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Fragen zu Trauma/Borderline

Hallo....
ich möchte auch nur kurz eine Anmerkung machen, naja, ein Gefühl von mir....ich weiß nicht, ob ich Borderlinerin bin, also, ich hab nicht die offiezielle Diagnose, sonder "nur"PTBS und depressionen....aber ich verhalte mich und fühle in vielen Dingen auf jeden Fall wie ein Borderliner, Daher habe ich mich auch entschlossen, meine Therapeutin auf meinen Verdacht anzusprechen. Habe auch schon mal einen im Borderlineforum angegebenen Test gemacht, nachdem bei mir eine wahrscheinlichkeit von 80% oder so vorliegt.
Aber egal. Ich bin eben ich und das schon immer irgendwie.
Was ich aber eigentlich sagen wollte...ich habe jetzt in drei Foren erleben können, wie sensibel Borderliner sein können und sind. Und das ist und soll keine Verallgemeinerung sein. Wie ich das hier auch schon öfter sagte,,,,ich denke, der MENSCH ist wichtig. es gibt viellicht Hilfestellungen, gewisse Verhaltens- und Gefühlswelten besser zu verstehen und damit umzugehen...aber keiner ist wie der andere...
Es bietet alles auch eine Chance...
Und Vorteile...
ich wünsche euch alles Gute🙂
P.S. ich hoffe, ich drücke mich halbwegs verständlich aus...mir geht es heut auch nicht gut🙁
BrokenHeart
 
Ich finde deine Einstellung immer noch seltsam für einen Therapeuten. Wenn ein Borderliner in deine Praxis kommt, hältst du diesem dann erstmal einen Vortrag, wie belastend seine Existenz für sein Umfeld ist?

Darkside

Ich denke: ganz bestimmt sagt er das sooo dem Borderlyner nicht . Er hat jedoch auch Angehörige und Leute aus dem Umfeld zu betreuen und da finde ich seine sich-der-Problematik-bewußte Sichtweise richtig.

Ohne in dem Moment eine Schuldzuweisung zu geben, denn dazu gehört m:E. nach bewußte oder leichtfertige Handlungsweise des Borderlyners, was wir ja sicher mit Bestimmtheit verneinen können. Es gehört zum Bild der Verhaltensweise (Krankheit).

FG Gelinda
 
Liebe Neri!

ich habe auch eine "solche" Frau hier kennengelrnt, die ich wahrhaftig lieb gewonnen habe,

auch ich möchte sie ein Stück Weg begleiten, bis... ja bis sie wieder stabilisiert ist - mindestens. Wenn die Gesundung nicht so gut läuft, wie wir "Gesunden" (wer ist das schon wirklich?) es uns denken, darf ich nicht die Fehler bei mir und auch nicht bei ihr suchen!!!

Manches ist Schiksal im Leben, was man akzeptieren und damit lernen muß, zu leben. Das Leben ist kein Warenhauis, man kann seinen Körper nicht tauschen.
unheilbar - ist ein schreckliches Wort. Es gibt so viele Krankheiten, die unheilbar sind, aber mit denen man lernen kann, zu leben. zB. Zuckerkrankheit, fällt mir da ein oder ganz was furchtbares: Lepra.

Jeder hat nur ein Leben, auch wenn man Probleme hat, darf man es nicht wegwerfen. Jeder Mensch ist einmalig. Und diese oben genannte Frau - meiner Freundin, darf ich nun sagen - ist einmalig: lieb und vernünftig, einfach, so wie ich. Bis auf den einen Punkt eben, wo sie total unlogisch und in meinen Augen vollkommen unvernünftig ist.

Ich möchte die kurze Zeit, in der ich mit ihr zusammen war, nicht missen. Und ich hoffe, daß wir uns beide noch vieles geben werden. Auch, wenn nicht alles nach Wunsch, nach "Bestellung" verläuft. Wie gesagt: Wir begleiten uns ein Stück Lebensweg.

