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Finanziell später abgesichert aber beruflich total versagt. Bin Hin- und Hergerissen

Ich suche den tieferen Sinn im Leben.... und ich finde ihn nicht

ich kann es mir einfach ned verkneifen. Also, ich weiß eine tolle Kontonummer...das würde Sinn machen, diese gut zu bestücken 😀. Der Inhaber bzw. die Inhaberin kennt nämlich den Sinn des Mammons sehr gut: Geld sollte in die Wirtschaft zurückfließen! Da hätte ich schon so einige Ideen.

Ansonsten könnte man als "heimlicher Sponsor" wirken: eine Institution die z.B. minderj. Schwangere Mütter hilft oder das Dein Name bekannt wird. Für Dich selbst solltest Du auch was tun. Stelle Dir mal vor, Du liegst im Sterbebett und denkst: Was hätte ich ned all machen können. Mann ey, die Welt ist so groß, was meinste, was man da alles entdecken kann.
Hast Du eine Depression: ich bin gerade DANN mit Menschen zusammen, die lachen und begeisterungsfähig sind...es gibt nämlich nicht nur ansteckende Erkrankungen, sondern ansteckende Gesundheit: lachen, Spaß haben und Staunen.

Aber ich verulke Dich nicht. Nein, wir haben alle unsere Sinnfindungsprobleme_ehrlich!

Ich hatte nur immer zwei Wahlmöglichkeiten: entweder streben oder untergehen. So gesehen, habe ich es gut gehabt.

Versuche Deinen Spaß zu haben ohne Schuldgefühle. Das Leben ist zu kurz.


w.
 
Naja, Du bist es wohl einfach gewohnt es leicht zu haben. Das müsste nicht so bleiben, aber Du drückst Dich ja.

Sinn entwickeln ist aber nicht leicht, besonders wenn es auf ein höheres Niveau geht - die meisten kriegen ihren Sinn durch die schiere Notwendigkeit, den Alltag zu bestreiten. Bei Dir müsste halt ein tieferes Interesse dahinter stecken, und das erfordert Stellungnahme und Einsatz.

Aber ich sehe auch, Du überliest bestimmte Beiträge und pickst Dir dafür andere raus, die Du dann mit "ja, aber..."-Antworten und wonniger Eigenphilosophie in ihre Bestandteile zerlegst. Darum denke ich, Du hast (noch) gar keinen echten Veränderungsdrang. Im Moment lenkst Du Dich erfolgreich mit einer Endlosschleife aus Gedanken von oben erwähnter Stellungnahme ab.

Ich glaube ich hätte einen Sohn wie Dich mal eine Weile zum Bund oder in die Seefahrt gesteckt. 😉
 
Naja, Du bist es wohl einfach gewohnt es leicht zu haben. Das müsste nicht so bleiben, aber Du drückst Dich ja.

Sinn entwickeln ist aber nicht leicht, besonders wenn es auf ein höheres Niveau geht - die meisten kriegen ihren Sinn durch die schiere Notwendigkeit, den Alltag zu bestreiten. Bei Dir müsste halt ein tieferes Interesse dahinter stecken, und das erfordert Stellungnahme und Einsatz.

Aber ich sehe auch, Du überliest bestimmte Beiträge und pickst Dir dafür andere raus, die Du dann mit "ja, aber..."-Antworten und wonniger Eigenphilosophie in ihre Bestandteile zerlegst. Darum denke ich, Du hast (noch) gar keinen echten Veränderungsdrang. Im Moment lenkst Du Dich erfolgreich mit einer Endlosschleife aus Gedanken von oben erwähnter Stellungnahme ab.

Ich glaube ich hätte einen Sohn wie Dich mal eine Weile zum Bund oder in die Seefahrt gesteckt. 😉

Lieber Gast, wenn du alles gelesen hast dann wirst du sicher auch die Passage gefunden haben in der ich mir selbst die Frage gestellt habe ob es besser gewesen wäre das alles nicht zu haben und selber durch die harte Schule gehen zu "müssen".

Daher erkenne ich auch nicht dass ich mir bestimmte Einträge rauspicke. Ohne Veränderungsdrang bzw. einer Suche nach dem Sinn würde ich hier kaum schreiben. 🙂
 
Das sehe ich auch so, Floh. Du hast immer sehr detailliert geantwortet.

Ich glaube, daß Du keine NOTWENDIGKEIT hast, Dich zu verändern oder Dein Leben anders zu gestalten. Ich glaube, der Mensch ist irgendwie bequem.

