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Freundin macht mich heiß, weist mich aber immer zurück

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Es war gut, dass ihr miteinander gesprochen habt und es war auch gut, dass du dich nicht so schnell abspeisen lassen hast. Aber gib dich keinen Illusionen hin, dass das Problem dadurch weg wäre.

Ich rate dir das folgende:

Wenn sie den nächsten Versuch startet, dann verhalte dich eher passiv und schau mal, was sie macht und wohin euch das führt.
Vermeide jegliches Verhalten von dem du weißt, dass es sie verstört.
 
Also irgendwie hinterlässt das jetzt bei mir auch mehr Fragezeichen als zuvor.
Die wirklich wichtigen Punkte bleiben unbeantwortet. Sie will aber kann nicht? Des weiteren gab euer Gespräch keinen Aufschluss zur ihrer pardon, absolut dämlichen Haltung die sie grundsätzlich an den Tag legt sobald ihr intim werdet. Das sind Dinge die nicht sein müssen. Auch nicht wenn man Problembehaftet ist und von daher wäre eigentlich eine ordentliche Erklärung angebracht.

Interessant ist auch, dass es anscheinend immer nur um sie geht. Die Fragen die im Raum stehen drehen sich allesamt nur darum, ob du etwas falsch gemacht hast und ob sie unglücklich, verärgert oder gar enttäuscht ist.

Dabei bist du doch derjenige der bei jedem intimen Vorgang plötzlich am langen Arm verhungert. Du bist doch der Enttäuschte, verärgerte und ratlose. Aus welchem Grund sollte sie das sein? Wann thematisierst du eigentlich mal deine Position? Hast du sie in eurem Gespräch wenigstens gebeten das sie ihre Handlungen mal einstellen sollte, so lange ihr nichtmal klar ist was sie möchte?
 
Hallo nevertheless,

schön dass du noch da bist (dich angemeldet hast) und danke für deine Rückmeldung.

Erstmal Kompliment! Ich finde, du hast das mit eurem Gespräch sehr gut gemacht. Wenn eure Beziehung etwas Ernsthaftes und Dauerhaftes sein soll, dann ist es sehr, sehr wichtig, dass ihr wirklich reden könnt und nicht nur oberflächlich, wie es vorher der Fall war. Dazu gehört nicht nur, dass sie sich dir öffnet, sondern eben auch, dass du ihr gegenüber deine Ratlosigkeit und Verzweiflung in Bezug auf ihr Verhalten artikulierst. Ein verzweifeltes "Wie soll es denn weitergehen, wenn du mir nicht sagst, was los ist?!" ist oft viel besser als ein zurückhaltendes "Ich will dich nicht unter Druck setzen!"

So wie du ihre Reaktion beschreibst, denke ich auch nicht, dass sie geweint hat, weil du zu hart warst. (Ich denke, du warst gar nicht hart, sondern einfach nur zum ersten Mal wirklich ehrlich...) Das waren wohl einfach die Gefühle, die sie ständig versucht zu unterdrücken und die durch deine Hartnäckigkeit einfach nicht mehr unterdrückt werden konnten.

Soweit ich das interpretiere, hat sie sich in einer Art Torschlusspanik immer mehr Druck gemacht und ist daher immer offensiver vorgegangen. Logischerweise hat das aber auch dazu geführt, dass sich ihre Angst und Panik immer vehementer zu Wort meldeten. Scheitern vorprogrammiert…
Das klingt für mich sehr schlüssig und erklärt ihr Verhalten ziemlich gut. Glaubst du, sie ist durch euer Gespräch ein wenig beruhigt?

Warum sie solche Angst und Panik hat, weiß ich noch nicht, aber ich will jetzt auch nicht gleich den Teufel an die Wand malen. Sie wird es mir hoffentlich auch irgendwann anvertrauen oder mir zumindest sagen, wie ich damit am besten umgehen soll/kann.
Ich denke auch, dass das wirklich hart für sie war und dass es deshalb jetzt wichtig wäre ihr die nächsten Tage verstärkt deine Liebe zu zeigen.

