Ausschaggebend für den Job eines Nachrichtensprechers oder einer Nachrichtensprecherin sollte sein:
Journalistische Kenntnisse und Ausbildung/Kenntnisse bezüglich des Zeitgeschehens.
Eine gute Aussprache/Gestik/Mimik. Expertin sein in dem Thema über welches man berichtet.
Nun schaut einmal wieviele männliche Nachrichtensprecher und Moderatoren graue Haare haben, weit über 50 sind oder gar sichtbare Falten im Gesicht.
Wieviele männliche Nachrichtensprecher ein Bäuchlein haben.
Ist das schlimm? Nein, denn man kann ja dennoch sympatisch aussehen trotz grauer Haare, Bauch und Fältchen.
Deswegen ist man ja nicht sofort unansehnlich oder unsympatisch.
Und wenn man die nötige Kompetenz aufweist, dann sollte dieses auch sekundär sein.
Und nun vergleicht einmal: Wieviele weibliche Nachrichtensprecherinnen und Moderatorinnen graue Haare haben und wie da der Altersdurchschnitt ist. Wieviele weibliche Nachrichtensprecherinnen etwas moppelig sind und ein sichtbares Bäuchlein haben. Wieviele weibliche Nachrichtensprecherinnen sichtbare Falten haben.
Wieviele weibliche Nachrichtensprecherinnen nur gering geschminkt sind.
Fakt ist: Wenn man dieses mit männlichen Moderatoren und Nachrichtensprechern vergleicht, so sieht man selten Frauen über 40 und fast gar nicht Frauen über 50 in solchen Jobs. Zudem werden die Haare gefärbt und aufgestylt, Falten retouchiert und überschminkt und alle Frauen weisen ein ziemlich niedriges Gewicht auf. Oft nicht einmal ein Normalgewicht im mittleren Bereich, sondern ein wirklich niedriges Gewicht sogar an der Grenze zum Untergewicht.
Männliche Nachrichtensprecher jedoch haben graue Haare und Bauch.
Ich bin ja auch davon ausgegangen, wenn beide gleiche Qualifikationen haben dann zählt das Aussehen.
Ein Experte muss man nicht sein um Nachrichten zu sprechen, man kriegt nen Text den man vorliest.
Und du kannst auch nicht das männliche Schönheitsideal mit den weiblichen Schönheitsideal vergleichen.
Auch der Körperbau ist da anders, Männer kriegen nen Bäuchlein, bei Frauen verteilt sich das Fett wo anders.
Es gibt sehr viele Moderatorinnen die nicht den Schönheitsideal entsprechen, sie sehen gepflegt aus aber nicht wie Topmodels. Auch findest du genug die über 40 sind, man sieht es denen nur nicht an.
Und zum Thema schminken, die Männer werden auch sehr extrem geschminkt, wirkt nur natürlicher und unauffälliger.
Und gerade was den Beruf der Moderatorin angeht, so haben einige Frauen nicht einmal eine korrekte deutsche Aussprache oder einen extremen Akzent. Dabei geht es doch ums Sprechen und Moderieren.
Der extreme Akzent einer Michelle Hunziker oder anderer scheint aber egal, da diese Frauen gemodelt haben oder ähnliches.
Soetwas wird man fast nie bei Männern haben: Männer, die mit undeutlicher Aussprache und mit einem extremen Akzent eine große Abendshow fast alleinig moderieren.
Und wieso sollte das jetzt ein Nachteil für die Damenwelt sein?
Ich hoffe du willst jetzt den Job Modeln nicht in den Dreck ziehen, ich gehe einfach mal davon aus das du es nicht willst. Es ist ein harter Job da wo du gewissen Grips haben MUSST um weiter zu kommen, Aussehen alleine reicht nicht. Sowas ist mehr Arbeit als irgend nen Job im Büro. Ihr Aussehen mag auch geholfen haben was den Job angeht, dennoch kommt das ganze aber von persönlichen Kontakten die man mit der Zeit aufbaut.
Im Endeffekt hat diese Frau ihre Vorteile gut ausgespielt und etwas erreicht.
Was den Akzent angeht, darüber kann man sich streitet, ich verstehe die Frau.
Die Frage ist dabei ja, ob dieses dann auch immer zwingend besser aussieht. Was ist mit Menschen, die harte Arbeit in ihre anderen Qualifikationen stecken. Soll dieses weniger gewürdigt werden, weil andere mehr einem Schönheitsideal entsprechen?
Und wenn wir wieder bei Frauen sind, so geht es hier ja nicht gerade um Gesundheit. Aufgespritzte Lippen, mit Nervengift weggespritzte Falten, Silikonbrüste und Untergewicht sind nicht "gesünder".
