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@Violetta Valerie
Ich habe mich ja schon entschuldigt dafür wenn ich Dich beleidigt habe und natürlich habe ich kein Recht Dich einzuschränken. Mir waren die Fakten darüber nicht bewusst.
Die interessante frage finde ich daran warum Frauen und Männer so verschiedene Berufe ergreifen?
Warum gehen Frauen in pädagogische berufe und Männer in technische?
Denn das ist ja auch ein Grund für Gender pay Gaps. Ich frage mal ganz provokativ: Warum wähle ich einen Beruf X und beklage mich anschließend über eine miese Bezahlung, wenn ich vorher genau weiß, dass der schlecht bezahlt wird?
ich glaube, die Frage sollte man umgekehrt stellen: Warum wird in Berufen in denen Frauen arbeiten so viel weniger gezahlt, obwohl sie ja genauso wichtig sind? Das wäre tatsächlich etwas, wozu ich mir eine umfassende Untersuchung aller Aspekte wünsche, die da rein spielen. Es geht ja nicht darum, dass sich Frauen und Männer freiwillig für schlecht bezahlte Jobs entscheiden, sondenr dass die Jobs, für die man sich entscheidet, schlecht bezahlt sind: Man entscheidet sich ja nicht für einen Job, den man nicht mag, nur weil er besser bezahlt ist (zumindest wäre das wohl keine gute Idee). Die Entscheidung zu einem Beruf fällt man ja nach seinen Vorlieben- und so sollte es ja auch sein. Die Frage ist: Warum hat sich offenbar in den Jobs, die von Männern "gern genommen" werden eine andere gehaltstruktur entwickeln können, als in Jobs, in denen Frauen eher am Start sind. Da spielt sicher die Geschichte auch eine große Rolle, aber sicher nicht die Einzige.
ich denke, dazu gibt es bestimmt Untersuchungen, nur kenne ich keine. Wäre aber mal interessant.
@Violetta Valerie
Ich habe mich ja schon entschuldigt dafür wenn ich Dich beleidigt habe und natürlich habe ich kein Recht Dich einzuschränken. Mir waren die Fakten darüber nicht bewusst.
Du hast mich nicht beleidigt: ich finde es gut und richtig, dass Du nachfragst! Alles gut! ich bin jeder Nachfrage offen und wenn es Dir wichtig ist, dann bin ich die letzte, die sich deswegen auf den Schlips getreten fühlen würde!
ich glaube, die Frage sollte man umgekehrt stellen: Warum wird in Berufen in denen Frauen arbeiten so viel weniger gezahlt, obwohl sie ja genauso wichtig sind? Das wäre tatsächlich etwas, wozu ich mir eine umfassende Untersuchung aller Aspekte wünsche, die da rein spielen. Es geht ja nicht darum, dass sich Frauen und Männer freiwillig für schlecht bezahlte Jobs entscheiden, sondenr dass die Jobs, für die man sich entscheidet, schlecht bezahlt sind: Man entscheidet sich ja nicht für einen Job, den man nicht mag, nur weil er besser bezahlt ist (zumindest wäre das wohl keine gute Idee). Die Entscheidung zu einem Beruf fällt man ja nach seinen Vorlieben- und so sollte es ja auch sein. Die Frage ist: Warum hat sich offenbar in den Jobs, die von Männern "gern genommen" werden eine andere gehaltstruktur entwickeln können, als in Jobs, in denen Frauen eher am Start sind. Da spielt sicher die Geschichte auch eine große Rolle, aber sicher nicht die Einzige.
ich denke, dazu gibt es bestimmt Untersuchungen, nur kenne ich keine. Wäre aber mal interessant.
Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster wenn ich sage, dass ich bei vielen sozialen Berufen eine niedrigere Bezahlung gerechtfertigt finde im Vergleich zu technischen Berufen.
Ja auch der Erzieherberuf ist ehrenwert und wichtig. Ich bewundere aber einen Ingenieur mehr - völlig unabhängig davon ob es ein Ingenieur oder eine Ingenieurin ist.
ich glaube, die Frage sollte man umgekehrt stellen: Warum wird in Berufen in denen Frauen arbeiten so viel weniger gezahlt, obwohl sie ja genauso wichtig sind?
Es sind nicht nur Berufe in denen Frauen arbeiten. Die LKW-Fahrer, die all die Waren bringen die wir täglich benötigen, werden noch schlechter bezahlt. Genauso leben Müllmänner auch nicht fürstlich, obwohl Du sicherlich niemals erleben willst das Sie 3 Wochen streiken. Also die These das nur "Frauenberufe" betroffen sind (wobei ja auch Männer als Pfleger arbeiten) stimmt so nicht.
