Ich sehe: Der Thread hat sich -wie nicht anders zu erwarten- wegbewegt vom Thema "Tickets für den öffentlichen Dienst", hin zu einem neuen alle X Monate hier wieder stattfindenden Anti-Beamtenthread 🙄
Ist für mich hier hinreichend diskutiert.
Ich habe mich im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit mit dem Unterschied Angestellte und Beamte beschäftigt. Ich bin der Meinung, dass unter vergleichbaren Vorraussetzungen (Qualifikation, Arbeitszeit etc) sich beide Arbeitsverhältnisse nicht viel nehmen. Beide haben Vor -und Nachteile.
Natürlich kann man gerne der Meinung sein, dass gewisse Vorteile überwiegen. Das liegt nicht zuletzt an den eigenen Lebenserfahrungen und Prioritäten. Für den einen ist die Unkündbarkeit halt unbezahlbar, alles verständlich. Weder habe ich den Anspruch Mitleid als Beamter zu ernten, noch Beamte als besonder schlecht bezahlt darzustellen.
Aber ich glaube JEDER Berufsstand hat das Recht Tarifverhandlungen zu führen, auch der öffentlich Dienst. Und jenseits jeder Beschimpfungen und Pauschalisierungen ist mir hier noch nie vorgeführt worden, dass z.B. ein Beamter deutlich besser verdient als ein vergleichbarer Angestellter.
Es wird immer nur behauptet, aber wenn man mal von Zahlen spricht, schreckt jeder zurück. Beamte bekommen zu viel Besoldung? Beweist es! Mit Zahlen!
Ich würde mir in der Diskussion zudem etwas mehr Respekt wünschen.
Ich glaube wenn Euer Berufsstand so pauschal durch den Dreck gezogen würde, würdet ihr sehr verärgert sein:
"die machen sich doch nen Lenz"
"Selbstbedienungsladen"
"bekommen alles in den A* geschoben"
"bekommen nach 5 Jahren Arbeit mehr als jeder Rentner"
"ungerecht, abstoßend etc."
"wer unkündbar ist, ist automatisch faul"
Sachlichkeit und Zahlen sind willkommen. Vorurteile und Behauptungen sind daneben!
Bitte versteht, dass ich auf Beiträge wie "Beamte sind faul" hier schlicht nicht antworte.