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Flüchtlinge aufnehmen

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Wenn nicht ein unerwartetes Ereignis geschieht, dann werden wir bei aktueller Wachstumsrate in etwa 70 Jahren nicht mehr 7-8, sondern 15 Milliarden Menschen sein.

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Was Menschen immer gerne missverstehen, und wovor sie wohl auch Angst haben, ist, dass mehr Menschen schlecht sind.

Und mehr Menschen sind auch schlecht, weil sie zu Rebellen oder gar Diktatoren werden können. Zumindest die Geschichte zeigt das so.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, das denke ich nicht. Menschen werden schlecht, weil sie sich vom Schlechten inspirieren lassen.
Und Menschen sind schlecht, weil sie zu Schlechtem fähig sind. Ich fühle mich nicht als besserer Mensch.
Jedoch gebe ich mich nicht geschlagen, ich resigniere nicht, nur weil ich kein besserer Mensch bin.
Der Vielzahl der Katastrophen, sei es eine verhältnismässig kleine Katastrophe in der eigenen Familie
oder der großen, ausgelöst durch "Umweld", sichtbar durch Flüchtlinge, ist friedfertige Rebellion entgegenzusetzen.
Der Kampf fängt bei mir an. Rebellion kann durchaus gut sein.

LG, Nordrheiner
 
Nein, das denke ich nicht. Menschen werden schlecht, weil sie sich vom Schlechten inspirieren lassen.
Und Menschen sind schlecht, weil sie zu Schlechtem fähig sind. Ich fühle mich nicht als besserer Mensch.
Jedoch gebe ich mich nicht geschlagen, ich resigniere nicht, nur weil ich kein besserer Mensch bin.
Der Vielzahl der Katastrophen, sei es eine verhältnismässig kleine Katastrophe in der eigenen Familie
oder der großen, ausgelöst durch "Umweld", sichtbar durch Flüchtlinge, ist friedfertige Rebellion entgegenzusetzen.
Der Kampf fängt bei mir an. Rebellion kann durchaus gut sein.

LG, Nordrheiner

Wer ist schon gegen Rebellion, auch die innere? Kaum jemand.
 
AW: Nehmt Flüchtlinge zuhause auf! Helft finanziell! Helft anderweitig! Werdet tätig!

Du verwechselst unsere Regierung mit den privaten Haushalten. Jeder so und so vielte Haushalt ist verschuldet. Wir haben, gerade für die starken wirtschaftlichen Verhältnisse, ein eher geringes Pro Kopf Einkommen.

Leute die ein geringes Einkommen besitzen sollten also gemeinnützige Arbeit leisten? Am Besten nach ihrem Zweitjob, oder?

Selten so einen provokanten Kitsch gelesen.

Das ist kein provokanter Kitsch. Deutschland ist ein wohlständiges Land. Natürlich läuft nicht alles super, die AGENDA 2010 hat teilweise verheerende Schäden angerichtet und auch die Altersarmut sehe ich kritisch, der €uro bricht uns das Rückgrat. Für diese Probleme müssen in Zukunft unbedingt Lösungen gefunden werden, damit die sozialen Spannungen in Deutschland nicht noch weiter wachsen. Genug Reichtum ist vorhanden, an der Verteilung muss teilweise gearbeitet werden.

ABER man muss auch sagen, dass es den meisten Menschen in Deutschland trotzdem noch sehr gut geht. Es gibt in Deutschland ca. 40 Millionen Haushalte... das durchschnittliche Haushaltsnettoeinkommen der Angestellten/Arbeiter beträgt 3700€. Wenn man alle Gruppen verrechnet (Arbeitslose, Rentner usw.), dann ca. 3000€ netto! Es gibt in Deutschland also SEHR VIELE Millionen Haushalte mit einem Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 4000€. Ist das Armut? Ist das prekär? Oder haben wir ein bisschen die Realität dafür verloren, was Armut ist und wie es in anderen Teilen der Erde teilweise so zugeht?

http://www.sozialpolitik-aktuell.de...-Armut/Datensammlung/PDF-Dateien/abbIII12.pdf
Haushaltseinkommen | bpb

Gini-Koeffizient
Liste der Länder nach Einkommensverteilung
 
AW: Nehmt Flüchtlinge zuhause auf! Helft finanziell! Helft anderweitig! Werdet tätig!

Das ist kein provokanter Kitsch. Deutschland ist ein wohlständiges Land. Natürlich läuft nicht alles super, die AGENDA 2010 hat teilweise verheerende Schäden angerichtet und auch die Altersarmut sehe ich kritisch, der €uro bricht uns das Rückgrat. Für diese Probleme müssen in Zukunft unbedingt Lösungen gefunden werden, damit die sozialen Spannungen in Deutschland nicht noch weiter wachsen. Genug Reichtum ist vorhanden, an der Verteilung muss teilweise gearbeitet werden.

ABER man muss auch sagen, dass es den meisten Menschen in Deutschland trotzdem noch sehr gut geht. Es gibt in Deutschland ca. 40 Millionen Haushalte... das durchschnittliche Haushaltsnettoeinkommen der Angestellten/Arbeiter beträgt 3700€. Wenn man alle Gruppen verrechnet (Arbeitslose, Rentner usw.), dann ca. 3000€ netto! Es gibt in Deutschland also SEHR VIELE Millionen Haushalte mit einem Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 4000€. Ist das Armut? Ist das prekär? Oder haben wir ein bisschen die Realität dafür verloren, was Armut ist und wie es in anderen Teilen der Erde teilweise so zugeht?

http://www.sozialpolitik-aktuell.de...-Armut/Datensammlung/PDF-Dateien/abbIII12.pdf
Haushaltseinkommen | bpb

Gini-Koeffizient
Liste der Länder nach Einkommensverteilung

Bin mir nicht ganz sicher, ob die Zahlen so stimmen. Der Unterschied zwischen Brutto und Netto liegt oft bei etwa einem Drittel. Ich selbst verdiene netto vielleicht 1300 oder 1400 EUR. Nicht extrem viel, aber es reicht zum Leben. Ich bin wahrscheinlich nicht der Einzige, der auf dieser Gehaltsstufe arbeitet. Manche werden darunter liegen und Viele sehr viel höher.

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Und ja, langfristig werde mich zu einer Tätigkeit begeben, die wahrscheinlich mehr Kohle rüberwachsen lässt. Vielleicht kann ich das, weil ich doch ein paar Kompetenzen und Möglichkeiten habe. Gebe einem Flüchtling/Menschen die "richtige Ausbildung" und er könnte ein Vielfaches dessen tun, was ich vielleicht tun könnte.
 
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AW: Nehmt Flüchtlinge zuhause auf! Helft finanziell! Helft anderweitig! Werdet tätig!

Bin mir nicht ganz sicher, ob die Zahlen so stimmen. Der Unterschied zwischen Brutto und Netto liegt oft bei etwa einem Drittel. Ich selbst verdiene netto vielleicht 1300 oder 1400 EUR. Nicht extrem viel, aber es reicht zum Leben. Ich bin wahrscheinlich nicht der Einzige, der auf dieser Gehaltsstufe arbeitet. Manche werden darunter liegen und Viele sehr viel höher.

Keine Frage, natürlich gibt es die Leute, die mit 1300€ netto auskommen müssen.
Ich bin mit meinem Bruder bei meiner allein-erziehenden Mutter aufgewachsen und wir hatten inflationsbereinigt auch nie mehr, lebten also relativ arm und konnten uns nix leisten.

Ich kenne aber auch genug Bekannte, denen es gut geht, die aber trotzdem endlos meckern! Auf Anhieb fallen mir in unserem Bekanntenkreis einige Paare ein, die ein Nettohaushaltseinkommen von 4000€ bis 5000€ im Monat haben und trotzdem meckern wie schlecht es ihnen geht und dass das Geld ständig fehle bla bla... Und da hab ich kein Verständnis mehr für: Wenn 4500€ Netto nicht ausreichen, dann sollte man seinen eigenen Lebensstil kritisch beäugen.

Bin mir nicht ganz sicher, ob die Zahlen so stimmen.

Dürfte stimmen! Sozialdemokratische Tendenzen der Seiteninhaber, Verbindungen zur Böckler-Stiftung. Die würden schon aus Lobbygründen keine Statistiken reinstellen, die zu hohe Haushaltseinkommen aufweisen...
 
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AW: Nehmt Flüchtlinge zuhause auf! Helft finanziell! Helft anderweitig! Werdet tätig!

Keine Frage, natürlich gibt es die Leute, die mit 1300€ netto auskommen müssen.
Ich bin mit meinem Bruder bei meiner allein-erziehenden Mutter aufgewachsen und wir hatten inflationsbereinigt auch nie mehr, lebten also relativ arm und konnten uns nix leisten.

Ich kenne aber auch genug Bekannte, denen es gut geht, die aber trotzdem endlos meckern! Auf Anhieb fallen mir in unserem Bekanntenkreis einige Paare ein, die ein Nettohaushaltseinkommen von 4000€ bis 5000€ im Monat haben und trotzdem meckern wie schlecht es ihnen geht und dass das Geld ständig fehle bla bla... Und da hab ich kein Verständnis mehr für: Wenn 4500€ Netto nicht ausreichen, dann sollte man seinen eigenen Lebensstil kritisch beäugen.


