mich Zwang dahinter. Ich melde mich dann, wenn ich Lust habe oder die Person meine Hilfe braucht. Qualität ist sowieso nicht gleich Quantität für mich. Ohne hin hab ich in meinen Leben tatsächlich wenig Zeit für Freunde. Selbst wenn ich sie hätte möchte ich keinen intensiven Zeitaufwand dafür betreiben. Finds einfach nicht in Ordnung Leute, die lieber für sich sind und eben sich nicht dauernd melden möchten als Idioten zu betiteln. Hier schreit es förmlich nach "Ich bin ein Klammeräffchen". Solchen Menschen gehe ich persönlich auch lieber aus den Weg.
 

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