Schon wieder ein Thema, das stark polarisiert.
Wie man an meinen Likes sehen kann, habe ich Verständnis für beide Seiten.
@Schwarzwaldmädel:
Lese ich Deinen Eingangsbeitrag, kommt mir der Verdacht, dass es Dir bei der Eheschließung in erster Linie um Deine persönliche Absicherung geht.
Mein Eindruck kann falsch sein, aber er drängt sich mir auf.
Lese ich dazu den einen oder anderen Beitrag, verstehe ich immer besser, warum es kaum noch funktionierende „Lebens“partnerschaften gibt.
Selbstverständlich sind finanzielle Aspekte wichtig, darauf wurde in dem einen oder anderen Beitrag sehr trefflich hingewiesen.
Stehen die allerdings im Vordergrund, strebt man aus meiner Sicht keine Lebenspartnerschaft, sondern eine geschäftliche Partnerschaft an.
Das sollte man dem Partner dann aber auch deutlich mitteilen.
Die standesamtliche Eheschließung hat aus meiner Sicht gesellschaftliche und rechtliche Bedeutung.
Die kirchliche bestenfalls folkloristische, ähnlich wie eine freie Trauung.
Strebt man eine „Lebens“partnerschaft an, sollte diese von gegenseitiger Zuneigung (Liebe) getragen sein. Diese bedingt auch, dass keiner den anderen ins offene Messer laufen lässt.
Stehen rationale Erwägungen vor einer Eheschließung absolut im Vordergrund, oder gehört die mögliche Scheidung schon mit zur Planung, sollte man die Finger davon lassen.
Hier ist eine freie Partnerschaft die bessere Wahl.
Um nichts in der Welt würde ich mich mit einem anderen Menschen binden, wenn ich zum Zeitpunkt der Bindung nicht fest davon ausgehen würde, dass diese Bindung ein Leben lang hält.
Eine Garantie gibt es selbstverständlich nicht.