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Freundschafft zwischen Mann und Frau möglich?

Bei vielen anscheinend schon oder weshalb wird diese Diskussion geführt ?
Das überrascht mich insofern, als ich das in meinem sozialen Umfeld keineswegs mehrheitlich wahrnehme. Klar kommt es bisweilen dazu, dass jemand jemand anderes körperlich attraktiv findet, aber ich würde meinen, in vielen Fällen halt auch nicht (weil die anderen Personen eben nicht dem eigenen "Beuteschema" entsprechen).

Also, wenn ich meine eigene Wahrnehmung heranziehe (und ich bitte darum, von Bewertungen wie "das ist ja dürftig" Abstand zu nehmen), dann würde ich im Allgemeinen nur mit einer kleineren Minderheit von Leuten aus meinem sozialen Umfeld einen engeren körperlichen Kontakt haben wollen. Freundschaften oder guten Bekanntschaften stünde aber nichts entgegen.
 
Hatte heute in Freundeskreis eine hitzige Diskussion zu den Thema ob Männer und Frauen auf Dauer befreundet sein können ohne das einer irgendwann mehr möchte. Wir hatten dazu sehr verschiede Sichtweise. Was denkt ihr möglich oder nicht?
Wenn beide ansonsten ein erfüllendes Sexleben haben oder min. einer von Ihnen aus gesundheitlichen Gründen sexuell nicht mehr kann, geht das. Ansonsten schwierig meiner Meinung nach.
 
Es mag Fälle geben, in denen Männer und Frauen einfach nur befreundet sind. Logisch.
Ich habe aber zu oft erlebt, dass das alles nur ne Farce ist.
Ich kann deinen ganzen Beitrag sehr gut nachvollziehen, sehr detailreich geschildert.
So ging es mir auch. Mit den vier Männern mit denen ich im Laufe meines Lebens befreundet war, musste von meiner Seite mit dreien erst mal geklärt werden, dass sonst nix läuft.
Mit einem aber nicht.
(der hatte eine Freundin 🙂 und später verloren wir uns aus den Augen.
Es ist schon beides möglich, denke ich, sind ja alles Individuen.
Prozentual gesehen, ist es aber schon so, dass sicherlich anfangs eine sexuelle Komponente bei einem von beiden mit reinspielt. Ich würde mal tippen (80/20).

Ich denke, im höheren Lebensalter kann der Anteil derer, die eine rein platonische Mann-Frau-Beziehung führen wollen, sehr zunehmen. Aus diversen Gründen.
 
Wenn beide ansonsten ein erfüllendes Sexleben haben oder min. einer von Ihnen aus gesundheitlichen Gründen sexuell nicht mehr kann, geht das. Ansonsten schwierig meiner Meinung nach.

Also was diese Bedingungen mit Freundschaft zu tun haben sollen, erschließt sich mir absolut nicht.

Man hat doch gar nicht bei jedem Menschen körperliches Interesse, deswegen muss auch nichts unterdrückt werden.

Ganz genau. Ich würde sogar sagen, bei sehr wenigen.

Und trotzdem kann Freundschaft entstehen, weil man sich etwas zu sagen hat oder gern etwas miteinander unternimmt.

Und meistens eben ganz ohne sexuelles Interesse, sondern einfach, weil man sich sympathisch und interessant findet.

Kann mir gar nicht vorstellen, warum das so exotisch und undenkbar sein soll.

Was denkt ihr möglich oder nicht?

Ganz klares Ja.

Du hast übrigens im Titel Freundschaft falsch geschrieben (ff). Schaffen heißt ja auch arbeiten.

Ist es dir schon passiert, dass du sehr viel für eine Freundschaft getan hast, aber nichts zurückbekommen hast?
 
Kann mir gar nicht vorstellen, warum das so exotisch und undenkbar sein soll.
Mich hat das auch überrascht, denn wie gesagt, in meinem sozialen Umfeld ist es meiner Wahrnehmung nach nicht die Regel, dass sich die Leute gegenseitig körperlich attraktiv finden würden. Schon allein deswegen, weil ja doch die meisten Menschen bestimmte Vorlieben und Abneigungen haben, und eben nur ein kleinerer Teil der Mitmenschen diese Kriterien erfüllt.

Es ist doch daher gar nicht so, dass jeder am liebsten fast wahllos mit jedem Menschen des bevorzugten Geschlechts ins Bett gehen würde.

