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Freundin, Verlobte steht auf widerliche Sexpraktiken

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Das liegt daran, dass ich deine Frage unverschämt fand.
(...)
Vielleicht spricht es ja auch für sich, wie ablehnend du gegenüber einer Therapie eingestellt bist...

Was findest du an meiner Frage unverschämt? Ich finde sie berechtigt.

Ich finde es irritierend, wenn Menschen in ein Gespräch poltern mit einem "die Frau gehört sofort in Therapie", ohne bereit zu sein, darüber Auskunft zu geben, wie sie zu dieser Meinung gekommen sind.


Ich bin im Übrigen nicht gegen Therapie eingestellt. Ich habe dem TE Adressen von Beratungsstellen gegeben, die sich mit diesem Thema befassen und bei denen es Psychologen gibt, die sich mit SM auseinandergesetzt haben, es oft sogar selbst leben. Diese haben sowohl die fachliche wie menschliche Fähigkeit wirklich zu helfen.

Ich wehre mich dagegen, dass man eine Feld- und Wiesentherapie als Allheilmittel darstellt, weil ich WEISS, dass es nicht so ist. Ich habe oft genug mitbekommen, dass Therapeuten mit der Neigung nichts anfangen konnten und den Klienten noch tiefer in die Verzweiflung gestürzt haben.


Ich wehre mich auch dagegen, dass man eine Frau, von der man nicht mehr weiß als einige Fetzen aus Beiträgen ihres Freundes, in die Ecke "psychisch durchgeknallt" schiebt und sich herausnimmt zu behaupten "so eine" wird später auch mal ihre Kinder schlagen. Finde ich schon sehr gewagt. (Und wenn das keine Wertung ist ...)

Und ich WEISS, dass Gespräche mit Menschen, die eine SM-Neigung haben, sehr viel dabei helfen können, seine eigene Neigung einzuschätzen und eine fundierte Entscheidung darüber zu treffen, was man will und kann. Darum halte ich es für wichtig, dass die Beiden sich mit Leuten aus der Szene treffen.


Aber gut. Ich denke, der TE ist ein cleverer Kerl, der seine Freundin sehr liebt. Er hat jetzt die Informationen, die er braucht. Es ist seine Entscheidung.


Tuesday
 
Vielleicht solltest du es ihr gönnen sich außerhalb auszuleben, wenn du ihr das nicht geben willst und kannst (was auch irgendwo verständlich ist). Stellt dabei aber klare Bedingungen auf.
 
Ich finde es gar nicht mal so schlecht mit einem Psychologen darüber zu sprechen. Aber dahinter muss ja nicht immer gleich ein Trauma oder ähnliches stecken.
 
Und ich WEISS, dass Gespräche mit Menschen, die eine SM-Neigung haben, sehr viel dabei helfen können, seine eigene Neigung einzuschätzen und eine fundierte Entscheidung darüber zu treffen, was man will und kann. Darum halte ich es für wichtig, dass die Beiden sich mit Leuten aus der Szene treffen.

Naja... ich selbst kenne meine Neigungen sehr gut, ich weiss, dass ich SM in jeglicher Form für mich ablehne und es auch niemals praktizieren würde.

Dazu bräuchte ich keine Gespräche mit Leuten aus der Szene.
 
Was findest du an meiner Frage unverschämt? Ich finde sie berechtigt.

Ich finde es irritierend, wenn Menschen in ein Gespräch poltern mit einem "die Frau gehört sofort in Therapie", ohne bereit zu sein, darüber Auskunft zu geben, wie sie zu dieser Meinung gekommen sind.

Das liegt daran, dass ich nichts Schlimmes an einem Gespräch mit einem Therapeuten finden kann. Nach meiner Erfahrung gingen die Leute in meinem Umfeld erst zum Therapeuten, wenn sie gar keinen anderen Ausweg mehr sahen. Die meisten von ihnen hätten sich im Rückblick lieber früher Hilfe geholt; sie bereuen im Nachhinein einfach die verlorene Zeit.

Dazu bin bin genervt, weil meine Beiträge in diesem Thread so interpretiert wurden, als sollten die "Fantasien" der Freundin des Threaderstellers in jedem Fall "wegtherapiert" werden. Und das hatte ich gerade nicht geschrieben.

Du schreibst, du hättest von schlechten Therapeuten gehört, die ihren Klienten mit SM-Neigung mehr geschadet als genutzt hätten. Das erklärt natürlich, warum du mit meiner Haltung wenig anfangen kannst.
Bitte versuche aber auch zu verstehen, dass ein Kontakt mit der SM-Szene ebenso wenig eine Verbesserung der Lage garantiert. Das hängt natürlich davon ab, an wen man konkret gerät. Ein SM-Praktizierender, der in der Frau nur Frischfleisch sieht und gleich mal eine Session nach seinem Geschmack vorschlägt, wird genauso Unheil anrichten, wie ein unfähiger Therapeut.

Ob "Betroffene" in so einem Fall die besseren Ratgeber sind, oder "Experten", die sozusagen von außen mit Hilfe ihres erlernten Fachwissens zu helfen versuchen, das ist am Ende eine philosophische Frage. Und eine der individuellen Lebenserfahrungen. Meine Erfahrungen gehen ganz klar Richtung Experten als erste Anlaufstelle.

Szenekontakte kann sie sich später immer noch suchen.