Ich möchte noch hinzufügen, daß es gewiß eine Welt ist, der Borderlyner, zu der wir keinen wirklichen Zutritt haben.
Niemand kann für seine Gefühle und Gedanken. Das wußte ich schon. Bisher dachte ich: man ist daran schuld, was man draus macht. Aber es kann bei dieser Kranheit sein, daß es da einen Druck gibt, der nicht beherrschbar ist. Ich bin kein Psychologe. Aber es ist gewiß so, was in der Prägephase erworben wurde, ist schwer zu korregieren. Glaube ich. Es soll wohl noch weitere Prägephasen geben im Leben.
Wir sollten halt IMMER vorsichtig umgehen miteinader.

Auch wenn richtig ist, was man sagt, ist doch wichtig, was der andere versteht.
Sagen und versehn ist zweierlei.

Es wünscht euch beiden eine schöne Zeit in der ihr beide aneinander, füreinander wachsen könnt

Gelinda

p.s. ich weiß nicht, ob es dir jetzt was gibt, mein Beitrag, ich habe es mir einfach von der Seele geschrieben
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,
ich glaube, dass keiner sich entschuldigen muss für seine Empfindungen, weder "der Borderliner" noch die Menschen in seinem Umkreis. Wichtig finde ich, dass beide Seiten einen offenen Weg miteinander finden und auch versuchen, dem anderen zuzuhören; ein wenig sich selber reflektieren....leider ist das ja oft ein Zeichen der Krankheit, dass man das nur sehr schwer kann und dass natürlich die extremen Stimmungen auch für die Menschen um einen herum manchmal nur schwer zu ertragen sind.
Ich glaube auch, dass das Wort Alptraum vielleicht etwas unglücklich gewählt ist, aber dass die Krankheit auch für die menschen, die einen lieben, schwer ist, darf und muss meiner Meinung nach gesagt werden, sonst kann man ja noch schwerer einen Weg finden, auf dem keiner kaputt geht.
Daher finde ich Therapie für beide Seiten wichtig und richtig, denn auch die Angehörigen brauchen mal ein Ohr zum reden und dass das manchmal nicht mit "dem Borderliner" direkt geht, liegt meiner Meinung nach in der Natur der Sache,....das überfordert einfach manchmal beide Seiten...🙄
Liebe Grüße
BrokenHeart
 
Hallo zusammen,

@Gelinda: lieben Dank, dass Du Dir das von der Seele geschrieben hast. Es gibt nochmal eine wertvolle Sichtweise hinzu, von der sicher auch meine Freundin profitieren kann.

@brokenheart37: ich wünsche Dir, dass es Dir schnellstmöglich wieder besser geht! Ich dank Dir für Deinen Beitrag! Pass gut auf Dich auf!

@alle: meine Freundin ist immernoch recht verunsichert, aber inzwischen etwas ruhiger geworden. Gut, so eine Diagnose macht halt auch erstmal Wirbel. Wir warten jetzt mal ab, was passiert, sie hat bis ins neue Jahr hinein Therapiepause.

Da bei mir gerade einiges drunter und drüber geht, verabschiede ich mich für dieses Jahr in den Weihnachts- und Jahresendstress, danke Euch allen für Eure Beiträge und wünsche Euch frohe Weihnachten und ein tolles neues Jahr! Ihr seid toll! Lieben Dank!

Neri
 
Das ist ja echt toll, was hier wieder mal so verbreitet wird!

Borderline-Patienten sind nur für die Therapeuten der ALPTRAUM, die dafür nicht hinreichend qualifiziert spezifisch augebildet sind. Ich kenne etliche, die solche Patienten behandeln und damit keine Probleme haben.

Was generell zu beachten wäre, wenn man von Borderline spricht, ist, dass Borderline eine regelrechte Sammelbecken-Diagnose ist, weil von den 9 Kriterien, die Borderline beschreiben, nur maximal 5 erfüllt sein müssen, damit die Diagnose gestellt werden darf. Es gibt etliche Subtypen, somit ist eine klare Aussage, die über alle Borderline-Erkrankten gemacht werden könnte, kaum möglich. Diese Gruppe ist so heterogen wie die Menschen selbst. Es gibt Borderliner, die sich von einer Beziehung in die nächste stürzen, und es gibt die hyper-angepassten Borderline-Menschen, die sozial noch recht gut funktionieren, tagsüber schon brav arbeiten gehen und am Abend den Druck in SVV abbauen. DAS BORDERLINE gibt's gar nicht. Und zu trauriger Berühmtheit gelangen vor allem die Borderline-Patienten mit zusätzlicher Suchtproblematik, die sich oft extrem dissozial verhalten und denen komorbid eine dissoziale Persönlichkeitsstörung oder BL vom impulsiven Typus bescheinigt werden müsste.