Es war für mich das erste Mal, dass ich sie in so einem emotionalen Zustand erlebte und es war gewiss nicht so einfach mit anzusehen, aber es hat mich auch sehr berührt, dass sie so einen vollständigen Seelenstrip hingelegt hat, wenngleich auch etwas unfreiwillig.
Ja genau, lass sie spüren, dass ihr Seelenstriptease deine Liebe zu ihr nicht geschmälert hat (sondern vielleicht im Gegenteil sogar verstärkt?). Das ist doch die große Angst vieler Menschen: "Wenn ich mich ihm/ihr so (so kaputt, so traurig, so...) zeige, dann liebt er mich bestimmt nicht mehr. Wer will denn schon so eine Freundin/so einen Freund?" Sie muss lernen darauf zu vertrauen, dass es nicht Ehrlichkeit ist, die eure Beziehung in Gefahr bringt, sondern Verschlossenheit. Und dafür habt ihr den ersten Schritt getan.

Aber es ist nur ein erster Schritt und ich denke, dass es ihr weiterhin schwer fallen wird, dir zu erzählen, wenn sie was quält. Eine einfache Nachfrage deinerseits wird vermutlich erstmal noch nicht ausreichen, damit sie sich öffnet. Deshalb musst du da wohl weiterhin dranbleiben, wenn du möchtest, dass eure Beziehung tiefer wird.

Ich würde dir raten, in den nächsten Tagen noch einmal das Gespräch zu suchen, um das was am Mittwoch passiert ist, nochmal aufzugreifen und "abzurunden". Ich denke, es wäre gut, wenn du ihr sagst, wie sehr dich das berührt hat und wie dankbar du ihr bist, dass sie sich ein wenig geöffnet hat. Erzähle ihr von deiner Erleichterung, von allen Gefühlen, die du an diesem Abend hattest. Und vielleicht auch davon, was dir die nächsten Tage noch so durch den Kopf gegangen ist. Sie muss einfach spüren und wissen, dass es kein Fehler war, mit dir zu reden, sondern dass es gut und wichtig und förderlich für Eure Beziehung war. Und dann frag sie, ob es ihr ähnlich ergangen ist, wie sie sich gefühlt hat und ob sie immer noch so große Angst hat, du könntest sie verlassen. Und vielleicht kannst du ihr zum Schluss noch sagen, dass du gut verstehen kannst, wenn sie noch nicht darüber reden kann, woher diese Panik kommt, aber dass du dich freuen würdest, wenn sie dir auch das irgendwann anvertrauen kann.

Ich würde mich freuen, zu hören wie es mit euch weitergeht und wünsche euch alles Gute.

Gruß
M.
 
Die wirklich wichtigen Punkte bleiben unbeantwortet. Sie will aber kann nicht? Des weiteren gab euer Gespräch keinen Aufschluss zur ihrer pardon, absolut dämlichen Haltung die sie grundsätzlich an den Tag legt sobald ihr intim werdet.
Sorry PC, aber nur weil du es nicht verstanden hast, heißt das nicht, dass das Gespräch keinen Aufschluss darüber gab. Der TE hat es offensichtlich verstanden. Im Gegenteil bin ich sogar der Meinung, dass eine Antwort wie: "Ja du hast Recht, ich hab diese oder jene schlimme Erfahrung in Punkto Sexualität machen müssen." ihr Verhalten weniger verständlich gemacht hätte. Selbst wenn sie das, was sie erlebt hat, genau geschildert hätte, es hätte kein bisschen geholfen zu verstehen, warum sie erst so rangeht und sich dann plötzlich wie von der Tarantel gestochen zurückzieht. Die Erklärung, dass sie ihn nicht verlieren will, sich deshalb Druck macht und unbedingt intimer werden möchte, dann aber leider plötzlich doch nicht kann, ist dagegen viel aufschlussreicher. Natürlich wäre es noch besser, beides zu wissen, warum sie sich so widersprüchlich verhält und was sie Schlimmes erlebt hat. Aber nur Ersteres halte ich für besser, als nur Zweiteres.

Das sind Dinge die nicht sein müssen. Auch nicht wenn man Problembehaftet ist und von daher wäre eigentlich eine ordentliche Erklärung angebracht.
Und du entscheidest, was für den TE eine "ordentliche Erklärung" ist, oder wie? Für ihn war es gut und erleichternd, das schreibt er ganz deutlich.

Interessant ist auch, dass es anscheinend immer nur um sie geht. Die Fragen die im Raum stehen drehen sich allesamt nur darum, ob du etwas falsch gemacht hast und ob sie unglücklich, verärgert oder gar enttäuscht ist.
Mir scheint, du hast echt gar nichts verstanden! Natürlich ging es nur um sie! Das war es doch, was den TE so beschäftigt hat. Er wollte wissen, was los ist mit ihr. Wollte wissen, warum sie sich so widersprüchlich verhält. Und wo bitteschön liest du, dass sich alle Fragen nur darum drehten, was der TE falsch gemacht hat? Im Gegenteil, er schreibt doch:
Sie wich aus, versuchte die Sache runterzuspielen, verwies immer wieder darauf, dass sie mir doch absolut keine Vorwürfe mache, auch nicht enttäuscht ist, sich nicht bedrängt fühlt, ich solle mir nicht so viele Gedanken machen usw.
Im Gegensatz zu früheren Gesprächen habe ich mich damit aber nicht zufrieden gegeben und ganz klar gesagt, dass es aus meiner Sicht sehr wohl ein Problem ist und sie mich nicht für Blöd halten soll – ich merke ja, dass es alles andere als "alles in Ordnung" ist. Daraufhin kam von ihrer Seite wieder dasselbe, nur ergänzt darum, dass sie mich doch so liebt und nicht streiten will.

Im weiteren Gespräch, als er nicht nachgab und sie sich schließlich öffnete, war sein Verhalten oder irgendeine Schuld überhaupt kein Thema mehr.

Dabei bist du doch derjenige der bei jedem intimen Vorgang plötzlich am langen Arm verhungert. Du bist doch der Enttäuschte, verärgerte und ratlose. Aus welchem Grund sollte sie das sein? Wann thematisierst du eigentlich mal deine Position? Hast du sie in eurem Gespräch wenigstens gebeten das sie ihre Handlungen mal einstellen sollte, so lange ihr nichtmal klar ist was sie möchte?
Ich glaub du hast einfach den Anschluss verpasst... Es ging überhaupt nicht mehr um seine sexuelle Frustration, sondern um seine Ratlosigkeit. Und gegen die hat das Gespräch offensichtlich gut geholfen. (Wenn auch noch nicht umfassend um abschließend, aber das kann man m. E. auch nicht erwarten.

Gruß
M.
 
Und jetzt?

hat sie ihr seltsames Verhalten erklären können?
Für mich ja, zumindest soweit dass ich es ausreichend nachvollziehen kann.

hatte sie überhaupt schonmal Sex?
oder ist sie noch Jungfrau die Angst vor dem ersten Mal hat?
Den genauen Grund für ihre Angst weiß ich (noch) nicht, das es aber nur wegen dem erste Mal wäre, glaube ich nicht, dazu ist ihre Angst irgendwie viel zu heftig. Ich vermute, dass noch mehr dahinter steckt, will aber nicht gleich so schwarz sehen und das schlimmste annehmen.

Aber gib dich keinen Illusionen hin, dass das Problem dadurch weg wäre.
Sehe ich auch so. Aber es ist mir zumindest einmal klar warum sie sich so Verhalten hat, auch wenn die genauen Beweggründe die diese Blockade auslösen noch im dunkeln liegen, geschweige denn deren Lösung.

Wenn sie den nächsten Versuch startet, dann verhalte dich eher passiv und schau mal, was sie macht und wohin euch das führt.
Vermeide jegliches Verhalten von dem du weißt, dass es sie verstört.
Wir haben uns darauf geeinigt, dass sie alles Unterlässt, bei dem sie sich nicht 110% sicher ist. Ich werde mich völlig zurückhalten, um ihr die totale Kontrolle über den Verlauf zu lassen.


@ Portion Control: Im Prinzip hat Bergsteigerin in ihrem obigen Beitrag bereits alles gesagt. Ich hätte es nicht besser formulieren können.
 
