Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Extreme Trotzphase beim Kind und jeder weiß es besser...

Liebe @Lissy78 , da ich selbst keine Kinder habe, halte ich mich mit Tipps eher zurück, aber ich denke, es werden sich noch einige User:innen melden, die gute & auch liebevolle Ideen haben. Ich finde es auf jeden Fall sehr schön, dass du versuchst auf dein Kind einzugehen, Bedürfnisse siehst & versuchst, so gut es geht darauf einzugehen. Das liest sich sehr schön. 🙂
 
Ja auf jeden Fall hat er männliche Vorbilder. Sein Onkel kommt regelmäßig vorbei ( weil er ihn auch gern hat) und sein Opa ist auch immer da wenn er ihn braucht. Sein Papa ist zwar nicht mehr so regelmäßig präsent aber unser Kind besucht alle 2 Wochen.

Es schwierig weil ich denke in diesen Alter lernt er erst was es heißt in einer Gruppe zu sein und was Regeln überhaupt sind. Das ich Konsequenzen geben ist mir bereits klar sonst macht jeder was er will. Aber ich möchte ihn nicht körperlich weh tun sodass er später auch noch ein emotionalen Schaden erleidet.

Kann der Opa mal mit ihm reden?

Ich denke man muss auf eine Regel nicht unbedingt mit Strafe hinweisen.
Ich mache das ungefähr so: „Wir in unserer Familie haben, die Regel … und sie ist nötig, weil … wir sind stolz auf diese Regel, weil …
Manche Leute machen …, aber das führt zu Problemen nämlich …. Wir in unserer Familie machen nicht … Möchtest du auch … machen?“. Das funktioniert fast immer.

Ich habe festgestellt, dass ein Junge dann fast immer kooperiert und … macht, weil er stolz darauf ist, Teil einer Gruppe zu sein.

Er fühlt sich ernst genommen.

Du willst doch einen Sohn, der später mal Entscheidungen treffen kann. Ich befürchte das bedeutet, dass er der Mama auch mal widerspricht und die Mama muss ihn überzeugen.

Er ist natürlich noch sehr jung, aber denke an den Mann den du großziehen willst.

Du willst doch keinen Mann heranziehen, der sich aus Angst vor Strafe herumschubsen lässt, sondern einen der sich selbst entscheidet, sich an Regeln halten.
 
Wenn du nur sagst „Ich bestrafe dich, wenn du … machst“ lernt der Junge fast nichts. Er lernt nur aus Angst vor Konsequenzen sich rumschubsen lassen und wird später Opfer von jedem Rowdy.

Du willst doch bestimmt einen Jungen, der selbstbewusst auftritt und nicht einen, der vor Rowdy kuscht oder unfähig ist Entscheidungen zu treffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gewalt an Kindern, sei es auch nur der Klaps auf den Po oder gar auf die Hand (oft gesehen), hat nichts mit Erziehung zu tun.
Grenzen zu setzen dürfte bei jedem Kind unterschiedlich zu handhaben sein.

Das Urvertrauen des Kindes entwickelt sich in den ersten 3 Jahren und sicher bekommt das Kind dann schon mit, was man ihm vorlebt (ganz wichtig) und ob das Kind respektiert wird.

Wichtig ist, dass man einemKind verständlich macht und erklärt, warum ein Verbot, eine gesetzte Grenze ausgesprochen wird, z.B. weil es sich in Gefahr bringt oder ein anderes Kind schlägt. Wird es aber nicht immer verstehen können, weil es andere Empfindungen hat und das darf es auch. Auf jeden Fall sollte man sich konsequent an eine gesetzte Grenze halten und nicht einknicken, weil das Kind evtl. rumschreit oder weint, andernfalls wirkt das unglaubwürdig und der nächste Versuch würde eher scheitern.

Ich erinnere mich, als mein Sohn ca. 3 Jahre alt war, dass er sich auf den Boden warf und liegend weinte und schrie, ohne dass es vorher (für mein Verständnis) einen Anlass dazu gegeben hätte. Ich habe mich ebenfalls auf den Boden hinter meinen Sohn gelegt und ihn einfach still liegend umarmt. Ob das richtig war, wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht. Ich wollte aber meinem Sohn zeigen, dass er nicht alleine ist und ich für ihn da bin. Der "Anfall" war somit schnell vorbei und eine längere Trotzphase hat es nicht gegeben.

