Ich bin Bipo Typ 2 und fühle mich in der Hypomanie wie ein ADHSler. jedenfalls glaube ich mir vorstellen zu können, wie es denen geht. Die Hypomanie empfinde ich nicht als Störung, sondern als Bereicherung. Dass ich mit meiner Aktivität gerade im Reden dann anderen "normalen" Menschen auf die Nerven gehen kann, gehört dazu. Da kann ich allerdings lernen, es mehr in den Griff zu kriegen, während die anderen lernen können, mich so zu akzeptieren und ihre "Verteidigungsstrategien" ;-) entwickeln, mit mir zusammen!
Es ist allgemein ganz wichtig, dass jeder Mensch sein Potential erkennt und es zu seinem Wohl und dem der Allgemeinheit einsetzen lernt. Die Leute, die "zu gut" sind, werden eben oft beneidet und dann klein gemacht, damit die "Kritiker" selber besser da stehen. Dabei könnten viele Menschen von den " Guten" profitieren.
Kennt Ihr Gerald Hüthers "Bedienungsanleitung für das menschliche Gehirn"? Vielleicht braucht man solche "Anleitungen" für den Umgang mit denen, deren Gehirne anders , oft schneller sind. So etwas müssten die Betroffenen selber schreiben.
Eigentlich dürfte Hochbegabung nichts Unnormales sein, die Verteilung der IQ-Werte in der Bevölkerung folgen doch auch der Gauss'schen Verteilung, wenn ich in der Schule richtig aufgepasst habe. Da gibts eben an den Rändern auf der einen Seite mehr, auf der anderen Seite weniger als im Durchschnitt. Denen mit wenig oder mit Behinderungen wird geholfen, ( weil man sich als Helfer ja auch gut fühlt), denen auf der anderen Seite noch viel zu wenig, weil da die Akzeptanz oft fehlt. Hochbegabung ist eben eine Herausforderung an alle Beteiligten, ich finde, es ist eine tolle Herausforderung.