Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Familie implodiert

Beide Töchter brauchen strikte Grenzen! Und natürlich hat man für sich selbst immer eine Wahl, nämlich das, was man selbst für sich braucht.
Bei der jüngeren Tochter:
- einmal die Woche an einem Nachmittag kann sie die Kinder abladen für 4-6 Stunden.
- Jugendamt einschalten und Betreuung beantragen, damit die Jüngere und die Kinder eine Struktur bekommen.
- Therapie oder Betroffenengruppe finden, damit die Jüngere wieder klar sieht und ihr Leben in die Hand nimmt
- Ganz klare Grenzen ziehen für die Einbindung der Grosseltern, nur ihr entscheidet über Eure Lebenszeit.
- Anmaulen gibt es dann nicht mehr, Absprachen sind Absprachen und werden von beiden Seiten respektiert.

Bei der Älteren:
Theoretisch das Gleiche, lediglich Jugendamt ist nicht notwendig, weil sie ja offensichtlich im Alltag gut klarkommt.

Dass man sich selten vollumfänglich auf Aussenstehende (angeheirateter Mann der Älteren) verlassen kann innerhalb eines leiblichen Familienkonstruktes, das erfahrt ihr jetzt, tut aber eigentlich nichts zur Sache, weil ihr als Familie funktionieren müsst mit klaren Regeln. Und das betrifft bei Euch das Elternpaar, die beiden Töchter und die beiden Töchter als Schwestern, damit es allen gut geht, eben auch den Enkeln/Kindern in diesem Gefüge, Väter sind nunmal nicht mehr direkt involviert.
 
Ich finde es sehr schade, wie sich so gesellschaftliche Normen so auf uns Menschen auswirken.
Kannst du nicht beide Töchter einfach gut sein lassen, mit ihen Macken halt, dann muß keine die Glück-oder Pechmarie sein, sonderen eben jede auf ihre Weise einfach gut und okay so wie sie ist.
Das ist kein Vorwurf an dich, weil jeder ja in so einem Dings drinnen ist, aber man kann sich zumindest etwas davon befreien.
Vielleicht könnt ihr miteinander reden. Sagen was geht und was nicht.
Du kannst auch sagen was dir stinkt, aber welche Unterstützung du evtl. geben möchtest.
Ich bin schon mal da als Oma, aber nicht ständig, was Gene08 vorschlug find ich klingt gut, mit einer gewissen Struktur, und gemeinsamen Abmachung.
Holt den Familienrat ein, jeder kann mitmachen.
 
Weil ich keine Wahl habe
Eine Wahl hat man immer. Was wären denn die verschiedenen Optionen?
Also die Mittlere zB. hätte die Wahl einen Babysitter zu bezahlen, der aber darauf beharrt, dass sie die Kinder pünktlich abholt, oder ein bisschen freundlicher und dankbarer gegenüber der Mutter zu sein. Schwierig, schwierig.
Die Tochter erwartet „bedingungslose Liebe und Unterstützung“. Wir sind schliesslich die Eltern.
Und du erwartest Respekt und ein wenig Dankbarkeit. Sie bekommt was sie will, du nicht.
Sie deutet das halt so, dass sie machen kann was sie will, für sie keinerlei Regeln gelten, und wir sie trotzdem lieben und unterstützen. Und das tun wir ja auch. Abet es ist trotzdem immer zu wenig.
Mache ihr deutlich, dass die ganz normalen zwischenmenschlichen Regeln auch für sie gelten: Anstand, Höflichkeit und Respekt. Das kostet nix. Dass sie glaubt machen zu können was sie will, hat sie zu einer frustrierten Frau gemacht mit zwei vaterlosen Kindern. Reib ihr das mal unter die Nase. 😀
 
Also die Mittlere zB. hätte die Wahl einen Babysitter zu bezahlen, der aber darauf beharrt, dass sie die Kinder pünktlich abholt, oder ein bisschen freundlicher und dankbarer gegenüber der Mutter zu sein.
Dafür ist wahrscheinlich kein Geld.
Meinen Kindern würde ich den Hintern versohlen für dieses respektlose Verhalten. Egal wie alt die sind.
Hoffentlich ist das nur als Bild gemeint und ist nicht wörtlich zu nehmen.
Respekt lässt sich bestimmt nicht " erprügeln".
 
Ich verstehe nicht, warum man schlechtes Verhalten damit begründet, ihr liebt sie egal wie sie sich benehmen? Dann soll die Gesellschaft ihnen Grenzen aufzeigen, weil ihr als Eltern das nie getan habt?

Eigenständigkeit, eigene Fehler, Niederlagen, wieder aufstehen, das gehört zum Erwachsenwerden dazu.
 
Mir fällt nur dazu ein: Check your boundaries/limits!!!
Ich lese Deinen Post so, dass Du keinen wirklichen Abstand zu Deinem Problem hast. Das ist verständlich, da emotional verzwirbelt darin.

