Wenn ich nun also arbeitslos werde (was bei mir immernoch wahrscheinlicher ist, als bei dir 😉 ) , hätte ich selbstverständlich kein Problem damit, mein Vermögen zuerst aufzubrauchen.
Genau so.
Eigentlich eine Selbstverständlichkeit.
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Wenn ich nun also arbeitslos werde (was bei mir immernoch wahrscheinlicher ist, als bei dir 😉 ) , hätte ich selbstverständlich kein Problem damit, mein Vermögen zuerst aufzubrauchen.
Hallo Revan233,
schau mal hier: Eure Meinung zum Bürgergeld?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Es gibt in den USA privat betriebene Gefängnisse, die daran interessiert sind, dass die Gefängnisse stets voll ausgelastet sind, um so höhere Gewinne zu erzielen. Die betreibenden Unternehmen sind auch an der Börse.Bei der Selbständigkeit der Bewohner auf jeden Fall. Da verläßt sich keiner darauf, daß der Staat ihn schon durchfüttert. Das in der amerikanischen Verfassung sogar festgeschriebene Gesetz des Strebens nach Glück, daß jeder nach eigener Fasson selig werden darf, heißt dort nicht daß der Staat jedem den Hintern nachträgt, nur daß jeder selber in dieser Richtung tätig werden darf und soll.
Vom Tellerwäscher zum Millionär oder vom Millionär geradewegs in die Gosse - dort ist alles möglich, und alles in eigener Verantwortung der Betroffenen. Der Staat mischt sich nirgendwo ein.
In Deutschland dagegen verlassen sich viel zu viele darauf, daß der Staat oder irgendein Amt schon irgendwie helfen wird. Jobsuche auf eigenes Betreiben - anscheinend für viele unmöglich, wenn die Jobcenter mit Sanktionsdrohungen dafür sorgen müssen, daß die Leute in die Gänge kommen.
Sowas gibt es in USA einfach nicht, wer sich da keinen Job suchen will, sitzt bald auf der Straße, wenn er keine Verwandtschaft hat die sich einen Schmarotzer leisten kann. Und von der Sozialhilfe allein kann dort keiner leben.
Ein Grund warum die Kriminalität so hoch ist, mit überquellenden Gefängnissen - und die Justiz so scharf. Bei uns werden auch Gewohnheitskriminelle immer wieder nach ein paar Jahren auf freien Fuß gesetzt, "auf Bewährung" auch wenn sie die gar nicht verdienen, weil sie nie ehrlich werden - in USA reicht es, dreimal verknackt zu werden, daß man als Gewohnheitskrimineller lebenslänglich hinter Gittern verschwindet. Ohne Aussicht auf Entlassung, die Bevölkerung will vor Gewohnheitskriminellen geschützt werden.
Hat eben alles seine Vor- und Nachteile.
Jetzt kenne ich keine gute Statistik der ich vertrauen würde, weiß also nicht wie repräsentation das ist, aber an diese Personen muss ich bei solchen Threads immer denken. Und daran wie sehr mein Job mit Vollzeitarbeit mein Leben bestimmt und wie wenig Energie für Freizeit mir am Ende noch übrig bleibt, außer in meinen 4 Wochen Urlaub pro Jahr.
Danke. So ist es, Krankheit/ Gesundheit und Armut stehen in starker Wechselwirkung zueinander. (Unter anderem) deswegen ist ein gutes Sozialsystem so wichtig.
Genau so.
Eigentlich eine Selbstverständlichkeit.
Absolut, ja. Es ist aus meiner Sicht ein großes Problem, dass der Staat die eigene Vorsorge nicht wirklich fördert.Tatsächlich ist das eine meiner größten Befürchtungen, sollte ich widererwartend Arbeitslos werden, keinen neuen Job finden und meine BU nicht greifen. Alles sehr unwahrscheinlich, aber genau aus aufgrund dieser Sorge habe ich versucht alles dagegen zu tun was möglich ist.
Die Staffelung nach Alter klingt in der Theorie zwar gut, allerdings sind das dann wieder Bemessungsgrenzen welche von irgendwelchen Politikern quasi willkürlich festgelegt werden und die schon absehbar riesige Rentenlücke für Menschen in meinem Alter nicht wird decken können.
Nicht zuletzt weil ein großer Teil meiner Altersvorsorge in Aktien liegt, welche nun einmal schwanken. Werde ich dann gezwungen bei einem Aktienhoch zu verkaufen, obwohl ich doch weiß dass es wieder runter gehen wird...?
de.wikipedia.org
Stimmt. Der Mindestlohn ist keine wirtschaftlich sinnvolle Lösung. Er wurde geschaffen einzig weil es politisch gewollt war. Er hat schädliche Nebenwirkungen wie du richtig beschreibst. Aber das werden Parteien wie die SPD nie zugeben. Der Mindestlohn wird immer als großer sozialer Erfolg verkauft.Ein anderer Aspekt wurde hier aber noch gar nicht genannt, bei all den Beispielen wo Arbeitslose an Jobs mit vermeintlich niedriger Qualifikation gescheitert sind:
Ein Job muss sich wirschaftlich für den Arbeitgeber lohnen. D.h. dieser muss so viel einspielen wie Lohntkosten, AG-Anteil + ein wenig Gewinn etc. den AG kosten. Jetzt gibt es bei Berufen mit niedriger Qualifikation, welche eben auch oft wirtschaftlich nicht viel bringen, eine Untergrenze: Nämlich den Mindestlohnt.
D.h. besagte Tätigkeit muss nun soweit gestraft werden, z.B. durch hohen Zeitdruck, geringe Fehlertoleranz, dass sie es in ihrem wirtschaftlichen Nutzen über den Mindestlohnt schafft. Und daher kann es keine Jobs geben mit niedriger Qualifikation, wo man sich mal Zeit lassen und Fünfe gerade sein lassen kann.
Außer man ist als AG bereit entsprechnde Sondergeschichten mit viel Bürokratie aufsich zu nehmen, aber meiner Erfahrung nach passiert das nur wenn sich das irgendwie für Werbung nach dem Motto "schaut wie sozial wir sind" ausschlachten lässt.
D.h. je höher der Mindestlohn, desto anspruchsvoller, härter, zeitkritischer, weniger fehlertolerant wird der untere Sektor.
Es gibt ja Umfragen nach denen bis zu 2/3 aller Arbeitnehmer unzufrieden sind. Viele arbeiten nicht weil sie wollen, sondern weil ihnen Hartz 4 zu wenig ist und sie so erzogen wurden, dass man eben für sich selbst verantwortlich ist.Allerdings kenne ich auch schon einige Personen, z.B. aus meinem erweiterten Familienkreis, die um keine Ausrede verlegen sind wenn es um Arbeit geht. Es wird auch nicht versucht irgendetwas daran zu ändern, z.B. Qualifikation oder mal vor Mittag aufzustehen. Nach eigener Auskunft verbringen sie den Großteil ihrer Zeit in Internetforen, u.a. um zu erfahren wie man an welche Leistungen kommt.
Jetzt kenne ich keine gute Statistik der ich vertrauen würde, weiß also nicht wie repräsentation das ist, aber an diese Personen muss ich bei solchen Threads immer denken. Und daran wie sehr mein Job mit Vollzeitarbeit mein Leben bestimmt und wie wenig Energie für Freizeit mir am Ende noch übrig bleibt, außer in meinen 4 Wochen Urlaub pro Jahr.
Natürlich bei einer gewaltigen Steuerlast die einfach nicht mehr feierlich ist. Selbst wenn mein AG mal bereit ist den Lohn zu erhöhen kommt netto davon bei mir kaum noch etwas an, das hat eher symbolischen Charakter im Sinne von Wertschätzung für meine Arbeit.
Und das fühlt sich dann schon ziemlich mies ist, schließlich kostet es, zumindest mich, dann doch einiges an Selbstdisziplin mich jeden Morgen früh aus dem Bett zu bewegen und wieder meine 9+ Stunden Leistung zu bringen.
Tatsächlich ist das eine meiner größten Befürchtungen, sollte ich widererwartend Arbeitslos werden, keinen neuen Job finden und meine BU nicht greifen. Alles sehr unwahrscheinlich, aber genau aus aufgrund dieser Sorge habe ich versucht alles dagegen zu tun was möglich ist.
Die Staffelung nach Alter klingt in der Theorie zwar gut, allerdings sind das dann wieder Bemessungsgrenzen welche von irgendwelchen Politikern quasi willkürlich festgelegt werden und die schon absehbar riesige Rentenlücke für Menschen in meinem Alter nicht wird decken können.
Jetzt kenne ich keine gute Statistik der ich vertrauen würde, weiß also nicht wie repräsentation das ist, aber an diese Personen muss ich bei solchen Threads immer denken. Und daran wie sehr mein Job mit Vollzeitarbeit mein Leben bestimmt und wie wenig Energie für Freizeit mir am Ende noch übrig bleibt, außer in meinen 4 Wochen Urlaub pro Jahr.
Natürlich bei einer gewaltigen Steuerlast die einfach nicht mehr feierlich ist. Selbst wenn mein AG mal bereit ist den Lohn zu erhöhen kommt netto davon bei mir kaum noch etwas an, das hat eher symbolischen Charakter im Sinne von Wertschätzung für meine Arbeit.
Und das fühlt sich dann schon ziemlich mies ist, schließlich kostet es, zumindest mich, dann doch einiges an Selbstdisziplin mich jeden Morgen früh aus dem Bett zu bewegen und wieder meine 9+ Stunden Leistung zu bringen.
Hart arbeitende, vollzeit beschäftigte Menschen könnten hier kaum viel schreiben, außer höchstens abends. Selbst wenn man im Büro richtig ranklotzt, könnte man - außer in Pausenzeiten - kaum hier schreiben. Geht natürlich bei Jobs mit wenig Arbeitsanfall und einer schlafenden IT, die das nicht unterbindet.
Was diese Form des Betrugs Arbeitgeber kostet, ist nicht ohne.
Es gibt in den USA privat betriebene Gefängnisse, die daran interessiert sind, dass die Gefängnisse stets voll ausgelastet sind, um so höhere Gewinne zu erzielen. Die betreibenden Unternehmen sind auch an der Börse.
Sinnvoll ist dieses System überhaupt nicht für die Gesellschaft. Auch nicht kostengünstig.
Wie kannst du das propagieren, wenn du selbst in deinem Beitrag nahe legst, dass Arbeitslose zu Straftaten veranlasst werden, weil sie vom Staat nicht aufgefangen werden?
Und würdest du mit den oben genannten Personen tauschen wollen? Falls nein, wieso nicht?
Und wow, 4 Wochen sind wirklich sehr wenig, wie kommts? Da kann ich deinen Frust verstehen. Ich hab 6 Wochen Urlaub + 24/31.12.
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