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Frage an die Pendler: Diesel-/Benzinkosten?

Nein, ihr Rücken ist kaputt. Sie ist Kranken/Intensivschwester, hat mit 16 die Lehre angefangen und arbeitet seit 18 in Schicht. Die adipösen Patienten werden leider immer mehr, damals gab es keine Hilfsmittel wie Zuggestelle/Minikran am Bett, die Patienten mussten von Hand umgebettet werden. Es geht nicht mehr.
Kann sie einen Minijob erledigen? Egal welcher Art.
 
Wie gut ist denn dein Arbeitsort mit Öffis zu erreichen?
Mit dem Auto zum bestmöglichen Bahnhof und dann mit Öffis weiter?
Funktioniert oft, aber dann ist die Frage, ob man nicht 2h für eine Strecke benötigt. Spiel mal alle Szenarien durch.

Und ein Elektroauto benötigt zuhause keine Wallbox. Geht auch über einen ganz normalen Stromanschluss. Das Laden dauert nur länger.

Ansonsten ist ein Auto mit LPG auch nich eine Option.
Der Verbrauch auf 100 km liegt etwa um 2/3 höher. Dafür kostet LPG nur etwa 1 Euro pro Liter.
Fast gar nicht, es fährt nur ein Schulbus. Ja ich weiß, selber Schuld, hätte ich mich vorher informieren müssen. Aber ich (besser wir) haben damit wirklich nicht gerechnet.

Das mit dem eAuto - wie gesagt, wenn dann Leasing und das ist zu teuer. Die km langen mir einfach nicht. LPG hat ein Kollege, nur Probleme, Zylinderkopf durch wegen der hohen Temperaturen, braucht immer diese extra Schmierung usw. Er hat zig Euros an Reparaturen versenkt.

Da ich mit 18 einen Motorrad FS gemacht habe, wäre noch die Idee mir einen gebrauchten 125er Roller zu kaufen, der wenig verbraucht und dann zur nächsten Bahnstation, ca. 21km und dann weiter mit der Bahn und Deutschland Ticket. Muss ich mir durchrechnen. Ich weiß auch nicht wie die Züge fahren, da ich oft bis spät Abends arbeite. Aber das wäre noch eine Möglichkeit. Sollte halt nicht regnen und im Winter ists blöde. Muss ich mir mal durch rechnen.

Die Bahn/Stadt plant dort seit Jahren einen Pendler / P&R Parkplatz, aber es passiert einfach nichts. Mit dem Erfolg, dass viele Autos kreuz und quer in der Wohngegend parken, es wird sehr viel abgeschleppt, viele viele Strafzettel...aber ok so einen kleinen Roller dürfte wohl keinen stören.

Ich ich weiß nicht, ich liebe das Landleben, aber momentan wird es einem nicht leicht gemacht.

Aber im Grunde habt Ihr Recht, man kann es eh nicht ändern und sich davon immer die Laune verderben zu lassen ist auch nicht wirklich Sinn der Sache.

Irgendwann kommt man halt zu einem Punkt, wo man sich schon fragt...für was? Für was stehe ich jeden Morgen noch auf...? Nachdem der Fiskus ja die Pendlerpauschale auch wieder kürzen will, was ich so gelesen habe.
 
Fast gar nicht, es fährt nur ein Schulbus. Ja ich weiß, selber Schuld, hätte ich mich vorher informieren müssen. Aber ich (besser wir) haben damit wirklich nicht gerechnet.
Damit konnte keiner rechnen. Ist jetzt halt so.
Ich ich weiß nicht, ich [COLOR=revert-layer] liebe[/COLOR] das Landleben, aber momentan wird es einem nicht leicht gemacht.
In der Stadt auch nicht. Da zahlt man sich auch dumm und dämlich.
Irgendwann kommt man halt zu einem Punkt, wo man sich schon fragt...für was? Für was stehe ich jeden Morgen noch auf...? Nachdem sie ja die Pendlerpauschale wieder kürzen wollen, was ich so mitbekommen habe.
Für später. Es wird schon irgendwann besser.
 
