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Frauen und Männer - gleich, ungleich oder ungleich behandelt?

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Ich und viele andere können warten bis sie Tod sind. Das einzige was auf einen zu kommt ist Einsamkeit, Hass und Ratlosigkeit. Da beschäftigt man sich eben mit anderen Dingen wie heiraten und Kinder in die Welt setzen.

Ja, man👎 kann entweder warten, bis man tot ist oder man wird selber aktiv. Was jedoch nicht zum Ziel führt, ist es sich darüber zu beklagen, dass man eben selber aktiv werden muss.
Es gibt Männer/frauen, die müssen nicht aktiv werden: Bei denen klappt es so, aber wenn man eben nicht zu diesen Leuten gehört, muss man selber ran. So what?
Ich kenne genauso viele Frauen, die auch ewig warten, dass sie endlich mal jemand anspricht und die sich dann darüber aufregen, dass das keiner tut: Anstatt dass sie selber aktiv werden.
Sich beklagen reicht nicht aus.
Es gibt zwei Wege zum Partner: Entweder man wird gefunden, oder man findet selber.
Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, muss der Berg zum Propheten kommen.
So ist das nunmal.
 
Ja, man👎 kann entweder warten, bis man tot ist oder man wird selber aktiv. Was jedoch nicht zum Ziel führt, ist es sich darüber zu beklagen, dass man eben selber aktiv werden muss.
Es gibt Männer/frauen, die müssen nicht aktiv werden: Bei denen klappt es so, aber wenn man eben nicht zu diesen Leuten gehört, muss man selber ran. So what?
Ich kenne genauso viele Frauen, die auch ewig warten, dass sie endlich mal jemand anspricht und die sich dann darüber aufregen, dass das keiner tut: Anstatt dass sie selber aktiv werden.
Sich beklagen reicht nicht aus.
Es gibt zwei Wege zum Partner: Entweder man wird gefunden, oder man findet selber.
Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, muss der Berg zum Propheten kommen.
So ist das nunmal.

Danke für diese info... bringt aber nichts wenn man bloß abehnung erfährt und nicht weiß warum. Somit geht das ganze garnicht auf.
 
Die einzigen Unterschiede zwischen Geschlechtern sind biologischer Natur und betreffen die primären und sekundären Geschlechtsorgane und Hormone.
Alles andere sind Werte und Normen. Prägungen und Anerzogenes durch Elternhaus, Gesellschaft, Kultur und Zeit.

Einige Körper haben einen Penis. Andere Körper eine Vagina und Brüste.
Das war es im Großen und Ganzen mit den Untschieden.
Du widerspricht dir da etwas.

Auch ohne Werte, Normen usw. gibt es Unterschiede im Verhalten, diese basieren durchaus auf Hormonen.
Auch betrifft es den ganzen Körper wie Organe oder eben Körperbau usw..
Mit Penis, Vagina und Brüsten ist das doch etwas kurz gedacht.

Im wirklichen Sinne gibt es also gar keine "Geschlechter" oder Unterschiede zwischen ihnen.
Dieses ist konstruiert.
Es gibt Geschlechter, die man durchaus definieren kann, zwar nicht so präzise aber man kann es. Die Unterschiede
(die nicht auf der Gesellschaft basieren) sind auch schon gründlich belegt worden.

Wenn, dann gibt es auch weit mehr als nur zwei Geschlechter. Und es gibt auch Menschen, die keinem Geschlecht oder beiden Geschlechtern oder fließend "dazwischen" (genderfluid) oder mal dies, mal das sind.
Das man kein Geschlecht hat, halte ich für Unsinn. Was viel wahrscheinlicher ist, jemand ist zwischen Mann und Frau und das kann man eben nicht klar definieren. Dafür gibt es ein Wort: Intersexualität.
Es gibt eben keine richtigen Grenzen zwischen Mann und Frau, es ist fließend.
Man muss es nur bisschen Wissenschaftlich betrachten.

Seelen haben auch keine Geschlechter. Nur die Körper, in welche sie sich entschließen zu inkarnieren.
Geschlechter sind etwas Körperliches.
An Seelen glaube ich nicht, schließe sie aber nicht aus.
 
Gibt es auch bei Männern.
(...)
Dieses ist ein allgemeines, gesellschaftliches Problem. Wieso sollte dieses geschlechterspezifisch sein?
(...)
all dieses betrifft generell Menschen und es ist extrem fragwürdig, dieses mit irgendeinem Geschlecht assoziieren zu wollen.

Nein, das ist von vornherein überhaupt nicht fragwürdig. Das ist immer das Problem mit euch Gutmenschen: Bei euch darf die Welt nicht so sein, wie sie vielleicht ist. Bei dir steht von vornherein fest (ohne empirische Grundlage), dass Frauen genauso interessiert an technischen/wirtschaftlichen/rechtlichen Dingen sind wie Männer und genau im selben Maße zu Esoterik u.ä. neigen. Woher willst du das denn wissen, dass das so ist? Bei dir MUSS es so sein, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Tatsächlich wäre es eher unrealistisch zu erwarten, dass sich solche unterschiedlichen Rollenbilder in ein, zwei Generationen gänzlich aufhöben. Es ging ja darum, dass Violetta Valerie gesagt hat, jede Frau hat schon mal erlebt, dass sie eine Aufgabe nur deshalb nicht bekommen hat, weil sie eine Frau ist. Und ich sage: Bei manchen Aufgaben würde ich auch dazu neigen, sie eher einem Mann zu geben. Und zwar aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen damit, dass Frauen, die ich kennenlernte, an manchen Dingen null Interesse zeigen, anders als Männer. Wenn ein Unfall passiert wäre und ich in Sekunden entscheiden müsste, wer den Sattelschlepper von der Straße fährt, dann würde ich eher dem Mann als der Frau den Schlüssel in die Hand drücken. Kann natürlich sein, dass ich damit falsch liege und die Frau zufällig eine der wenigen Truckerinnen ist, aber meine Lebenserfahrung sagt mir, dass das eher unwahrscheinlich ist.