Viell. hast Du ein zu großes Idealbild von Dir im Kopf, was Du, wenn Du ganz ehrlch bist, einfach auch nicht erfüllen willst. Das meine ich nicht böse. Ich empfehle Dir, wie ich arm und reich empfehle: sei nicht zu streng mit Dir. Du hast Geld und das ist Dein Glück (haha 😀 oder persönliches Pech 🙄).

Genieße Dein Leben, reise, kauf Dir ein tolles Auto...und sei einfach dankbar, daß es Dir gut gehen darf und vergesse das Bild das Du von Dir im Kopf hast...

w.
 
Ich hab - sorry - nur die Überschrift gelesen und kurz einige threads, dann hatte ich genug.

Sicherheit - was ist das? Und was ist das in unserer heutigen Zeit?

Ich bekomme nichts im Alter (Umstände egal). Ok - aber wir haben einen Sozialstaat. Wo ist das sonst gegeben?

Ich werde Grundsicherung erhalten. Nennt mir einen anderen Staat, wo das noch so ist?

Wer sich hier Sorgen macht im Alter - ähm, der sollte mal seine Ansprüche und Denkweise überprüfen....😛
 
Das sehe ich auch so, Floh. Du hast immer sehr detailliert geantwortet.

Ich glaube, daß Du keine NOTWENDIGKEIT hast, Dich zu verändern oder Dein Leben anders zu gestalten. Ich glaube, der Mensch ist irgendwie bequem.

Viell. hast Du ein zu großes Idealbild von Dir im Kopf, was Du, wenn Du ganz ehrlch bist, einfach auch nicht erfüllen willst. Das meine ich nicht böse. Ich empfehle Dir, wie ich arm und reich empfehle: sei nicht zu streng mit Dir. Du hast Geld und das ist Dein Glück (haha 😀 oder persönliches Pech 🙄).

Genieße Dein Leben, reise, kauf Dir ein tolles Auto...und sei einfach dankbar, daß es Dir gut gehen darf und vergesse das Bild das Du von Dir im Kopf hast...

w.

Hallo Winnie,

ich denke das trifft es ganz gut. Allerdings versteh ich nicht ganz was du damit meinst ich hätte detailliert geantwortet? Wenn sich Thembra so viel Mühe gibt will ich auch drauf eingehen.

Sicher ist der Mensch irgendwo bequem, und ich verstehe auch dass einige hier bestimmt den Kopf schütteln, aber wie du siehst bin ich durch die Situation ja nicht unbedingt glücklicher. Klar könnte ich jetzt dem Konsum frönen, aber vielmehr suche ich in irgendwas Selbstbestätigung. Grade weil alles relativ einfach ist bin ich wahrscheinlich auch unterfordert und entwickle dann solche Gedanken. Ich fände es zwar nicht verwerflich sein Leben einfach zu leben und froh darüber zu sein, aber ich zumindest bin damit innerlich nicht zufrieden.

Das mit dem Idealbild stimmt, und zwar in doppelter Hinsicht: ich kann es wohl nicht erfüllen und ich will es andererseits auch nicht, weil ich eben nicht als großer Macher ticke. Ich meine nur etwas sein zu müssen, was bewegt haben zu müssen, anstatt einfach einer gewöhnlichen Tätigkeit nachzugehen. Und das kommt allein aus den Gedanken dass alle anderen ja so viel mehr geleistet haben und "stolz auf sich sein können".
 
Du kannst stolz auf Dich sein wenn Du was erlebt und gemeistert hast. Dazu musst Du aber raus in die Welt. Das geht auch mit Geld. Oben fiel das Stichwort Bund - ich war zwei Jahre dort, und habe einen Kameraden gehabt der erst nach der Grundausbildung nicht mehr auf das von auf dem Namensschild verzichtet hat. Er stellte sich als Erbsohn einer prominenten Adelsfamilie heraus. Dass er vor dem Studium zwei Jahre Rserveoffizier machen würde, stand für ihn total fest. Und auch, dass er es bei einer besonders harten Truppe tun würde (Fallschirmjäger). Ich glaube, wegen genau sowas wie deinem Problem haben solche Familien diese Traditionen - die Kinder dort müssen ohne wenn und aber raus in die Schlammzone, es gilt als unverzichtbarer Teil der Persönlichkeitsreifung Dinge zu bestehen wo das Geld und der Titel eben nichts nützt.

Darf man mal ganz konkret fragen was Dich abhält, mal eine Weltreise zu machen, ein Handwerk zu lernen, Ubootfahrer zu werden, Bergsteiger zu werden, Hochseesegeln, Rennsport, Instrument perfekt lernen, ein schweres Studium, ein alles Haus renovieren, irgendwas kerniges was Dich herausfordert? Das ist doch totaler Müll, dass Dein Geld Dir das verwehren sollte. Selbst die Prinzen von Königs machen solche Sachen, und Du lässt Dich von 1-2 Millionen so verschlaffen?

