Nordrheiner
Sehr aktives Mitglied
Hallo Gelinda,
ich kann Deine Einstellung nachvollziehen, bin aber nicht einverstanden. Wenn ich so ein bisschen rechne, komme ich zu folgenden Zahlen:
Pro Jahr gibt Deutschland rd. 22 Mrd. € für Sozialhilfe aus (davon gut 50% für behinderte Menschen). Es gibt 343000 Sozialhilfeempfänger. Grundbedarf wird mit rd. 400 € p.M. gesponsert. Nehmen wir mal an, Deutschland verdoppelt diesen Satz auf 800 € p.M. das würde die Gesamtkosten um 1,7 Mrd. € erhöhen. Die Gesamtsozialhilfe beträgt dann 23,7 Mrd. € pro Jahr.
Die Zahl der Asylbewerber (Antragsteller minus Ablehnung) beträgt p.a. im Durchschnitt der letzten beiden Jahre 90.000 pro Jahr. Nehmen wir mal an, dass jeder Asylantragsteller 400 € mtl. zum Leben erhält und 200 € mtl. für Wohnkosten etc. entstehen. (Es wohnen bis zu 4 Asylantragsteller in einem Raum, insofern sollten 200 € pro Antragsteller reichen.)
90.000 x 600 x 12 = 648 Mio. € p.a. Zur Sicherheit verdoppel ich diese Summe auf 1,3 Mrd.€ p.a. Addieren wir das zu der deutschen Gesamtsozialhilfe so ergibt sich eine Summe von insgesamt 25 Mrd. € p.a.
Wenn wir das priv. Vermögen von 10 Bio. € , welches hauptsächlich in der Hand weniger liegt, betrachten, so verzinsen wir das Vermögen rechnerisch mit unterdurchschnittlich 3% p.a. und erzielen so eine unterdurchschnittliche Verzinsung vom 300 Mrd. € p.a.
Mit anderen Worten: Wenn nur 10% vom Vermögensgewinn (Zinsgewinn, andere Erträge) abgeführt werden, so werden die Vermögenden nicht ärmer…. Aber die gesamten Sozialleistungen von Deutschland, incl. der Sozialkosten aller Asylanten der letzten 5 Jahre würden bezahlt… und Deutschland könnte die eingesparten Sozialkosten zum Schuldenabbau verwenden. Bitte nicht vergessen: Ich habe oben im 1. Absatz den Grundsozialsatz von 400 € im Monat auf 800 € mtl. rechnerisch für alle Sozialhilfeempfänger erhöht.
Die Frage, die sich mir stellt, lautet: Warum wird das nicht gemacht?
Einfache Antwort: Weil das nicht gewollt ist. Wenn man die Bevölkerung unter finanziellen Druck setzt, kommt sie nicht auf „dumme“ Gedanken.
Daher bleibe ich dabei: Es sollte nicht heißen: Deutschen helfen oder Asylanten, sondern sowohl als auch. Wobei es mir jetzt weniger darum geht, was könnte der deutsche Staat tun, sondern was kann ich tun. Ich behaupte: Die finanziellen Probleme, die vor allem Sozialhilfeempfänger haben, sind gemacht, sind künstlich, sind gewollt.
LG; Nordrheiner
ich kann Deine Einstellung nachvollziehen, bin aber nicht einverstanden. Wenn ich so ein bisschen rechne, komme ich zu folgenden Zahlen:
Pro Jahr gibt Deutschland rd. 22 Mrd. € für Sozialhilfe aus (davon gut 50% für behinderte Menschen). Es gibt 343000 Sozialhilfeempfänger. Grundbedarf wird mit rd. 400 € p.M. gesponsert. Nehmen wir mal an, Deutschland verdoppelt diesen Satz auf 800 € p.M. das würde die Gesamtkosten um 1,7 Mrd. € erhöhen. Die Gesamtsozialhilfe beträgt dann 23,7 Mrd. € pro Jahr.
Die Zahl der Asylbewerber (Antragsteller minus Ablehnung) beträgt p.a. im Durchschnitt der letzten beiden Jahre 90.000 pro Jahr. Nehmen wir mal an, dass jeder Asylantragsteller 400 € mtl. zum Leben erhält und 200 € mtl. für Wohnkosten etc. entstehen. (Es wohnen bis zu 4 Asylantragsteller in einem Raum, insofern sollten 200 € pro Antragsteller reichen.)
90.000 x 600 x 12 = 648 Mio. € p.a. Zur Sicherheit verdoppel ich diese Summe auf 1,3 Mrd.€ p.a. Addieren wir das zu der deutschen Gesamtsozialhilfe so ergibt sich eine Summe von insgesamt 25 Mrd. € p.a.
Wenn wir das priv. Vermögen von 10 Bio. € , welches hauptsächlich in der Hand weniger liegt, betrachten, so verzinsen wir das Vermögen rechnerisch mit unterdurchschnittlich 3% p.a. und erzielen so eine unterdurchschnittliche Verzinsung vom 300 Mrd. € p.a.
Mit anderen Worten: Wenn nur 10% vom Vermögensgewinn (Zinsgewinn, andere Erträge) abgeführt werden, so werden die Vermögenden nicht ärmer…. Aber die gesamten Sozialleistungen von Deutschland, incl. der Sozialkosten aller Asylanten der letzten 5 Jahre würden bezahlt… und Deutschland könnte die eingesparten Sozialkosten zum Schuldenabbau verwenden. Bitte nicht vergessen: Ich habe oben im 1. Absatz den Grundsozialsatz von 400 € im Monat auf 800 € mtl. rechnerisch für alle Sozialhilfeempfänger erhöht.
Die Frage, die sich mir stellt, lautet: Warum wird das nicht gemacht?
Einfache Antwort: Weil das nicht gewollt ist. Wenn man die Bevölkerung unter finanziellen Druck setzt, kommt sie nicht auf „dumme“ Gedanken.
Daher bleibe ich dabei: Es sollte nicht heißen: Deutschen helfen oder Asylanten, sondern sowohl als auch. Wobei es mir jetzt weniger darum geht, was könnte der deutsche Staat tun, sondern was kann ich tun. Ich behaupte: Die finanziellen Probleme, die vor allem Sozialhilfeempfänger haben, sind gemacht, sind künstlich, sind gewollt.
LG; Nordrheiner