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Sonnenwind
Gast
Hallo Leute, ich bin leidenschaftlicher Sportschütze und muss mich oft in der breiten Bevölkerung dafür rechtfertigen. Ich betreibe Schießsport weil es mir Spass macht. Man muss verantwortungsvoll sowie körperlich und geistig fit sein. Eines vorweg: Nein, ich brauche meine Waffen nicht als Sch....verlängerung! Beruflich trage ich auch eine Waffe, nur hat das berufl. Schießen ganz und gar nichts mit dem Sportschießen zu tun. Mir wurden dadurch das ich Waffen besitze, einige meiner Grundrechte genommen. Wir werden in den Medien oft als Waffennarren bezeichnet, dabei hat die Waffe an sich nicht die größte Bedeutung im Sport, sondern das Ergebnis. Es ist richtig das in der jüngsten Vergangenheit einiges mit "legalen Waffen" passiert ist. Dennoch war es in vielen Fällen so, dass diese Leute keine Waffen besitzen durften (Fehler der Waffenbehörde) oder nicht gem. den gesetzlichen Vorschriften damit umgingen. Alles in Allem, befinden sich in Deutschland ca. 20 Millionen legale Waffen im Privatbesitz. Dagegen stehen eben so viele illegale Waffen in Deutschland. Straftaten die mit legalen Waffen begangen werden, belaufen sich im Gesamtergebnis verschwindent gering.
Also, mich würde wirklich interessieren was ihr über das Sportschießen denkt? Ich bitte aber darum sachlich zu bleiben, da es gerade bei diesem Thema oft zu unschönen Ausbrüchen kommt!
Gruß, Martin
Die Waffe an sich ist tatsächlich nicht sehr bedeutsam - aber eben das Ergebnis, das sehr nachhaltig ausfallen kann.
Denn das Ergebnis ist eine primitive Form der Macht - und es ist meiner Ansicht nach durchaus das Recht eines jeden Menschen, sich dieser Macht zu bedienen wenn es notwendig ist.
Man könnte sich natürlich fragen, in welcher Not sich ein Sportschütze befinden mag, durch die er sich genötigt sieht die Anwendung dieses Machtmittels zu trainieren - aber da sollten sich lieber Psychologen mit beschäftigen und nicht ein Typ wie ich, der schon in frühster Jugend den Colt sehr tief getragen hat, damit das Ziehen der Waffe in einer flinken, fließenden Bewegung stattfinden konnte und der später mit verbundenen Augen sein G3 und die P1 auseinander nehmen, reinigen und wieder zusammenzusetzen gelernt hat - und richtig schnell und gut dabei war..... ebenso gut wie beim Schießen, selbst mit dem MG.
Aber ganz früher, da trug ich einen Sheriffstern und den Hut tief im Gesicht und bei der Marine gehörte das zur Ausbildung und die Menschen die diese Ausbildung absolvierten, taten dies im Dienste unserer Nation mit dem klaren Auftrag diese primitive Form der Macht im Notfall anzuwenden, um Schaden abzuwenden von den Mitgliedern unserer Gemeinschaft, den Deutschen.
Waffen sind nun mal ein Teil unserer Wirklichkeit und es ist gut das es einen autorisierten Personenkreis gibt, der mit solchen Instrumenten umgehen kann.
Und es ist genau so gut, dass es dem Großteil unserer Bevölkerung nicht gestattet ist einen Ballermann mit sich zu führen.
Was es nun tatsächlich rechtfertigt, dass Sportschützen zu diesem autorisierten Personenkreis gezählt werden, entzieht sich meiner Kenntnis und interessiert mich auch nicht weiter.
Was soll man schon von Sportschützen halten?
Ich denke es ist völlig gleichgültig ob jemand seine Zeit damit verplempert Kreuzworträtsel zu lösen oder Tischtennis zu spielen, irgendwelche Ballerspiele am PC zu spielen oder am Schießstand irgendwelche Papierscheiben zu zerfetzen - es ist in jedem Fall ein spannender Zeitvertreib, der den Akteur auf verschiedenen Ebenen fordert und es ihm ermöglicht sein Können zu perfektionieren, dadurch Erfolge zu erzielen die ihn aufbauen und damit sein Selbstwertgefühl zu untermauern.
Ist doch nett..... und bevor die Leute aus Frust ihre Abende damit verbringen sich vor dem Fernseher zu besaufen oder über Friedhöfe zu hüpfen und Grabsteine zu schände, sollen sie doch lieber Löcher in die Luft ballern und Glücklich dabei sein.