A
alex-tessa
Gast
hallo prinzessin,
aus meiner eigenen erfahrung kann ich dir sagen, dass du eine schwere entscheidung vor dir hast.
nimm dir einfach mal ein blatt papier und schreibe auf die eine seite das positive und auf die andere das negative deines freundes.
sollte das positive überwiegen lohnt sich der kampf gegen die schizophrenie.
mein mann ist ebenfalls an schizophrenie erkrankt und ich habe den selben leidensweg hinter mir wie du. trotz aller schwierigkeiten und probleme, die nicht ohne waren, haben mein mann und ich schlussendlich den kampf gewonnen. allerdings soll man als angehöriger ein paar regeln einhalten. zunächst sollte man bei aufkommenden psychotischen schüben deeskalierend wirken. ich weis, dass das sehr schwierig ist.
wenn man geschlagen wurde - mit sichtbaren folgen - muß man unbedingt zum arzt gehen. anschließend sollte man den sozialpsychatrischen dienst einschalten. dieser kann, bei eigen- bzw. fremdgefährdung deinen freund in eine klinik einweisen. hier solltest du auch dann darauf dringen.
eine ambulante behandlung hilft bei akuten schüben nichts. die erkrankten haben keinerlei krankeneinsicht. ihre handlungen richten sich IMMER gegen die am meisten geliebte person. man steht sozusagen im zentrum des wahns.
mit der logik eines gesunden menschen sind die wahrnehmungen und handlungen der erkrankten nicht erklärbar bzw. auch nicht verständlich.
sobald die behandlung mit medikamenten, psycho- und ergotherapie fortgeschritten ist, wirst du eine deutliche änderung ins positive bemerken.
glaub mir, es lohnt sich. allerdings solltest du schnell handeln, sonst wird das leben an seiner seite zur hölle und du gehst selbst unter.
und vorallem ist wichtig für dich - gehe selbst zum therapeuten, damit du dann nicht unter die räder gerätst.
der oben beschriebe weg, ist sehr schwierig, schwer und kompliziert, aber er lohnt sich.
der einfache weg ist sich zu trennen.
nur du allein kannst für dich entscheiden, welchen weg du gehen möchtest. ratschläge von außenstehenden sind gut, aber sehr subjektiv.
unter www.kompetenznetz-schizophrenie.de/forum findest du bestimmt viele anregungen. mir hat das reden sowohl mit betroffenen als auch mit angehörigen sehr geholfen.
alles liebe
christin
aus meiner eigenen erfahrung kann ich dir sagen, dass du eine schwere entscheidung vor dir hast.
nimm dir einfach mal ein blatt papier und schreibe auf die eine seite das positive und auf die andere das negative deines freundes.
sollte das positive überwiegen lohnt sich der kampf gegen die schizophrenie.
mein mann ist ebenfalls an schizophrenie erkrankt und ich habe den selben leidensweg hinter mir wie du. trotz aller schwierigkeiten und probleme, die nicht ohne waren, haben mein mann und ich schlussendlich den kampf gewonnen. allerdings soll man als angehöriger ein paar regeln einhalten. zunächst sollte man bei aufkommenden psychotischen schüben deeskalierend wirken. ich weis, dass das sehr schwierig ist.
wenn man geschlagen wurde - mit sichtbaren folgen - muß man unbedingt zum arzt gehen. anschließend sollte man den sozialpsychatrischen dienst einschalten. dieser kann, bei eigen- bzw. fremdgefährdung deinen freund in eine klinik einweisen. hier solltest du auch dann darauf dringen.
eine ambulante behandlung hilft bei akuten schüben nichts. die erkrankten haben keinerlei krankeneinsicht. ihre handlungen richten sich IMMER gegen die am meisten geliebte person. man steht sozusagen im zentrum des wahns.
mit der logik eines gesunden menschen sind die wahrnehmungen und handlungen der erkrankten nicht erklärbar bzw. auch nicht verständlich.
sobald die behandlung mit medikamenten, psycho- und ergotherapie fortgeschritten ist, wirst du eine deutliche änderung ins positive bemerken.
glaub mir, es lohnt sich. allerdings solltest du schnell handeln, sonst wird das leben an seiner seite zur hölle und du gehst selbst unter.
und vorallem ist wichtig für dich - gehe selbst zum therapeuten, damit du dann nicht unter die räder gerätst.
der oben beschriebe weg, ist sehr schwierig, schwer und kompliziert, aber er lohnt sich.
der einfache weg ist sich zu trennen.
nur du allein kannst für dich entscheiden, welchen weg du gehen möchtest. ratschläge von außenstehenden sind gut, aber sehr subjektiv.
unter www.kompetenznetz-schizophrenie.de/forum findest du bestimmt viele anregungen. mir hat das reden sowohl mit betroffenen als auch mit angehörigen sehr geholfen.
alles liebe
christin