Klar, wenn du auf gar keinen Fall etwas tun willst wo NUR DU, Dein Kopf und Deine zwei Hände zählen, dann lass es. Bleib vorm Rechner hocken und schreib jeden Tag warum Du das nicht willst. Aber hör doch auf mit der Behauptung dass es für Dich nichts mehr gibt. Es wimmelt vor Sachen an denen Du Dich beweisen könntest, und wo Geld Dich nicht weiterbringt, für jedes Temperament ist was dabei.

Du hast auf nix Bock, oder? Im Grunde bleibst du doch einfach genau da sitzen wo Dein Geld und Dein Nest Dich absichern. Willst was anderes sehen, dann schnür die Schuhe und raus aus der Bude.
 
Hallo Gast, ganz so ist es ja nicht.

Ich habe wie gesagt knapp 150 000 auf dem Konto, Tendenz nach oben, aber von einer Million kann ich - wenn - erst sprechen wenn der Erbfall eintritt. Es ist aber im Prinzip egal um welche Summe es genau geht, denn es dreht sich ja darum dass ich nicht gezwungen bin für später oder für einen entsprechenden Lebensstandard mich kaputt zu malochen. Zumindest kann ich bereits jetzt sagen dass ich in einem Eigenheim wohnen werde. Und man sieht ja auch dass ich trotz dieser (für viele sehr hohen) Summe die mir aktuell zur Verfügung steht nicht in den Konsumrausch falle. Im Gegenteil, ich gehe sehr bewusst mit Geld um. Ein anderer hätte sich vielleicht längst ein 80 000 EUR Auto rausgelassen. Ich bin irgendwie schon mit normaleren Sachen zufrieden - trotz finanzieller Sicherheit.
Also falls das so rüberkommt als könnte ich morgen aufhören zu arbeiten: das ist weder mein Ziel noch könnte ich es mir leisten.

Deine Ansätze sind aber sonst recht gut, ich brauche eigentlich keine Bestrafung für meine Vorteile sondern etwas das mir Sinn im Leben gibt und womöglich gar nicht in direktem Bezug zum Geld steht. Überlegt habe ich mir den Aspekt einer ehrenamtlichen Tätigkeit bzw. irgendeiner wohltätigen Sache. Ich könnte mir vorstellen daraus innere Befriedigung zu erlangen, wenn man sieht dass Menschen dankbar sind oder man weiß mit einer Tat etwas Gutes vollbracht zu haben.

Das ist wahrscheinlich wie du sagst das Problem. Mein Alltag ist langweilig, ich habe keine Herausforderung, mein Konto steigt nebenbei und ich weiß eigentlich nicht warum es mir deswegen besser gehen soll. Dann sucht man irgendeinen Sinn, vergleicht sich mit anderen und schämt sich dann für sich selbst weil man ja eigentlich ohne Vorteile seine Runden grade so schaffen würde wie viele Millionen Menschen auch. - genauso ist es. Ich bilde mir nichts darauf ein und zeige auch am Liebsten niemandem dass es mir im Prinzip mit wenig Leistung so gut geht. Gleichzeitig renne ich dem oben erwähnten Idealbild hinterher weil ich mich unzulänglich fühle, aber andererseits weiß gar nicht der Typ für dieses Bild zu sein.

Aber ich danke euch für die viele Unterstützung und die wertvollen Anregungen !!!
Und vor allem fürs Ernstnehmen des Themas !
 
Zuletzt bearbeitet:
Haha, jetzt schreibst Du schon zum Xten mal wie es Dir geht und warum, und worüber du "nachdenkst" und was Du "erwägst". Ich wette in fünf Jahren ist es noch genau dasselbe. Du willst nichts erleben was ausserhalb Deiner Komfortzone stattfindet.

Es wäre wohl am besten wenn Du Dir das ein- und auch zugestehst. Leb doch einfach ein gemütliches Leben.

Wenn Du stolz sein willst, trau Dich raus. Du kannst es haben, nur nicht gratis. Wenn Du nichts dafür geben willst musst Du eben ohne leben. So einfach ist das.
 
