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Frau will nur noch zu Hause sein

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Was aus dem, nur einem, Eröffnungsbeitrag alles rausgelesen wird, ist richtig gruselig.

Aus der armen Mutter wird eine ungebildete, narzisstische Egomanin gemacht, deren Kind der Kindeswohlgefährdung ausgesetzt wird , die einen Psychiater braucht und ihren Mann nicht an ihr Kind ranlässt, obwohl er sein Sperma zur Verfügung stellte und die Kohle ranschafft.
Dazu geht sie mit ihrem 2 Monaten alten Baby weder zum Babyschwimmen, noch zur Babymassage.
Da sollte man doch glatt das Jungendamt einschalten, damit das Kind dieser, hochgradig gestörten, Mutter, fremduntergebracht wird.🙄
Keun Wunder, dass der TE sich nicht mehr meldet.
Ach ja, wie gruselig, dass man keine Kniefälle vor einer Frau macht, nur weil sie ein Kind zur Welt gebracht hat, und dass man es wagt, ihr Verhalten zu kritisieren statt vor Emotionalität und Verständnis mit ihren Launen zu zerfließen. 🙄

Ja, ehrlich gesagt wirkt sowas tatsächlich auch extrem abschreckend- zumindest auf Frauen, die sich ebenfalls mit dem Thema Kind oder nicht Kind herumtragen- so wie ich zB! Wenn man als Mutter im Grunde bei jedem Schritt verurteilt wird, dann kann einem wirklich Angst werden... Eine Frau so kurz nach der Geburt ist nunmal nicht perfekt, das heißt aber noch lang nicht, dass sie ein Monster ist....
Wenn man jemanden kritisiert, verurteilt man ihn also und macht ihn sogar gleich zu einem Monster. Das ist doch nun wirklich stark übertrieben.

Ich sehe keinen Grund, weshalb Schwangerschaften und Geburten dazu führen sollten, dass man seinen gesunden Menschenverstand ausschaltet und sich nur noch mit dem Baby einigelt. Tut man es dennoch über Wochen und Monate, braucht man professionelle Hilfe.

Und wer nur Kinder bekommt, damit er von anderen angehimmelt und mit Samthandschuhen angefasst wird und über jede Kritik erhaben ist, der bekommt sie tatsächlich aus den falschen Motiven und sollte es besser lassen.

Dass der TE sich nicht mehr meldet, kann viele Gründe haben. Z.B. auch den, dass hier kaum jemand für seine Sicht der Dinge Verständnis zeigt, sondern ihm überwiegend angeraten wird, einseitig Rücksicht auf seine Frau zu nehmen. Die wird, nur weil sie das Kind ausgetragen und geboren hat, als sakrosankt betrachtet und bekommt einen Freifahrtschein für alles. Um seine Bedürfnisse und berechtigten Sorgen geht es hier doch gar nicht. Da würde ich mich als TE auch nicht verstanden fühlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zwischen "nur noch Kniefälle machen" und "jemanden als grenzwertig abstempeln" gibt es viele Abstufungen und Standpunkte, die sinnvoll sein können. Familie ist oft die Kunst nicht ein "ENTWEDER ODER" zustande zu bringen, sondern ein "UND". Man kann jemandem vertrauen UND wachsam sein. Man kann sich "einigeln" UND danach wieder offen für die Welt da draußen sein. Mir sind Menschen suspekt, die sich ihrer Sache zu sicher sind und nichts anderes gelten lassen (können).
 
Zwischen "nur noch Kniefälle machen" und "jemanden als grenzwertig abstempeln" gibt es viele Abstufungen und Standpunkte, die sinnvoll sein können. Familie ist oft die Kunst nicht ein "ENTWEDER ODER" zustande zu bringen, sondern ein "UND". Man kann jemandem vertrauen UND wachsam sein. Man kann sich "einigeln" UND danach wieder offen für die Welt da draußen sein. Mir sind Menschen suspekt, die sich ihrer Sache zu sicher sind und nichts anderes gelten lassen (können).

Jepp, genauso sehe ich das auch! Gerade in so einer Phase sind Extrempositionen nie hilfreich- weil sie einfach nie den wahren Menschen beschreiben. Ein Mensch ist immer ein Produkt verschiedener Ansichten und Hintergründe: Er ist nie nur eine Schublade.
Sanftes hinarbeiten auf eine gute Lösung für alle Beteiligten, halte ich für etwas anderes, als einen Kniefall zu machen. Meiner Erfahrung nach entspannt sich eine angespannte Situation auch nicht, wenn man zusätzlich Druck ausübt. Eine Familie soll sich gegenseitig helfen, anstatt sich zu belauern, Probleme sollen gemeinsam gelöst werden und nicht bestraft werden. Meiner Meinung nach soll man sich in einer Ehe gegenseitig auffangen, anstatt sich fallen zu lassen, wenn eine Seite mal nicht so "funktioniert" wie es irgendwelche "Regeln" vorgeben. Dass eine Geburt für eine Ehe eine Zerreißprobe ist, ist klar: Aber sie kann daran wachsen, oder zerbrechen. ich denke, es gibt kein einziges junges Elternpaar auf der Welt, wo nicht beide Eltern erstmal das Verhaltens ihres Partners seltsam finden, nicht verstehen, oder sogar den Kopf darüber schütteln. Die Frage ist halt: Was mache ich daraus? Lasse ich den Menschen, den ich liebe und mit dem ich immerhin ein Kind habe, gleich fallen, nur weil er etwas tut, das ich (noch) nicht verstehe und auch nicht gut heiße? Oder habe ich höhere Ziele?
 