Ein TV-Verbot oder Stubenarrest, wie hier vorgeschlagen, ist kontraproduktiv. Mit 3 Jahren sollte der TV-Konsum nur sehr begrenzt sein und ein Verbot diesbzgl. macht auf TV doch erst neugierig.

Mein Fazit @Lissy78: Liebe. Verständnis, Respekt, keine (verbale) Gewalt, ein nachvollziehbares Vorleben der Erwachsenen, Grenzen rigoros einhalten und diese verständlich machen. Ich bin damit sehr gut gefahren.
 
Ich denke, es wäre das beste, wenn du deinem Kind eine Arr Ultimatum stellst. Du sagst es einmal, er will nicht, dann noch einmal etwas ernster und dann würde ich ihn einfach sitzen lassen. Normalerweise merken Kinder sehr schnell, dass sie damit dann nicht weit kommen. Die Trotzphase ist anstrengend, ja, aber das Kind testet da eben auch deine Grenzen aus. Wenn du immer wieder nachgibst, dann konditionierst du dein Kind darauf, dass es dir auf der Nase tanzen darf.

Mein Vater hat das damals bei mir auch so getan. Da habe ich nie diskutiert, nein war nein.
 
Meine Mutter hat mir übrigens schon ganz früh viel mehr erlaubt als die Mütter von meinem Freunden.

Ich bin bei allen meinen Fehlern ein Mann, der sich gut an Regeln hält und habe ein gutes Verhältnis zu meiner Mutter.

Ich habe gelernt mich an Regeln zu halten, eben weil ich mich ausprobieren durfte, Fehler machen durfte, meiner Mutter widersprechen durfte.

Du willst doch bestimmt deinen Jungen zu einem starken Mann erziehen? Du willst nicht einen Jungen, der furchtsam, aus Angst vor Strafe und Konsequenz, es jedem recht macht. Dann musst du überlegen, was ihn stark macht und was ihn schwach macht.
 
Hallo!
Ich habe selber zwei Kinder, das kleinere ist grad in den letzten Zügen der Autonomiephase..
Kinder brauchen ganz viel Sicherheit in dieser Phase. Sie beginnen die Welt aus einer neuen Perspektive zu sehen und wissen oft selbst nicht, wo sie mit sich hinsollen. Grenzen, Regeln und Strukturen helfen dabei, einen sicheren Rahmen abzustecken, in dem sie sich frei bewegen und entfalten können. Wichtig ist es, zu erklären, warum das Verhalten manchmal begrenzt werden muss. „Das tut mir weh“, „dann müssen wir alles nochmal aufräumen…“
Grade beim hauen/beißen würde ich es sanft abwehren und auf dein Recht bestehen, nicht gehauen zu werden. So lebst du es vor und dein Kind übernimmt das auch für sich selbst. Gewalt ist keine Lösung, sondern ein Zeichen von deiner Überforderung. Wenn du nicht weiter weißt, dann geh aus der Situation/ auf die Toilette/ Mama braucht einen Moment und zähle bis 10 oder Arme tief durch etc!
 
Jede Form von Gewalt demütigt einen Menschen, mag er noch so klein sein. Damit zeigst du, dass du nicht zu deinem Kind stehst und du nur willst, das er gehorcht.

"Sie denken ein Klaps auf dem Po hat nich niemanden geschadet". Wenn ich den Satz höre 😈
Die weiß doch gar nicht was mit dem Kind passiert oder hat sich schon mal in das Gehirn vom einen Kind reingesehen. Das einzige was passiert ist, dass das Kind Angst vor den Eltern bekommt.

Das Trotzalter ist eine Phase, die vorbeigeht. Du wirst du aushalten müssem.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jede Form von Gewalt demütigt einen Menschen, mag er noch so klein sein. Damit zeigst du, dass du nicht zu deinem Kind stehst und du nur willst, das er gehorcht.

Ich finde sehr wichtig ihm zu zeigen, dass du hinter ihm stehst… und das die Regeln nicht nur von dir kommen… und dazu finde ich Kontakt zu gleichaltrigen, vielleicht Verwandten oder auch anderen Kindern sehr wichtig.

Ich habe gar keine Kinder, aber meine Verwandtschaft ist kinderreich und ich denke dass ich deswegen etwas von Kindern verstehe.

Kinder wollen Teil einer Gruppe sein.
Regeln nehmen sie sehr ernst, wenn sie sehen dass die für jeden in der Gruppe gelten.
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben