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primavera7
Gast
Das meine ich auch. Faulheit sollte nicht auch noch unterstützt werden. Am bequemsten hat es natürlich jeder auf der Hauptschule oder auf einer Sonderschule für Lernbehinderte. Aber dann hat Deutschland als Land der Dichter und Denker bald ausgedient. Wenn man intellektuell begabt ist, hat man aus seinen Talenten auch was zu machen und sie nicht aus purer Bequemlichkeit in einem Leben nach dem Lustprinzip zu vergraben.Es geht gar nicht darum das die Realschule entsetzlich sei, Puuusteblume.
Sondern darum, dass man intellektuell unterfordert ist, wenn man bewusst eine andere Schule wählt als eigentlich vom Intellekt her, maßgeschneidert wäre.
Und das alle Gymnasiasten mit einem langen Gesicht umherlaufen weil sie keine glückliche Kindheit besitzen, ist mir auch neu!
Und von Nachhilfe war ebenfalls im Topic nicht die Rede. Nur von Faulheit! Weshalb gehst du nicht mal konkret auf den Aspekt "Faulheit" ein? Kann man von einem Kind nicht erwarten adäquate Leistungen zu erzielen und für die Schule zu Lernen?
Das Thema zieht sich sogar durch sämtliche Bereiche im Familienleben. Wenn das Kind keine Lust hat ein paar übertragene Aufgaben zu erledigen wie zb. Müll runtertragen oder mal abspülen, muss es das auch nicht? Weil, es ist ja faul?
Vorbildliche Erziehung....
Der schon mal erwähnte Sohn meiner Cousine ist auch außerhalb der Schule und Ausbildung faul, half nie in Haus und Garten mit, tat kaum einen Handschlag. Meine Cousine meckerte allenfalls halbherzig mit ihm herum, zog aber keine Konsequenzen und zeigte ihm keine Grenzen auf. Um sich ihr erzieherisches Versagen nicht eingestehen zu müssen, redet sie sich den beruflichen Werdegang ihres Sohnes einfach schön. Vieles verschweigt sie gegenüber den Verwandten, weil sie sich nicht mit ihrem rauchenden, trinkenden und chillenden Sohn blamieren möchte, aber ich bin schließlich nicht blöd und kann mir auch so meinen Teil denken.
Ich kenne auch Leute, die ihren Eltern später Vorwürfe machen nach dem Motto, hättest du mir damals nicht alles durchgehen lassen, wäre ich zum Gymnasium gegangen und hätte das Abitur geschafft, und dann wäre mehr aus mir geworden...
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