Die Antworten sind hier zum Teil echt brutal, treffen aber den Punkt.
Meiner Ansicht nach wird eine depressive Person in der Klinik auf links gedreht, und alles, was nicht zu 100% passt, wird aussortiert. Wenn sie mit macht....
Danach tritt sie in ein neues Leben "der Vergangenheit" ein, in der es einiges gab, diverse Schadpunkte aber noch nicht gab, und sie entwickelt sich erneut.
Dazu wird sie aber gezwungen sein, einiges los zu lassen, sich von Sachverhalten zu distanzieren, die zum jetzigen Zeitpunkt für jeden als "gut" zu werten sein würden, für die Ärzte aber nicht.
Für Deine Freundin geht es aktuell um "mehr" als um eine Beziehung.
Richtige Depressionen können sich derart verstärken, dass am Ende gar nichts anderes mehr geht - als das Ende selbst.
Man kann, wenn es zeitig erkannt wird, das Ruder herum reissen, was allerdings Verluste und Disziplin bedeutet.
Du bist indirekt betroffen, verstehst nicht, was passiert und leidest darunter.
Für dich wäre - wenn Du nicht ebenfalls gefährdet bist, der Weg, dass Du erkennst, dass Du ändern sollst was zu ändern geht, aber sein lässt, was nicht zu ändern sein kann.
Geblockte Kontakte drücken in meinen Augen einen "Befehl ohne Rechtfertigung" aus.
Er könnte aussagen: ich habe keine Wahl, verzeih mir und respektiere es.
Also wirst Du entscheiden müssen, ob du ihn umgehst oder befolgst.