Keine Freunde zu haben ist schwer,
Hallo zusammen, ich habe schon eineMenge der Beiträge gelesen und habe mich in einigen wiedergefunden.
Ich bin fünfzig Jahre alt und habe dasProblem, das ich schon seit Jahren keinen echten Freund mehr hatte,wenn ich überhaupt mal einen hatte.
Jetzt ist es nicht so, dass ich ganzalleine bin, ich lebe in einer seit über 20 Jahre andauerndenPartnerschaft; habe eine Stieftochter, die schon aus dem Haus ist undeinen erwachsenen
Sohn, der noch bei uns lebt.
Als ich noch zwanzig Jahre alt warhatte ich immer Leute um mich herum mit denen ich
Dinge unternahm, raus ging und meinenSpaß hatte; doch genau genommen hatte ich auch unter
denen nicht das, was ich mir untereinem Freund vorstellen würde.
Es gab da niemals eine Vertrauensebeneauf der ich mich in irgendeiner Weise zu meinen
Problemen im Leben geöffnet hätte, eswar halt immer nur Spaß.
Auch in der Schulzeit hatte ich ichwenn ich es aus heutiger Sicht sehe keinen echten Freund.
Das hat sich im Prinzip bis heutegehalten, es gab immer mal jemanden von dem ich gedacht habe
„Mensch, das könnte doch jetzt eineguter Freund sein“, doch nach relativ kurzer Zeit wurden
die Treffen immer weniger und dieVerabredungen immer schwerfälliger, sodass ich dann immer
- um mich nicht aufzudrängen -aufhörte mich zu melden; es war wohl richtig so, weil der jeweilige
Freund sich auch nicht mehr gemeldethat.
Da mir das schon so oft passiert istmache ich mir natürlich keine Illusionen das es an mir liegt;
natürlich tut es das.
Man wird mit der Zeit je auchaufmerksam und ich habe dann schon mal durch die Blumen gehört,
das ich zu viel rede oder auch oft zurechthaberisch bin.
Also die Rechthaberei kann ich nicht sonachvollziehen aber das ich zu viel rede ist wirklich wahr;
es ist wohl die Unsicherheit. Ich fühlemich einfach nicht wohl wenn ich unter Leuten bin und
dort Stille herrscht, ich habe dannimmer das Gefühl ich muss die Stille füllen.
Das ist eigentlich falsch aber ichmerke es immer erst im Nachhinein und denke dann“ na Super,
den hast du dir sicherlich wiedervergrault“.
Ich kann mich noch an Situationen ausfrühester Kindheit erinnern in denen meine Mutter immer
sagte, das ich nicht immer so vielreden solle. Auch meine Geschwister sagten früher schon mal,
der hat mal wieder nicht aufgehört zuquatschen.
Das Problem bei mir ist, dass wenn ichWochenende habe oder Urlaub kann ich auch nicht nur etwas mit einerPartnerin unternehmen, wir gehen uns dann mit der Zeit gegenseitigauf die Nerven.
Wenn ich dann aber zu lange allein bintue ich mich schwer mich alleine zu beschäftigen und dann
fangen meine Gedanken an zu Kreisen.
Ich werde dann richtig depressiv, habean nichts Freude und ziehe mich total zurück.
Um jetzt im Nachbarschaftskreis nichtauch alle zu vergraulen, sage ich nur guten Tag und guten
Weg und bin ansonsten froh wenn ichkeinem begegne.
Das hat sich schon so weit entwickelt,das ich schon mal aus dem Fenster schaue ob ich auch
ja keinem begegne, wenn ich das Hausverlasse.
Schon echt doof.
Jetzt ist der Beitrag so lang geworden,ich höre besser mal auf und schreibe beim nächsten mal
noch etwas über meine Situation.
Sollte es jemandem ähnlich gehen undGesprächsbedarf bestehen ich freue mich über jegliche Reaktionpositiv wie negativ.
