havonni
Aktives Mitglied
Am Wochenende habe ich ein interessantes Online-Seminar mitgemacht. Es richtete sich an neurodivergente Menschen. Natürlich war es eine Werbung für eine Ausbildung zum Coach. Trotzdem war es echt gut. Obwohl ich kein Coach bin und auch keine werden will, habe ich viel mitgenommen. Tenor war: eigentlich können nur neurodivergente Menschen andere neurodivergente Menschen coachen, weil neurotypische Menschen sich fast gar nicht in die "anders Seienden" einfühlen können. Viele neurodivergente Menschen können je nach Art ihrer Betroffenheit besonders gut andere Betroffenen verstehen.
Als Bipo Typ 2 kann ich mich wirklich gut in die Lage von anderen Betroffenen hineinversetzen. Ich spüre, wenn etwas nicht in Ordnung ist, aber ich kann es oft nicht benennen, wenn ich zu wenig faktische Infos habe. Danach zu fragen fällt mir unheimlich schwer, oft möchten andere ja auch nicht befragt werden. Das muss ich respektieren.
Wie geht Ihr mit Euren Fähigkeiten um, denn Ihr werdet bestimmt welche haben? Was passiert, wenn die Fähigkeiten einfach nicht gesehen oder anerkannt werden?
Als Bipo Typ 2 kann ich mich wirklich gut in die Lage von anderen Betroffenen hineinversetzen. Ich spüre, wenn etwas nicht in Ordnung ist, aber ich kann es oft nicht benennen, wenn ich zu wenig faktische Infos habe. Danach zu fragen fällt mir unheimlich schwer, oft möchten andere ja auch nicht befragt werden. Das muss ich respektieren.
Wie geht Ihr mit Euren Fähigkeiten um, denn Ihr werdet bestimmt welche haben? Was passiert, wenn die Fähigkeiten einfach nicht gesehen oder anerkannt werden?