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Freie Bahn für Beamte?!

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Dafür müssten A) Arbeitsplätze nahe dem Wohnort liegen und B) der ÖPNV gefördert werden.

Zu Punkt A. Das wird anscheinend immer schwieriger, weil der Wohnraum in Ballungszentren immer knapper und unerschwinglicher wird. Also ziehen immer mehr Leute irgendwohin aufs Land, wo sich noch Wohnraum findet. Und wo andererseits aber nur sehr schlecht ausgebauter ÖPNV existiert. Sogar im Umland von München sind die Regionalbuslinien so schlecht (z.T. nur wenige Abfahrten pro Tag), dass sie eigentlich kaum nutzbar sind.

Zu Punkt B. Mir scheint die Förderung des ÖPNV bisher keine hohe Priorität zu haben. In München müssen sich soweit ich weiß die Verkehrssysteme mehr oder weniger selbst durch die Einnahmen tragen, was dazu führt, dass die Preise hoch und die Leistungen niedrig sind. Investitionen werden hinausgeschoben, das Fahrpersonal wird so schlecht bezahlt, dass es in der eigenen Stadt kaum leben kann, und so weiter.
 
Ich denke mir in meinem Jugendlichen Leichtsinn immer wieder: Warum gibt es eigentlich keine Förderungen oder Bonusprogramme, Steuererleichterungen oder ähnliches, wenn Firmen ihren Sitz wo hin verlegen, wo kein Ballungsraum ist um dort erstens die Strukturschwachen Regionen anzukurbeln und ihren Leuten billiges Wohnen vor Ort zu ermöglichen. Eigentlich sollte es doch das erklärte Ziel sein, der Bildung von extremen Ballungsräumen entgegen zu wirken.
Eigentlich sollte man es fördern, wenn Firmen sich im Outback niederlassen. Oft ist das ja eine WinWin Situation für alle.
Gerade im Osten wäre das doch bitter nötig und viele Branchen sind ja in keiner Weise an einen Ballungsraum gebunden.
 
Gibt es schon und gerade vom Staat, zumindest in Bayern, wo es ja auch benachteiligte Gebiete (ehemalige Grenzgebiete zum Osten, insbesondere Region Hof) gibt, da werden dann schon mal im Rahmen von "Strukturförderungen" Stellen aus Finanz- und anderen Ämtern in diese unbeliebten Gebiete ausquartiert.
Von Flüchtlingen hat Hof inzwischen so viele abbekommen, daß die Situation als nicht mehr tragbar gilt.
Ja, auch Flüchtlingsverteilung kann wegen der damit verbundenen staatlichen Gelder als Förderung gelten. Obwohl das dann wohl die eher unbeliebte Sorte von Förderung ist.

Weitere "Förderungen" haben die benachteiligten Gemeinden selber in der Hand, etwa in Form von Nachlässen bei der eh meist nicht üppig angesetzten Gewerbesteuer für die Ansiedlung von Gewerbe.
 
Achgott Hof. Kenne ich gut. Hat jetzt weniger mit dem Thema zu tun, aber nach der Maueröffnung dachte man, jetzt gehts dort mal bergauf, Mitte Europas..
Aber weiterhin die "Stadt ohne Kräne".
Aber dass da jetzt so viele Flüchtlinge sind, und vom Osten sind seinerzeit ja auch so viel Menschen rübergezogen.
Irgendwie hat es diese Stadt nie gepackt.
 
Es hängt also auch vom Wollen der jeweiligen Landesregierung ab, ob man strukturschwachen Gebieten überhaupt helfen will, oder ob man sich lieber ganz bequem auf dem Länderfinanzausgleich ausruht, weil man ja angeblich nichts machen könne.
 
...Dafür müssten ... B) der ÖPNV gefördert werden. ...
Na sag' ich doch, dann fördert mal fleißig. Wenn die Preise dann immer noch steigen oder stagnieren (wäre ja schon mal 'n Fortschritt), muß die Politik den gierigen Kapitalisten auf die Finger klopfen. Und damit die Politik das tut, müssen wir es ihr beibringen - auf die eine oder andere Art. Dann würden wir uns dem wieder annähern, was die Politik mit sozialer Marktwirtschaft betitelt weg von der Diktatur des Kapitals. "Wollen" müssen es aber ein paar mehr als nur wenige unzufriedene Protestwähler. Viele Grüße
 
"Wollen" müssen es aber ein paar mehr als nur wenige unzufriedene Protestwähler. Viele Grüße

Die überdies vor lauter Protest nicht gerade eine Partei wählen, die hier etwas zum Positiven ändern würde.

Für mich zum Beispiel sind das durchaus wichtige Themen, und wenn sich eine geeignete Partei finden würde, würde ich sie durchaus wählen.
 
Apropo Protest. Es sind über 85% der Bürger dagegen. Zählt Volkesstimme überhaupt gegen Beamte? Politiker sind ja auch Beamte.
 
Zu Punkt A. Das wird anscheinend immer schwieriger, weil der Wohnraum in Ballungszentren immer knapper und unerschwinglicher wird. Also ziehen immer mehr Leute irgendwohin aufs Land, wo sich noch Wohnraum findet. Und wo andererseits aber nur sehr schlecht ausgebauter ÖPNV existiert. Sogar im Umland von München sind die Regionalbuslinien so schlecht (z.T. nur wenige Abfahrten pro Tag), dass sie eigentlich kaum nutzbar sind.

Zu Punkt B. Mir scheint die Förderung des ÖPNV bisher keine hohe Priorität zu haben. In München müssen sich soweit ich weiß die Verkehrssysteme mehr oder weniger selbst durch die Einnahmen tragen, was dazu führt, dass die Preise hoch und die Leistungen niedrig sind. Investitionen werden hinausgeschoben, das Fahrpersonal wird so schlecht bezahlt, dass es in der eigenen Stadt kaum leben kann, und so weiter.

Wie es in München aussieht, weiß ich nicht. Aber es gibt auch anderswo gleichartige Defizite im ÖPNV, da hat er Recht.
 
Ich denke mir in meinem Jugendlichen Leichtsinn immer wieder: Warum gibt es eigentlich keine Förderungen oder Bonusprogramme, Steuererleichterungen oder ähnliches, wenn Firmen ihren Sitz wo hin verlegen, wo kein Ballungsraum ist um dort erstens die Strukturschwachen Regionen anzukurbeln und ihren Leuten billiges Wohnen vor Ort zu ermöglichen. Eigentlich sollte es doch das erklärte Ziel sein, der Bildung von extremen Ballungsräumen entgegen zu wirken. Eigentlich sollte man es fördern, wenn Firmen sich im Outback niederlassen. Oft ist das ja eine WinWin Situation für alle. Gerade im Osten wäre das doch bitter nötig und viele Branchen sind ja in keiner Weise an einen Ballungsraum gebunden.
Oft? Sorry, es mag Branchen geben, auf die das zutrifft. Aber die meisten Branchen arbeiten am/mit dem Menschen. Sie brauchen entweder genügend Kundschaft in "Laufnähe" oder (manchmal viel) Personal. Das leistet Dein "Outback" oft nicht. Da ist es einfacher und kostengünstiger, das "Outback" abzuhängen und den paar Leuten, die glauben dort wohnen zu müssen, einen Arbeitsweg von 'zig km und oft mehr als einer Stunde zuzumuten. Denen hilft auch kein Jobticket wegen der schlechten Verkehrsanbindung - lohnt sich eben auch nicht. Viele Grüße
 
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