Es ist immer eine Mischkalkulation.
Unsere Wohnung ist sehr günstig, dafür fahre ich aber 60km einfach ins Büro.
Die Stadt in der ich arbeite reizt mich so gar nicht als Wohnort, mein soziales Leben findet hier statt.
Außerdem muss ich nur etwa 2x die Woche fahren, den Rest der Zeit kann ich Homeoffice machen, vor Corona ging das nicht.
Wenn ihr finanziell zurecht kommt und euch wohl fühlt, würde ich es erst einmal so belassen.
Und die unterschiedlichen Optionen durchrechnen. Stell dir vor, ihr habt nachher 100€ mehr pro Monat, kämt mit weniger zurecht und befindet euch dafür in einer Wohnsituation, die ihr so nicht (mehr) wolltet.
Wär es euch das wert?
 
Es ist immer eine Mischkalkulation.
Unsere Wohnung ist sehr günstig, dafür fahre ich aber 60km einfach ins Büro.
Die Stadt in der ich arbeite reizt mich so gar nicht als Wohnort, mein soziales Leben findet hier statt.
Außerdem muss ich nur etwa 2x die Woche fahren, den Rest der Zeit kann ich Homeoffice machen, vor Corona ging das nicht.
Wenn ihr finanziell zurecht kommt und euch wohl fühlt, würde ich es erst einmal so belassen.
Und die unterschiedlichen Optionen durchrechnen. Stell dir vor, ihr habt nachher 100€ mehr pro Monat, kämt mit weniger zurecht und befindet euch dafür in einer Wohnsituation, die ihr so nicht (mehr) wolltet.
Wär es euch das wert?
Auf keinen Fall, hast Du völlig Recht.
 
Tangiert uns nicht wirklich. Die Spritkosten variieren halt, so ist das Leben. Alles steuerlich absetzbar.
Einsparpotenzial gibt es immer.
Aber bei 300 Euro Spritkosten monatlich, naja, das haben wir jeweils in der Woche und merken es nicht wirklich auf dem Konto, weil wir immer gespart haben trotz sehr gutem Verdienst. Bei uns ist es nicht die Firma, die weit weg ist, sondern es sind die Kunden. Deshalb kalkulieren wir seit Jahren da anders. Aber die Spritpreise aktuell sind vollkommen in Ordnung und liegen deutlich unter dem möglichen Niveau. Wir hatten mit deutlich höheren Preise gerechnet nach der letztjährigen Analyse.
Wenn kein sparsameres Auto finanzierbar ist, es gibt auch Mittelklasse Diesel, die nur 3L brauchen, unsere Tochter fährt so einen, der ist jetzt auch 10 Jahre alt, ja dann muss eben der Gürtel enger geschnallt werden, wenn der Verdienst nicht reicht. Wo keinerlei finanzieller Spielraum ist, liegen die Ursachen nicht im Anstieg von Spritkosten.
Jede Entscheidung im Leben hat Folgen, die Suppe muss man dann eben auslöffeln.
 
Wir haben das Glück, an der polnischen Grenze zu wohnen. Also tanken in Polen. Da war die Steuer auch mal wieder von 23% auf 8% gesenkt. Allerdings nur von Mitte bis Ende August. Aber auch ohne die Steuersenkung ist das Tanken hier deutlich günstiger als in Deutschland.

Mein Mann fährt 25km pro Strecke. Geht also auch noch. Ich selbst muss zum Glück nicht (mehr) pendeln.
 
Ich habe eine einfache Fahrt von 59 km. Dank HO brauche ich aber nur 2 Mal ins Büro zu fahren.

Mittlerweile bin ich mit Bus und Bahn unterwegs, was 2h meiner Lebenszeit kostet. Ich wohne ländlich und habe überhaupt Glück, dass im nächsten Nachbarnsdorf eine Bahn fährt. Nach Feierabend holt mich mein Mann im Nachbarsdorf ab, da der Bus nach 19 Uhr nicht mehr fährt. Geht allerdings nur, weil mein Mann in Elternzeit ist.

Bin aber vollkommen zufrieden, da ich einfach in Ruhe mal ein Buch lesen kann und nicht mehr gestresst hinterm Steuer sitzen muss. In meiner Arbeitsstadt ist nämlich „plötzlich“ aufgefallen, dass eine Brücke gesperrt werden muss, was den Verkehr so richtig bescheiden macht. Finanziell ist es deutlich besser, da ich mittlerweile nur 59€ zahlen muss. So sparen wir bisschen Geld. Nächstes Jahr muss ich (leider) wieder Auto fahren, da seine Elternzeit endet.
 

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