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Freundin, Verlobte steht auf widerliche Sexpraktiken

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Ja, ja, ist gut.

Du bist der Experte und ich nur der Depp, der solche Fälle seit 10 Jahren begleitet.

Und nein, du hast meine Frage immer noch nicht beantwortet. Welchen SM-Hintergrund hast du? Aber lass gut sein, für mich ist das sehr offensichtlich.


Tuesday


[...]

Als ob ich zwingend einen SM-Hintergrund haben müsste, um hier einen sinnvollen Rat zu geben. 🙄

Wenn ich schon zwischen den Zeilen lese, wie unpopulär ein möglicher Zusammenhang zwischen vergangenen Gewalterfahrungen und masochistischen Neigungen in dieser "Szene" zu sein scheint, schrillen bei mir jedenfalls sämtliche Alarmglocken.

Wundert mich dann auch gar nicht, wenn man sich dann bequem in die Tasche lügt und die Intoleranzkeule schwingt.

Schicksale wie das im letzten Gastbeitrag geschilderte müssen da natürlich unter den Tisch fallen, wenn das oberste Ziel sein muss, die eigene Sexualität als in jedem Fall "normal" und "natürlich zu Stande gekommen" zu etablieren.

Da passen Missbrauchserfahrungen einfach nicht ins Bild.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beide Seiten haben ihren Ratschlag gegeben, beide Ratschläge sind sinnvoll und gut ist. Warum sich also gegenseitig angreifen?
Außerdem ist nicht gesagt dass frühe Gewalterfahrung automatisch mit Masochismus zusammenhängt.
 
Beide Seiten haben ihren Ratschlag gegeben, beide Ratschläge sind sinnvoll und gut ist. Warum sich also gegenseitig angreifen?
Außerdem ist nicht gesagt dass frühe Gewalterfahrung automatisch mit Masochismus zusammenhängt.

Ja, das denke ich auch. Und mir erscheint es völlig normal, dass wenn ich ein spezifisches Problem habe, ich auch zu einer Fachfrau/einem Fachmann gehe, der kann dann nämlich auch feststellen, ob Gewalterfahrung und Masochismus zusammenhängen.


Tuesday
 
😕😕😕😕😕😕😕

Ist hier von dir die Rede?

Ich rede von einer Frau, die eindeutig Fantasien hat, die in die SM-Richtung gehen und der es helfen kann, mit Menschen zu reden, die auf diesem Gebiet Erfahrungen haben.

So kann sie für sich überlegen, wo ihre Fantasien herkommen, wie und ob sie auslebbar sind und was sie tun muss, um sich und - ganz wichtig in diesem Fall - den Partner, bestmöglich gerade vor psychischem Schaden zu schützen.


Das sagt doch schon der gesunde Menschenverstand, dass ich nicht zum Bäcker gehe, wenn ich ein Steak kaufen will. 🙄


Tuesday

Ich bin nach Deiner Aussage davon ausgegangen, dass sie sich eher an den TE richtet - also dass ER das Gespräch mit Menschen aus der S/M-Szene suchen solle.

Und bei Leuten, die damit nun so gar nix anfangen können (und wollen) halte ich solche Gespräche nun mal für sinnlos. 🙄
 
Und bei Leuten, die damit nun so gar nix anfangen können (und wollen) halte ich solche Gespräche nun mal für sinnlos. 🙄

Es würde ihm sicher helfen, wenn er versteht, auf was seine Freundin da steht. Oder?

Für mich wäre es selbstverständlich, dass ich mich eingehend informiere, wenn meine Partnerin mit etwas Exotischem kommen würde.

Tatsächlich wirkt ihre Fantasie auf Leute, die noch nie mit einer solchen Neigung in Kontakt gekommen sind, sehr krass. Den Eindruck habe ich auch, wenn ich hier Beiträge lese.

Nun ist es aber so, dass Wirklichkeit und Fantasie zwei paar Schuhe sind. Wie jemand hier geschrieben hat, eine Fantasie kann schnell mal überlaufen. Und letztendlich hat man dann doch den Verstand, es nicht so umzusetzen, sondern auf seine Sicherheit zu achten. Das gilt vor allem dann, wenn man mal mit Leuten aus der Szene in Kontakt gekommen ist und die einen auf Teppichhöhe zurecht gestuzt haben.

Ich kann mir vorstellen, dass es hilft, wenn man weiß, dass die Brötchen viel kleiner gebacken werden, als man sie sich vorstellt.

Und letztendlich glaube ich auch, dass er schon sehr viel für seine Partnerin machen könnte, was ihre Sehnsüchte ein wenig stillt und ihn nicht überfordert. Und auch dafür könnte er Anregungen von Leuten aus der Szene bekommen.

So denke ich, dass die Erforschung ihrer Neigung etwas ist, was die beiden zusammen tun sollten.



Tuesday
 
Hallo, ich wiederhole noch einmal:

Was zu klären wäre wäre auf jeden Fall ihre psychische Stabilität und ob das was sie praktiziert auf Teppichhöhe liegt (wie Tuesday es ausdrückte) oder eher in Richtung Selbstgefährdung, Autoaggression geht und über die Stränge schlägt.
Für mich klang die Beschreibung im Eingangspost mit tagelangen Vergewaltigungen und Schlägen bis an den Rand der Erschöpfung recht extrem und grenzwertig. Und dann noch in Kombination mit ihrer psychischen Labilität und der des TE....alles recht wacklig finde ich.
Das heißt es muss da noch einiges an Beziehungsarbeit laufen...Wichtig wäre auch die Angelegenheit nicht nur in einem anonyem Forum zu erörtern sondern vor Ort mit Vertrauten die einen besser kennen drüber reden oder zumindest einem Therapeuten der einen mal unter die Lupe nimmt und sagt: "ist o.k. das können Sie sich zutrauen" oder eher sagt: "hej, sie sollten in ihrer Lage lieber die Finger von solchen unsicheren Dingen lassen" etc.

Jeder muss letztlich selbst entscheiden ob man mit einem Partner klar kommt der recht ungewöhnliche und ggf grenzwertige Sexpraktiken außer Haus praktizieren möchte.
Ich käme damit eher nicht zurecht, was an meiner Vorgeschichte und Bedürfnislage nach genügend Grundsicherheit liegt.
Ich habe einen guten (platonischen) Freund der Masochist und Fetischist ist damit habe ich an sich gar kein Problem, weil ich ihn als Menschen kenne und weiss dass er stabil ist und ansonsten einfach ein lieber und zuverlässiger Kerl, halt nur jemand mit bestimmten Vorlieben. Seinerzeit als wir uns kennen lernten kam es mal zur Situation dass er fragte ob ich mir eine engere Beziehung zu ihm vorstellen könne und ich lehnte ab, da ich sexuell eher konventionell drauf bin und mich S-M sexuell nicht reizt und interessiert. Dann wurde halt eine wunderbare Freundschaft daraus.

In einer engeren Beziehung und Partnerschaft mag ich eher was Konventionelles, etwas das ich gut einschätzen kann und zu meinen Bedürfnislagen passt...zu viele Unsicherheiten brächten mir zu viel Unruhe in die Beziehung. Für mich ist Beziehung ein Ort an dem ich mich zurücklehnen will und die ich mit jemandem verbringen will der auf meiner Wellenlänge liegt, d.h. einer genügend großen Basis an ähnlichen Wünschen, Fantasien, Zukunftsplänen etc.

Drüber reden schafft an sich Vertrauen, ich vermute ihr habt noch sehr wenig wirklich intim miteinander gesprochen, über alles..eure gesamte Vorgeschichte, eure Gefühle, Wünsche, Träume, Fantasien.
Redet also miteinander.