Deine Ansätze sind aber sonst recht gut, ich brauche eigentlich keine Bestrafung für meine Vorteile
Definitiv nicht!
sondern etwas das mir Sinn im Leben gibt und womöglich gar nicht in direktem Bezug zum Geld steht. Überlegt habe ich mir den Aspekt einer ehrenamtlichen Tätigkeit bzw. irgendeiner wohltätigen Sache. Ich könnte mir vorstellen daraus innere Befriedigung zu erlangen, wenn man sieht dass Menschen dankbar sind oder man weiß mit einer Tat etwas Gutes vollbracht zu haben.
Das könnte wirklich eine gute Idee sein. Es gibt da ja so viele Dinge, die man machen kann. Wobei ein Ehrenamt in Kombination mit einer Vollzeitstelle schon anstrengend werden kann.
Natürlich könntest Du Dich erstmal langsam an ein Ehrenamt heran tasten oder -nach und nach- an mehrere (ausprobieren, was Dich am meisten anspricht) und dann Dein Engagement ausweiten, wenn das Erbe da ist. Dann hättest Du die Kombination aus Zeit und Erfahrung und wärst ganz bestimmt für jede karitative Organisation, jedes Tierheim, Hospiz, Altenheim oder Arche, usw...ein großer Gewinn.🙂 Worauf immer auch Deine Wahl fallen würde. Denn das perfekte Ehrenamt findet man meist nicht sofort.
Und Du wärst nicht der Erste, der von einem Ehrenamt in eine Position wechselt, die einen sehr ausfüllt und spannende Aufgaben und Verantwortung mit sich bringt (falls Du das möchtest).
Mein Alltag ist langweilig, ich habe keine Herausforderung, mein Konto steigt nebenbei und ich weiß eigentlich nicht warum es mir deswegen besser gehen soll.
Die Herausforderung, die zu Dir passt, hat wahrscheinlich eher weniger mit "höher, schneller, weiter" zu tun. Manchen Leuten gibt es einen Kick, wenn sie den Mount Everest besteigen, und anderen wieder nicht.
Darf man mal ganz konkret fragen was Dich abhält, mal eine Weltreise zu machen, ein Handwerk zu lernen, Ubootfahrer zu werden, Bergsteiger zu werden, Hochseesegeln, Rennsport, Instrument perfekt lernen, ein schweres Studium, ein alles Haus renovieren, irgendwas kerniges was Dich herausfordert?
Ich finde diese Vorschläge gut, nur halt eben nicht für jeden Menschen. Müssen wir denn alle kernig sein? Ich habe selber versucht sehr kernig zu sein und viel zu leisten...und bin auf die Nase gefallen. Jeder Mensch ist wie er ist. Der Eine braucht etwas Kerniges, um sein Selbstwertgefühl zu stärken, und ein Anderer ist wiederum im Inneren nicht kernig genug, um an so leistungsbetonten Aktionen zu wachsen, ohne sich dabei die Zähne aus zu beißen.
Die zweite Sache ist die, dass dort, wo es um Leistung geht, Menschen auf einen warten, die oft ganz anders gepolt sind als man selber (wenn man nicht so'n Leistungsmensch ist). Es ist dann nur eine Frage der Zeit, bis man aufhört sich zugehörig zu fühlen.
Wenn man sich in eine Welt begibt, in die man nicht hinein passt, bekommt man in dieser auch selten Anerkennung.
Das ist ein weiterer Grund, weshalb ich das mit dem Ehrenamt ziemlich gut finde. 🙂 Viele Ehrenamtler haben die Einstellung, dass man Menschen so belassen soll wie sie sind, ohne an ihnen herum zu zerren und zu versuchen sie zu verändern.
Jemandem, der zB als grüne Dame in einem Altenheim kranke und teils demente Bewohner besucht oder sich um Obdachlose kümmert, hat sein Leistungsdenken größtenteils hinter sich gelassen (oder hatte es noch nie). Nicht alle, aber viele solcher Ehrenamtler bewerten ihre Mitmenschen anders als es die Mehrheit tut.
Sie schauen eher darauf, wie viel Wärme und Tiefgang jemand in sich hat als dass sie darauf achten, wie viele Pokale er irgendwann mal ansammelte und welchen Status er erreicht hat.
@Flo, Du bist ja ein sehr tiefsinniger Mensch. Und wenn Du möchtest, dass es Menschen in Deinem Leben gibt, die diesen Aspekt an Dir schätzen, könnte es helfen Dich mit Leuten zu umgeben, die selber tiefsinnig sind und Wärme in sich haben.
Wie sagt man immer so schön?
Man kann in einem Anderen nur das erkennen und schätzen, was man selber in sich hat.
Leute, bei denen Leistungsdenken alles andere überdeckt, werden Probleme haben, Deinen Tiefgang zu erkennen und zu schätzen.
 
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