Vielleicht täte Dir & Deinem Mann(Partner, Lebensgefährte) EINE AUSZEIT gut mit Tapetenwechsel!!!! Also heißt, den Gatten schnappen und ab in die Pampa .. und dann mal "sacken und setzen" lassen ... wenn Dein Inneres System dann wieder bei DIR(?) ist (und sagt vielleicht "HALLO!"), würde ich das dazunehmen, um Dein Ziel (?) zu er-örtern .. z.B. mit der Frage: "what would you DO if you CAN'T FAIL"?? > WAS würdest Du tun, wenn Du NICHT scheitern könntest? .. also auch im Hinblick auf irgendwelche Erwartungshaltungen voN AUßen .. (es gibt n gutes Zitat .. dazu im übertragenen Sinne .. was kümmert es Eine EICHE, wenn sich ein Wildschweinchen daran reibt .. ) ...

Und dann mal schauen, WAS Dir so in den Sinn kommt? Woran denkst Du als Erstes? WAS erscheint vor Deinem geistigen Auge? Ja, auch Träumen wäre erlaubt .. einfach mal sammeln.. und dann Einfälle einem REALITÄTSCHECK unterziehen? Vielleicht kann Dir dabei Dein Partner auch helfen, das herauszufinden …

Viel Glück <3
 
Hallo Frau Hempel.

Was mir beim Lesen so ins Auge gestochen ist, ist euer Haus, das allen Kindern eigentlich zu gleichen Teilen zusteht und sie das untereinander ausmachen könnten, wer es behält und wer ausgezahlt wird.

Da verstehe ich, dass deine andere Tochter verletzt ist.


Damit habt ihr euch noch mehr Scherereien gemacht. Und jetzt ist der Mann auch noch weg, und hätte euer Haus mitgeerbt?

Und zum Auszahlen hätte deine ältere Tochter ja sicher auch kein Geld.

Es tut mir leid, dass du und dein Mann den ganzen Stress bei euch habt, anstatt endlich in ein ruhigeres Fahrwasser zu kommen.

Da müsst ihr euch irgendwie schaffen, durchzusetzen, dass ihr nicht andauernd deine Enkel abgeladen bekommt.

Ist dein Mann auch nicht der Typ für ein Machtwort?
 
Meine Familie fliegt mir gerade um die Ohren.
Seit sich der Mann meiner ältesten Tochter vor ~einem Jahr von ihr getrennt hat (nach der Geburt ihres Kindes) bröselt alles auseinander. Das ganze Konstrukt ist dermassen ins wanken geraten. Er gehörte 8 Jahre lang zur Familie und war eine grosse Stütze.
Er hat mit meiner Tochter hier in einer von ihm renovierten Einliegerwohnung gewohnt und es war geplant dass die beiden das Haus übernehmen, die Geschwister auszahlen und wir dann in die Einliegerwohnung ziehen.
Jetzt ist das alles hinfällig, die mittlere Tochter, die 2 Kinder von 2 unzuverlässigen Vätern hat, total überfordert und derzeit psychisch absolut neben der Spur ist, ist zutiefst gekränkt, dass wir Schwester und Mann das Haus hätten überschreiben wollen und nicht ihr, die das, alleinerziehend, niemals stemmen könnte.
Ich habe vor allem zum grossen Enkel eine sehr enge Bindung, hol ihn wann immer es geht und meine Arbeit es zulässt, auch ihren kleineren hatten wir (vor allem mein Mann) im Frühling 5 Wochen durchgehend hier um sie zu entlasten. Sie ist total unzuverlässig (vor allem uns gegenüber). Ausnahmslos Jedesmal wenn sie hier ist, mit beiden Kindern, heisst es „ich muss mal kurz dies und das erledigen“ und dann ist sie für 4,5,6 Stunden weg und nicht mehr erreichbar. Und ich fühle dann jedesmal wie die Wut in mir aufsteigt. Und wenn sie dann doch wieder auftaucht kann ich mich manchmal nicht mehr bremsen und, ja, maule sie dann an. Und sie reagiert dann so heftig dass es total eskaliert. Leider vor den Kindern. Und das endet dann damit dass sie ihre Kinder ins Auto packt, rumschreit, wie S**** ich wäre (und schlimmeres), ich komplett heulend zusammenbreche, die ganze Nacht nicht schlafen kann und dann eine Weile Funkstille herrscht bis sie wieder was braucht und wie selbstverständlich als wäre nie was gewesen wieder ankommt.
Zum Haus. Habt ihr das "Unter der Hand" mit der Tochter "geklärt" ohne das mit der anderen abzusprechen?

Wir sind in einer ähnlichen Lage, quasi anders herum. Meine Eltern werden das Haus aufgeben (meine Mutter ist schon wegen Demenz im Pflegeheim) und mein Ex-Schwager, der die andere Seite der Doppelhaushälfte, die im Keller und Garten verbunden ist, noch bewohnt, wird wohl ausziehen. Dann wird das ganze Grundstück verkauft werden.

Wäre nicht völlig klar, dass die 4 erwachsenen Kinder (alle weit jenseits der 50), das Haus nicht geschenkt nehmen würden, wäre eine einseitige Regelung mit einer Tochter oder einem Sohn absolut nicht in Ordnung.

Wenn sich die Tochter nicht an Absprachen hält, dann muss sie das mit dem Kinder abstellen eben anders lösen. Du lässt dir viel zu viel gefallen.
 
Meine Grosseltern freuten sich, wenn sie auf mich als Enkel monatelang aufpassen konnten.

Wenn euch die Enkel Betreuung zu viel wird sollte die Tochter nach anderen Lösungen suchen.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben