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Finanzielle Lage des Partners vor der Hochzeit?

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Ist es nicht egal bei wirklicher echter Liebe?

Nein, ist es nicht.

NUR aus Liebe zu heiraten, ist eine romantische Traumvorstellung und für mich sinnfrei.
Heutzutage kann man mit seiner grossen Liebe auch ohne Trauschein zusammen sein.

Beim Heiraten entsteht ein Vertrag mit Rechten, Pflichten und Konsequenzen. Das sollte man schon realistisch und nicht romantisch sehen.

Es gibt gute Gründe zu heiraten. Um den anderen beim Todesfall abzusichern zum Beispiel.
 
Ihr solltet definitiv am Tag der Eheschliessung alle Karten auf den Tisch legen. Wieviel Geld auf welchen Konten ist, wieviel Wert seine Immobilien haben usw...
WENN er sich auf einen Zugewinnausgleich einlässt (was ich nicht glaube 🙈) braucht ihr diese Werte und Zahlen für eine eventuelle Scheidung!
Selbst der dümmste Mann sollte bei einer solchen Frage dann hellhörig werden. Zumindest wenn er Besitz hat. Ansonsten ist es natürlich eh egal.

Würde ich vor der Ehe gefragt werden ob mein Polster dick genug ist, gäbe es in meinem Angebot definitiv nur die Gütertrennung.
 

Das Buch hat eine Scheidungsanwältin geschrieben. Ohne Vertrag bleibt das was jeder in die Ehe mitgebracht hat, auch bei dem jeweiligen Partner. Was während der Ehe erwirtschaftet wird, wird geteilt.

Nie im Leben würde ich heiraten, wenn der Partner nicht bereit ist seine Finanzen offen zu legen. Das gleiche gilt natürlich auch für mich.

Es geht nicht darum die Frau abzusichern, es geht darum beide abzusichern. So das jeder weiß,wie es mit den Finanzen des anderen aussieht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aha. Also sollte er sie jetzt keinesfalls heiraten, da sie ihn ja kaum absichern kann?
Geht es danach, dürften die wenigsten Frauen geheiratet werden. Oder nur mit entsprechendem Vertrag.
Umgekehrt gibt es ebenfalls zur genüge Männer, die sich durch eine Heirat abzusichern versuchen.
Und mit Vertrag heiraten bedeutet, dass die Finanzen vorher geklärt werden.
TE weiß doch überhaupt nicht, wie es um ihren Verlobten finanziell gestellt ist.
Sie schreibt: .... da verliert sich die Spur..
Es ist doch völlig offen, ob die Immobilien Hypothek belastet sind, wie hoch sein Einkommen ist, wovon er überhaupt lebt.
Es gehört sich vor der Ehe geklärt, ob die TE z.B. für das Erbe seiner Kinder mitarbeiten muss, ob sie nach ihrer Eheschließung weiterhin ein finanziell unabhängiges Leben führen wird, was total verständlich ist.
 
Hallöchen,

ich habe mich hier neu angemeldet, weil mich eine Frage umtreibt und diese nicht im Freundeskreis, sondern anonym, besprechen möchte.

Und zwar geht es darum, dass mein Partner und ich über den nächsten Schritt sprechen und ich im Urlaub mit einem Antrag rechnen darf.
Bisher war das für mich sehr aufregend und der logische Schritt. Jetzt wo es konkret wird, plagen mich Zweifel hauptsächlich finanzieller Art.

Während meine Lage einfach und überschaubar ist (ein Konto, fester Job, kein Darlehen, kein Wohneigentum, keine Kinder) also alles sehr simpel, sieht das bei ihm anders aus.
Er hat Kinder, Immobilien, mehrere Geldanlagen und Konten und da verliert sich die Spur. Ich weiß es nicht. Ich habe überhaupt keine Informationen über seine tatsächliche finanzielle Lage und weil die Ehe ja letztlich ein Rechtsgeschäft mit allen Rechten und Pflichten ist, behagt mir das nicht. Eine Gütertrennung möchte ich nicht, weil ich deutlich weniger verdiene und nicht ausschließen kann, zumindest zeitweise finanziell von ihm abhängig zu sein (Kind).
Am besten wäre mir also das klassische Modell mit Zugewinnausgleich, falls es hart auf hart kommen sollte.

