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F*ck WM!

  • Starter*in Starter*in naradchjela
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Wie erlebst du die WM?

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  • Ich bin interessiert und informiere mich zumindest über den Ausgang der Spiele

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  • Ich versuche die WM zu ignorieren und hoffe, sie ist bald vorbei!

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  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    41
Status
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AW: Fu** WM!

Ist ja gut. Du mußt nicht beleidigend werden. Ich mache das ja auch nicht. Und da Du ansonsten auch keine Argumente mehr hast, mag es ja auch gut sein.
Ich habe sehr wohl Deine anderen Beiträge auch gelesen und weiß, daß Du kein Rechter bist. Was ich auch nie behaupten würde.
 

Hallo mikenull,

schau mal hier: F*ck WM!. Hier findest du vielleicht was du suchst.

AW: Fu** WM!

Na dann ist ja gut, denn als das will ich garantiert nicht gelten.
 
AW: Fu** WM!

Mir ist schon klar, daß die jüngeren Leute heutzutage unverkrampfter mit dem Thema umgehen - ich bin immerhin wie Störer schon in den mittleren 50ern - und halt manches anders sehen. Das akzeptiere ich auch. Aber es ist klar, daß bei allen meinen Antworten ja immer meine ganze angehäufte Vergangenheit eine Rolle spielt. Als ich noch die Volksschule besucht habe, bestanden die Lehrer durchweg aus Leuten die die Nazizeit zumindest miterlebt haben - und der eine oder andere war sicherlich aktiv dabei. Dann kam die Bundeswehr und dort in etwa dasselbe. Ich habe im Alter von 15 Jahren meinem belesenen Vater schon die Bücher aus dem Schrank genommen und über die deutsche Vergangenheit gelesen. In meiner Lehrzeit als Einzelhandelskaufmann habe ich Ignatz Bubis kennengelernt, der zu dieser Zeit um die Ecke gewohnt hat. Meine Großeltern haben ihr Leben und die Existenz ( ein Musikgeschäft ) im Krieg verloren. Und während der Bundeswehrzeit habe ich einen Deutschen jüdischen Glaubens kennengelernt, der mich durch seine einmalige Art mindestens zweimal vor schweren disziplinarischen Strafen gerettet hat.
Ging jetzt ein bißchen durcheinander, aber für mich sind das alles Gründe Faschismus in jeder Form zu bekämpfen. Und es gibt in Deustchland, wie in jedem Land, nun mal eine gewisse Ausländerfeindlichkeit. Ich wiederhole mich auch gerne nochmal. Wir haben mit der Vergangenheit nichts zu tun, aber wir sind verpflichtet eine Neuauflage zu verhindern.
 
AW: Fu** WM!

mikenull meinte:
Mir ist schon klar, daß die jüngeren Leute heutzutage unverkrampfter mit dem Thema umgehen - ich bin immerhin wie Störer schon in den mittleren 50ern - und halt manches anders sehen. Das akzeptiere ich auch. Aber es ist klar, daß bei allen meinen Antworten ja immer meine ganze angehäufte Vergangenheit eine Rolle spielt. Als ich noch die Volksschule besucht habe, bestanden die Lehrer durchweg aus Leuten die die Nazizeit zumindest miterlebt haben - und der eine oder andere war sicherlich aktiv dabei. Dann kam die Bundeswehr und dort in etwa dasselbe. Ich habe im Alter von 15 Jahren meinem belesenen Vater schon die Bücher aus dem Schrank genommen und über die deutsche Vergangenheit gelesen. In meiner Lehrzeit als Einzelhandelskaufmann habe ich Ignatz Bubis kennengelernt, der zu dieser Zeit um die Ecke gewohnt hat. Meine Großeltern haben ihr Leben und die Existenz ( ein Musikgeschäft ) im Krieg verloren. Und während der Bundeswehrzeit habe ich einen Deutschen jüdischen Glaubens kennengelernt, der mich durch seine einmalige Art mindestens zweimal vor schweren disziplinarischen Strafen gerettet hat.
Ging jetzt ein bißchen durcheinander, aber für mich sind das alles Gründe Faschismus in jeder Form zu bekämpfen. Und es gibt in Deustchland, wie in jedem Land, nun mal eine gewisse Ausländerfeindlichkeit. Ich wiederhole mich auch gerne nochmal. Wir haben mit der Vergangenheit nichts zu tun, aber wir sind verpflichtet eine Neuauflage zu verhindern.

mikenull, Du sprichst mir aus der Seele. Kann dies alles inhaltlich bestätigen, außer den Mitte 50ern. Anfang!

Dank dieser braunen Brut habe ich nie meine Großväter kennenlernen dürfen. Der eine starb im Krieg und der andere wurde schon 1933 erschossen, da er schon zu dieser Zeit erkannte, was abgeht und Widerstand leistete. Aber er hatte sich nicht angepasst und dagegen angekämpft und somit gestört. Und das zählt für mich.

Daher muss eine Neuauflage dieses Schreckens verhindert werden!
 
AW: Fu** WM!

Der Meinung bin ich auch, Faschismus sollte in jedem Land
behandelt werden, inwieweit da Kampf das richtige Wort ist,
ist Definitionssache, schließlich habe ich schon oft gesehen,
wie Punks Defensivaktionen der Rechten verursacht haben, die
ohne die kämpferische Haltung der Linken niemals so stark ausgefallen
wären.

Traurig, dass es in so vielen Ländern noch ein Thema ist,
aber genau deshalb muss man das auch angehen, mit Aufklärung,
politischer und vor allem kultureller (!) Bildung, die an den Schulen leider
nicht so toll ist.
 
AW: Fu** WM!

Mich kotzt dieser tumbe Patrotismus echt an. Ich dachte Deutschland wäre mittlerweile weiter entwickelt als das, was sich nun täglich abspielt. Wie primitiv, rückwärtsgewand, kindisch, entwürdigend und erschreckend dieses abstossende Patriotismusgehabe in Deutschland ist, scheint nur mehr einer Minderheit aufzufallen.

Für Deutschland ist dies, in meinen Augen, echt beschämend.
 
AW: Fu** WM!

Adler meinte:
Mich kotzt dieser tumbe Patrotismus echt an. Ich dachte Deutschland wäre mittlerweile weiter entwickelt als das, was sich nun täglich abspielt. Wie primitiv, rückwärtsgewand, kindisch, entwürdigend und erschreckend dieses abstossende Patriotismusgehabe in Deutschland ist, scheint nur mehr einer Minderheit aufzufallen.

Für Deutschland ist dies, in meinen Augen, echt beschämend.

Ich bin bestimmt kein übermäßiger Patriot, aber warum ist es abstoßend und kindisch, wenn ich mich zu meinem Heimatland bekenne?

Ich finde es schlimm, mich dafür von dir als primitiv bezeichnen zu lassen.
 
AW: Fu** WM!

Stimmt Viktoria!

Es wird einem nicht mal mehr etwas Lebensfreude gegönnt. Da wird dann ein politisches Deckmäntelchen drübergeworfen. Und da frage ich mich wie primitiv, rückwärtsgewand, kindisch, entwürdigend und erschreckend dieses Verhalten ist.

Kommt mir wie eine Art Inquisition-light vor

Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Fu** WM!

Störer meinte:
Stimmt Viktoria!

Es wird einem nicht mal mehr etwas Lebensfreude gegönnt. Da wird dann ein politisches Deckmäntelchen drübergeworfen. Und da frage ich mich wie primitiv, rückwärtsgewand, kindisch, entwürdigend und erschreckend dieses Verhalten ist.

Kommt mir wie eine Art Inquisition-light vor

Gruß

Mich hat eine Patriotismus-Diskussion eigentlich nie interessiert. War für mich bis jetzt nicht besonders wichtig.

Ich sehe aber nicht ein, warum jedes Land der Welt seine Patrioten hat und Deutschland sich immer kleinmachen soll. Ich stehe zu meinem Land und es ist mir völlig schnuppe, ob ich dafür als Patriot bezeichnet werde.

Etwas anderes ist es in meinen Augen, wenn jemand sagt, dass er stolz ist, Deutscher zu sein. Das wird man von mir nicht hören. Ich bin zufällig in diesem Land geboren und lebe auch gern hier. Was ist daran falsch?
 
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Für weitere Antworten geschlossen.

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