Bestimmte Berufsfelder werden schlecht bezahlt. Wohl aus dem kontext heraus, das die AUsbildung zum Pfleger oder LKW-Fahrer weniger aufwändig ist und solche Arbeitnehmer leichter zu ersetzen sind als qualifizierte Ingenieure. Die Frage warum ein hochqualifizierter IT_Spezialist mehr verdient als eine Erzieherin hat ja auch nichts mit Geschlecht zu tun. Der ITler programmiert eventuell an einem Multimillionen-$-Projekt, die Erzieherin ist eventuell kleine städtische Angestellte.
Zudem denke ich schon das viele Männer sich Berufe gezielt heraus suchen die Geld bringen.
Es gab mal eine Studie dazu, ich glaube vom bmfsfj, in der schon heraus kam das Frauen eher Berufe wählen, in denen sie sich erfüllen können, während Männer eher schauen wo verdiene ich Geld. Frauen tendieren mehr zu PH und Germanistik, Männer mehr zu Mint-Fächern, die eben viel Geld bringen. Es gibt wohl mehr Erzieherinnen als Ingenieure, da bestimmt dann Angebot und Nachfrage. Gäbe es nur 1/10 soviele Erzieherinnen würden sie wahrscheinlich 3x soviel verdienen. Ich glaube ich hatte mal gehört in Indien beispielsweise, wo der Anteil an Frauen in Mint-Fächern sehr hoch ist, das es da kein Lohngefälle gibt und Frauen genauso viel verdienen.
Dann sind sind halt auch oft Frauen nicht so forsch in Gehaltsverhandlungen. Das macht auch was aus.
Ich denke nicht das MItarbeiter auf einer Ölplattform sich den Job herausgesucht haben weil er Ihnen gefällt. Sie haben eher typisch männlich abgewogen: harte gefährliche Arbeit, rauhes Klima, dafür gut Geld. Na denn.
Dafür dürfen wir Männer irgendwo anders führen:
!
TRIGGERGEFAHR
!
Versteckter Text, Trigger-Gefahr:
Im Jahr 2017 nahmen sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 9.241 Menschen in Deutschland das Leben. Die meisten davon, 1.026 Personen, waren zwischen 50 und 54 Jahren alt. Während 6.990 Männer Selbstmord begingen, waren es bei den Frauen 2.251. Etwa zehn Prozent der Menschen, die ihr Leben beendeten, waren jünger als 30 Jahre. Die Suizidrate in Deutschland ist zwar seit den 1980er Jahren gesunken, hält sich aber seit Jahren auf konstant hohem Niveau.
Quelle:
In Deutschland sterben mehr Menschen durch Selbsttötung als durch Verkehrsunfälle, Drogenmissbrauch, Aids und Mord. Und zwar zusammengerechnet. Männer begehen Suizid etwa dreimal so häufig wie Frauen.
DAS ist immer mein allerliebstes Lieblingsargument. Schlüsseln wir das mal auf.
Warum bringen sich Männer öfter um als Frauen?
- Männer unterdrücken ihre Gefühle
- Männer suchen sich keine Hilfe
- Männer müssen immer den Starken abgeben
- Männer sprechen nicht oder kaum über ihre Gefühle
Warum ist das so?
Jungen werden von klein auf herangezogen, mutige, starke Helden zu sein. Ein Indianer kennt keinen Schmerz! Jungs weinen nicht! Haben sicher alle mal gehört. Das ist eine höchst destruktive Erziehung, die dazu führt, dass Männer keinen guten Umgang mit ihrer Gefühlswelt erlernen und ihre Gefühle permanent von sich wegschieben. Vom Mann wird erwartet, dass er alles (allein) schaukelt, ein Hauptversorger ist, alles im Griff hat. Bloß keine Schwäche zeigen. Die ersten sexuellen Erfahrungen sind nicht selten damit begründet, endlich mal ein Mädel "flachzulegen", Liebe und dieser ganze Kitsch sind nichts für Jungs.
Das ist furchtbar, schlichtweg grausam. Es ist eine Objektifizierung von Mann und Frau, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen für beide Geschlechter schädlich und belastend. Der Feminismus verlangt eine Erziehung, die beide Geschlechter bemächtigt stark zu sein, aber auch Gefühle haben zu dürfen.
Ein Mann, der will, dass Männer Gefühle ausleben dürfen, schwach sein dürfen, Hilfe holen dürfen, der kann gar nicht anders, als sich für die Gleichbehandlung von Jungen und Mädchen, von Männern und Frauen einzusetzen. Denn nur dann kann man solche Zahlen senken.
Klar sind Männer und Frauen unterschiedlich.
Und dennoch gleichwertig.
DAS ist der Punkt.
Und gleiches Geld für gleiche Arbeit sollte eine Selbstverständlichkeit sein.
Frauen werden diskriminiert, Männer auch.
Was ändert sich dadurch das es wieder zum Tausenden mal durch-geschwurbelt wird?
Leben ist, was einem begegnet, während man auf die Träume, des >Gleichschaltens der Menschheit wartet.
Würde unser Leben durch besser:
Zu erkennen, daß man in einer Sackgasse angelangt ist, aus der man nicht mehr herauskommt und zu beschließen, die Hilfe eines anderen Menschen anzunehmen, ist der erste Schritt in die richtige Richtung.
Egal ob MANN oder FRAU.
Wer war zuerst da? Das Huhn oder das Ei? 🙂 Na das Ei- ist doch in dem Fall klar: Die niedrige bezahlung gibt es ja seit Anfang: Also seit diese berufsgruppen bezahlt werden werden sie schlecht bezahlt: Das hat sich nichti m Lauf der Zeit erst so entwickelt.
Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster wenn ich sage, dass ich bei vielen sozialen Berufen eine niedrigere Bezahlung gerechtfertigt finde im Vergleich zu technischen Berufen. Wieso?
Ja auch der Erzieherberuf ist ehrenwert und wichtig. Ich bewundere aber einen Ingenieur mehr - völlig unabhängig davon ob es ein Ingenieur oder eine Ingenieurin ist. Ja, das ist dann aber DEIN persönlicher Geschmack und hat nichts mit der Wertigkeit dieser Jobs zu tun
Ich denke, eigentlich sollte gerade die Coronazeit uns gezeigt, haben, WIE wichtig die sozialen Jobs sind, und dass die im Grunde unsere Gesellschaft zusammenhalten.
Ein Ingenieur, der zB Autos baut ist gut und schön für den Wohlstand: Wenn man gesund ist, gut ausgebildet ist usw und sozusagen von den Früchten der Sozialen Berufe zehren kann, DANN sind die LEistungen der Ingenieure auch was wert und man kann sie nützen, aber ein Lehrer, der Kinder überhaupt erstmal dazu bringt, Ingenieur zu WERDEN...ist der nicht mindestens genauso viel "wert" wenn nicht sogar mehr?
Also eigentlich muss man sagen: Die sozialen Berufe sind die Basis auf der viele Technischen Berufe überhaupt erst Sinn machen: Wenn Du krank im KH liegst, ist es Dir völlig egal, was irgendwelche Techniker tolles tüfteln: Dann ist Dein Interesse, wie und wer Dich pflegt. Und wenn der seinen Job gut macht, kannst Du einies Tages wieder in den Genuss irgendwelcher Technischen Leistungen kommen.
Aber die Basis würde durch jene Berufsgruppen gelegt, die Du eigentlich für weniger wichtig erachtest: Lehrer haben Dich ausgebildet, Erzieher haben Dich erzogen, wenn DU krank bist, haben Ärzte und Pfleger Dich gesund gemacht.
Ich finde es sehr fatal, Berufen eine Wertigkeit zu geben, denn wir brauchen sie ALLE. Ein Techniker ist nicht mehr wert, als jemand, der sozial arbeitet: Die einzige Wertigkeit, die ich angemessen finde, ist in der Intensität der Arbeit: Also wie tief steigt man in die Materie ein und wie groß ist der Beitrag, den man zu seinem Fachgebiet leistet? Aber nicht die Fachgebiete untereinander: Die sollte man nicht hierarchisieren.
Es sind nicht nur Berufe in denen Frauen arbeiten. Die LKW-Fahrer, die all die Waren bringen die wir täglich benötigen, werden noch schlechter bezahlt. Genauso leben Müllmänner auch nicht fürstlich, obwohl Du sicherlich niemals erleben willst das Sie 3 Wochen streiken. Also die These das nur "Frauenberufe" betroffen sind (wobei ja auch Männer als Pfleger arbeiten) stimmt so nicht.
natürlich sind nicht nur Frauenberufe betroffen: Im Grunde gilt das für alle, die die für unsere Gesellschaft überlebenswichtige "Drecksarbeit" machen: Das ist ja das Problem. Dass "Frauenberufe" da besonders stark drunter fallen ist halt ein Teil einer großen Ungerechtigkeit die man eigentlich im Ganzen bekämpfen sollte: Also der Misstand der Pflege zB: Das würde ich jetzt nicht als reines "Frauenproblem" sehen: Es ist zwar AUCH ein Frauenproblem, aber es ist einfahc insgesamt ein gesellschaftliches Problem, dass wir offenbar solche Jobs einfahc selbstverständlich hinnehmen und anderen Jobs mehr wert beimessen und das aufgrund eher willkürlicher Kriterien.
Und da sollte dringend was passieren!