Tyra

und dran denken: Sex und Szene ist nur eine Sache..die anderen Wichtigkeiten des Lebens und der Liebe nicht vergessen: Job, Freundeskreis, Hobbies etc.

Mein Freund hat mir sehr viel aus der Szene erzählt und ich habe die Szene auch im Laufe meiner Forschungsarbeit näher kennen gelernt und ich muss sagen: es ist oft krass wie schnell man etwas was man zuvor als krass empfand nach einer Weile weniger krass empfindet. Normal finde ich jedoch bis heute nicht dass Menschen sich in lackanzüge quetschen, auf halsbrecherischen Stilettos rumstelzen und sich dabei total schön und sexy finden, Piercings an alle mögliche und unmöglichen Stellen verpassen lassen, Knebel in den Mund pressen, strangulieren, fesseln und dabei Lust empfinden....ist halt pervers und ein wenig verdreht. Damit habe ich kein Problem, denn Menschen sind halt verschieden und ich finde es interessant welche Bandbreite an Bedürfnislagen es so gibt.
Was "die" sogenannte Szene angeht so existiert diese an sich nicht sondern eher so eine Art Pluralität an Szenen...eine große Vielfalt. Es gibt durchaus auch Sachen dabei, die Mist sind...Offene Darkroomgeschichten ohne safersex-Praktiken und sowas zum Beispiel.
Es gibt zwar im S-M-Bereich auch so eine Art Mainstream aber auch viele andere Varianten, Clubs etc.

Ich denke es dürfte ein Indiz dafür geben ob die Lust am Schmerz gut oder schlecht für einen ist: wenn man danach voll zufrieden und gesund (körperlich und geistig also weitgehend unversehrt)und leistungsstark nach Hause kommt dürfte alles noch im grünen Bereich sein. Folgt auf eine solche Session jedoch Erschöpfung, Depression, Krankenhausaufenthalt ist es Mist. Ebenfalls ungünstig ist es den Rest der Zeit depressiv zu sein und in den Sessions manisch high.
Wer im Alltag ansonsten stabil, ausgeglichen und aktiv ist und halt ab und an einige Sessions braucht um sich lustmäßig die Kante zu geben...o.k
In Bezug auf Familiengründung und Kinderkriegen wäre natürlich drauf zu achten, ob es sich um eine Quartalssucht handelt oder auch Anpassung möglich ist und jemand drauf verzichten kann solange Kleinkinder und Kinder da sind um die man sich zusammen kümmern muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
das mit dem in tränen ausbrechen stellt eine art von bindungsangst dar und hat meist hinetrgrund dazu,d ass sie früher einmal oder mehrfach von personen, die ihr viel bedeuteten im stich gelassen oder gar vorsätzlich emotional schwer verletzt wurde. häufig sind soclhe fälle situationen. in denen die frauen bereits aktive prostitutionserfahrung haben. vorbelastet ist sie in jedem fall.
aber eine sache noch dazu, wenn sie dich bittet sie zu vergewaltigen, dann ist das keine richtige vergewaltigung, da sie es ja an sich will. sie will sich einfach unterwerfen und somit kontrolle abgeben. ich denke in der beziheung wird sie wohl diejenige sein, die " die hosen an hat". wenn sie das wirklich will, solltest du dir einfach ebwusst machen, dass du sie damit nicht verletzt, sondern eure bindung stärkst. jedoch soltlest du vorher den hinetrgrund ihres interesses erkunden und herausfinden, ob es eine psychische störung oder nur ein fetisch ist. bei letzterem solltest du einfach versuchen, dich darauf einzulassen, ggf könnt ihr durch gemeinsames erkunden von videos mit ähnlichen inhalten im internet auf einen gemeinsamen nenner kommen und dein verständnis und evtl soagr deine lust an der thematik wecken.
eine offene ehe würde ich nciht empfehlen. dies endet grundsätzlich in frust und einer entsprechenden scheidung.... auch wenn du es dir einredest, stört es dich auf dauer und untergräbt auch dein selbstwertgefühl, wenn sie sich sexuelle erfüllung durch einen anderen holen muss
 
Dieser Thread hat mich den ganzen Tag über immer wieder beschäftigt - hat mich auch stark berührt. Überwiegend unangenehm.