So, dann bis zum nächsten Mal
Hallo zusammen, ich habe schon eineMenge der Beiträge gelesen und habe mich in einigen wiedergefunden.
Ich bin fünfzig Jahre alt und habe dasProblem, das ich schon seit Jahren keinen echten Freund mehr hatte,wenn ich überhaupt mal einen hatte.
Jetzt ist es nicht so, dass ich ganzalleine bin, ich lebe in einer seit über 20 Jahre andauerndenPartnerschaft; habe eine Stieftochter, die schon aus dem Haus ist undeinen erwachsenen
Sohn, der noch bei uns lebt.
Als ich noch zwanzig Jahre alt warhatte ich immer Leute um mich herum mit denen ich
Dinge unternahm, raus ging und meinenSpaß hatte; doch genau genommen hatte ich auch unter
denen nicht das, was ich mir untereinem Freund vorstellen würde.
Es gab da niemals eine Vertrauensebeneauf der ich mich in irgendeiner Weise zu meinen
Problemen im Leben geöffnet hätte, eswar halt immer nur Spaß.
Auch in der Schulzeit hatte ich ichwenn ich es aus heutiger Sicht sehe keinen echten Freund.
Das hat sich im Prinzip bis heutegehalten, es gab immer mal jemanden von dem ich gedacht habe
„Mensch, das könnte doch jetzt eineguter Freund sein“, doch nach relativ kurzer Zeit wurden
die Treffen immer weniger und dieVerabredungen immer schwerfälliger, sodass ich dann immer
- um mich nicht aufzudrängen -aufhörte mich zu melden; es war wohl richtig so, weil der jeweilige
Freund sich auch nicht mehr gemeldethat.
Da mir das schon so oft passiert istmache ich mir natürlich keine Illusionen das es an mir liegt;
natürlich tut es das.
Man wird mit der Zeit je auchaufmerksam und ich habe dann schon mal durch die Blumen gehört,
das ich zu viel rede oder auch oft zurechthaberisch bin.
Also die Rechthaberei kann ich nicht sonachvollziehen aber das ich zu viel rede ist wirklich wahr;
es ist wohl die Unsicherheit. Ich fühlemich einfach nicht wohl wenn ich unter Leuten bin und
dort Stille herrscht, ich habe dannimmer das Gefühl ich muss die Stille füllen.
Das ist eigentlich falsch aber ichmerke es immer erst im Nachhinein und denke dann“ na Super,
den hast du dir sicherlich wiedervergrault“.
Ich kann mich noch an Situationen ausfrühester Kindheit erinnern in denen meine Mutter immer
sagte, das ich nicht immer so vielreden solle. Auch meine Geschwister sagten früher schon mal,
der hat mal wieder nicht aufgehört zuquatschen.
Das Problem bei mir ist, dass wenn ichWochenende habe oder Urlaub kann ich auch nicht nur etwas mit einerPartnerin unternehmen, wir gehen uns dann mit der Zeit gegenseitigauf die Nerven.
Wenn ich dann aber zu lange allein bintue ich mich schwer mich alleine zu beschäftigen und dann
fangen meine Gedanken an zu Kreisen.
Ich werde dann richtig depressiv, habean nichts Freude und ziehe mich total zurück.
Um jetzt im Nachbarschaftskreis nichtauch alle zu vergraulen, sage ich nur guten Tag und guten
Weg und bin ansonsten froh wenn ichkeinem begegne.
Das hat sich schon so weit entwickelt,das ich schon mal aus dem Fenster schaue ob ich auch
ja keinem begegne, wenn ich das Hausverlasse.
Schon echt doof.
Jetzt ist der Beitrag so lang geworden,ich höre besser mal auf und schreibe beim nächsten mal
noch etwas über meine Situation.
Sollte es jemandem ähnlich gehen undGesprächsbedarf bestehen ich freue mich über jegliche Reaktionpositiv wie negativ.
So, dann bis zum nächsten Mal