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Freundin will keinen Sex mit MIR !!!

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Das ist deine persönliche Einschätzung, welche du niemandem aufdiktieren kannst.

Ich habe nichts anderes behauptet und noch weniger diktiere ich irgendwem irgendwas auf. Vielmehr versuche ich zu verdeutlichen, dass ein Problem in einer Beziehung immer mit beiden zu tun hat, egal wie natürlich das Thema ist um das es geht und egal wer das Problem scheinbar mitgebracht hat. Wenn ein Problem in einer Beziehung da ist, dann haben beide auf ihre Weise dazu beigetragen, denn auch die Reaktion ist ein Beitrag und da gibt es keine Altersbegrenzung. Ebenso wie es keine Alterbegrenzung (im Erwachsenenalter) für das Thema Beziehung gibt. Es ist eine Frage der persönlichen Reife (und wäre es nicht schön diese anzustreben?), wie jemand mit Problemen und Konflikten umgeht.
Es ist zu leicht alles auf sie (eine Seite) abzuwälzen, deren Stimme wir auch garnicht gehört haben. Es ist ihr Problem - Punkt? Wer kann das sagen, wo wir das eigentliche Problem doch garnicht kennen? Ist es nicht ein bisschen simpel zu sagen: da ist ein Problem, der arme junge Mann bekommt keinen Sex, also die einzige Lösung ist das er sich den Sex bei einer anderen sucht und seine jetzige Freundin in den Wind schießt. Flucht als einzige Möglichkeit, als einzigen Rat den wir ihm mit auf den Weg geben?

Ich finde das zu einfach, weil es seiner Freundin unter Umständen nicht gerecht wird und weil es auch ihm selbst unter Umständen nicht gerecht wird, wenn er sich etwas dauerhaftes aufbauen möchte. Ob mit ihr oder ohne sie kann doch nur er selbst für sich entscheiden und das nach dem er die Gründe für ihr Verhalten kennt. Deshalb bin ich auch jetzt noch für einen Dialog, schon um seiner Selbst willen.

Mit meiner Aussage über den gesellschaftlichen Umgang mit dem Thema Sexualität wollte ich darauf hinweisen, dass schon die Gesellschaft unnatürlich mit dem Thema Sexualität umgeht, wie sollen sich da junge Menschen orientieren? Das ist eine Grundproblematik die alle irgendwie betrifft (meiner Meinung nach). Vermutlich führt das etwas vom eigentlichen Thema weg, vielleicht aber auch nicht, denn vielleicht hat die junge Frau wie viele andere in ihrem Alter ein Problem mit ihrem Körper und hat festsitzende Ängste die sie in ihrer Sexualität einschränken, oder gerade dort sichtbar werden.
Es gibt tausende von Möglichkeiten warum sie reagiert wie sie reagiert und ich finde es unfair sie (ohne das wir sie kennen) als Verursacherin, sexuelle Versagerin, bewußte Betrügerin und was weiß ich hinzustellen. Hier wird mir zu schnell über Menschen geurteilt die wir nicht kennen.
Was wenn sie tiefgreifende Probleme wegene eines Mißbrauchs hat? Was wenn sein Drängen in ihr das Gegenteil von dem auslöst, was er sich wünschst? Bei sexuellem Mißbrauch kann nur die Liebe, Einfühlungsvermögen und Rücksichtsnahme helfen und genau die empfehlt ihr abzutöten - im Interesse seines Sexuallebens. Was ist mit ihrem? Vielleicht ist es Scham und Angst die so reagieren lassen, dass wissen wir doch garnicht.
Übrigens eine Ausdrucksmöglichkeit von sexuell Mißbrauchten ist unter anderem in die Agrression, Ablehnung, sprachliche Härte oder Verstummung, Abstinenz usw. zu gehen. Das ist Selbstschutz der eine tiefgreifende Angst zu Grunde liegt, denn anders als ein Mann muss sich eine Frau bei der Sexualität körperlich öffnen - einlassen - das ist ein körperlicher und psychologischer Unterschied der gerade beim Thema Mißbrauch gravierend ist.

