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Finde kein Freundin und werde bald 28

Das Verhalten ist doch nur selbst erzeugter Druck. Wenn man sich permanent nur mit dem Thema beschäftigt, überlegt, woran es liegt, was man ändern könnte, Statistiken analysiert etc. dann gibt es im Leben ja nur noch dieses eine Thema. Wenn es schon soweit ist, dann macht man auch nur noch alles mit der Absicht, jemanden zu finden. Kochkurs = Frau finden. Sport machen, = Frau finden. Feiern gehen, = Frau finden. Das kann doch so schon nicht funktionieren, wenn man wie besessen sucht. Außerdem bringt es absolut gar nichts, wenn man sich komplett verändert, nur um anderen zu gefallen.

Es wäre vielleicht gut, das Thema für einige Monate mal komplett auf Eis zu legen und für sich selber zu sagen, dass man jetzt für die nächste Zeit Single bleibt und auch aktiv nichts tut, um das zu ändern. Um einfach mal aus dieser Spirale herauszukommen.

Ich verstehe auch nicht, wieso es bei vielen so ein großes Thema ist und man unbedingt in einer Beziehung sein muss, so als wäre Single sein etwas schlimmes. Ich persönlich habe für mich festgestellt, dass ich in meiner jetzigen Lebensphase nicht für eine Beziehung gemacht bin, und diese Phase hält schon länger an. Es ist verständlich, dass viele lieber in einer Beziehung sind, aber es ist doch auch kein Drama, Single zu sein. Also, mir geht es gut damit, und ich habe nicht permanent diesen Druck, jemanden finden zu müssen. Das funktioniert übrigens auch total gut, weil man dann ganz ungezwungen plötzlich in Flirt-Situation kommt. Ganz ungeplant und spontan.
 
Hallo,

ich bin auch single und erlebte diesen Druck, Frauen kennenzulernen vor allem nach dem Lockdown und im Frühling 2022 und 2023.

Deutlich mehr als das Singledasein enttäuschte mich das Verhalten und Einstellung anderer. Im vergangenen Frühling wollte ich zu alten Jugendfreundinnen wieder Kontakt aufnehmen, klar ist das 15 Jahre her, doch meine Gefühle trieben mich dazu. Bei zweien war es dann so, dass die Nachricht zwar gelesen wurde, doch die Antwort blieb aus. Bei einem dritten Fall schrieb stattdessen ihr Freund zurück, dass sie keine alten Kontakte auffrischen will. Das wurmte mich dann schon. Man kann wenigstens antworten, eventuell entsteht zumindest wieder eine Bekanntschaft und wenn man vergeben ist, kann sie es ja ehrlich schreiben, anstatt jemanden so hängen zu lassen. Ja, man ernährt sich gesund, treibt Sport, pflegt Freundschaften, gibt im Job Gas, doch was deprimierte mich trotzdem.

Was meint ihr?

Das andere sind die sozialen Medien. Zwar locken die Versprechungen, recht einfach Kontakte zu knüpfen. Bei vielen landet die Nachricht dann als nicht befreundete Person unter "sonstige" und wird nicht gelesen. In diversen Gruppen beteilige ich mich dort. Trotzdem konnte ich auf diese Weise einige Kontakte zu Frauen knüpfen. Ein Flirt ergab sich nicht, zu alt, vergeben, anderer Wohnort, etc. Somit schließe ich daraus, dass sich viele Leute dort eher abkapseln, als Fremder kriegt man immer seltener eine Chance.

In den wenigen übrigen gemütlichen Kneipen und Bars herrscht deutlicher Männerüberschuss. Bis auf Gequatsche mit Freunden und anderen männlichen Gästen erlebt man dort nicht viel. Daher kann ich es schon verstehen, wenn manche Männer auf Ausgehen zwecks Flirt immer weniger Lust haben. Und die Frauen sind von niveaulosem Gebaggere genervt.

Disko und Datingplattformen haben es gemeinsam, dass auf 1 Frau 5-6 Männer kommen und es fast nur ums Aussehen und Selbstdarstellung geht. Wenn ihr top ausseht, viel Spaß, doch Finger weg von first-affair, in der Hoffnung auf neue Bekanntschaften meldete ich mich dort an. Leider das meiste moderiert oder fake.

Heute dreht sich leider vieles um Selbst -optimierung, darstellung, verwirklichung. Klar ist eine gestandene Persönlichkeit wichtig und man soll lernen und sich weiterentwickeln, doch mittlerweile treiben wir es zu weit. Ohne langfristigen Job, Wohnung, top Aussehen und Darstellung kriegt man bei den meisten Damen nicht mal mehr eine Chance auf ein Kennenlernen. Die Ansprüche sind hoch und da wird rasch ausgesiebt.

Dazu kommt, dass viele Frauen und Männer Anfang 30 voll im Berufs- und Familienleben stehen. Für neue Hobbies fehlt meist die Zeit und Lust. Ich merke es in meinem Verein und denen einiger älterer Freunde, dass Frauen zwischen 20 und 40 dort kaum zu finden sind. Im Beruf fand ich bis auf Kollegen und eine gute Freundin auch keine Liebe.

Dem Threadersteller wünsche ich weiterhin viel Erfolg.
 
Deutlich mehr als das Singledasein enttäuschte mich das Verhalten und Einstellung anderer. Im vergangenen Frühling wollte ich zu alten Jugendfreundinnen wieder Kontakt aufnehmen, klar ist das 15 Jahre her, doch meine Gefühle trieben mich dazu. Bei zweien war es dann so, dass die Nachricht zwar gelesen wurde, doch die Antwort blieb aus. Bei einem dritten Fall schrieb stattdessen ihr Freund zurück, dass sie keine alten Kontakte auffrischen will. Das wurmte mich dann schon. Man kann wenigstens antworten, eventuell entsteht zumindest wieder eine Bekanntschaft und wenn man vergeben ist, kann sie es ja ehrlich schreiben, anstatt jemanden so hängen zu lassen. Ja, man ernährt sich gesund, treibt Sport, pflegt Freundschaften, gibt im Job Gas, doch was deprimierte mich trotzdem.
Naja, nach 15 Jahren kannst Du nichts mehr erwarten.
 
Wenn man sich selber diesen Druck macht, dann muss man sich darüber ja auch nicht wundern. Wenn man mit dem Ziel losgeht, die Frau fürs Leben zu finden, dann ist das doch zum scheitern verurteilt. Außerdem gibt es auch einige Frauen, die nur was lockeres suchen aus unterschiedlichen Gründen. In dem Fall haben sie auf diese ernste Art von kennenlernen keine Lust.
Ich selber hatte noch nie Probleme, eine Frau kennenzulernen. Das hat teilweise mit meinem Job zu tun, aber auch nicht immer. Das steht ja nicht auf meiner Stirn. Das ist auch in gewisser Weise eine Einstellungssache. Wenn man sich selber einredet, dass man hässlich ist, keine Frau findet usw. dann strahlt man das auch aus.
 
Das Verhalten ist doch nur selbst erzeugter Druck. Wenn man sich permanent nur mit dem Thema beschäftigt, überlegt, woran es liegt, was man ändern könnte, Statistiken analysiert etc. dann gibt es im Leben ja nur noch dieses eine Thema. Wenn es schon soweit ist, dann macht man auch nur noch alles mit der Absicht, jemanden zu finden. Kochkurs = Frau finden. Sport machen, = Frau finden. Feiern gehen, = Frau finden. Das kann doch so schon nicht funktionieren, wenn man wie besessen sucht. Außerdem bringt es absolut gar nichts, wenn man sich komplett verändert, nur um anderen zu gefallen.

Es wäre vielleicht gut, das Thema für einige Monate mal komplett auf Eis zu legen und für sich selber zu sagen, dass man jetzt für die nächste Zeit Single bleibt und auch aktiv nichts tut, um das zu ändern. Um einfach mal aus dieser Spirale herauszukommen.

Ich verstehe auch nicht, wieso es bei vielen so ein großes Thema ist und man unbedingt in einer Beziehung sein muss, so als wäre Single sein etwas schlimmes. Ich persönlich habe für mich festgestellt, dass ich in meiner jetzigen Lebensphase nicht für eine Beziehung gemacht bin, und diese Phase hält schon länger an. Es ist verständlich, dass viele lieber in einer Beziehung sind, aber es ist doch auch kein Drama, Single zu sein. Also, mir geht es gut damit, und ich habe nicht permanent diesen Druck, jemanden finden zu müssen. Das funktioniert übrigens auch total gut, weil man dann ganz ungezwungen plötzlich in Flirt-Situation kommt. Ganz ungeplant und spontan.
Das Problem daran ist aber, das manche anfällig dafür sind und es nicht abstellen können.

Das ist wie mit Depression, ich kenne Menschen, die ein Leben haben, was sich andere nur wünschen können und bekommen trotzdem Depressionen.

Aber es ist ja auch ganz normal, das man wahnsinnig wird, wenn man seine Sexualität nicht ausleben kann
 

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