Schau' dir doch mal den letzten Gastbeitrag hier im Thread an. Anscheinend kann jemand mit derartigen Neigungen tatsächlich auch durch mildere Formen Zufriedenheit erlangen, wenn es Gründe für die Neigung gibt und wenn diese mit der Zeit besser verstanden werden.
Nichts anderes, als auf mögliche Gründe hin abzuklopfen schlug ich vor. Um die Chancen für eine gelingende Beziehung zu verbessern.
 
Ich habe mal einen interessanten Artikel gelesen. Die Frau stand auf SM, war passiv, der Mann garnicht.
Beide haben ausgemacht, dass sie ihre Neigung außerhalb leben darf unter bestimmten Bedingungen.
Sie hat dann von SM Parties erzählt in denen nur das erlaubt war, was beide wollten und sich nicht nur einer am anderen egoistisch auslebt. Die Grenzen beider parteien gewahrt bleiben mussten und es dort auch eindeutige Stop Zeichen gab.
ich fand das nicht uninteressant, wie das Paar mit der Neigung der Frau umgegangen ist.
 
Ein SM-Praktizierender, der in der Frau nur Frischfleisch sieht und gleich mal eine Session nach seinem Geschmack vorschlägt, wird genauso Unheil anrichten, wie ein unfähiger Therapeut.

Hab ich geschrieben, dass sie sich vom nächstbesten A**** poppen lassen soll?

Also noch mal für dich in kleinen Häppchen.

Es gibt therapeutisch geschulte Berater innerhalb der SM-Szene. Mit denen kann man super toll seine Fantasien im Detail bereden und herausfinden, woher diese Fantasien kommen und ob es einem gut tun würde, sie auszuleben und wenn ja, in welcher Form man sie auslebt, so dass keine Gefahr für einen selbst und auch nicht - in diesem Fall - für den Partner aufkommen.

Wenn man mit SM-Praktizierenden redet, erfährt man viel darüber, wie "normal" oder "krass" die eigenen Fantasien im Umfeld von SM eigentlich sind.

Eine Kombination dieser beiden Informationsquellen kann helfen, die eigenen Fantasien einzuordnen und eine Entscheidung darüber zu treffen, ob man sie ausleben möchte oder es doch besser ein Traum bleibt.

Wie soll ein normaler Therapeut, der nie mit der Szene in Berührung kam, der keine Ahnung von dieser Neigung hat, einschätzen, woher diese sehr krassen Fantasien kommen? Vor allem aber, wie will er denn mit jemandem darüber reden, was davon wie umesetzbar ist?

Und meine Frage hast du immer noch nicht beantwortet!



Acromantula meinte:
Naja... ich selbst kenne meine Neigungen sehr gut, ich weiss, dass ich SM in jeglicher Form für mich ablehne und es auch niemals praktizieren würde.

😕😕😕😕😕😕😕

Ist hier von dir die Rede?

Ich rede von einer Frau, die eindeutig Fantasien hat, die in die SM-Richtung gehen und der es helfen kann, mit Menschen zu reden, die auf diesem Gebiet Erfahrungen haben.

So kann sie für sich überlegen, wo ihre Fantasien herkommen, wie und ob sie auslebbar sind und was sie tun muss, um sich und - ganz wichtig in diesem Fall - den Partner, bestmöglich gerade vor psychischem Schaden zu schützen.


Das sagt doch schon der gesunde Menschenverstand, dass ich nicht zum Bäcker gehe, wenn ich ein Steak kaufen will. 🙄


Tuesday
 
Wie soll ein normaler Therapeut, der nie mit der Szene in Berührung kam, der keine Ahnung von dieser Neigung hat, einschätzen, woher diese sehr krassen Fantasien kommen?

Ein Therapeut muss sicher nicht Teil der SM-Szene sein, um einen Klienten zu eventuellen Gründen für masochistische Fantasien zu befragen.
Sexualanamnese gehört meines Wissens fest zur therapeutischen Psychologenausbildung dazu.

Vor allem aber, wie will er denn mit jemandem darüber reden, was davon wie umesetzbar ist?

Du machst wie gesagt den zweiten Schritt vor dem ersten.

Es gibt therapeutisch geschulte Berater innerhalb der SM-Szene. Mit denen kann man super toll seine Fantasien im Detail bereden und herausfinden, woher diese Fantasien kommen und ob es einem gut tun würde, sie auszuleben und wenn ja, in welcher Form man sie auslebt, so dass keine Gefahr für einen selbst und auch nicht - in diesem Fall - für den Partner aufkommen.

Ich sehe Szenenähe in diesem Fall gerade nicht als Gütekriterium.

Und meine Frage hast du immer noch nicht beantwortet!

Doch, das habe ich. Für mich ist Therapie einfach kein "big deal" und ich würde ohne zu zögern jedem jungen Erwachsenen zu einigen Sitzungen mit den mir bisher bekannten (guten) Therapeuten raten um mehr Selbstgewissheit zu erlangen und nicht irgendwelche Familiengeschichten in die eigene Beziehung zu tragen oder gar völlig ohne Absicht an die eigenen Kinder weiter zu geben.
 
Ja, ja, ist gut.

Du bist der Experte und ich nur der Depp, der solche Fälle seit 10 Jahren begleitet.

Und nein, du hast meine Frage immer noch nicht beantwortet. Welchen SM-Hintergrund hast du? Aber lass gut sein, für mich ist das sehr offensichtlich.


Tuesday
 
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