Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Frage an die Pendler: Diesel-/Benzinkosten?

Hast du mal ausgerechnet wieviel Kosten es in kWh wären?
Nein, ich habe auch als Mieter die Infrastruktur nicht zu, also keine Wallbox und vermutlich machen das auch die alten Leitungen hier am Dorf gar nicht mit. Ich bin allerdings auch nicht vom Fach, aber das Haus wurde in den 1930ern erbaut als ex Bauernhaus, dann Anfang der 60er saniert. Also würde mich wundern von wegen Wallbox, Leitungsquerschnitt und Sicherungen etc.

Einzige Möglichkeit die ich noch sehe wäre evtl. ein aufladen am Aldi ein paar km weg und auf Arbeit ist das jeden Morgen ein Hieben und Stechen, da viel zu wenig Wallbxen vorhanden sind. Die Kollegen müssen dann wieder bei Wind und Wetter zum Parkhaus laufen und wenn voll geladen umparken. Platz für die Nächsten machen. Dann wieder zurück. Die verlorene Arbeitszeit müssen sie dann Abends wieder "einarbeiten". Jeden Tag und um die Mittagszeit ein Gerenne. Ausnahme die Schichtarbeiter, denn die können nicht mal eben von den Maschinen zum Parkhaus rennen und zurück, da biste locker 15 bis 20 Min. unterwegs. Locker.

Das ist alles eher suboptimal, aber auf Dauer wüsste ich jetzt keine andere Lösung außer auch wieder umzuziehen, so schade es auch ist. Aber die Preise für Diesel und Energie per se sind so extrem gestiegen, dass es am Land mittlerweile unrentabel für Mieter ist, es sei denn man hat Eigentum und produziert seinen Strom selber, dann geht es vermutlich.

Habe nicht damit gerechnet, dass der Diesel mal so teuer wird, teurer als Benzin, vor allem weil die ganze Transportwirtschaft dran hängt, die das aber wieder auf die Verbraucher umlegt. So dreht sich die Inflationsspirale immer weiter.

Der Arbeitgeber support gar nichts, verständlich. Ist ja nicht seine Aufgabe wo die Angestellten wohnen. Es gab letztens sogar eine Unterschriften Aktion dass mehr Wallboxen/Aufladestationen angeschafft werden sollen, um diese Rennerei in den Pausen zu vermeiden, das nervt die Kollegen halt extrem. Letztendlich gehen die Pausen fürs Umparken drauf,

Ich weiß es nicht, ich bin hin und her gerissen. Aber auf Dauer rechne ich mit 3 EUR auf den Liter Diesel, dann bleibt mir nichts anderes mehr übrig als wieder umzuziehen. Leider.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jeder im Bekanntenkreis finanziert für günstiges Geld E Autos, deswegen wundert es mich, dass du nichts günstiges bekommst.
Könntest du über deinen Arbeitgeber was machen?

Warum nicht finanzieren? Leasen ist doch teurer und am Ende gehört dir das Auto nicht.
Weil ich privat noch andere finanzielle Verpflichtungen fam. seits habe und ich deswegen noch in der Schufa stehe. Mir gibt niemand mehr einen Kredit oder eine Autofinanzierung, vor allem nicht mit ü50 mit Famiie und als Mieter, fester Job hin oder her. Oder nur zu so horrenden Konditionen, dass es sich gar nicht mehr lohnt. Ich kann keine 5.000 EUR Anzahlung machen, das Geld habe ich schlichtweg nicht. Ist aber ein anderes, rein privates Thema.

Aber trotzdem Danke für Eure Meinungen und Ansichten.
 
Zuletzt bearbeitet:
40 km Pendelstrecke, ca. 300 Euro pro Monate für Sprit inklusive allem finde ich für eine ländliche Wohnlage nicht übermäßig viel. Ja, Benzin ist aktuell teuer, aber ich würde es einfach so hinnehmen. In deiner Lebenssituation würde auch ein E-Auto kein Geld sparen, du musst die Anschaffungskosten mit einrechnen und den Strom bekommst du auch nicht umsonst.
Ehrlich gesagt, Alternativen sehe ich für dich nicht. Wenn ihr umzieht, zahlt ihr in der Stadt locker 500 Euro mehr Miete. Dann zahlst du am Ende drauf.

Wir wohnen auch ländlich und wenn du fragst, wie wir mit den Benzinkosten umgehen, wir akzeptieren es einfach. So wie die Menschen in der Stadt die explodierenden Mieten akzeptieren. Es ist natürlich nicht schön, aber ich lasse mir davon nicht den Tag verderben.
 
Ich weiß es nicht, ich bin hin und her gerissen. Aber auf Dauer rechne ich mit 3 EUR auf den Liter Diesel, dann bleibt mir nichts anderes mehr übrig als umzuziehen. Leider.
Ich denke langfristig werden die Preise wieder sinken.
Aber vermutlich nicht in nächster Zeit.

Ich habe das Glück im selben Dorf zu arbeiten, in dem ich auch wohne.
Daher ist es für mich relativ egal, was der Sprit kostet.
 
Du hast dich für ein Leben abseits der Stadt entschieden, mit niedrigerer Miete, aber höheren Kosten für Mobilität.

Dass die Preise für endliche Ressourcen eher steigen, hättest du einplanen können. Oder du hörst jetzt auf zu klagen. Du wirkst allgemein etwas jämmerlich, so kommt es zumindest rüber.
 
Wie gut ist denn dein Arbeitsort mit Öffis zu erreichen?
Mit dem Auto zum bestmöglichen Bahnhof und dann mit Öffis weiter?
Funktioniert oft, aber dann ist die Frage, ob man nicht 2h für eine Strecke benötigt. Spiel mal alle Szenarien durch.

Und ein Elektroauto benötigt zuhause keine Wallbox. Geht auch über einen ganz normalen Stromanschluss. Das Laden dauert nur länger.

Ansonsten ist ein Auto mit LPG auch nich eine Option.
Der Verbrauch auf 100 km liegt etwa um 2/3 höher. Dafür kostet LPG nur etwa 1 Euro pro Liter.
 
Kann deine Frau evtl. Vollzieht arbeiten?
Nein, ihr Rücken ist kaputt. Sie ist Kranken-/Intensivschwester, hat mit 16 die Lehre angefangen und arbeitet seit 18 in Schicht. Jetzt ist sie 49. Die adipösen Patienten werden leider immer mehr, damals gab es keine Hilfsmittel wie Zuggestelle/Minikran am Bett, die Patienten mussten von Hand umgebettet werden. Nach 2 Bandscheiben OPs geht nur noch Teileit. Sie hängt an ihrem Job, an den Patienten. Aber "lohnen" sich sich das schon lange nicht mehr. Es geht nicht mehr Vollzeit, weder physisch noch psychisch.

Ich weiß noch wie wir damals vorm Bankberater eine Wohnungsfinanzierung haben durch rechnen lassen, da mussten wir komplett die Hosen runter lassen und er meinte so..."Ihr Gehalt Frau xxx nehmen wir jetzt mal besser nicht mit in die Kreditberechnung rein, das sehen Sie bitte mehr als eine Art Zubrot." Das war für sie so entwürdigend, dass sie auf der Heimfahrt im Auto die ganze Zeit nur noch geweint hat und zu Hause sie sich mehrfach gefragt hat, warum ihre pflegerische Arbeit einfach überhaupt nichts mehr wert ist, 0,000. Weiß ich noch wie heute, das war ganz schlimm. Da war sie drauf und dran den Job als Intensivschwester in TZ komplett hin zu werfen. Gekauft/Finanziert haben wir nach dieser Erfahrung nie etwas, wir sind dann für immer in Miete geblieben. Vor ca. 5 Jahren verstarb dann ein Elternteil, zu erben gab es gar nichts, da mussten wir einen hohen Kredit für die Beerdigung und Wohnungsauflösung aufnehmen. Da merkte ich dann...Sterben ist verdammt teuer. Sehr teuer.

Ich konnte wegen eines Zahnimplantats damals trotz Zahnzusatz eine Rate nicht sofort bedienen, das waren auf einen Schuss 3.000 Eur oder sowas und ich bekam sofort einen Brief vom Inkassounternehmen und einen Schufa Eintrag. Die Sparkasse führte damals mangels Kontodeckung die Überweisung nicht aus, ich hatte damals irgendwie zu spät geschaltet, war zu der Zeit beruflich voll eingespannt, eigene Dummheit und bums, seitdem stehe ich in der Schufa. Seitdem bekomme ich keinen Kredit mehr. Nicht einen. Vielleicht auch besser so, wer weiß wofür es gut ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
40 km Pendelstrecke, ca. 300 Euro pro Monate für Sprit inklusive allem finde ich für eine ländliche Wohnlage nicht übermäßig viel. Ja, Benzin ist aktuell teuer, aber ich würde es einfach so hinnehmen. In deiner Lebenssituation würde auch ein E-Auto kein Geld sparen, du musst die Anschaffungskosten mit einrechnen und den Strom bekommst du auch nicht umsonst.
Ehrlich gesagt, Alternativen sehe ich für dich nicht. Wenn ihr umzieht, zahlt ihr in der Stadt locker 500 Euro mehr Miete. Dann zahlst du am Ende drauf.

Wir wohnen auch ländlich und wenn du fragst, wie wir mit den Benzinkosten umgehen, wir akzeptieren es einfach. So wie die Menschen in der Stadt die explodierenden Mieten akzeptieren. Es ist natürlich nicht schön, aber ich lasse mir davon nicht den Tag verderben.
Wahrscheinlich hast Du Recht, aus der Perspektive betrachtet fällt es etwas leichter.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben