Hallo ,
weißt Du was lies mal hier diesen ganzen Tread dann wirst Du wissen was nicht ich sondern mein Mann vor hat , und das er es endlich GESCHAFFT hat und in 2 Monaten Eröffnung ist !!!
Es ist doch toll für Dich , das Du ohne Hilfe gleich 2 Firmen gründen konntest . Früher war auch alles noch leichter da sind einem die Brauereien in den Allerwertesten gekrochen , und man hat alles bekommen heute sieht das etwas anders aus ...
Ich denke wenn Du so ein Geschäftsmann bist müßtest Du das aber wissen ...
Und auch das man wenn man kein Kapital bzw. nicht genug hat es Pflicht ist nen Businessplan zu schreiben sonst hat man 0 Chance ....
Das der Businessplan gut ist weiß ich von den Banken und dem Steuerberater und auch von Brauereien , außerdem wurde der Plan von der IHK geprüft jedoch wurde abgelehnt weil eben kein bzw. nicht genug Eigenkapital vorhanden war.
Mach Dir keine Sorgen mein Mann hat ein Jahr lang immer wieder alles umgeschrieben und immer wieder was dazu geschrieben das ist keine Sache von 3 Tagen gewesen sondern von fast einem Jahr ....
Sorry Shalimar,
ich hatte zuerst Deinen 1. Beitrag zu dem Thema gelesen und ich meine hier ist wenig Publikum, die Euch da viel helfen können, aber wie so oft kann man sich auch täuschen.
Dann hatte ich aber doch eben einige Beiträge überflogen und damit
weiß ich, das es wohl vermutlich um einen Gastronomiebetrieb geht ?
Überrascht war ich dann eben, daß Brauereien mit 40.000,00 Euro Darlehen wegen nur 250 hl in 5 Jahren mit ins Boot wollen als Geldgeber ?
Das ist eine sehr teuere Hekoliter-Belastung von 160,00 Euro pro hl auf 5 Jahre verteilt für die Brauerei.
Das erstaunt mich doch sehr, zumal 250 hl in 5 Jahren nur einen Mini-Umsatz an Bier darstellen.
Da gibt es ja so einige trinkfeste Kerle von Schwerarbeiter, die pro Mann und pro Tag 0,05 bis 0,10 hl trinken
Also 10 bis 20 Flaschen a. 0,5 liter !
Und nochmals sorry, die null oder fast null Eigenkapitaldecke drückt den Unternehmer an die Wand.
Das ist so, wie wenn ein Boxer sich in eine Ecke des Rings drücken läßt und deshalb den Schlägen seínes Gegners nicht mehr oder fast nicht ausweichen kann. Ich hoffe Ihr habt den Weitblick was ihr da macht ?
Übrigens, in meinem zweiten Ausbildungs-Beruf war ich Industriekaufmann im Brauereiwesen. Ich habe Gastromoniebetriebe gebaut, verwaltet, verpachtet und derartige Darlehen gewährt über 10 jährige Bierlieferungsverträge, die auch ins Grundbuch eingetragen wurden.
Eine Hektoliterbelastung aber mit 160,00 Euro pro Hektoliter da hätte ich bestimmt nicht mitgemacht. Das wäre mir zu ungesund gewesen.
Ich bin sehr erstaunt darüber. Wenn wir damals bei 40,00 DM pro Hekoliter lagen wohl gemerkt bei 300 hl pro Jahr dann war das schon viel !
Das waren dann 3000 hl x 40,00 DM = 120000,00 DM = ca. 60.000,00 Euro.
Aber 160,00 Euro pro hl = ca. 320,00 DM. Das ist doch wohl teuerer als ein 1 hl Fassbier !
Aber ich habe damit schon lange nichts mehr zu tun, ich weiß auch nicht wieviel der hl ungefähr heute kostet.
Erstaunt war auch, als ich etwas davon las, daß Coca Cola 5000,00 Euro Darlehen geben würde. Diese Firma verdient sich mit dem teueren Zuckerwassergesöff goldene Nasen und damals hatten die, die Gastronomiebetriebe mit keiner einzigen Mark unterstützt und das hatte mich immer sehr geärgert.
Die Brauereien investierten viel Geld in Kühlräume, sündhaft teuere Kühlteken, Mobilar etc. und die Cola-Colafritzen stellten dann ihr braunes teueres Zuckerwasser in die Theken und Kühlräume, welche die Brauerein bezahlt hatten.
Je mehr ich darüber nachdenke, ärgere ich mich heute noch darüber.
Zumal die Bierproduktion teuer und aufwendig ist und sogar noch mit der Biersteuer beladen wird und die stellen sich nur hin und mixen ihren billigen Sirup ins Wasser + Kohlensäure und fertig, ab zum Verkauf.
Die Herstellung ist sehr billig und kostet fast nichts.
Na ja, aber bekanntlich wird seit einigen Jahren bei den Discountern in riesigen Mengen No Name Cola für nur 0,39 Euro die 1,5 liter Flasche verkauft und das ist das gleiche Zeug, schmeckt etwas wenig anders und das teuere Coca Cola bleibt zumeist stehen.
Sehr gut so und jetzt endlich tun die etwas für die Gastronomiebetriebe, aber gerade die könnten viel mehr für Euch tun. Die haben damit riesige Gewinnspannen. Aber andererseits werden die Deutschen Coca Cola Lizens-Abfüllbetriebe von dem US-Multi sehr über Gebühr kräftig zur Kasse gebeten.
Ich weigere mich schon seit vielen Jahren Coca Cola zu kaufen. Ein französisches Forscher Ehepaar hatte schon vor einigen Jahren eine Erfindung gemacht, wie man sehr billig und sehr schnell aus Mais industriell Zucker herstellen könnte.
Coca Cola hatte mit zahllosen, armen Zuckerrohr-Bauern Lieferverträge für Rohrzucker gemacht und bezahlte für den Rohrzucker factisch ein Ei und 1 Apfel.
Aber der industriell herstellbare Zucker aus Mais, der nicht die gleiche Naturzucker-Qualtität hat, war eben noch billiger und von heute auf morgen ohne Vorwarnung saßen die armen Zuckerrohrbauern auf ihrer Zuckerrohrernte und hatten dafür keine Abnehmer. Nicht wenige von den sowieso armen Zuckerrohrbauern mit ihren Familen sind damals in den armen Ländern buchstäblich verhungert.
Dem US-Koloß mit seinen Abzockerpreis für das braune Zuckerwasser ließ das völlig kalt. Der Gewinn wegen dem noch billigeren Zucker stieg natürlich, aber das Coca Cola mit dem noch billigeren Zucker wurde nicht billiger und seitdem habe ich kein Coca Cola mehr gekauft !