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Freie Bahn für Beamte?!

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Habe einen guten Freund, der arbeitet bei einem Bundesministerium. Der meinte, dass sich ein Arbeitskollege von ihm während seiner Arbeitszeit ein ganzes Haus gebaut hätte. Gut, das wird wohl nicht die Regel sein.

Mein Kumpel selbst meint, dass er ziemlich eingeschränkt ist. Zwar kann er kalkulieren, wie ein Castor-Transporter beschaffen sein muss, damit er auch bei einem Fall von einer 6 Meter hohen Brücke keine Strahlung abgibt, aber ansonsten sei er zu nichts zu gebrauchen.

Die Zahlen auf den Konto stimmen wohl, aber so richtig glücklich scheint er auch nicht zu sein.

Und nein, verbeamtet ist er (noch) nicht.
 
Warum muss man sich denn jetzt persönlich dafür rechtfertigen, warum man kein Beamter geworden ist? Und warum muss man indirekt dadurch erklären, warum man eine dermaßen ausgeprägte Ungerechtigkeit nicht in Ordnung findet?

Selbst wenn ich wie viele Beamte finanziell aufgestellt wäre oder zu den fiktiven Managern gehören würde, würde ich das immer noch als anstößig und als ungerechte Schieflage empfinden, dass eine Gruppe, die sowieso schon solide verdient, noch mehr Vorteile bekommen soll, während andere Berufsgruppen am Existenzminimum kratzen, trotz wichtiger Aufgabengebiete, die sie abdecken.

Vielleicht unterscheidet uns das voneinander?

Keine Sorge, ich habe mir mal den Einstellungstest näher angesehen und hätte den geschafft. Und faul bin ich ebenfalls nicht, was sind das für seltsame Unterstellungen? Und selbst, wenn das Forum hier voller dummer und fauler Leute wäre, der Fakt bleibt bestehen, dass Beamte sehr gut und solide verdienen und in einigen Punkten wesentlich besser abgesichert sind, als andere, während es dann Berufsgruppen gibt, die knapp oder genau gleich mit Hartz 4 konform gehen, dafür aber nicht selten richtig harte Arbeit übernehmen müssen - und das, obwohl sie andere Menschen pflegen, versorgen, unterstützen oder betreuen.

Und sorry, es ist für mich jammern auf hohem Niveau, wenn man sich im Bezug auf das Beamtentum über das echauffiert, was auch mehr oder weniger für nicht-Beamte gilt und einfache Realität ist.

Und zum Thema Grundeinkommen:

https://www.youtube.com/watch?v=EP7KfJLh30g
 
Zuletzt bearbeitet:
Als wir vor ein paar Wochen Schulsachen verkauft haben, stand eine Mutter mit ihren Sohn in der Schlange, der sich total über seine Schulsachen gefreut hat und ich höre die Mutter sagen "Du musst dich gut anstrengen, sonst sitzt du auch an der Kasse, wie die Frau da". Nur das ich nicht den ganzen Tag an der Kasse sitze, 3 Jahre gelernt habe und meine mittlere Reife habe und mit Sicherheit mehr verdiene als diese Assi Tussi, die ihren kleinen mit 18 rausgedrückt hat 🙄

weisst du was das schlimme dabei ist, auch ich muss meine Kinder hochtreiben,
weil ich einfach nicht weiss wie das alles weitergeht, ich muss ihnen sagen, das
ihre Traumberufe zum Leben nicht reichen werden, jedenfalls nicht so wie es jetzt
läuft. Und heute Kind sein und Lernen zu müssen , dagegen war das früher Urlaub,
ein Hauptschüler ist doch nichts mehr, Realschüler sieht auch nicht viel besser aus.
 
Warum muss man sich denn jetzt persönlich dafür rechtfertigen, warum man kein Beamter geworden ist? Und warum muss man indirekt dadurch erklären, warum man eine dermaßen ausgeprägte Ungerechtigkeit nicht in Ordnung findet?

Selbst wenn ich wie viele Beamte finanziell aufgestellt wäre oder zu den fiktiven Managern gehören würde, würde ich das immer noch als anstößig und als ungerechte Schieflage empfinden, dass eine Gruppe, die sowieso schon solide verdient, noch mehr Vorteile bekommen soll, während andere Berufsgruppen am Existenzminimum kratzen, trotz wichtiger Aufgabengebiete, die sie abdecken.

Vielleicht unterscheidet uns das voneinander?

Keine Sorge, ich habe mir mal den Einstellungstest näher angesehen und hätte den geschafft. Und faul bin ich ebenfalls nicht, was sind das für seltsame Unterstellungen? Und selbst, wenn das Forum hier voller dummer und fauler Leute wäre, der Fakt bleibt bestehen, dass Beamte sehr gut und solide verdienen und in einigen Punkten wesentlich besser abgesichert sind, als andere, während es dann Berufsgruppen gibt, die knapp oder genau gleich mit Hartz 4 konform gehen, dafür aber nicht selten richtig harte Arbeit übernehmen müssen - und das, obwohl sie andere Menschen pflegen, versorgen, unterstützen oder betreuen.

Und sorry, es ist für mich jammern auf hohem Niveau, wenn man sich im Bezug auf das Beamtentum über das echauffiert, was auch mehr oder weniger für nicht-Beamte gilt und einfache Realität ist.

Und zum Thema Grundeinkommen:

https://www.youtube.com/watch?v=EP7KfJLh30g&list=LL5rZ7rmqKWBfqh4CqEuANmQ&index=12

Aber kommt es denn auf die Aufgabengebiete an, wenn ich 8 Stunden einsetze muss ich
doch davon vernünftig Leben können, warum werden da solche unterschiede gemacht?
Wenn ich an der Kasse steh, dann will ich lächeln und die Frau an der Kasse soll es auch
tun, weil sie zufrieden ist, wenn ich das bei uns sehe, sie sitzen an der Kasse und müssen
gleichzeitig Brötchen Backen und Regale einräumen, ist das kein wichtiges Aufgabengebiet?
 
Lies den Post von Burbacher noch mal, dem popelige 3 Monate zu kurz gearbeitet massive und schmerzhafte Abschläge eingebracht haben. Bei einem der es als trotz Schwerbehinderung fleißig Arbeitender dringend gebraucht hätte. :mad:

Gut er hat weniger, aber was hat er, wie viel hat er ? 600 oder 700 keine Ahnung
sags mir
 
Lies den Post von Burbacher noch mal, dem popelige 3 Monate zu kurz gearbeitet massive und schmerzhafte Abschläge eingebracht haben. Bei einem der es als trotz Schwerbehinderung fleißig Arbeitender dringend gebraucht hätte. :mad:
Hör auf, bitte.
Jeder Arbeiter würde in der Grundsicherung landen.

Das ist wirklcih schon abstossend, hier hausieren zu gehen, wie arm die Beamten sind.
 
Gesetzlich Versicherte zahlen drauf

Bei Beamten übernimmt der Dienstherr 50 Prozent der Krankheitskosten als Beihilfe, bei Pensionären sind es sogar 70 Prozent. Diese Beihilfen sind das elementare Fürsorgesystem von Bund und Ländern für die Beamten. Die zusätzliche private Krankenversicherung (PKV) muss gewissermaßen nur für die Restkosten aufkommen. Die PKV-Prämien der Staatsbediensteten sind daher geringer als die anderer Versicherter. Wie folgende Zahlen zeigen: Beamte, Pensionäre und deren Familienangehörige müssen im Durchschnitt nur 6,4 Prozent ihres Einkommens für ihre private Krankenversicherung aufwenden.

https://www.welt.de/finanzen/verbra...erden-fuer-Steuerzahler-zum-Kostenrisiko.html

Der Dienstherr übernimmt aber nicht für alles 50 bis 70 %, auf manche Leistungen gibt es gar keine Beihilfe (für die sind kostenpflichtige Zusatzversicherungen nötig), andere (Zahnersatz) sind gedeckelt, bis hierher und nicht weiter, alles andere übernimmt die Zusatzversicherung falls vorhanden oder der Beamte darf selber draufzahlen. Bei der oben genannten Prämienberechnung werden aber nur die Standardprämien eingerechnet, nicht die ganzen Zusatzversicherungen, für Zahnersatz, Kinder & Kegel. Extrawürste kriegt da kein Beamter von selber und umsonst.
 
weisst du was das schlimme dabei ist, auch ich muss meine Kinder hochtreiben,
weil ich einfach nicht weiss wie das alles weitergeht, ich muss ihnen sagen, das
ihre Traumberufe zum Leben nicht reichen werden, jedenfalls nicht so wie es jetzt
läuft. Und heute Kind sein und Lernen zu müssen , dagegen war das früher Urlaub,
ein Hauptschüler ist doch nichts mehr, Realschüler sieht auch nicht viel besser aus.

Und wenn man einfach nicht schlau genug ist fürs Abi? Dann muss das einsehen können... ich hätte das Abi bestimmt auch geschafft mit 4 und überwiegend 5. Und dann? Nicht jeder kann studieren. Es muss Leute geben die die Drecksarbeit machen.

Was soll diese Herabstufung von meinem Beruf? Weißt du was meine Kollegen und ich jeden Tag leisten?
 
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