Was für ein Möbelstück? Er geht hinter einen kleinen Hocker weil er nicht auf den Topf möchte oder andere Sachen verweigert ( wie z.b. Zähne putzen, Essen gehen oder schlafen gehen). Das passiert aber auch wirklich nur im Bad und sonst macht er es gar nicht.
Ich schreibe im Text ausdrücklich das ich keine Gewalt an wende. Ich schlage ihn nicht, ich ziehe nicht außer er rennt auf die Straße oder ist zu übermütig auf der Treppe... V
Da verstehst du wirklich gerade etwas falsch. Nach der Situation erkläre ich ihn warum ich das machen musste und das es wichtig ist das er sich and die Regeln hält.
Noch so als Beispiel, wie du das z. B. umsetzen könntest, an einigen Beispielen von dir:
Du solltest ihm das ersmal nicht hinterher erklären, sondern bevor du intervenierst.
Wegen dem Topf, hast du es versucht, ihm die Toilette schmackhaft zu machen? Viele Töpfchen sind sehr unbequem oder bereiten sogar schmerzen.
Essen ist so eine Sache. Ich finde z.B. ein Kind darf auch mal hunger haben. Wenn es nicht an den Tisch zum essen kommen möchte, ok. Er kann aber lernen, dass es schön sein kann, wenn er gemeinsam mit dir am Tisch sitzt und isst. Ihr könntet euch z.B. beim Essen den Tag erzählen oder ähnliches.
Auch mit dem Schlafengehen kann es viel entspannter laufen, wenn du es spannend machst. Nimm dir Zeit, lies eine tolle Geschichte vor, kuschel noch ein bisschen mit ihm und lass ihn die Erfahrung machen, dass er nichts verpasst, wenn er ins Bett geht.
Zähne putzen könntest du vorher mit ihm besprechen, er darf das alleine machen, aber du musst hinterher noch mal kucken ob auch alle Zähne sauber sind Und dann darf er entscheiden, ob entweder er dann solange putzt bis du sagst es ist ok oder du hilfst ihm beim Nachputzen. Da wäre er wieder mit im Boot.
Mit dem Übermut auf der Treppe: Würdest du dir zutrauen ihn einfach ausprobieren zu lassen? Ein fast dreijähriger sollte solche Gefahren einschätzen können und wenn nicht, sollte er es lernen. Du kannst ihn anfangs sichern, indem du zwei, drei Stufen unter ihm bist, so dass du notfalls eingreifen kannst.
Und für das Überqueren von Straßen sind zum üben Fußgängerampeln toll, wo er selber drücken darf und dir dann sagt, wann er über die Straße gehen kann. Außerdem haben meine Enkel im Kiga den tollen Spruch gelernt:
Rechts gesehen, links gesehen, kommt ein Auto bleib ich stehen.
Oder alternativ:
Rechts gesehen, links gesehen, kommt KEIN Auto darf ich gehen.
Vielleicht kannst du da ja was mit anfangen.