Stehen hinter der Borderline-Erkrankung chronische, komplexe Kindheitstraumatisierungen sind generell Traumatherapien anzustreben, evtl. vorher eine Verbesserung der Stressverarbeitung und Emotionskontrolle durch DBT. Wie man bei den einschlägigen Fachgesellschaften für Psychotraumatologie in Erfahrung bringen kann, ist traumatisierungsbedingtes Borderline sehr wohl heilbar. Ein Trauma selbst ist in der Hirnstruktur für immer abgespeichert und bleibt es auch. Allerdings sind die TraumaFOLGEN und -FOLGEERKANKUNGEN heute gut behandelbar.

Die Forschung steht noch relativ am Anfang. Ich binjedoch zuversichtlich, dass man in den künftigen Jahren die Bedeutung von Trauma und Dissoziation als Abwehr- und Schutzmechanismen der kindlichen Psyche endlich die Aufmerksamkeit einräumt, die sie verdient. Und ich rechne damit, dass der ganze veraltete Mist, der im Internet noch überall zu finden ist bezüglich Borderline nach und nach durch wissenschaftlich aktuelle Informationen ersetzt wird.

Diese Entwicklung setzt jedoch voraus, dass sich lediglich allgemein ausgebildete Psychotherapeuten und Psychiater in Psychotraumatologie weiterbilden und sich den Borderlinern auf einer menschlichen und von Achtung geprägten Ebene zuwenden, statt wie der große Held im weißen Kittel auf diese in der Mehrzahl geschundenen Ex-Kinder und nun erkrankte Menschen wie Laborratten herabzusehen und sie so gut, wie es nur möglich ist, zu pathologisieren als menschlicher Abfall, der sowieso nur weggesperrt und ausgegrenzt gehört!

Eine Betroffene, die nicht mehr mitspielt bei dem fiesen Spielchen, das von frustrierten Therapeuten angefangen wurde, die sich nicht die Mühe machen, wirklich die Weiterbildung zu machen, die angebracht wäre und stattdessen den ewig über Borderline verbreiteten Mist wiederkäuen und dann noch als Wahrheit verkaufen.
 
Hilfreiche Links zu Traumatisierungen:

Primäre Dissoziation -------> einfache PTBS

Sekundäre Dissoziation ----> kompl. PTBS in Form von * DESNOS (kompl. PTBS)
* Borderline-Persönlichkeitsstörung taumatisierungsbedingt
* DDNOS (schwere dissoziative Störung)
Tertiäre Dissoziation -------> DIS (dissoziative Identitätsstörung)

Komplexe Dissoziative Störungen - Therapeuten - Differentialdiagnostik DIS / Borderline-Persönlichkeitsstörung

Komplexe Dissoziative Störungen - Betroffene - Enstehung

http://www.inneremedizin.insel.ch/f...omatik/Curriculum_PSMK_2007/JanGysi7.6.07.pdf

Die bildgebenden Befunde bei schwerer PTBS und Borderline sind identisch, eine genaue Unterscheidung der Störungsbilder ist nur anhand der zusätzlich bekannten (psychischen) Symptomatik möglich. Das zeigt die Nähe von Borderline zur PTBS.

Zu beachten ist zudem, dass einfache, im Erwachsenalter stattfindende Traumatisierungen sich in anderer Smptomatik zeigen als chronische, wiederholte Traumatisierungen im Kindes-und Jugendalter. Hier trifft die Traumatisierung auf ein in der Entwicklung begriffenes Gehirn und man fasst diese daraus entstehenden Störungen in der Kinder-und Jugendlichenpsychiatrie als Childhood Development Disorder auf.

