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Flüchtlinge aufnehmen

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Erschütternd. Es klingt fast so, als hätten wir keine Kapazitäten, um anderen Menschen zu helfen.

Irgendwo kränkelt da das System. Da es an materiellem nicht hapern kann, muss das Problem doch sein das sich entweder niemand verantwortlich fühlt, oder sich logistisch keiner umfassend kümmert.
Das es an Zahnbürsten und anderem mangelt, ist wirklich ein Hammer.

Normalerweise müsste es eine Art "Betreuer" oder Bezugsperson geben, die vor Ort schaut ob die Lebensumstände ordentlich sind und alles klar geregelt ist. Die Leute können sich aufgrund der fehlenden Sprache ja in den wenigsten Fällen selbst kümmern, geschweige denn wissen sie sicherlich bei sehr vielen Dingen nichtmal, dass es so schräg gar nicht laufen muss weil sie es selbst gar nicht einordnen können, sondern der Normalfall eigentlich sein sollte - dass alles sogar viel besser als zu Hause sein sollte.

Das ist keine Hilfe, sondern beschämend!
 
Wenn man so darüber nachdenkt, dann wäre es zumindest eine Möglichkeit.

Nö, für mich nicht, und da muss ich nicht mal drüber nachdenken.

Mein Freund und ich wohnen in einem 3.500-Seelen-Dorf mit eher mäßig ausgeprägter ÖPNV-Infrastruktur und ohne Lebensmittelladen. Einkaufen ohne Auto wäre eine Quälerei.

Zudem arbeitet mein Freund in 3 Schichten und geht jeweils schon Sonntags abends in die Nachtschicht. Per ÖPNV müsste er bereits Sonntags morgens starten, um um 22 Uhr in seiner (30 km entfernten) Firma zu sein.

Autos sind also nicht nur verzichtbares Luxusgut.
 
Nein, das war MEINE Meinung auf etwas, das Spoony geschrieben hat.

Ich persönlich würde nicht alleine mit einem mir unbekannten muslimischen Mann, der meine Sprache nicht spricht und nicht versteht, in den Wald gehen.

Und ich versteh auch nicht, was daran verwerflich sein soll. 😕



Und was willst Du damit sagen? Verkauft alle Eure Autos und helft mit dem Erlös den Flüchtlingen?

Wie ist Dir denn in der Waldsituation schon bekannt, wie der ja je und sowieso Mensch so "tickt"???
Bange?

Das Thema Verwerflichkeit brachtest Du nun ein. Ich nicht.

Und Auto, nun ....



LG
Landkaffee
 
Wo wir nun gerade bei "Fahzeugen" sind. Tatsächlich und Dank meines Lieblingsonkels fuhr ich mal mit einem unregistrierten "Army-Fahrzeug" meine Familie durch die Gegend, dicht gefolgt von der Polizei. Ist aber alles gut ausgegangen.
 
Genau, P.C. hat recht: Wenn man die Hilfe für Flüchtlinge RICHTIG gestalten würde, hätten wir doch viel weniger solche Probleme, wie wir sie haben.
Ich meine- diese Leute haben ihre Heimat verlassen und stehen vor dem Nichts- eine saubere Unterkunft, eine Zahnbürste und eine freundliche Bezugsperson, die ihnen weiterhilft wäre doch mal ein Anfang (und DAS ist wirklich etwas, das sich ein Land wie unseres definitiv leisten kann)
Ist doch klar, dass Flüchtlinge- zusammengepfercht in vergammelte Lager und behandelt wie kriminelle dann auch moralisch verrohen. Immerhin sind sie ja miest nicht nur für ein paar Tage da.
Ich hab kürzlich ein Video gesehen, das heimlich aufgenommen wurde: Ein paar Flüchtlinge aus einem Lager meldeten bei der Lageraufsicht, dass die Waschmaschine kaputt sei. Der Aufsichtstyp schrie sie daraufhin an: "Die Waschmaschine ist nicht kaputt. Wenn ihr sie nicht ankriegt, dann heißt das nur, dass ihr zu blöde dazu seid und wenn euch das nicht passt, dann könnt ihr euch gerne dahin verp****ssen, wo ihre hergekommen seid"

Sorry, aber wer so behandelt wird, der wird sicher nicht scharf drauf sein, unsere Kultur zu übernehmen.
 
Ausdiskutiert oder nicht? Das weiß ich nicht.

Ich denke, dass Portion Control und Violetta Valerie mitunter die besten Beiträge geliefert haben.

---

Die Finanzierbarkeit war noch niemals das Problem.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich es recht auf dem Trichter habe, dann wurden diese Menschen damals alle "eingeladen", um beim Wiederaufbau mitzuhelfen. Es wurde nicht "die Elite" eingeladen, sondern Menschen, die "anpacken".

Nein. Das ist ein Märchen, dass sich leider ewig hält, der Wiederaufbau war schon sehr lange vorbei, als der erste türkische Gastarbeiter nach Deutschland kam.
 
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