In all diesen Fällen kann man aber eben dennoch befreundet sein, weil man sich gut versteht, sich was zu sagen hat, gemeinsame Interessen hat.
 
In meiner Wahrnehmung ist das Ganze ein Thema der Teen- und Twenjahre. Die Zeit, in der man sich ausprobiert, seine Wirkung auf das andere Geschlecht erfahren möchte und den eigenen Stand in der Gesellschaft sucht.
In dem Alter war das durchaus spannend und es hatte definitiv eine sexuelle Komponente. A war mit B nur befreundet, dann zusammen, dann doch wieder Freunde. B konnte ausprobieren, Grenzen zu setzen, A lief B hinterher und wenn A das Interesse verlor, konnte B wieder mit ein bisschen Körperlichkeit Aufmerksamkeit bekommen. Natürlich nur freundschaftlich. Usw. usf.
Die Frage, ob Männer mit Frauen befreundete sein können, stellt sich mir heute gar nicht mehr. Mit Ü40 sind - zumindest in meiner Welt - die Fronten geklärt. Praktisch alle haben einen Partner, man hat eher befreundete Paare als einzelne Freunde.
Ob so eine Freundschaft zwischen Mann und Frau eine sexuelle Komponente hat, ist auch eher nebensächlich. Sex findet in der Beziehung statt und damit ist das Thema auch erledigt, die Hörner sind abgestoßen. Eigentlich haben alle mit Kindern, Beruf und Haus genug zu tun, als dass jemand noch gegengeschlechtliche Freundschaften suchen würde.
 
Hatte heute in Freundeskreis eine hitzige Diskussion zu den Thema ob Männer und Frauen auf Dauer befreundet sein können ohne das einer irgendwann mehr möchte. Wir hatten dazu sehr verschiede Sichtweise. Was denkt ihr möglich oder nicht?
Hallo,
möchtest du uns deine Sichtweise mitteilen
oder
möchtest du hier auch nicht mehr "daten"/kommunizieren 😉🙂
 
Hallo,
möchtest du uns deine Sichtweise mitteilen
oder
möchtest du hier auch nicht mehr "daten"/kommunizieren 😉🙂
Ganz ehrlich ich versuche immer noch hinterher zukommen die ganze Kommentaren hier zu lesen. Als ich den Beitrag nachts um 02:00 als ich nicht schlafen konnte schrieb habe nicht mehr derart vielfältigen Reaktionen gerechnet. Zu diesen Thema hat offensichtlich jeder was zu sagen, die Diskussionen hier sind auf jeden spannend zu verfolgen.

Meine persönliche Meinung geht das es sehr schwierig ist eine echte Freundschaft zwischen den Geschlechtern herzustellen. Es braucht ganz bestimmte Voraussetzungen wie zbsp. Ein hohes Alter der beiden, eine Freundschaft die schon von Kindesbeinen besteht ( selbst da wir es sehr schwierig wen die Hormone oder das Umfeld ins Spiel kommen, oder eben das klassische bsp. Der Mann ist homosexuell damit das klappen wie zbsp. Sobald einer beiden den Gegenpart attraktiv findet und als potenziellen Partner betrachtet, ist eine Freundschaft unmöglich. Ich persöhnlich habe zwar weibliche Bekannte im Freundeskreis aber das sind die Partnerin meiner Freunde. Ich würde niemals auch nur auf die Idee kommen irgendwas mit denen alleine zu machen, zusammen okay alles andere wäre weird. In den kronketten Fall welcher uns zu dieser Grundsatz Diskussion führte, ging es um die neue Freundin meines Kumpels die einen "besten Freund" hat. Ich hab den Typen inzwischen kennengelernt der ist sowas von hoffnungslos in sie verknallt das schämt man sich schon Fremd den gleichen Geschlecht anzuhören.
 
Nochmal - wenn einer der Beiden den/die Andere/n steil findet, ist es doch auch keine Freundschaft. In einer Freundschaft will keiner dem Freund/der Freundin an die Wäsche, denn eine Freundschaft basiert auf rein freundschaftlichen Gefühlen, deswegen heißt sie auch so. Alles andere ist Begehren, Verliebtheit, hormonelle Kirmes usw.

Wenn so viele Leute den Begriff Freundschaft so zweckentfremden und sich als Freunde bezeichnen, wenn es ihnen eigentlich um was ganz anderes geht, dann wundert mich das Vorurteil, das könne ja nicht funktionieren, nicht.
 

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