G
Gast
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Hallo,
ich schreibe, weil ich ernsthaften Rat brauche. Mein Problem ist, dass ich keine echten Freunde habe. Über all die Jahre in der Schule hatte ich vieleicht vier bis fünf Leute, mit denen ich mich unterhalten konnte, rückblickend betrachtet waren das aber auch nur belanglose Themen wie Hausaufgaben oder das Fernsehprogramm . Außerhalb der Schule haben sie nie was mit mir unternehmen wollen, wenn ich sie nicht gefragt habe. das Problem ist auch, dass drei von ihnen in drei verschiedenen umliegenden Dörfern wohnen. Von denen hat jeder seinen eigenen Freundeskreis und Verein, aus dem ich niemanden wirklich kenne. Somit machen die am Wochenende ihr eigenes Ding, während ich Zuhause hocke. Sie wollten immer nur was von mir wissen, wenn sie in der Schule Hilfe brauchten usw.. Aber von einem habe ich immer geglaubt, dass er sich wirklich für mich interessiert. Wenn es mir schlecht ging und ich in der Schule nur vor mich hingeschwiegen habe, war er der Einzige, dem das aufgefallen ist und der gefragt hat, was mit mir los sei. aber da ich sehr verschlossen bin und niemandem wirklich vertraue, habe ich ihm auch nicht erzählt, wie sauer ich auf Alle und besonders mich selbst bin. Ich habe auch mit Niemandem aus meiner Familie darüber gesprochen, weil ich sie nicht damit belasten möchte und mich noch dazu schäme, so ein Versager zu sein. Ich habe einfach das Gefühl Garniemandem mehr vertrauen zu können. Das macht es natürlich schwer neue Freunde zu finden. Ich bin auch gar nicht mehr in der Lage mit neuen Leuten zu sprechen. Wenn mich jemand was fragt, gebe ich eine knappe Antwort und das war's. Obwohl ich seit eineinhalb Jahren Mitglied in einem Fitnessstudio bin, habe ich deswegen niemand weiter kennengelernt. Man grüßt sich und das war's.
In den Ferien habe ich oft Wochenlang niemanden gesehen und bin nicht unter Leute gekommen. Nachts konnte ich deswegen so gut wie nicht schlafen. Und in den paar Stunden in den ich schlafen konnte, hatte ich Alpträume. Meistens ging es darum, dass ich von meinen sogenannten "Freunden" verfolgt werde und sie mir was antun wollen. Morgens bin ich dann schweißgebadet und wie erschlagen aufgewacht.
Als ich dann am ersten Schultag nach den Osterferien zum ersten mal wieder in der Schule war, habe ich wiedermal nichts gesagt. Man konnte mir meine schlechte Laune förmlich ansehen. Als mein Banknachbar mal wieder gefragt, was mit mir los sei, hat es mir endgültig gereicht. ich habe ihm gesagt, er soll mich einfach in Ruhe lassen. Ich meine wieso sollte ich gut gelaunt in die Schule kommen, wenn ich von allen im Stich gelassen werde?
Nun habe ich nach Jahren des Ertragens beschlossen, nicht mehr mit meinen sogenannten "Freunden" zu sprechen. Guten Morgen und Tschüss, mehr sage ich nicht mehr zu ihnen. Ändert sich ja nicht viel. Bis auf meinen Banknachbar scheint das aber sowieso niemand bemerkt zu haben, was mir mittlerweile auch scheißegal ist.
Was meint Ihr, war das die richtige Entscheidung? Bin für jede Antwort dankbar.
ich schreibe, weil ich ernsthaften Rat brauche. Mein Problem ist, dass ich keine echten Freunde habe. Über all die Jahre in der Schule hatte ich vieleicht vier bis fünf Leute, mit denen ich mich unterhalten konnte, rückblickend betrachtet waren das aber auch nur belanglose Themen wie Hausaufgaben oder das Fernsehprogramm . Außerhalb der Schule haben sie nie was mit mir unternehmen wollen, wenn ich sie nicht gefragt habe. das Problem ist auch, dass drei von ihnen in drei verschiedenen umliegenden Dörfern wohnen. Von denen hat jeder seinen eigenen Freundeskreis und Verein, aus dem ich niemanden wirklich kenne. Somit machen die am Wochenende ihr eigenes Ding, während ich Zuhause hocke. Sie wollten immer nur was von mir wissen, wenn sie in der Schule Hilfe brauchten usw.. Aber von einem habe ich immer geglaubt, dass er sich wirklich für mich interessiert. Wenn es mir schlecht ging und ich in der Schule nur vor mich hingeschwiegen habe, war er der Einzige, dem das aufgefallen ist und der gefragt hat, was mit mir los sei. aber da ich sehr verschlossen bin und niemandem wirklich vertraue, habe ich ihm auch nicht erzählt, wie sauer ich auf Alle und besonders mich selbst bin. Ich habe auch mit Niemandem aus meiner Familie darüber gesprochen, weil ich sie nicht damit belasten möchte und mich noch dazu schäme, so ein Versager zu sein. Ich habe einfach das Gefühl Garniemandem mehr vertrauen zu können. Das macht es natürlich schwer neue Freunde zu finden. Ich bin auch gar nicht mehr in der Lage mit neuen Leuten zu sprechen. Wenn mich jemand was fragt, gebe ich eine knappe Antwort und das war's. Obwohl ich seit eineinhalb Jahren Mitglied in einem Fitnessstudio bin, habe ich deswegen niemand weiter kennengelernt. Man grüßt sich und das war's.
In den Ferien habe ich oft Wochenlang niemanden gesehen und bin nicht unter Leute gekommen. Nachts konnte ich deswegen so gut wie nicht schlafen. Und in den paar Stunden in den ich schlafen konnte, hatte ich Alpträume. Meistens ging es darum, dass ich von meinen sogenannten "Freunden" verfolgt werde und sie mir was antun wollen. Morgens bin ich dann schweißgebadet und wie erschlagen aufgewacht.
Als ich dann am ersten Schultag nach den Osterferien zum ersten mal wieder in der Schule war, habe ich wiedermal nichts gesagt. Man konnte mir meine schlechte Laune förmlich ansehen. Als mein Banknachbar mal wieder gefragt, was mit mir los sei, hat es mir endgültig gereicht. ich habe ihm gesagt, er soll mich einfach in Ruhe lassen. Ich meine wieso sollte ich gut gelaunt in die Schule kommen, wenn ich von allen im Stich gelassen werde?
Nun habe ich nach Jahren des Ertragens beschlossen, nicht mehr mit meinen sogenannten "Freunden" zu sprechen. Guten Morgen und Tschüss, mehr sage ich nicht mehr zu ihnen. Ändert sich ja nicht viel. Bis auf meinen Banknachbar scheint das aber sowieso niemand bemerkt zu haben, was mir mittlerweile auch scheißegal ist.
Was meint Ihr, war das die richtige Entscheidung? Bin für jede Antwort dankbar.