Zunehmend kommen hierzu auch Publikationen aus dem angloamerikanischen Bereich, die auf die Folgen von chronisch traumatisierendem Lebensumfeld von Kindern und Jugendlichen eingehen, so wird etwa immer häufiger festgestellt, dass Kinder, die bei suchtkranken Eltern aufwachsen ähnliche Symptome entwickeln, wie Kriegsveteranen sie nach Kampfeinsätzen zeigen.

Usw und so fort. Wer recherchiert, findet vieles, vor allem auf englisch sprachigen Webseiten, weil in den USA die Forschung viel weiter ist.

Für Borderline, das traumabedingt ist, bietet sich als Erklärungsmodell die Ego-State-Theorie an. Sie erklärt alle bei Borderline auftretenden Symptome schlüssig und stringent. Die Bahandlung nach Ego-State-Therapie (Teile-Therapie) z.B. auch in die Innere-Kind-Arbeit eingebettet, ermöglicht es, wieder Steuerungsfähigkeit zu erlangen und effektiv Selbstfürsorge und auch Integration der (teil-)abgespaltenen Selbstanteile zu erreichen.

Damit ist sowohl dem Betroffenen als auch dem Umfeld geholfen.

Solange aber die Betroffenen nur in einer Art "Fast-Volksverhetzung" nur verunglimpft, heruntergemacht und beleidigt werden, statt dass man ihnen wirksame Therapien, die auch örtlich verfügbar sind, anzubieten, solange wird sich das Gerücht vom "Monster Borderline" hartnäckig weiter halten.

Zur Ego-State-Therapie:

http://www.jochen-peichl.de/downloads/Dr_Jochen_Peichl_WorkshopKathmandu2008.pdf

Wenn man mal begriffen hat, dass es innere Ego-States sind, die aus der Traumatisierung herrühren, und in Stresssituationen vom Gehirn wieder abgerufen werden, dann wird Borderline verständlich. Ansonsten bleibt es ein Rätsel und man ist sowohl als Betroffener als auch als Angehöriger sehr hilflos bei diesem Störungsbild.

Und wo kein Trauma bekannt ist, ist es entweder nicht gefunden oder der Betroffene hat eben aufgrund anderer Ursachen eine funktionelle Störung des Gehirns, die der, die aufgrund von Traumatisierungen auftritt, sehr ähnlich ist. Besonderes ängstliche Kinder werden evtl. auch durch leichte Ereignisse traumatisiert?

Die Forschung wird hoffentlich viel in Erfahrung bringen.

Bis dahin: Aufklärung her! Vorurteile weg! Effektive Therapien her! Überholter Kram, der lediglich auf Überzeugungen von Therapieschulen und Therapeuten beruht weg!!

So wie jede andere Patientengruppe haben auch Borderliner und ihre Anghörigen, ihr Umfeld ein Recht auf menschenwürdigen Umgang und eine dem wissenschaftlichen Stand entsprechende wohnortnahe medizinische Versorgung.

Und solange dies den Patienten nicht zur Verfügung gestellt wird, braucht man den Borderlinern nichts vorzuwerfen. Wenn man ihnen nicht hilft, mit den psychischen Verletzungen zu heilen, dann muss man sich nicht wundern, wenn sie problematisch und schwierig sind, sondern es ist die logische Folge, dass sie dann so drauf sind.

Die Wissenschaft hat hier viel verpennt. Das darf man an der Stelle mal festhalten. Grund: Traumatisierungen sind nicht ernst genommen worden und wenn doch, dann hat man sie auf die einfache PTBS beschränkt, hat sich aber um komplexe und chronische Traumatisierungen nicht wirklich konzentriert. Bis heute hat man hierfür keine suffizienten Therapien entwickelt.

Peinlich ist das, wie in Deutschland mit Opfern umgegangen wird!
 
Und für Borderliner sind Therapeuten, die keine Ahnung von diesem Gebiet haben, nur die Methoden aus einer Therapierichtung erlernt haben, narzisstisch gestört und somit auf den Beifall des Patienten angewiesen sind, der absolute Alptraum.

Aber daran haben sich diese bisher auch nicht gestört. Es hat sie auch nicht gestört, wieviele Therapieschäden sie angerichtet haben und wieviele Menschen darunter - auch Angehörige - dann leiden durften, weil sie keine Fortbildungen in Psychotraumatologie gemacht haben.