Aber wie gesagt, es gibt tausende Möglichkeiten und solange wir nicht wissen worüber wir reden, solange sollten wir auch nicht (ver)urteilen.

Claris
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe nichts anderes behauptet und noch weniger diktiere ich irgendwem irgendwas auf.

Für das, dass es hierbei ausschließlich um deine eigene Anschauung geht, behauptest du aber ganz schön vehement, wie sehr Sex doch in unserer Gesellschaft überbewertet wird.

Ist es nicht ein bisschen simpel zu sagen: da ist ein Problem, der arme junge Mann bekommt keinen Sex, also die einzige Lösung ist das er sich den Sex bei einer anderen sucht und seine jetzige Freundin in den Wind schießt.

Natürlich sollte die oberste Priorität sein, die Gründe zu hinterfragen. Bloß gelangt man ja recht zügig an den Punkt an welchem deutlich ist, dass die Gründe im verborgenen bleiben. Ich muss zb. nicht an einer solchen Stelle 2 Jahre ausharren wo es im ersten Schritt erstmal darum geht die Gründe zu erörten. Sorry, dass kann am gleichen Tag passieren und ab dann kann man sich gemeinsam um die Lösung kümmern. Aber wenn der Zugang einseitig versperrt ist hat es sicherlich nichts mit "simpel" zu tun, wenn man sich das nicht mehr geben möchte. Wenn die Kommunikation fehlt, brauche ich auch nicht auf den nächsten Lösungsschritt hoffen.

Und um die Schuldfrage, also jemanden an den Pranger zu stellen geht es überhaupt nicht - auch wenn dies gerne von dir so ausgelegt wird. Es geht vielmehr darum, sich selbst zu schützen. Und ich sehe nicht ein, weshalb dies nicht in Ordnung sein sollte. Man setzt ein Zeichen, bis hierhin und nicht weiter. Ein ähnliches Zeichen das auch sie im sexuellen Bereich setzt. Und auf dieser Basis ( nämlich eine Stufe zurückgesetzt ) kann man immernoch beginnen daran zu arbeiten. Wenn beide lieben, sollte es kein Thema sein.
Aber "arbeiten" an einer Beziehung beginnt nicht an der Stelle, an welcher einer seinen Bedürfnissen hinterher hechelt während der andere ihn am ausgestreckten Arm verhungern lässt. Das ist Erbärmlich und hat nichts mit einer Partnerschaft auf Augenhöhe gemein.

Vielleicht würde diese fehlende Augenhöhe dafür sorgen, dass auch beide plötzlich Interesse haben die Qualität der Beziehung zu verbessern.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Portion Control

Natürlich äußere ich ausschließlich meine eigene Anschauung. Du etwa nicht? Darf ich keine eigene Meinung über das Thema Sex und Gesellschaft haben? Ich könnte Dir jetzt lang und breit erklären wie ich über viele Jahrzehnte meine Meinung gebildet habe und was alles meine Meinung beeinflusst hat, aber ich denke, dass da nicht wirklich ein ernsthaftes Interesse Deinerseits besteht.

Ich stehe nach wie vor zu dem was ich geschrieben habe. Wir kennen sie und ihre Beweggründe nicht und können uns daher kein Urteil über sie erlauben.
Sätze wie: "der andere ihn am ausgestreckten Arm verhungern lässt ..." sind wertend, beurteilend und verletzend (Unterstellung eines bewußten "Liebes"Entzuges), so findet man keine Lösungen, so verhärtet man Probleme. Das ist genau die Sicht die ich wage in Frage zu stellen, denn sie untermauert (rechtfertigt) nur die Flucht, aber reicht dem anderen nicht die Hand für gemeinsame Veränderungen. Wer sagt Dir denn, dass die einseitige Kommunikation nicht änderbar ist? Woher willst Du wissen was sie braucht um sich öffnen zu können, oder was fehlt damit sie es könnte? Wer bist Du zeitlich festlegen zu wollen, wie lange etwas zu dauern hat, bis es nicht mehr richtig für die jeweiligen Menschen ist? Was ist dabei 2 Jahre ohne Sex zu leben, wenn man ansonsten glücklich miteinander ist? Ich nehme an, dass Du das Glück hattest nie im Leben gewaltsam zum Sex gezwungen worden zu sein, denn wärst Du das, würdest Du sensibler auf diese Möglichkeit hinspüren, dann wüßtest Du wie schwer es ist sich wieder einem anderen Menschen so intim zu öffnen. Wie lange es alleine dauert es nur anzusprechen (erst Recht einem Mann gegenüber, wenn es ein Täter war), geschweige denn sich wieder hinzugeben. Das dauert Jahrzehnte und ist für die betroffende Person quälender, als für ihre Partner. Und das sagt Dir eine Frau, die weiß wovon sie spricht. Die beschriebenen Verhaltensmuster von ihr kommen mir bekannt vor.
Doch es bleibt nur eine Vermutung, wissen tun wir es alle nicht. Es ist eine von vielen Möglichkeiten, doch sollte es das sein was diese Frau beschäftigt, dann hat sie mein tiefstes Mitgefühl, dann hat sie ein Recht auf Heilung, dann wünsche ich ihr von Herzen einen verständnisvollen Partner der ihr das Gefühl gibt, auch ohne gelebte Sexualität (ohne Druck) geliebt und geachtet zu werden. Nur so kann solch tiefe Wunde heilen und die Möglichkeit das das die Ursache für ihr Verhalten ist, wurde nicht eindeutig ausgeschlossen. Deshalb bin ich sehr vorsichtig mit einem "Urteil".

Er muss alleine für sich erspüren wer sie für ihn ist, was ihm wichtig ist, worauf er notfalls im Interesse eines geliebten Menschen eine Zeit (und wie lange) verzichten könnte etc. Er muss selbst erspüren wann es Zeit ist für ihn zu gehen und ob überhaupt. Er kann das solange herauszögern bis er einfach nicht mehr kann, oder er kann das Gespräch mit ihr suchen (notfalls mit therapeutischer Hilfe). Es gibt viele Wege.

Natürlich hat auch der TE ein Recht auf sein persönliches Glück und auf eine erfüllende Sexualität, dass habe ich ihm auch nie abgesprochen. Er alleine wird spüren was ihm diese Beziehung trotz der Schwierigkeiten wert ist und daraus dann seine persönlichen Konsequenzen ziehen. Seine! Mit Blick auf die Person die er liebt und die wir 0 kennen.
Mir geht es ebenso wenig um die Schuldfrage wie Dir, bitte verstehe mich nicht falsch, ich brauche nur für Entscheidungen (einen Rat geben können) ein deutlicheres Bild und das fehlt mir eben in diesem Fall. Zu viele Vermutungen, zu wenig Fakten und zu einseitige Sicht.

Claris
 
Bei mir ist das genau so, sie hatte schon mit mehreren geschlafen, nur mit mir möchte sie nicht schlafen. Da stellt Mann sich natürlich die frage ob sie mich wirklich liebt oder mich nur verascht.
 
Bei mir ist das genau so, sie hatte schon mit mehreren geschlafen, nur mit mir möchte sie nicht schlafen. Da stellt Mann sich natürlich die frage ob sie mich wirklich liebt oder mich nur verascht.

Ich würde eher sagen das sie sex haben wollen würde wenn sie dich nur verarscht, vielleicht will sie sich einfach bisschen zeit lassen weil sie mal schlechte erfahrung gemacht hat
 
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