Der TE hatte ein ganz persönliches Anliegen. Die letzten (jetzt gelöschten) Beiträge machen daraus eine etwas abgehobene Grundsatzdiskussion, die hier nicht mehr her gehört. Bitte eröffnet einen eigenen Thread, um diese Themen zu besprechen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach ja, wie gruselig, dass man keine Kniefälle vor einer Frau macht, nur weil sie ein Kind zur Welt gebracht hat, und dass man es wagt, ihr Verhalten zu kritisieren statt vor Emotionalität und Verständnis mit ihren Launen zu zerfließen. 🙄

Wenn man jemanden kritisiert, verurteilt man ihn also und macht ihn sogar gleich zu einem Monster. Das ist doch nun wirklich stark übertrieben.

Ich sehe keinen Grund, weshalb Schwangerschaften und Geburten dazu führen sollten, dass man seinen gesunden Menschenverstand ausschaltet und sich nur noch mit dem Baby einigelt. Tut man es dennoch über Wochen und Monate, braucht man professionelle Hilfe.

Und wer nur Kinder bekommt, damit er von anderen angehimmelt und mit Samthandschuhen angefasst wird und über jede Kritik erhaben ist, der bekommt sie tatsächlich aus den falschen Motiven und sollte es besser lassen.

Dass der TE sich nicht mehr meldet, kann viele Gründe haben. Z.B. auch den, dass hier kaum jemand für seine Sicht der Dinge Verständnis zeigt, sondern ihm überwiegend angeraten wird, einseitig Rücksicht auf seine Frau zu nehmen. Die wird, nur weil sie das Kind ausgetragen und geboren hat, als sakrosankt betrachtet und bekommt einen Freifahrtschein für alles. Um seine Bedürfnisse und berechtigten Sorgen geht es hier doch gar nicht. Da würde ich mich als TE auch nicht verstanden fühlen.

Das will doch keiner das ist doch Quatsch.

Ich verstehe beide Seiten den Vater und die Mutter für Beide ist es ein einschneidendes Erlebnis für Beide wird sich ihr Leben komplett und für immer ändern.

Bei der Mutter würde ich davon ausgehen das ihr Hormonhaushalt noch nicht wieder vollständig in Ordnung ist da kann man schon mal merkwürdige Anwandlungen bekommen.

Und was ihre übertriebenen Ängste angeht das kann ich auch nachvollziehen die hatte ich auch, bei jeden wickeln hatte ich Angst ich könnte was kaputt machen, mein Kind Baden oh Gott der blanke Horror, ich hatte eine Heiden Angst das er mir aus meinen Händen gleitet und er ertrinken könnte und wenn dann der Hormonhaushalt nicht richtig im Lot ist dann bauscht sich das immer mehr auf das verselbstständigt sich einfach ohne das man darauf irgendwie einen Einfluss hätte.

Deshalb wäre es ratsam mal ihren Hormonspiegel/Haushalt zu überprüfen.

Das diese Situation den Kindsvater etwas überfordert kann ich auch vollkommen nachvollziehen dennoch, zwei Monate sind nach einer Geburt keine Zeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bisher war es in diesem Forum immer guter Brauch, die Darstellung des oder der TE nicht anzuzweifeln. Tat man es doch, führte es meist zu einer Verwarnung.

Warum wird dann die Schilderung des TE Frank hier so wenig ernst genommen? Er spricht davon, dass seine Frau sich mitsamt Kind und Mann zu Hause regelrecht einsperrt und schon panische Zustände bekommt, wenn das Baby beim Einkaufen ein paar weinerliche Geräusche von sich gibt. Ich verstehe nicht, weshalb das so abgetan und von den meisten UserInnen verharmlost oder regelrecht verdrängt wird. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf?
 
Weil es normal ist (sein kann) so kurz nach einer geburt!
Da steht ja auch, dass sie schon kurze spaziergänge macht.
Ausserdem steht nirgends dass sie den mann auch einsperrt.
Das liest nur DU so raus.
 
Bisher war es in diesem Forum immer guter Brauch, die Darstellung des oder der TE nicht anzuzweifeln. Tat man es doch, führte es meist zu einer Verwarnung.

Warum wird dann die Schilderung des TE Frank hier so wenig ernst genommen? Er spricht davon, dass seine Frau sich mitsamt Kind und Mann zu Hause regelrecht einsperrt und schon panische Zustände bekommt, wenn das Baby beim Einkaufen ein paar weinerliche Geräusche von sich gibt. Ich verstehe nicht, weshalb das so abgetan und von den meisten UserInnen verharmlost oder regelrecht verdrängt wird. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf?

Was sollte der TE denn tun? Mit der Faust auf den Tisch hauen seine Frau samt Baby mit Gewalt nach draußen befördern? Ihm wird gar nichts anderes übrig bleiben als die Situation mit einer gewissen Ruhe zu nehmen.

Darum sagte ich ja das sie sich mal ihren Hormonspiegel untersuchen lässen soll wenn da nichts ist dann sollte sie die heute üblichen Hilfsangebote nutzen und wenn das keinen Erfolg bringt dann sollte Therapeutische Hilfe in Anspruch genommen werden. Und ja all das, verlangt dem jungen Vater eine Menge ab.🙂
 
Naja, genau diese panischen Zustände der Mutter lassen sich mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit aus dem Hormonhaushalt erklären. Dass es nicht "richtig" ist, so zu reagieren ist klar- natürlich ist ihr Verhalten übertrieben: Aber genau das ist ja eben oft die Folge, der hormonellen Umstellung: Ein Mensch mit normalem Hormonhaushalt empfindet das als übertrieben, aber für sie fühlt es sich an, wie blanke Realität.
Deswegen ist es auch nicht sinnvoll, jetzt gleich weitere Panik beim Vater zu schüren, sondern erstmal einen angemessenen Zeitraum abzuwarten und während dieser Zeit sanft auf eine normalisierung des Verhaltens hinzuwirken.
Die Geburgt ist erst zwei Monate her: Man könnte es im Grunde mit einem Menschen vergleichen, der eine schwere OP hinter sich hat: Der Körper ist noch geschwächt und der Geist hat sich auch noch nicht erholt. Wenn jemand eine schwere OP hinter sich hat, wundert man sich auch nicht, dass er nicht nach zwei Monaten schon wieder der Alte ist: Dann würde man auch gewisse Unsicherheiten und Ängste nicht gleich für krankhaft halten, sondern sie einfac in den natürlichen Genesungsprozess einordnen.
Die Frau hat mit den Hormonen zu kämpfen, vermutlich auch mit Schlafentzug und wahrscheinlich auch noch mit körperlichen Beschwerden. So leicht ist das nämlich auch nicht, ein Baby zu bekommen: Vielleicht hatte sie nen Dammriss, ne Kaiserschnittnarbe, oder sonstwas: All das kommt ja noch dazu! Nicht jede Frau hüpft nach der Geburt wieder locker flockig rum. Die Rückbildung ist soweit ich weiß auch noch nicht abgeschlossen. Sie hat noch Probleme mit den Bauchmuskeln, die Haut ist noch schlaff usw.
Also ich denke man darf einfach nicht davon ausgehen, dass die Frau, nachdem das Baby raus ist einfach wieder die alte ist: Sie hat schon noch mit körperlichen und seelischen beschwerden zu kämpfen. Deswegen muss sich noch lang keine schlechte Mutter sein, oder sonst irgendwelche niederen Absichten verfolgen. Auch die Stillzeit ist kräftezehrend. Wir alle wissen außerdem, dass ein Mensch, der unter Schlafentzug leidet (und das wird sie vermutlich, da ein Baby mit 8 Wochen noch keinen Tag-Nachtrhythmus kennt) zu Ängsten neigt und nicht immer klar und vernünftig Herr der Lage ist.
Hier ist eben der Vater gefragt!
Ein Vater, der diese Situation optimal untersützen will, sollte da diplomatisch und sensibel vorgehen.
Was spricht also dagegen, die Mutter zu beruhigen und entlasten und sanft wieder in die Realität zurückzuführen. Alarmglocken kann er immernoch schrillen lassen, wenn sich die Lage in einem halben Jahr nicht gebessert hat.
Ich würde dem TE raten, auf jeden Fall mit der NAchsorgehebamme zu reden: Die wird ihm sicher genau erklären können, wie er helfen kann und auch, wie es genau um die körperliche und seelische Gesundheit seiner Frau bestellt ist!
 
Also jetzt muss es aber gut sein! Gezankt wird hier nicht!

Aus Respekt vor dem Anliegen des TE und auch aus Achtung für alle Frauen, die das Risiko und das Abenteuer einer Schwangerschaft auf sich nehmen und sich auf das Ungewisse einer Mutterschaft einlassen sollte hier nicht jede Variante aus Lust am Fabulieren breitgetreten werden. Ängste machen noch keine schlechte Mutter und Fragen zu stellen ist erlaubt. Punkt.
 

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