Habe meinen letzten Beitrag ergänzt.

Im Übrigen stimme ich dir vollkommen zu. Manchmal stelle ich mir vor, wie es wohl wäre, wenn ich bspw. 5000 EUR netto im Monat verdienen würde.

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Das Schlimme an mir ist wohl, dass ich Millionär werden und gleichzeitig Flüchtlingshilfe leisten will. Vielleicht widerspricht sich das.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Nehmt Flüchtlinge zuhause auf! Helft finanziell! Helft anderweitig! Werdet tätig!

Habe meinen letzten Beitrag ergänzt.

Im Übrigen stimme ich dir vollkommen zu. Manchmal stelle ich mir vor, wie es wohl wäre, wenn ich bspw. 5000 EUR netto im Monat verdienen würde.

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Das Schlimme an mir ist wohl, dass ich Millionär werden und gleichzeitig Flüchtlingshilfe leisten will. Vielleicht widerspricht sich das.

Nein, das denk ich nicht. Der Gedanke, Millionär zu werden und dann Flüchtlingshilfe zu leisten, ist an sich gut.
Nur muss man mit Hilfeleistung nicht solange warten. Man kann schon mit Wenigem anfangen.
LG, Nordrheiner
 
AW: Nehmt Flüchtlinge zuhause auf! Helft finanziell! Helft anderweitig! Werdet tätig!

Nein, das denk ich nicht. Der Gedanke, Millionär zu werden und dann Flüchtlingshilfe zu leisten, ist an sich gut.
Nur muss man mit Hilfeleistung nicht solange warten. Man kann schon mit Wenigem anfangen.
LG, Nordrheiner


Okay, gut. Da können wir dann vielleicht auch zu Oskar Schindler übergehen:

Wer ein einziges Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt.

Oder so.
 
AW: F l ü c h t l i n g e aufnehmen, uneinklagbar und ja, befristet

Wenn nicht ein unerwartetes Ereignis geschieht, dann werden wir bei aktueller Wachstumsrate in etwa 70 Jahren nicht mehr 7-8, sondern 15 Milliarden Menschen sein.---

Was Menschen immer gerne missverstehen, und wovor sie wohl auch Angst haben, ist, dass mehr Menschen schlecht sind.

Und mehr Menschen sind auch schlecht, weil sie zu Rebellen oder gar Diktatoren werden können. Zumindest die Geschichte zeigt das so.
Wenn es mehr Menschen gibt, so wächst logisch die Zahl derer, die sich nicht an Normen halten.

Mehr Menschen sind auch deshalb schlecht,


  • weil mehr Menschen mehr Ressourcen an Rohstoffen verbraten,
  • weil mehr Menschen zunehmend mehr Müll aus diesen Rohstoffen entstehen lassen,
  • weil immer mehr Menschen einen rücksichtslosen Lebensstandart anerzogen bekommen (die >Industrie erzeugt Bedarf, durch zum Beipiel: (geplante Obsoleszens) Sollbruchstellen an technischen Geräten, überhaupt an allen nur möglichen Produkten, ob Schlüpfergummi oder schlecht vernähte Stoffe
  • weil mehr Menschen mehr Platz brauchen, der Platz, also diese Umwelt wiederum vermüllen und damit das Leben von den Örtlichkeit her schlechter werden lassen. Dabei ist es so, daß sich das nicht nur summiert, sondern vervielfacht.
  • weil von diesen "mehr Menschen", mehr keine (wirkliche) Beziehung zur Natur haben
  • weil mehr Menschen immer mehr Natur v e r d r ä n g e n - wir sind die Eindringlinge in die Natur, die Feinde der Natur, wir fügen uns nicht ein, sondern nutzen sie nur aus, so als hätten wir zwei Erden - dafür dürfen wir ja auch herhalten, daß wir die Vorausetzungnen schaffen, daß sich ein paar aus unserer Eliten erdreisten, sich noch reicher machen zu lassen aus den Rohstoffen anderer Planeten, das kann ja nicht teuer und mühsam genug sein. Auch dafür finden sich schon ein paar bedauernswerte Menschen, die dieser irren Illusion nachlaufen, um berühmt zu werden. Warum sollten die das sonst machen? Opfern? Wofür? Wir sollten uns opfern, daß unsere Erde bewohnbar bleibt. Dafür, genau dafür, sollten wir gerade jetzt rebellieren.

    Ich sehe das als irre Illusion, weil wir unsere irdischen Probleme, Irrungen und Wirrungen mit in das Weltall nehmen.



FG Gelinda
 
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