Er ist zwar schon älter, aber nachdem er nun aus der Versenkung wieder "hochgeholt" wurde will ich doch den einen oder anderen Gedanken dazu äußern.

Es ist aus meiner Sicht nicht vertretbar, einerseits Toleranz für bestimmte Praktiken bzw. Akzeptanz für eine "sexuelle Neigung" (brrrrrrrr!) einzufordern, damit aber zugleich grenzüberschreitend auf jemanden einzuwirken, der sich so gar nicht mit BDSM, Gewaltphantasien usw. anfreunden kann.

Vor Jahren habe ich mich eine Zeit lang intensiver mit der Thematik beschäftigt - teils aus journalistischem Blickwinkel, teils, weil BDSM in der Lesbenwelt immer auch ambivalent wahrgenommen und behandelt wurde - durch eine frühere Freundin habe ich dann so manches Aufschlußreiche aus der "Szene" erfahren und z.T. auch miterlebt.

Es ist richtig, es gibt faszinierende Möglichkeiten, Kontrolle anderen zu überlassen, Phantasien spielerisch auszuagieren, und es muß dabei keineswegs zwingend irgend ein Trauma zugrunde liegen. Kann aber! Und es ist nicht ganz ungefährlich, sich nicht bereits im Vorfeld darüber im Klaren zu sein, inwieweit eigene Dramen auf diese Weise ausagiert werden - mir ist nicht nur eine Person begegnet, der die Kontrolle über manche Sessions entglitten ist. Und bei der früheren Freundin, die mich an das Thema herangeführt und für mich Kontakte zur "Szene" hergestellt hatte, konnte ich sehr wohl miterleben, wie sie in eine pathologische Richtung ihrer "Neigung" geglitten ist, die weit über jegliches Maß an sexueller Freiheit hinausgegangen ist - damit meine ich, daß sie vergleichbar einer Suchtkranken von relativ harmlosen Fessel- und Schmerzspielchen binnen weniger Monate in total abhängige Verhältnisse bis hin zu massiven Verletzungen (gewollt) mittels Rasierklingen und anderer Instrumente gerutscht ist. Alles "reine Neigung". Mag man darüber streiten, ob das noch Neigung ausleben bedeutet.

Mir persönlich liegen BDSM-Praktiken nicht besonders, obwohl ich eines meiner tiefsten, vertrauensvollsten, auch zärtlichsten Erlebnisse in diesem Umfeld hatte.

Aber was ich wirklich schlimm finde ist wie gesagt die Haltung, ein Partner möge sich einfach mal "darauf einlassen" und sich solche Szenarien ansehen. Ich denke, so wie jeder Mensch das Recht hat, seinen Neigungen gemäß seine Leidenschaften auszuleben, sollte auch jedem das Recht zugestanden werden, seine Grenzen wahrzunehmen und auch ganz klar "Nein" zu sagen - auch dann, wenn das bedeutet, es nicht ertragen zu können, wenn die Liebste sich in diesem Bereich ausleben möchte. Akzeptanz ja, unbedingt - aber bitte doch für ALLE Beteiligten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also, mein lieber Freund, lass dir von einem erfahrenen Mann raten "schieß das Weib in den Wind"! Du wirst sie nie beherrschen und sie wird dir immer wieder ausbrechen. Mit der machst du dich unglücklich. Wenn sie gut währe, dann würde sie deine Veranlagungen und dein Wünsche erforschen und in ihre Sexpraktiken einbinden. Bei beidseitigem wollen, ist das ein nahezu unerschöpfliches Gebiet.

Lass sie gehen!
 
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