Hallo nevertheless,

schön, dass Du Dich nochmal gemeldet hast. 🙂

Das Problem ist, dass wir alle unsere Vorstellungen haben, wie "es abzulaufen hat", und dass auch viele schon Enttäuschungen erlebt haben und ein entsprechendes Bild von gewissen Situationen haben.

Ich habe auch recht strikt geschrieben, weil im ersten Moment ihr Verhalten sich manipulativ anhört. Doch ich habe auch in Erwägung gezogen, dass was anderes dahinter stecken könnte. Ich denke auch, dass Du sie besser kennst und Euer Verhältnis vielleicht doch besser einschätzen kannst als wir alle hier. Ob es gleich ein schlimmes Erlebnis oder einfach "nur" ein persönliches Problem (Erziehung, Scham... gibt ja noch weniger schlimmer Dinge, die einen hemmen können) ist, ist ja auch erstmal nicht so wichtig. Haupsache, man bekommt eine Erklärung und nicht nur Ausflüchte, wie es ja jetzt bei Euch der Fall war.

Ich muss Dir ja auch sagen, dass ich es toll finde, wie Du mit Deiner Freundin umgehst. Die meisten Männer hätten diese Geduld nicht, und es zeigt, dass Du sie sehr liebst. Ich denke, das wird ihr sehr helfen.

Nachdem was Du geschrieben hast, kann ich sie sogar fast ein wenig verstehen. Sie ist hin- und hergerissen zwischen ihren Hemmungen und dem Wunsch, trotzdem Deinen Bedürfnissen gerecht zu werden. Sie geht dann ran, um es Dir recht zu machen, obwohl sie selbst noch nicht so weit ist. Und in dem Moment, wo Du Dich rührst und es "ernst" wird, bekommt sie Panik vor der eigenen Courage. Ja, doch, ich finde das schon verständlich im Nachhinein. Vielleicht hat sie sogar wirklich Lust auf Dich und kann dann doch nicht so, wie sie will... und macht dann komplett dicht.

Ich denke, mit wachsendem Vertrauen und behutsamen Herantasten werdet Ihr das hinkriegen. Vielleicht lasst Ihr für den Moment den Sex einfach auch erstmal außen vor und lernt Euch anders kennen. So wichtig ist er ja nun auch wieder nicht. 😉 Und irgendwann klappt es vielleicht ganz von selbst.

Alles Gute!
 
Glaubst du, sie ist durch euer Gespräch ein wenig beruhigt?
Ich denke, ich hab ihr ganz gut vermitteln können, dass ihre Ängste bezüglich verlassen werden völlig unbegründet sind.
Das hat sie eigentlich selber auch gewusst, aber sie hat es sich ganz bewusst so eingeredet um ein schlagendes Argument bei ihrem inneren Kampf mit ihrer Blockade zu haben. So quasi: "Wenn ich mir glaubhaft einrede dass ich weiter gehen muss, weil er mich sonst verlässt, dann hat der Teil in mir, der das nicht will, ja gar keine andere Wahl, als klein bei zu geben."

Eine etwas befremdliche und wohl sehr selbstdestruktive Strategie wenn du mich fragst, aber verzweifelte/unsichere/verängstigte Menschen entwickeln halt oft seltsame Bewältigungsstrategien.


Ich denke auch, dass das wirklich hart für sie war und dass es deshalb jetzt wichtig wäre ihr die nächsten Tage verstärkt deine Liebe zu zeigen.

Ja genau, lass sie spüren, dass ihr Seelenstriptease deine Liebe zu ihr nicht geschmälert hat (sondern vielleicht im Gegenteil sogar verstärkt?).
Auf jeden Fall!

Ich würde dir raten, in den nächsten Tagen noch einmal das Gespräch zu suchen, um das was am Mittwoch passiert ist, nochmal aufzugreifen und "abzurunden". Ich denke, es wäre gut, wenn du ihr sagst, wie sehr dich das berührt hat und wie dankbar du ihr bist, dass sie sich ein wenig geöffnet hat.
Werde ich machen, eventuell nach dem Wochenende, das wir zusammen verbringen werden.
 
