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Frage an die Pendler: Diesel-/Benzinkosten?

Ich habe eine einfache Fahrt von 59 km. Dank HO brauche ich aber nur 2 Mal ins Büro zu fahren.

Mittlerweile bin ich mit Bus und Bahn unterwegs, was 2h meiner Lebenszeit kostet. Ich wohne ländlich und habe überhaupt Glück, dass im nächsten Nachbarnsdorf eine Bahn fährt. Nach Feierabend holt mich mein Mann im Nachbarsdorf ab, da der Bus nach 19 Uhr nicht mehr fährt. Geht allerdings nur, weil mein Mann in Elternzeit ist.

Bin aber vollkommen zufrieden, da ich einfach in Ruhe mal ein Buch lesen kann und nicht mehr gestresst hinterm Steuer sitzen muss. In meiner Arbeitsstadt ist nämlich „plötzlich“ aufgefallen, dass eine Brücke gesperrt werden muss, was den Verkehr so richtig bescheiden macht. Finanziell ist es deutlich besser, da ich mittlerweile nur 59€ zahlen muss. So sparen wir bisschen Geld. Nächstes Jahr muss ich (leider) wieder Auto fahren, da seine Elternzeit endet.
 
Ich wohne ca. 40km einfach zur Arbeit, also 80km pro Tag, 4 Tage die Woche, 1 Tag darf ich Home Office machen.(...)
Ich fahre einen alten Opel Diesel, ein sehr robustes und sparsames Auto, ich komme mit ca. 5,2 Liter auf 100km weg.
Mit allem drum an dran und einigen Privatfahren (Papa dement) komme ich pro Monat auf gute 300 EUR Dieselkosten, die ich fest im Haushaltsbudget eingeplant habe.
(...)
Ich weiß nicht, 250 EUR jeden Monat, nur um in die Arbeit zu kommen, das ist schon ein Haufen Holz.
(...)
Wie geht Ihr damit um?

Hannes
Bei den angegebenen Parametern fährst Du im Schnitt 54% arbeitsbedingt, 46% privat,
In Euro berechnet wären es 162,11€ beruflich, der Rest privat. Über den Lohnsteuerjahresausgleich kann sich die Summe um 30-45€ verringern. Damit das Geld sofort ankommt kannst Du einen Lohnsteuerfreibetrag beantragen; Du wärst dann bei vielleicht 130€/Monat.

Da Dein Vater dement ist wird er eine Pflegestufe haben, entweder kannst Du einen Anteil der privaten Kilometer absetzen oder Dir auf Antrag Pflegegeld auszahlen lassen, von dem Du Diesel kaufst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich arbeite Teilzeit, 3 Tage die Woche und fahr dafür ~20km einfach. Noch dazu zahle ich 5€ Parkgebühr pro Tag. Ich verdiene Mindestlohn. Ich könnte - und würde gern etwas flexibler 1,2halbe Tage mehr arbeiten aber das lohnt sich dann nicht wegen Sprit- und Parkgebühren. Jetzt bin ich dran mir etewas in Wohnnähe zu suchen, wo ich evtl. wetterabhängig auch mit e-bike hinkomme und nicht unbedingt aufs Auto angewiesen bin. Gestern morgen im Vorbeifahren gesehen, Diesel 2,41€.
Wahnsinn!
 
Es wird nicht besser mit den Spritpreisen. Habe gestern (Diesel) nicht getankt, weil mir 2.41/Liter zu teuer war. Heut musste ich dann gezwungenermassen tanken. Für 2.48€🙄
 
Inzwischen sind ja die meisten wieder aus dem Urlaub zurück, um die wenigen Parkplätze herrscht ein Gerangel, denn Garagen sind hier Mangelware.
Man hat irgendwie nicht das Gefühl, dass Benzin teuer ist. Gestern, als ich mit dem Fahrrad einkaufen war und ewig gebraucht habe um die Straße zu überqueren, da dachte ich, dass Benzin scheinbar noch immer nicht teuer genug ist. Die Leute fahren mit ihren Autos rum und sie fahren, fahren, fahren......als gäbe es kein morgen. Heute, am Sonntag, sind sie auch schon wieder unterwegs. Gut, vielleicht täuscht es, weil die Parallelstraße gesperrt ist und jetzt alle hier lang müssen. Aber ich habe immer das Gefühl, dass der Verkehr, trotz des ewigen Gejammers über hohe Benzinpreise, nicht weniger wird. Die meisten Gefährte sind keine Kleinwagen, sondern schon richtig große Autos.
 
Inzwischen sind ja die meisten wieder aus dem Urlaub zurück, um die wenigen Parkplätze herrscht ein Gerangel, denn Garagen sind hier Mangelware.
Man hat irgendwie nicht das Gefühl, dass Benzin teuer ist. Gestern, als ich mit dem Fahrrad einkaufen war und ewig gebraucht habe um die Straße zu überqueren, da dachte ich, dass Benzin scheinbar noch immer nicht teuer genug ist. Die Leute fahren mit ihren Autos rum und sie fahren, fahren, fahren......als gäbe es kein morgen. Heute, am Sonntag, sind sie auch schon wieder unterwegs. Gut, vielleicht täuscht es, weil die Parallelstraße gesperrt ist und jetzt alle hier lang müssen. Aber ich habe immer das Gefühl, dass der Verkehr, trotz des ewigen Gejammers über hohe Benzinpreise, nicht weniger wird. Die meisten Gefährte sind keine Kleinwagen, sondern schon richtig große Autos.
Also ich bemerke an mir selber, dass ich tatsächlich unbewusst auf Fahrten verzichte und ausser zur Arbeit nur das Nötigste fahre. Eine Tankfüllung reicht normalerweise einen Monat. Aber 120€ haben oder nicht haben^^… und wie gesagt, diese Tankfüllung wird ja ständig teurer…
Wir haben in der Familie auch noch ein e-Auto, dass wir wann immer es geht nutzen und über die PV-Anlage laden können.
 
Eine Tankfüllung reicht normalerweise einen Monat. Aber 120€ haben oder nicht haben^^… und wie gesagt, diese Tankfüllung wird ja ständig teurer…
Wenn Du alleine diese Tanfüllung verbrauchst bei Mindeststundenlohn und 3-Tagewoche, dann ist das für mich verständlich. Mich kotzen die hohen Spritpreise auch an, weil ein lachender Dritter sich mit zusätzlichen Gewinnen die Taschen füllt.
 

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