Ist es blöd, wenn ich vor dem "Ja"-Sagen eine Übersicht haben möchte, wie die Finanzen auf beiden Seiten aussehen? Mit dem Risiko, dass er mir nicht alles sagt? Oder war euch das Finanzielle egal? Wie habt ihr das gemacht?

Was war euch wichtig zu wissen, bevor ihr Ja gesagt habt? (Bitte nur ernst gemeinte Antworten.)

Grüße
Hey, von mir, als jemand, der mit Heiraten nichts anfangen kann, auch wenn das quasi aus Liebe passiert, bleib realistisch. Finanziell und auch rechtlich hat so eine Eheschließung ja nun mal folgen, die würde ich abwägen, unbedingt. Eine Eheschließung ist doch auch eine wirtschaftliche Entscheidung.
P.S.
Aber jede Form von Bindung sollte man doch auch offenen Auges angehen, und solche Dinge im Auge behalten. Jedenfalls hab ich was anderes nie nachvollziehen können. Das Leben ist hart genug, da muss man sich nicht noch selber abstrafen oder einem großen Risiko aussetzen.
 
Die Finanzen gehören zur ganzen zukünftigen Lebensplanung dazu!

Ich kann das kaum glauben, dass einige User einfach ins Blaue hinein heiraten würden.

Da steht an, was man sich leisten kann an Urlaub, Wohnung, Einrichtung,
und ganz oben wie geht es mit Kind/ern weiter?

Das hat doch nichts damit zu tun, dass die Liebe größer bei größerem Bankkonto ist.

Aber man plant ein Leben zusammen. Da musst du, liebe TE, doch wissen, wie es um ein sicheres Einkommen deines Zukünftigen steht.

Das ist doch keine Partnerschaft, in der du deine Finanzen offenlegst, aber von deinem Ehemann(!) nichts Genaues weißt.

Und mich wundert es auch, dass über ein so derart wichtiges Thema noch nicht gesprochen wurde.

Das fängt doch schon bei der Hochzeit an. Verschuldet ihr euch dafür oder zahlt er das aus der Portokasse?

Du fängst wirklich ein gemeinsames Leben mit einem Unbekannten an.
Dieses Immobilien Gerede sagt überhaupt nichts aus. Weißt du überhaupt, wie genau er sein Geld verdient?
 
Schon wieder ein Thema, das stark polarisiert.
Wie man an meinen Likes sehen kann, habe ich Verständnis für beide Seiten.

@Schwarzwaldmädel:
Lese ich Deinen Eingangsbeitrag, kommt mir der Verdacht, dass es Dir bei der Eheschließung in erster Linie um Deine persönliche Absicherung geht.
Mein Eindruck kann falsch sein, aber er drängt sich mir auf.
Lese ich dazu den einen oder anderen Beitrag, verstehe ich immer besser, warum es kaum noch funktionierende „Lebens“partnerschaften gibt.

Selbstverständlich sind finanzielle Aspekte wichtig, darauf wurde in dem einen oder anderen Beitrag sehr trefflich hingewiesen.
Stehen die allerdings im Vordergrund, strebt man aus meiner Sicht keine Lebenspartnerschaft, sondern eine geschäftliche Partnerschaft an.
Das sollte man dem Partner dann aber auch deutlich mitteilen.

Die standesamtliche Eheschließung hat aus meiner Sicht gesellschaftliche und rechtliche Bedeutung.
Die kirchliche bestenfalls folkloristische, ähnlich wie eine freie Trauung.

Strebt man eine „Lebens“partnerschaft an, sollte diese von gegenseitiger Zuneigung (Liebe) getragen sein. Diese bedingt auch, dass keiner den anderen ins offene Messer laufen lässt.

Stehen rationale Erwägungen vor einer Eheschließung absolut im Vordergrund, oder gehört die mögliche Scheidung schon mit zur Planung, sollte man die Finger davon lassen.
Hier ist eine freie Partnerschaft die bessere Wahl.

Um nichts in der Welt würde ich mich mit einem anderen Menschen binden, wenn ich zum Zeitpunkt der Bindung nicht fest davon ausgehen würde, dass diese Bindung ein Leben lang hält.
Eine Garantie gibt es selbstverständlich nicht.
 

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