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Freie Bahn für Beamte?!

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Wieso? Mir fallen da eine ganze Menge Branchen ein, die wirklich keine Laufkundschaft haben und gut auch weiter draußen ihren Firmensitz haben können: Funktioniert doch zB kein Knauf in Iphofen wurderbar. Oder bei Zeiss in Oberkochen, Roche in Penzberg usw... All das Firmen, die keinen Kundenkontakt brauchen und vom Outback profitieren. Für das Personal ist es ja meist auch viel angenehmer in einer kleinen Stadt zu wohnen, wo die Mieten bezahlbar sind, anstatt sich in den Wohnungsmarkt in München, oder Hamburg schmeiße zu müssen
Da gibt es doch X-Beispiele.

Oberkochen zum Beispiel ist jetzt auch nicht grade klein und Aalen und Umgebung nicht grade billig was das Wohnen angeht.
 
Natürlich können die Beamten nichts dafür. Auf die Beamten wird auch gar nicht geschimpft. Sondern auf die, die auf diese Steuergeldverschwendung gekommen sind.
Und natürlich rege ich mich auch darüber auf, dass Abgeordnete kostenlos reisen dürfen. Als ob die nicht selbst genügend Geld hätten das zu bezahlen.

Übrigens bin ich nicht dafür, dass Empfänger von ALG2 kostenlos reisen dürfen. Nicht, weil ich es der alleinerziehenden Mutter mit Kleinkind und Baby nicht gönne. Sondern, weil es fast schon ein Anreiz ist.
Erst heute habe ich wieder ein Gespräch im Bus "belauscht". So laut wie die geschrien haben war es leider nicht mehr zu überhören. "Jo Diggah, weißt du was ich später mal mach? Ich werd einfach Hartzer, voll chilliges Leben machen und so! Geld vom Staat kassieren, nix arbeiten müssen."

Einfach nur traurig.

Sowas muss man wie ich finde nicht fördern.
Wenn man unterscheiden könnte, wer wirklich nicht arbeiten kann, es aber will und wer nicht, dann wäre das so viel einfacher. Gerade die typische alleinerziehende arbeitslose Mutter, der würde ich das wirklich gönnen. Allgemein allen, die es verdienen.
Aber das Unterscheiden ist leider nicht umsetzbar.
 
Ohne Tarifbindung kein Tarifvertrag , das versteht sich ja von selbst.

Aber da können ja die Beamten nichts dafür.

In einem Betrieb ohne Tarifbindung muss man halt dann selbst sein Gehalt und seine Arbeitsbedingungen aushandeln, was nicht zwingend was schlechtes sein muss.

Es ist zwingend schlecht: wenn Du als Arbeitsloser keinen Job willst, Dich aber bewerben mußt und dann auch noch eingeladen wirst, gibt es ein Zauberwort: Tariflohn!

Wenn Du einen Job willst, solltest Du am besten gar keine Lohnvorstellung äußern und nehmen, was man Dir freiwillig oder zähneknirschend (Mindestlohn) zahlen will. Wenn der Vertrag daliegt, unterschreibst Du oder eben nicht. Verlangst Du mehr, wirst Du freundlich lächelnd vor die Tür begleitet mit dem Hinweis, daß da noch mehr Bewerber warten. Im Osten fügt man noch den Hinweis hinzu: "Sie sind hier im Osten.", ist mir passiert. Da gibt's nichts zu verhandeln.

Das ist die Realität und immer mehr Arbeitgeber verabschieden sich aus der Tarifbindung, auch kommunale. Um Lohnforderungen stellen zu können, mußt Du schon sowas von außergewöhnlich und gefragt sein, das gibt's im öffentlichen Dienst nicht.

Viele Grüße
 
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Hihi, hier wird so getan als ob es einen riesen Vorteilt für den "dicken Beamten" darstellt, wenn er statt seinem Benz, die Straßenbahn nehmen darf. Wer will das denn? 😀

Ich lebe vorstädtisch, öffentliche Verkehrsmittel (auch kostenlos) sind für mich und viele andere keine Option, weil ich 3 mal so lange brauche. Hat jemand eigentlich mal die betroffenen Angestellten und Beamten befragt?

Ich sehe das vielmehr so, dass jede Förderung von öffentliche Verkehrsmittel sinnvoll ist und es immer Verhandlungssache zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern ist. Jede Gewerkschaft kann so etwas auf den Verhandlungstisch bringen. Schimpft doch nicht über die Gewerkschaften des öffentliches Dienstes, sondern über die eigenen wenn ihr das Ticket für so wertvoll haltet.

Die Cockpit Gewerkschaft (Lufthansa) hat glaube ich zuletzt über 10% als Tariferhöhung gefordert. Der öffentliche Dienst bekommt 2% plus Tickets. Das`ja mal toll, da freu ich mir, tolle 2% und ein Ticket, das ich fast nie nutze - und dann noch gesagt bekommen, dass man alles in den A* geschoben bekommt? 🙄

Edit: Ich finde es vielmehr lobenswert wenn eine Gewerkschaft, statt nur "mehr Geld", mal etwas fordert, dass einen ökologischen wert hat!
 
Trotzdem stellt sich eine ernsthafte Frage. Wir haben gesehen wie z.B. die Müllgebühren nachdem der Mensch die Mülltrennung erfunden hatte, nicht etwa gesenkt wurden. Die Preise wurden erhöht, weil nun weniger echter Müll anfiel, aber der Apparat dieselben Kosten verursacht. Das würde auf den öffentlichen Nahverkehr übertragen aber dann auch heißen, daß es für den zahlenden Mitfahrer teuerer würde. Weil er eben dann die kostenlosen Mitfahrer mitfinanzieren müßte.
Das könnte dann leicht dazuführen, daß etliche Leute wieder auf ihren Privat-PKW umsteigen und letzten Endes - abgesehen von Beamten-Bussen - andere komunale Preise erhöht werden müßten.
 
Trotzdem stellt sich eine ernsthafte Frage. Wir haben gesehen wie z.B. die Müllgebühren nachdem der Mensch die Mülltrennung erfunden hatte, nicht etwa gesenkt wurden. Die Preise wurden erhöht, weil nun weniger echter Müll anfiel, aber der Apparat dieselben Kosten verursacht. Das würde auf den öffentlichen Nahverkehr übertragen aber dann auch heißen, daß es für den zahlenden Mitfahrer teuerer würde. Weil er eben dann die kostenlosen Mitfahrer mitfinanzieren müßte.
Das könnte dann leicht dazuführen, daß etliche Leute wieder auf ihren Privat-PKW umsteigen und letzten Endes - abgesehen von Beamten-Bussen - andere komunale Preise erhöht werden müßten.

Wenn es gerecht zuginge, würde ich Dir widersprechen wollen. Schließlich muß das Jobticket ja auch irgendwer bezahlen (der ausgebende Arbeitgeber?) und die Verkehrsbetriebe würden sich das Geld einfach dort "abholen".

In unserem imperialistischen System kann man Preisen allerdings nicht vertrauen und schon gar nichts daran ablesen. Der höchste auf dem "Markt" durchsetzbare Preis wird verlangt, Punkt (Stichwort: Gier, etwas verharmlosend als "Marktwirtschaft" bezeichnet). Das bildet nicht die tats. Leistung ab, die dahinter steht. Unser Wertesystem ist so dermaßen verschoben und verzerrt, daß es einer grundlegenden Neuordnung bedürfte - wozu sich jedoch niemand bereit findet.

Viele Grüße
 
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Hat ja damit nichts zu tun. Gemeinden müssen keine Gewinne machen. Und wieso sollen sich Verkehrsbetriebe bei sich selbst Geld abholen? Bei den Preisen für Produkte - das hast Du irgendwo schon mal behauptet - liegst Du falsch. Es gibt eine Konkurrenzsituation an denen sich Preise ( auch ) orientieren ( müssen ) Wenn jemand für ein halbes Pfund Butter statt 2 Euro - 4 verlangt, verkauft er nichts.
Und diese Situation betrifft die allermeisten Produkte, wobei es sicher einige wenige Ausnahmen gibt. ( wobei dies aber mehr den Kreis der Käufer betrifft ) Und erschwerend kommt hinzu, daß der Konkurrent, der gleiches verkauft, in der Regel billiger sein will.
 
Hat ja damit nichts zu tun. Gemeinden müssen keine Gewinne machen. Und wieso sollen sich Verkehrsbetriebe bei sich selbst Geld abholen? Bei den Preisen für Produkte - das hast Du irgendwo schon mal behauptet - liegst Du falsch. Es gibt eine Konkurrenzsituation an denen sich Preise ( auch ) orientieren ( müssen ) Wenn jemand für ein halbes Pfund Butter statt 2 Euro - 4 verlangt, verkauft er nichts.
Und diese Situation betrifft die allermeisten Produkte, wobei es sicher einige wenige Ausnahmen gibt. ( wobei dies aber mehr den Kreis der Käufer betrifft ) Und erschwerend kommt hinzu, daß der Konkurrent, der gleiches verkauft, in der Regel billiger sein will.

Der unerschütterliche Glaube an die Marktwirtschaft... - sie ist vergleichbar mit einem Haifischbecken: der größere/stärkere frißt den kleineren/schwächeren - konkurriert ihn tot. Wieviele "Tante-Emma-Läden" mußten Supermärkten weichen? Warum bitteschön schlittert Deine ach so perfekte Marktwirtschaft denn dann von einer Krise und die nächste, so daß die Politik vor lauter Krisenbewältigung kaum noch zum Gestalten kommt? Der Markt regelt alles - auch den eigenen Zusammenbruch.

Viel Spaß dabei.
 
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