Sie geht dann ran, um es Dir recht zu machen, obwohl sie selbst noch nicht so weit ist. Und in dem Moment, wo Du Dich rührst und es "ernst" wird, bekommt sie Panik vor der eigenen Courage.
Ja, das trifft es ganz gut. Nachdem ich ihre Worte gedanklich etwas geordnet und interpretiert habe, komme ich zu dem Schluss, dass sie sich etwas Mut zusammen genommen und einen "Plan" gemacht hat, wie sie vorgehen wird und wie weit es gehen wird. In diesem Plan war alles so vorgesehen, dass es für sie OK war. Als ich aber auch Aktionen gesetzt habe, wurde ihr klar, dass sie nicht mehr alleine den Verlauf bestimmen würde und die Gefahr besteht, dass es ihr zu viel wird. Dadurch Panik und als Kurzschlussreaktion der sofortige Abbruch.


Vielleicht lasst Ihr für den Moment den Sex einfach auch erstmal außen vor und lernt Euch anders kennen.
Ja, wir haben einvernehmlich beschlossen, dass sie bis auf weiteres alles unterlassen wird, wo sie sich nicht komplett wohl fühlt und ich werde in jedem Fall extrem passiv bleiben bzw. nur das tun, was auch bisher schon problemlos war.

So wichtig ist er ja nun auch wieder nicht. ;
Ich will ehrlich sein: Sex ist mir schon sehr wichtig. Aber ich kann gerne warten. Das warten wird ja nur dann zur Qual, wenn der Ausgang ungewiss oder gar negativ erscheint. Vorfreude und die Phantasie sind ja auch was schönes.

Außerdem geht es ja nicht nur ums "reinstecken", sondern die Nähe, die Zärtlichkeiten und das Gefühl der Verbundenheit sind ja auch extrem wichtig dabei und diese Dinge kann man sich auch anders schenken. Trotzdem sind diese Dinge noch mal um den Faktor 10 schöner, wenn man dabei in seiner Liebsten ist. Mehr Verbundenheit und Nähe geht eben nicht, weder emotional noch physisch.

In Ordnung. Ich hoffe, der Knoten wird sich irgendwann lösen und ihr könnt auf allen Beziehungsebenen eine ausgeglichene und angenehme Partnerschaft führen.
Danke dafür. Ich bin jetzt zumindest zuversichtlich. Sollte es wider Erwarten doch nicht so kommen (so viel Realist bin ich schon, dass ich das zumindest in Erwägung ziehen muss), habe ich mir zumindest nichts vorzuwerfen. Es nicht bis zum Letzten zu versuchen und vorschnell das Handtuch zu werfen könnte ich mir bei dieser Frau jedenfalls nicht verzeihen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke, ich hab ihr ganz gut vermitteln können, dass ihre Ängste bezüglich verlassen werden völlig unbegründet sind.
An dieser Stelle muss ich nochmal ganz kurz einhaken... Wahrscheinlich hast du diesen Tipp gar nicht nötig, aber ich möchte es vorsichtshalber trotzdem noch sagen. Es kann ziemlich nach hinten losgehen, wenn man dem anderen vermittelt, dass seine Ängste unbegründet sind. Wenn du auf die Ängste sowas antwortest wie: "Wie kommst du auf die Idee, dass ich dich verlassen könnte? So ein Quatsch! Das würd ich nie tun, dafür lieb ich dich zu sehr!" Dann klingt das zwar recht gut, aber du nimmst ihre Angst nicht wirklich ernst, wenn du sie als so völlig unbegründet darstellst. Und so ein nicht ernst genommen werden, bewirkt oft erst recht Verschlossenheit, Trotz u. ä. Wenn du dagegen sagst: "Ich verstehe, dass dir das Angst macht. Man hört so oft, dass Männer nur auf das Eine aus sind. Aber glaub mir, ich liebe dich wirklich und will mit dir zusammenbleiben. Gemeinsam werden wir das schaffen!" Dann gibst du ihr nicht das Gefühl, dass ihre Angst unsinnig und dumm ist, sondern nimmst sie ernst und versuchst trotzdem sie zu beruhigen. Ich halte das für sehr wichtig!

Gruß
M.
 
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