Das Ironische ist ja, dass Leute, die wirklich gesund leben und gesund wie eine entsprechende Frau ihres Alters aussehen medial abgewertet werden, denn das mediale Schönheitsideal ist eher krank als gesund.
Ich bin immernoch davon ausgegangen das beide gleiche Qualifikationen haben aber nagut.
Ein Mensch, der hart arbeitet wird auch am Ende das bekommen was ihm zusteht. Wenn sich jemand für eine Stelle bewirbt die nichts mit anderen Menschen zu tun hat, wird sein Aussehen vollkommen egal sein. Sollte aber so sein, das er mit anderen was zu tun haben muss und wie nen Gespenst aussieht, dann kriegt er womöglich diesen Job nicht trotz den guten Qualifikationen. Diesen Job kriegt dann eben jemand der gepflegt aussieht und geeignet von den Qualifikationen ist.
Du meinst damit ansprechender für den "male gaze". Für mich ist es völlig egal, ob etwas von einem Mann oder einer Frau präsentiert wird. Deine Annahme ist genau das, wo der Sexismus beginnt.
Dann ist es eben Sexismus in deinen Augen. Dann wären aber die männlichen Mitarbeiter die vorwiegend wie Athleten aussehen bei der Fitnesskette "Mrs.Sporty" für Frauen auch Sexismus. Die müssen sich sicher auch viele lustige Sprüche anhören.
Demnach wären die Medien voll von Älteren, behinderten und übergewichtigen Frauen mit toller Ausstrahlung. Merkwürdig, dass ich mehrheitlich austauschbare Püppchen mit wenig Ausstrahlung wahrnehme.
Soll das jetzt Diskriminierung von dir sein oder wie soll ich das verstehen? Also ich sehe da meistens Menschen, die einen ziemlich fetten Lebenslauf hingelegt haben. Die haben für diesen Posten gearbeitet.
Nein, demnach wäre es nicht so. Ausstrahlung > Aussehen. Ausstrahlung zählt mehr aber Aussehen hat auch nen Gewicht.
Ja, da herrschte noch Wissen über die weibliche Kraft. Und dann schau die einmal an, wie die Skulpturen so aussahen und wie die Frauen auf diesen Gemälden aussahen.
Da hat man das Weibliche d.h. das Weiche, Gebärende noch verehrt.
Also spoiler: Die sahen nicht gerade aus wie Mager-Models.
Auch damals gab es Schönheitsideale. Die hatten mehr auf den Rippen, war auch ein Schönheitsideal.
Beispiel: Mittelalter. Dickere Frauen die eine hellere Hautfarbe als der Rest, galten als schöner.
Dicker als der Rest wegen Wohlstand und Gesundheit. Hellere Haut wegen weniger Arbeit auf Feldern was auch Wohlstand bedeutet hat.
Solche Schönheitsideale wirst du immer haben, den die Menschen werden immer etwas definieren wollen.
Grundsätzlich ist nichts verkehrt daran allgemein Schönheit zu verehren. Dann aber alle Facetten und nicht nur ausschließlich das, wie die Medien die Weiblichkeit pervertiert haben.
Nicht nur die Medien sind daran Schuld, auch die Konsumenten. Die Medien spiegeln oft nur die Meinung der Allgemeinheit wieder.
Auch hier werden Frauen sehr verehrt. Im Islam wie auch im Christentum.
Die Frauenrecht, wie du es nennen würdest, haben mit den zwei großen Religionen stark abgenommen. Nicht direkt wegen der Religionen sondern wegen den Organisationen die sich dahinter verstecken z.B. die Kirche.
Man hat sich nicht von den Medien und der Gesellschaft so stark diktieren lassen, was nun als attraktiv zu gelten hat.
Natürlich gibt und gab es immer Leute mit ihren individuellen Vorlieben und hier und da wurden jüngere Frauen oder solche mit größeren Brüsten bevorzugt, aber allgemein nahm man einfach eine Frau als Frau wahr und die Tatsache, dass eine Frau ihre Weiblichkeit lebt war erotisch.
Auch jetzt ist es noch erotisch wenn eine Frau ihre Weiblichkeit auslebt.
Jetzt einmal blöd ausgedrückt: Wenn eine junge Frau sich sexy fühlte und erotisch tanzte, dann war das attraktiv.
Heute muss man ja schon Angst haben ausgelacht zu werden oder Body-Shaming zu erleben, wenn man in eine bestimmte Konfektionsgröße nicht reinpasst, aber sich gern sexy und freizügig gibt.
Was meinst du mit bestimmter Konfektionsgröße? Wenn es eine stark übergewichtige Frau ist die dann erotisch tanzt, das finden nicht viele erotisch und es wird sicher genug Menschen geben die ihre Meinung darüber offen sagen.