Ich habe mal nach jemand für eine Aufgabe gesucht, bei der es darauf ankam, Verständnis für ein Problem zu haben. Da habe ich nach einer Frau gesucht, weil ich erwartet habe, dort auf mehr Verständnis zu treffen als bei Männern. Keine Ahnung, ob das realistisch war. Ich konnte mir auf jeden Fall besser vorstellen, einer Frau davon zu erzählen als einem Mann. Bei Psychotherapeuten dagegen sehe ich es wiederum anders. Da gehe ich davon aus, dass der Mann durch seine Berufswahl und Ausbildung gezeigt hat, dass er verständnisvoll ist.

Ich sage nur, nicht jedes Vorurteil oder Klischee ist falsch, und wenn Frauen dieselben Aufgaben und Positionen haben wollen wie Männer, dann müssen sie auch dieselben Fähigkeiten haben. Und nach meiner (naturgemäß begrenzten) Erfahrung trifft das im Schnitt bei manchen Themen nicht zu. Ob das an der Biologie oder an der Sozialisation liegt, ist dabei ziemlich egal. Ich sage nur, wenn man Auto fährt, sollte man auch rückwärts-seitwärts einparken lernen, und wenn man Computer nutzt, sollte man wissen, wie man einen Link oder einen Text in eine e-Mail kopiert (statt ihn von Hand abzuschreiben). Und solche Beispiele hab ich bisher immer nur bei Frauen erlebt. Das heißt überhaupt nicht, dass es nicht auch Frauen gibt, die sich sehr gut mit IT auskennen.

Bestimmt gibt es diese sexistischen Vorurteile, und bestimmt sorgen sie für eine Menge Ungerechtigkeit. Aber man darf auch nicht erwarten, dass sich das Frauenbild rasant ändert, wenn sich die Frauen nicht auch entsprechend ändern. Sprich, wenn jemand noch in der "alten Zeit" gelernt hat, dass Frauen für bestimmte Dinge nicht begabt sind, wird ihm das jedes Mal bestätigt, wenn eine Frau sich dem Thema gänzlich verweigert. Und wenn ich selbst so ein Vor-Urteil habe und mir dessen bewusst bin, dann weiß ich nicht, inwiefern es zutrifft. Es kann natürlich sein, dass es überhaupt nicht (mehr) zutrifft. Ich kann mich aber auch in die andere Richtung irren und fälschlicherweise annehmen, dass Frauen in einem bestimmten Bereich genauso seien wie Männer. Die Aussage, dass ein Vorurteil "böse" sei, überzeugt mich nicht, es abzulegen. Und sonst auch niemanden. Was überzeugt, sind Erfahrungen und Wissen.



Das ist dann ja eher deine sexistische Voreingenommenheit.
(...)
Was dann wiederum eher an dir liegt und der Tatsache, dass du dich wohl nicht genug mit wissenschaftlichen Theme befasst, sonst würdest du anderes denken.
(...)
Sich über Feminismus beschweren will man, aber sich genug beschäftigen mit sozialwissenschaftlichen und philosophischen Themen diesbezüglich dann doch nicht.

Und du dich nicht mit Biologie.

Wenn du dich mit all diesen Themen befasst, weißt du wahrscheinlich auch, dass die wenigsten Wissenschaftler dir zustimmen würden. Dem hier zum Beispiel:

Die einzigen Unterschiede zwischen Geschlechtern sind biologischer Natur und betreffen die primären und sekundären Geschlechtsorgane und Hormone.
Alles andere sind Werte und Normen. Prägungen und Anerzogenes durch Elternhaus, Gesellschaft, Kultur und Zeit.

Ja, die Hormone sind unterschiedlich. Und die Hormone wirken sich ganz massiv auf unser Verhalten aus und schaffen daher große Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Dazu gibt es unzählige Studien. Und die Hormonlevel im Mutterleib (insbesondere Testosteron) haben wahrscheinlich großen Einfluss auf die sexuelle Ausrichtung.

Außerdem ist es eine Tatsache, dass Frauen mit den Folgen von Sex (Schwangerschaft) viel länger zu tun haben als Männer. Es ist eine Tatsache, dass in vielen (allen?) Gesellschaften viele Männer die Frauen mit dem Kind sitzenlassen. Es wäre sehr erstaunlich, wenn die Natur dem nicht Rechnung getragen hätte. Und das hat sie ja auch u.a. mit dem unterschiedlichen Partnersuchverhalten.


Im wirklichen Sinne gibt es also gar keine "Geschlechter" oder Unterschiede zwischen ihnen.
Dieses ist konstruiert.

Bullshit. Das große Prinzip in der Natur ist: Bei Lebewesen, die sich sexuell fortpflanzen, vereinigen sich zwei Zellen und mischen so die Gene neu zusammen. Es gibt eine Zelle, die die andere Zelle aufnimmt. Die aufnehmende Zelle ist die weibliche, die aufgenommene die männliche. Das ist das Grundprinzip der zwei Geschlechter. Und wenn du dich ein wenig mit Biologie befasst, dann wirst du feststellen, dass Männlein und Weiblein im Tierreich sich oft ganz krass unterscheiden und unterschiedliche Funktionen erfüllen. Warum das beim Menschen nun ganz anders sein soll, kann ich mir nur mit Wunschdenken erklären.


Wenn, dann gibt es auch weit mehr als nur zwei Geschlechter. Und es gibt auch Menschen, die keinem Geschlecht oder beiden Geschlechtern oder fließend "dazwischen" (genderfluid) oder mal dies, mal das sind.

Also erstens, es gibt keine Geschlechter, und zweitens, wenn doch, dann gibt es viele?

Es gibt diese Zwischenformen. Sie sind eine Minderheit und widersprechen nicht der Tatsache, dass es grundsätzlich zwei Geschlechter gibt, männlich und weiblich, XX und XY, aufnehmende und aufgenommene Zelle. Wenn man unbedingt will, kann man Menschen mit XXY (oder anderen Zwischenformen) von mir aus auch noch einen Geschlechtsnamen verpassen. Aber bringt uns (oder sie) das wirklich weiter?

Außerdem sind diese ja nicht von vornherein grundsätzlich als drittes Geschlecht "geplant", sondern es läuft bei ihnen irgendwas anders in der Entwicklung. (Wenn ich sagen würde, es läuft etwas schief, würde ich bestimmt heftig kritisiert.) Die "Bahnen" der Entwicklung sind aber dieselben, deshalb sehe ich in diesen Menschen nicht unbedingt eine eigenständige Kategorie, sondern Ableger und Zwischenformen der zwei großen Kategorien. Deshalb würde ich sagen, wenn es den Betroffenen etwas bringt und sie das wollen, kann man von mir aus gerne in Pässe, Formulare usw. eine dritte Kategorie (oder noch mehr) einführen, aber im biologischen, wissenschaftlichen Sinne würde ich nicht von zusätzlichen Geschlechtern sprechen.


Seelen haben auch keine Geschlechter. Nur die Körper, in welche sie sich entschließen zu inkarnieren.
Geschlechter sind etwas Körperliches.

Hier bist du aber von der Wissenschaft schnell mal zur Esoterik gewechselt.


Es ist ja gut, dass du schon einmal zugibst, dass du hier zu sexistischen Vorannahmen neigst.

Ich habe von Klischees gesprochen. Man kann auch Stereotype sagen. Dieser moralisierende, abwertende, schrille Ton ("sexistisch") ist genau das, was ich weiter oben bereits kritisiert habe. Klischees oder Stereotype sind immer irgendwo ungerecht. Aber wir brauchen auch Vereinfachungen, um im Leben zurechtkommen zu können. Und Klischees bzw. Stereotype beruhen manchmal auch auf wahren Dingen, z.B. statistischen Korrelationen. Das heißt natürlich nicht, dass sie auf den Einzelnen zutreffen, das ist ja das Ungerechte daran. Trotzdem kann man das im Alltag nicht immer vermeiden. Wenn du nachts entscheiden musst, ob du durch die dunkle Gasse gehst, wo drei türkisch/arabisch aussehende Männer gehen, oder durch die dunkle Gasse, wo drei hellhäutige Frauen gehen, nimmst du auch die letztere, und ich würde dich deswegen nicht als rassistisch oder sexistisch bezeichnen.


Und hier wurde mir gerade etwas schlecht. Eine Frau redet von Belästigungen/Anmachen auf ihrem Arbeitsplatz und es kommt der extrem eklige Kommentar "Spricht für dein Aussehen".

Vielleicht hast du den Smiley dahinter gesehen.

@Violetta Valerie:
Wenn du den Satz so aufgefasst hast wie malou, bitte ich um Entschuldigung.

@malou:
Interessant, dass belästigen und anmachen für dich dasselbe sind.


Dieses impliziert nicht nur, dass Frauen "dankbar" für Belästigungen sein sollten

Nein, das impliziert es überhaupt nicht. Das fantasierst du nur da rein, so wie du auch sonst viel reinfantasierst und reininterpretierst. Das ist ja gerade der Grund, warum ich sage, du kannst alles nur noch durch die Brille deiner feministischen Theorien sehen und wirkst wie gehirngewaschen auf mich. Wie in einer Art Sekte.

Es gibt aber übrigens tatsächlich Frauen, die mit dem Brüderle-Aufschrei überhaupt nichts anfangen können und die sich beschweren, dass sie kaum mal Komplimente oder eindeutige Signale kriegen (außer von den falschen Typen), und dass durch solche schrillen Vorwürfe die Männer noch passiver werden, weil sie sich kaum noch was trauen.


es impliziert auch, dass Frauen, die nicht den Schönheitsstandards entsprächen

Sag doch einfach mal das Wort "häßlich". Du bist nicht in der Lage zuzugeben, dass es auch häßliche Menschen gibt. Du musst immer dieses verharmlosende "nicht den Schönheitsstandards entsprechen" verwenden. Dabei gibt es objektive, universelle Schönheitskriterien (z.B. Symmetrie der Gesichter), genauso wie es auch kulturell unterschiedliche gibt (z.B. Gewicht/Körperfülle). Natürlich kann man es auch netter sagen, aber man muss doch nicht verleugnen, dass es diese Unterschiede zwischen den Menschen gibt.


oder dass solche ein Verhalten per se etwas mit dem Aussehen einer Frau zu tun hätten...dabei geht es dabei eher um Machtausübung.