Dass Patienten wie Therapeuten gleichermaßen an nicht funktionierenden belastenden Therapien wenig Freude haben, dürfte klar sein. Bisher hat's die Praxis so gelöst, dass man den Patienten die Schuld dran zugeschoben hat und wenn nicht diesen, dann der Störung, aber keinesfalls sich selbst oder dem erlernten und praktizierten Behandlungsansatz. Bloß das nicht!! Es macht viel mehr Spaß, dem Borderliner alle Schuld zu geben. Das ist ja so einfach. Und auch in Beziehungen und Familien ist es doch nicht anders... Zum Glück hat einer Borderline, dann kann man ja alles darauf abwälzen, statt bei sich selber mal vor der eigenen Tür zu kehren...

Alle müssen dazu lernen und bei sich selber Schwächen und falsche Vorstellungen korrigieren. Und Borderliner brauchen wirksame Hilfe, keine Pseudoangebote, die Therapeuten auf Jahre die Taschen füllen, weil sie Patienten in Abhängigkeiten stürzen, statt sie in ihrem Heilungsprozess zu unterstützen.

Borderline wird sogar ohne Therapie besser, weil das Gehirn lernt, mit diesen Zuständen (Ego-States) umzugehen. Gute Therapie unterstützt diese Selbstheilungskräfte und - prozesse. So ist das zu sehen.

Über Borderline braucht man nicht zu lügen. Es ist eine schwere psychische Erkrankung und der Großteil der Patienten ist schwer psychisch verletzt worden. Solche Menschen sind nicht pflegeleicht, wenn wütende Ego-States in einem Menschen angetriggert werden, der sich dann benimmt wie ein wütendes Kind, allerdings im Erwachsenenkörper, dann ist das alles andere als lustig und ungefährlich. Dafür können diese Menschen aber nichts. Und solange die Gesellschaft nicht mehr für sie tut als bisher, ist es hochgradig ungerecht und unmenschlich, Borderliner dann auch noch zu stigmatisieren und abzuwerten.

Eigentlich wollen alle nur Hilfe haben, die echt weiterbringt, die Betroffenen noch mehr als die Angehörigen, aber auch die.

Man sollte endlich dazu übergehen, zu helfen, statt zu verurteilen und vorzuverurteilen! Das gilt ganz besonders für die Fachleute!!!!!!!!!!

Vorbildlich dazu Andreas Knuf, der auch sehr gute Selbsthilfebücher zu BL verfasst hat. Für die besteht noch immer dringender Bedarf, weil die Therapieangebote im Bereich Trauma und Borderline völlig unzureichend sind:

http://www.trauma-informations-zentrum.de/download/Schreckgespenst.pdf
 
Das ist mir nicht entgangen.

Trotzdem ist der Thread über Google immer noch auffindbar und kann ja wieder aufgegriffen werden. So ist meine Wenigkeit ja auch hierher gelangt. ;-))

Der Thread stammt aus 2009, richtig. Aber soweit ich weiß, gibt's Borderline immer noch und das Thema an sich ist auch 2011 nicht weniger aktuell als 2009. Wer bezüglich der Themen Borderline/Trauma googlet, landet möglicherweise hier. Und dann sollte er mehr zu lesen bekommen, als das, was im Internet überall steht, aber nun mal nicht vollständig und aktualisiert ist.

Es gibt auch irgendwo einen Uralt-Thread aus 2004, wo ein sog. Fachmann behauptet, Borderline und Trauma hätten nix miteinander zu tun...Für Menschen, die sich über die Diagnose informieren wollen, noch kaum davon Ahnung haben, sind solche "Informationen" immer wieder Holzwege, auf denen sie sich verlaufen. Und genau das sollte Patienten erspart bleiben. Daher schadet es nicht, auch so einen angestaubten Thread neu zu aktivieren und damit Dinge klar zu stellen, die längst bekannt sind, aber keine Verbreitung an der Basis gefunden haben bzw. zu den Betroffenen nicht immer durchdringen.

LG
 

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