Sagt wer? Kein normaler Mann baggert die unförmige Kollegin mit Schnurrbart an. Der Trieb, der Wunsch, bei der Frau zu "landen", die Unfähigkeit, angesichts eines sexuell reizenden Anblicks seinen Mund zu halten, ist der eine Grund für solche Vorfälle. Der andere ist der, den du erwähnst, nämlich die Frau einzuschüchtern bzw. unterzubuttern. Ich nehme an, dass der erste der häufigere ist, aber ich kann es natürlich nicht belegen. Das dürfte auch schwer zu erforschen sein.



Nicht böse gemeint HalliGalliSuperstar, aber so manch sexistischen Aussagen von dir sträuben sich mir die Nackenhaare.

Ich stelle fest, dass du in deinen letzten Posts öfters solche seltsamen Formulierungen hast, die kein korrektes Deutsch sind. Zeitmangel? Jedenfalls kommt es nicht so überzeugend rüber, wenn man ständig schreibt, wie wenig Ahnung Andere von wissenschaftlichen Themen hätten und auf welch niedrigem (Galileo-) Niveau sie sich bewegten und wie klug der gewünschte Mann sein müsse, und dabei selbst kein vernünftiges Deutsch auf die Reihe kriegt.

Nicht böse gemeint, malou, aber bei manchen von deinen feministischen Aussagen sträuben sich mir die Nackenhaare.
 
In der Diskussion treffen zwei verschiedene Menschenbilder aufeinander: das der Geisteswissenschaften und jenes der Naturwissenschaft. Wissenschaftlich und präzise sind ja schon beide, nur der eine arbeitet eben mehr mit messbaren Zahlen und Empirie, der andere mit abstrakten Begriffen. Die Bedeutung abstrakter Begriffe ist für den Menschen ja nicht unerheblich, da braucht man nur mal einen Blick in unser Grundgesetz zu werfen! Insofern ist eine geisteswissenschaftliche Betrachtung vom Geschlechterbegriff sicherlich auch wichtig in einer zivilisierten Gesellschaft.

Und das obwohl eine Disziplin wie die Biologie erstmal objektiver und aufgrund der empirischen Vorgehensweise richtiger erscheint.

Auf einer ganz allgemeinen Ebene würde ich sagen: Was ein Mann oder was eine Frau ist, hängt etwa zu 50% von genetischen Faktoren und zu 50% von Umweltfaktoren ab. Da ist natürlich eine größere Bandbreite möglich und letztendlich haben natürlich auch wir selbst ab einem gewissen Alter einen Einfluss darauf, wie wir uns entwickeln wollen.
 
Frauen und Männer - gleich, ungleich oder ungleich behandelt?

Ja, die Menschen sind schon zu bedauern.........
 
Ich muss mich noch einmal auf etwas beziehen, wobei sich mir doch so einiges sträubt.
Ich muss es zur Sprache bringen, denn ich kann es nicht so stehenlassen.
Ein Stehenlassen von Unrecht wäre ebenso ein Unrecht.

Es gibt ein Zitat von irgendeinem berühmten Menschen, das ich nicht mehr zusammenkriege, aber es geht ungefähr so: Hinter der Schönheit der Frauen sehen wir Männer nicht mehr den Menschen bzw. ihre Persönlichkeit. Ich denke, da ist viel dran.

Nicht "Männer" als Kollektiv und schon gar nicht erst Menschen. Das ist wieder dieses typische Schönreden der eigenen Unzulänglichkeiten und ein Suchen nach Entschuldigungen und Legitimation.

Es gibt leider Menschen, die rein triebgesteuert sind und sich nicht kontrollieren WOLLEN.
Das liegt dann aber an den Menschen selbst und an ihren Unzulänglichkeiten.
Man kann auch sagen: Wer die Persönlichkeit nicht sehen will und nur auf das Sexuelle
reduzieren will, der hat einen Mangel an Selbstdisziplin.

Abgesehen davon, dass ich noch einmal betone, dass optische Schönheit nicht deckungsgleich mit
sexueller Anziehung sein muss (Aber natürlich durchaus kann), so sollte soetwas keineswegs die
Persönlichkeit eines Menschen ausblenden.

Und wenn jemand die Persönlichkeit eines Menschen ausblendet, so sollte derjenige an sich arbeiten.

Zudem ist es oft doch die Persönlichkeit, die Leute attraktiv macht.

Insofern verstehe ich den Spruch auch nur bedingt.

Wenn ich als Mann im paarungsfähigen Alter eine ultrascharfe Kollegin habe, dann ist das immer das, was hervorspringt und auf mich den größten Effekt hat.

Wenn man sich in der Pubertät befindet, dann ja. Aber irgendwann wird man vom pubertären Jüngling, der seine Triebe erforscht und Erfahrungen sammelt, zum Mann, der seine Sexualität kontrollieren kann.
Dieses ist ein Reifeprozess.
Es ist ja ein Unterschied, ob man bei einem Menschen kurz denkt: "Durchaus ein optisch schöner Mensch!", aber dann normal mit diesem Menschen agieren kann und diese Einschätzung danach abgehakt hat und sich auf anderes konzentrieren kann oder ob man, so wie wohl hier beschrieben, nur das Optische und Sexuelle sehen will, sodass andere Qualitäten und gar Kompetenz oder gar die Persönlichkeit weniger bewertet werden.
Dieses ist dann ein Sexualisieren und Objektifizieren einer Person.

Das Thema, was bei der Frau am sexiesten/interessantesten ist. Das überlagert alles andere.

Dieses ist aber durchaus kein "normaler" oder "gesunder" Umgang. Klingt für mich dann schon fast krankhaft.
Und natürlich ist dieses ein sexistisches und diskriminierendes Muster, wenn man eine Frau maßgeblich aufgrund ihres Aussehens und ihrer sexuellen Interessantheit bewertet.

Wie gesagt denke ich auch manchmal bei Menschen kurz: "Oh, das ist aber ein Hottie" - Dieses ist dann aber eine kurze, subjektive Meinung, die ich danach nach hinten stellen kann.
Es überlagert nichts und hat wenig weiteren Einfluss auf meinen Umgang mit dieser Person.

Eine Meinung/ein Geschmack bezüglich einer Person mit der man agiert, ist durchaus menschlich.
Dieses sollte aber nicht den gesamten Umgang dominieren und die Persönlichkeit sollte danach in
den Vordergrund rücken.

Es gibt durchaus einpaar Männer, die generell im Alltag und in Situationen, wo dieses nicht angebracht ist, nur latent-flirtend mit Frauen reden und allgemein ganz anders mit Frauen reden als mit Männern und meist reden die nur mit optisch auffälligen, dem Schönheitsideal entsprechenden Frauen, während sie andere Frauen ignorieren und hiermit meine ich Situationen bei denen es um anderes geht z.B. etwas entwickeln, an etwas arbeiten usw... Ich kenne das und finde das wahnsinnig unreif.
Man befindet sich ja nicht mehr auf dem Schulhof der 7. Klasse.

Manchmal frage ich mich, ob diese Männer Schwestern haben oder Cousinen oder Mütter. Nach dem Motto:
Man kann auch mit Frauen normal und locker reden und agieren ohne dass immer etwas Sexuelles
oder latent Flirtendes im Raum ist. Einfach wie Kameraden. Auch dann, wenn diese Frauen schön aussehen.


Ich kann mir gut vorstellen, dass das eine Frau nervt, aber ich sehe auch keine Lösung.

Doch: Dich disziplinieren und an dir arbeiten. Ein Reifeprozess.

Na ja, zumindest hoffe ich das. Man sieht ja schon an Studien über Lehrer/innen, dass diese unbewusst Kinder bevorzugen, die schöner sind oder aus einem reicheren Elternhaus kommen.

Ich halte das nicht für "unbewusst". Das sind in der Tat bereits Vorurteile. Darf man dann so auch nennen.
Aber ja: Durch Prägungen ist man manchmal in der Tat etwas seiner Vorurteile ausgeliefert.
Da hilft es nur, dass ein Bewusstsein dafür geschaffen und daran gearbeitet wird.

Nur bitte ohne den erhobenen Zeigefinger und den ständigen Vorwurf an den weißen Hetero-Mann im Patriarchat.

Also soll man nicht sagen, wie etwas ist?

Und dann finde ich, dass Frauen auch lernen sollten, aus diesen gegebenen Mechanismen Kapital zu schlagen oder damit klug umzugehen, statt über sie zu jammern.

Schön, was du so findest. Das Aufzeigen von Missständen ist nie "jammern". Wenn man von etwas betroffen ist z.B. von Diskriminierung, dann muss man das aufzeigen.

Eher sind es doch eher die Leute, die auf ihr fehlerhaftes, diskriminierendes Verhalten hingewiesen werden, die "jammern".

Das, was du hier demonstrierst, ist Tone-Policing. Wenn man benachteildigt wird und sich wehrt und zu Wort meldet, dann kann dieses schon einmal mit Emotionen verbunden sein und als unterdrückte Person hat man alles Recht dazu, dann in diesem Rahmen auch einmal emotional auf Missstände hinzuweisen.
Wenn einem dann von oben, von denen, die mit diskriminieren, gesagt wird, wie sich die Diskriminierten verhalten sollen, dann ist das Tone-Policing:

"Ja, aber regt euch bitte nicht so jammerig darüber auf, dass ihr sexuell betrachtet und anders behandelt werdet!"

Und zwar aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen damit, dass Frauen, die ich kennenlernte, an manchen Dingen null Interesse zeigen, anders als Männer. Wenn ein Unfall passiert wäre und ich in Sekunden entscheiden müsste, wer den Sattelschlepper von der Straße fährt, dann würde ich eher dem Mann als der Frau den Schlüssel in die Hand drücken. Kann natürlich sein, dass ich damit falsch liege und die Frau zufällig eine der wenigen Truckerinnen ist, aber meine Lebenserfahrung sagt mir, dass das eher unwahrscheinlich ist.

Du willst hier also empirisch vorgehen, aber neigst zur Induktion.
Empirie hilft nicht gegen Diskriminierung, denn hier sind immer die Umstände zu betrachten.
Da könnte ich auch sagen: "Die Mehrheit der Türken, die ich kenne, sind nicht sehr gebildet!"
- Das lässt aber Null Schlüsse auf Deutschtürken und deren Bildung zu und untermauert hier
eher jeglichen Rassismus, da Empirie keine Beweisgrundlage bei ethischen Prinipien feststellen kann.
So bin ich in einem Arbeiterviertel großgeworden und ging auf eine Brennpunktschule mit vielen Migranten aus schwierigen Familien. Natürlich war die Mehrheit der Türken, die ich kennenlernte, zunächst wenig gebildet.
Ich kenne und kannte auch ganz andere. Einmal abgesehen davon, dass sich Menschen auch ändern.
Aufgrund meiner empirischen Erfahrung würde ich mich also ungern zu rassistischen Äußerungen hinreißen lassen.

Vielleicht ziehst du also nur einen gewissen Typus Frauen an, da du dich in entsprechenden Kreisen bewegst.
Oder da du maßgeblich Kontakt zu Frauen mit einem typischen Verhaltensmuster pflegst.
Dieses lässt aber keine Allgemeinaussagen zum Kollektiv "Frauen" zu.

Ich würde der stärksten und zuverlässigsten Person diese Aufgabe übertragen.
Das kann natürlich in vielen Fällen durchaus der Mann sein.
Ich bin z.B. zufällig auch nicht besonders körperlich stark und handwerklich auch nicht
versiert. Dieses ist aber bei mir ein zufälliger Einzelfall, der auch mit meiner Erziehung
und meinen Prägungen zu tun hat.
Ich würde jedoch hier gar nicht erst nach Geschlechtern denken, sondern nach Kompetenzen.

Ich habe mal nach jemand für eine Aufgabe gesucht, bei der es darauf ankam, Verständnis für ein Problem zu haben. Da habe ich nach einer Frau gesucht, weil ich erwartet habe, dort auf mehr Verständnis zu treffen als bei Männern. Keine Ahnung, ob das realistisch war. Ich konnte mir auf jeden Fall besser vorstellen, einer Frau davon zu erzählen als einem Mann. Bei Psychotherapeuten dagegen sehe ich es wiederum anders. Da gehe ich davon aus, dass der Mann durch seine Berufswahl und Ausbildung gezeigt hat, dass er verständnisvoll ist.

Ich würde hier einfach nach einer empathischen Person suchen. Egal ob männlich oder weiblich.

Ich sage nur, nicht jedes Vorurteil oder Klischee ist falsch, und wenn Frauen dieselben Aufgaben und Positionen haben wollen wie Männer, dann müssen sie auch dieselben Fähigkeiten haben. Und nach meiner (naturgemäß begrenzten) Erfahrung trifft das im Schnitt bei manchen Themen nicht zu. Ob das an der Biologie oder an der Sozialisation liegt, ist dabei ziemlich egal. Ich sage nur, wenn man Auto fährt, sollte man auch rückwärts-seitwärts einparken lernen, und wenn man Computer nutzt, sollte man wissen, wie man einen Link oder einen Text in eine e-Mail kopiert (statt ihn von Hand abzuschreiben). Und solche Beispiele hab ich bisher immer nur bei Frauen erlebt. Das heißt überhaupt nicht, dass es nicht auch Frauen gibt, die sich sehr gut mit IT auskennen.

Ich habe bereits Männern etwas am Computer erklären müssen. Für mich hat dieses in keinster Weise etwas mit dem Geschlecht zu tun, sondern mit Interessen- und Wissensgebieten.
Vielleicht ziehst du wie gesagt auch nur bestimmte Frauen an.
So wie du es hier beschreibst ist mir dieses noch nie aufgefallen.

Zudem entstehen Klischees ja eher durch Umstände und nicht aus den Personen heraus.
Nehmen wir z.B. rassistische Klischees, die oft dadurch entstehen, dass Menschen aus anderen Ländern oft anders sozial behandelt werden und andere Erfahrungen machen und dementsprechend weisen ärmere oder benachteildigte Menschen auch ein anderes Verhalten auf.

Um bei den Geschlechtern zu bleiben:

Es wird ja inzwischen alles in einer "Mädchen-Version" angeboten. Und damit ist gemeint: Rosa-Glitzer-Version.
Ist ja schön "einfach" für die Eltern. Müssen die sich beim Kauf von Produkten keine großen Gedanken machen.
Vieles, was früher für beide Geschlechter da war, wird für Mädchen in rosa-glitzer angeboten.
Mädchen werden manchmal so erzogen, dass "sich hübsch machen" und "Schönsein" wichtiger sind als sich z.B. mit Wissenschaft und Technik beschäftigen.
Und dann gibt es sie eben: Die Frauen, die so geprägt worden sind, dass der Kauf von Schuhen ein wichtiges Event sei und dass man ständig irgendwelche Handcremes in der Tasche benötigen würde und die sich anderes nicht zutrauen.
Ja, das gibt es. Sind aber nicht alle so und nicht alle in allen Bereichen so und es gibt da nicht nur Klischees und nicht nur Schwarz oder Weiß. Aber wer dann eben auch vermehrt den Kontakt zu solchen Klischee-Frauen pflegt, der wird sich nicht wundern, wenn diese eben diese gesellschaftlich gemachten Vourteile bestätigen.
Ich habe das bisher nicht so erlebt wie von dir beschrieben.

Also erstens, es gibt keine Geschlechter, und zweitens, wenn doch, dann gibt es viele?

Es gibt diese Zwischenformen. Sie sind eine Minderheit und widersprechen nicht der Tatsache, dass es grundsätzlich zwei Geschlechter gibt, männlich und weiblich, XX und XY, aufnehmende und aufgenommene Zelle. Wenn man unbedingt will, kann man Menschen mit XXY (oder anderen Zwischenformen) von mir aus auch noch einen Geschlechtsnamen verpassen. Aber bringt uns (oder sie) das wirklich weiter?

Außerdem sind diese ja nicht von vornherein grundsätzlich als drittes Geschlecht "geplant", sondern es läuft bei ihnen irgendwas anders in der Entwicklung. (Wenn ich sagen würde, es läuft etwas schief, würde ich bestimmt heftig kritisiert.) Die "Bahnen" der Entwicklung sind aber dieselben, deshalb sehe ich in diesen Menschen nicht unbedingt eine eigenständige Kategorie, sondern Ableger und Zwischenformen der zwei großen Kategorien. Deshalb würde ich sagen, wenn es den Betroffenen etwas bringt und sie das wollen, kann man von mir aus gerne in Pässe, Formulare usw. eine dritte Kategorie (oder noch mehr) einführen, aber im biologischen, wissenschaftlichen Sinne würde ich nicht von zusätzlichen Geschlechtern sprechen.

Es gibt einen Unterschied zwischen dem "Sex" und dem "Gender". Im Englischen gibt es zwei Worte dafür.
Im Deutschen wird beides leider mit dem Wort "Geschlecht" bezeichnet.

Vielleicht hast du den Smiley dahinter gesehen.

Eine sexistische Aussage wird durch einen "Smiley" nicht besser und nicht entkräftet.

Und ja: Sämtliches Reduzieren auf Äußere, wenn nicht explizit erwünscht, ist eine Belästigung.

Sag doch einfach mal das Wort "häßlich". Du bist nicht in der Lage zuzugeben, dass es auch häßliche Menschen gibt. Du musst immer dieses verharmlosende "nicht den Schönheitsstandards entsprechen" verwenden. Dabei gibt es objektive, universelle Schönheitskriterien (z.B. Symmetrie der Gesichter), genauso wie es auch kulturell unterschiedliche gibt (z.B. Gewicht/Körperfülle). Natürlich kann man es auch netter sagen, aber man muss doch nicht verleugnen, dass es diese Unterschiede zwischen den Menschen gibt.

Meinst du das Wort "hässlich"? (Ohne ß).

Hässlich ist ja subjektiv, aber nein, ich meine hier keineswegs hässliche oder wenig attraktive Menschen.
Ich meine es so, wie ich es geschrieben habe. Nur weil jemand nicht den aktuellen, westlichen und medial propagierten Schönheitsstandards entspricht, die nur sehr schwer zu erreichen sind, so ist er nicht gleich "hässlich".

Man kann auch attraktiv und sexy sein ohne dass man aussieht wie ein Supermodel.
Deswegen ist man nicht gleich hässlich.
Die wenigsten Menschen enstprechen dem Schönheitsideal.

Nur weil eine Frau vielleicht keine großen oder straffen Brüste hat oder eine kleine Narbe im Gesicht oder eine Falte oder einpaar Pickelchen oder Problemzönchen oder etwas moppeliger ist oder oder oder ist sie nicht sofort hässlich oder unattraktiv.
Ja, so wollen die Medien die Menschen erziehen und bei einigen klappt es wohl ganz gut.
Aber auch das ist nicht die Tatsache.

Vor allem Sexualität ist nicht nur für die "Schönen". Wer den Medien glaubt, der müsste ja denken, dass nur schlanke Frauen mit großen, straffen Brüsten "sexy" wären und alles andere nicht...und GLÜCKLICHERWEISE (!) stimmt diese Lüge nicht, die die Medien verbreitet 😉
Und ich habe genug im Erotikbereich gearbeitet um zu wissen, dass dort nicht alle Frauen so aussehen und dass es auch eine Nachfrage nach ganz anderen Frauen gibt - Undzwar keine geringe Randgruppen-Nachfrage.
Leider glauben viel zu viele Menschen diese Lüge und leider haben Frauen deswegen schon Body-Shaming erlebt!


Sagt wer? Kein normaler Mann baggert die unförmige Kollegin mit Schnurrbart an.

Kein normaler Mann baggert ungefragt Frauen an, wenn man sich nicht gerade auf einer Single-Party oder auf der Spaß-Feier-Meile oder in Flirt-Chats oder im Swingerclub befindet.

Und ja, du wirst es nicht glauben, aber: Frauen eines jeden Aussehens werden sexuell belästigt.
Solche Aussagen wie diese hier von dir empfinde ich z.B. als extrem triggernd und hart an der Grenze des Aushaltbaren.
Leider eine gruselige Annahme, dass Frauen, die dem Schöneitsideal nicht entsprechen, keine Opfer von Belästigung und sexueller Gewalt wären.

Ich stelle fest, dass du in deinen letzten Posts öfters solche seltsamen Formulierungen hast, die kein korrektes Deutsch sind. Zeitmangel? Jedenfalls kommt es nicht so überzeugend rüber, wenn man ständig schreibt, wie wenig Ahnung Andere von wissenschaftlichen Themen hätten und auf welch niedrigem (Galileo-) Niveau sie sich bewegten und wie klug der gewünschte Mann sein müsse, und dabei selbst kein vernünftiges Deutsch auf die Reihe kriegt.

Jetzt lass' doch einmal die Kirche im Dorf. Weil ich in dem von dir darüber zitierten Satz im Eifer des Gefechts das Wörtchen "bei" vergessen habe, soll das jetzt fehlerhaftes Deutsch sein?
Jeder kann beim schnellen Schreiben einmal ein kurzes Wörtchen vergessen.

Ich reduziere dich hier auch nicht auf deine Fehler - Außer das mit dem Wort "hässlich". Das musste ich dann doch. Das war ein wirklicher Fehler im Gegensatz zu meinem vergessenen Wörtchen.
 
Ich beziehe mich mal auf deinen ersten Post und auf den Zitat von Schattenwölfin.

Erstmal das Zitat von Schattenwölfin.
Frauen werden in erster Linie nur auf Äußerlichkeiten reduziert. Nur mal ein Beispiel, beim TV Sender N24 seht ihr nur besonders schöne, stark geschminkte Frauen, die den Wetterbericht präsentieren. (...) Das Problem, im Grunde interessiert den Zuschauer dabei nur die Optik dieser Frauen und er macht sich keinerlei Gedanken darüber, ob diese Dame zb auch einen erfolgreichen Werdegang hinter sich gebracht hat, mit Schule und Studium, Berufserfahrung oder sonstwas, um dorthin zu kommen. Der Charakter und ihre Art wie sie redet und sich verhält, sind zweitrangig.
Da frage ich mich, geht es ums Aussehen oder Ausstrahlung?
Ich denke nicht, das nur die Optik für jemanden der sich Wetter oder Nachrichten anschaut ausschlaggebend sind.
Es mag ein netter Hingucker sein und es gibt sicher auch nen großen Anteil an Männern, die wegen der Frau sich diese Nachrichten oder bevorzugt Nachrichten mit schönen Damen anschauen.
Solche Aussagen kann man dennoch gut umdrehen. Viele Frauen schauen Fußball nur wegen den Männern. Dennoch gibt es auch Frauen die an Fußball Interesse zeigen.
Außerdem, was ist mit Menschen die harte Arbeit in ihr Aussehen stecken? Soll man das nicht würdigen? Den Sport die sie machen, die Ernährung und allgemein viel Basiswissen was gesundes Leben angeht.

Was den Beruf angeht: Charakter, die Art wie sie redet, Mimik usw. sind nicht zweitrangig.
Wenn du dich zwischen zwei Personen entscheiden muss für z.B. eine Wettervorhersage.
Die erste Person: Top aussehen, kommt sehr arrogant rüber und hat ne miese Ausstrahlung.
Zweite Person: Sieht angemessen aus, gepflegt usw., kommt sehr freundlich rüber, ist lebendig und
hat ne wunderbare Ausstrahlung.
Wen nimmst du eher?
Dieses Beispiel kannst du aber auch in so verwenden: Mann und Frau bewerben sich auf den Job, beide gleiche Qualifikation. Die Frau wird wahrscheinlich eher genommen, da sie ansprechender für die Zuschauer ist.

Es gilt Ausstrahlung > Aussehen. Nur das Aussehen auch eher aktiv wahrgenommen wird, Ausstrahlung eher unbewusst.

Wenn sich 2 Frauen bei so einem Sender bewerben, beide mit gleicher Qualifikation, die eine besonders hübsch, die andere nur Durchschnitt (eben wie die meisten Menschen/Frauen auf dieser Welt); welche Dame bekommt dann wohl den Job?🙄
Dann bekommt die hübschere Frau den Job, das gleiche gilt auch für den Mann.

und wie läuft das bei Männern ab? Da interessiert sich kein Mensch dafür, ob der Typ durchschnittlich (wie die meisten) aussieht, da moderiert ein Typ mit Brille wie Kachelmann das Wetter oder ein Mehmet Scholl tritt als Experte auf, macht Werbung- ohne ein Hingucker zu sein. Männliche Promis müssen nicht schön sein, um eine große Fanbase und Erfolg zu haben und bekommen auch noch Rollenangebote, wenn sie längst nicht mehr attraktiv und jung sind
Es gibt auch durchschnittlich aussehende Frauen in der Wettervorhersagen oder Nachrichten.
Kackelmann sieht wirklich wie der Durchschnitt aus aber Mehmet Scholl? Da bin ich mir durchaus sicher, es gibt sehr viele Frauen die den Typen als sehr attraktiv bezeichnen wurden.

Aber ich frage mich, wie soll perfekte Gleichberechtigung aussehen? Der Feminismus wird uns den sicher nicht bringen.


Nun dein Text.
Ich nehme jetzt einfach komplett fremde Kultur als Beispiel und zwar die Wikinger.
In dieser Kultur, war es üblich das Männer auf Raubzügen waren und die Frauen eben alles in der Zeit übernommen haben. Und auch als die Männer da waren, haben die Frauen sich weiter um alles gekümmert.
Die Aufgaben einer Frau: Handeln, Haushalt, Erziehung, der Hof, Sklaven rumkommandieren usw..
Sehr viele Frauen waren ein Teil der Oberschicht und durften bei vielen Sachen mitbestimmt, zwar nicht direkt aber durch den Einfluss den sie hatten.
Und auch bei anderen Kulturkreisen galten Frauen als Heilig und genossen sehr hohes Ansehen.
Und dann kamen halt die großen Religionen wie Christentum und Islam. ^^

Was das Aussehen/Ausstrahlung angeht, es ist eben das erste was man merkt. Das galt auch früher. Man hat nur Schönheit anders definiert.

Die großen Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten verlaufen m.E. in unserer Gesellschaft entlang anderer Linien, nicht anhand der Geschlechterlinie.
Den stimme ich einfach mal zu.
 
Betrunkene Männer sind die Hölle. Ich habe schon ausgeholfen auf Festen und habe Bier ausgeschenkt. Ich bin stolze Brillenträgerin muss ich dazu sagen. Dann kam ein wirklich ekelhaft aussehender Kerl mit seinen Freunden und wollten 6 Becher Bier. Haben dann diskutiert ob 6 oder 7 daraufhin meinte ich, dass sie ja 6 Becher angegeben haben, ob Ihnen das bei der Entscheidung hilft, wollte nett sein. Daraufhin pampt mich der eine an ala "Brillenschlange, Klugscheißer solche Leute kann ja keiner leiden" habe ihnen ihr Bier geben und sie dann ignoriert. Sie standen noch ein wenig rum, schaut mich der Kerl an und sagt "Immerhin hast du das schönste Dekollete, bei dir sieht man wenigstens die Titten"

Ja danke auch, erst mich beleidigen und dann belästigen. Hauptsache nen Ehering hatte er. Die arme Frau 🙄
 
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