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Euer Bester Freund stirbt in 1-2Wochen!

Nastra

Mitglied
Hey;
habe zwar immer auf vieles eine Antwort, u kann eigentlich immer gute Tipps geben!
Nur da weis ich selbst keine Antwort, was ich sagen soll. einer meiner Besten Freunde liegt im Krankenhaus, war zusammen gebrochen, Krankenwagen gerufen, liegt seit Wochen im Krankenhaus. Und vor 2 tagen erfuhr ich, von seiner Schwester, das er nur noch wohl 1-2 Wochen zu Leben hat. Leber kaputt u Lungenkrebs im Endstadium. Mich wundert es, das es vorher nie aufgefallen ist. Er hatte nie was gesagt zu keinem, auch nicht zur Familie. die Ärzte haben ihm bisher auch nicht gesagt das er sterben wird.
Jetzt weis ich nicht wie soll ich mich bei den letzten Besuchen verhalten, die Familie möchte nicht das er weis, das er sterben wird. Es ist schwer ihn zu besuchen u zu sagen alles wird wieder gut, obwohl man weis, das er sterben wird.
Was wären da am Besten die letzten Worte, ohne es zu sagen das er merkt, das man weis das er sterben wird.
Er war für mich wie ein kleiner Bruder, u es schmerzt sehr ihn liegen zu sehen.
Wenn Gefühle u schmerz nicht so mit spielen würden, wüste ich es, nur so kann ich nicht klar denken.
Wir kennen uns seit 18.Jahren u wahren immer für einander da.
Egal was für ein scheiß er gemacht hat, ich habe immer meine Hand über ihn gehalten, nur jetzt kann ich es nicht mehr.
Weis jemand was ich da sagen kann, ich bitte sehr um hilfreiche Antworten, keine fragen, nur Antworten die helfen können. Mir läuft die Zeit weg, denn jeder 'Tag kann der letzte sein!
Ich bedanke mich jetzt schon mal im voraus, für die hilf reichenden Antworten!
MGf
Nastra
 

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Nikolaus Myra

Aktives Mitglied
Die Abrahamswahrheit

Nicht lügen und nicht die Wahrheit sagen und dennoch ehrlich sein.

Über die besten Erinnerungen reden und euch beide zum Lächeln bringen. Den Tod gar nicht berühren. Ein Lächeln im größten Schmerz ist das einzige Wunder, dass den Tod im Sterben besiegt.
 
G

Gelöscht 48613

Gast
Warum (!?) lassen ihn die Aerzte im Unklaren? Es ist sein Recht zu erfahren, wie es um seinen Gesundheitszustand aussieht. Oder ist er nicht mehr zurechnungsfaehig oder nicht mehr bei Bewusstsein?

Lungenkrebs... in diesem Alter...?
 

pecky-sue

Aktives Mitglied
Ich sehe es wie Fadeaway, es ist sein Recht dies zu erfahren. Es ist sein Leben.
Es gibt für mich nichts Schlimmeres, alle wissen das ich sterben müßte, nur ich weiß es nicht. Völlig unvorbereitet auf den Tod. Kein schönes Gefühl.
Und überhaupt, was ist das für ein Arzt. Ich gehe mal davon aus das dein Freund volljährig ist.
Eigentlich dürfen die Ärzte das noch nicht mal den Eltern sagen, solange dein Freund bei Bewußtsein ist. Sondern nur deinem Freund.
Sehr komisch.
 
P

Phelia

Gast
Menschen wissen/ahnen sehr oft, dass sie sterben müssen. Vielleicht ist er gar nicht unwissend. Sei einfach da. Gehe hin, verbringt Zeit. Das ist das wichtigste. Mehr gibt es nicht zu tun.
 
A

annakarina

Gast
Frag ihn, ob er und worüber er reden möchte. Und folge ihm darin dann - geh SEINEN Weg ein Stück mit, er wird ihn dir zeigen.
Sei still umarmt - es ist eine sehr, sehr schwere Situation und ich wünsche dir von Herzen ganz viel Kraft.
 

kiablue

Aktives Mitglied
Also, ich finde es auch sehr schrecklich, dass er da im Unklaren gelassen werden soll. Er sieht seine Leute, die ihm wichtig sind, aber er darf sich nicht bewusst verabschieden? Außerdem merkt er doch, wie komisch die Leute plötzlich alle sind.

Und ja, ich denke auch, es ist gut möglich, dass er es sehr wohl weiß. Und vielleicht denkt er seinerseits, dass er mit niemandem darüber reden darf, obwohl er das doch gerne wollen würde.

Wenn Du hin gehst, lass ihn einfach zu. Schau doch erst mal, wie er drauf ist und was er zu sagen hat. Entscheide nichts im Vorfeld, das ist nicht planbar. Ich denke, auch wenn man ihm sagt, wie toll er doch ist/war, er merkt, es ist etwas anders und schrecklich, wenn dann keiner sagt, was los ist. Dieses gegenseitige falsche Beschützen ist so unendlich Kräfte zehrend und so viel verschwendete Energie, diese sollte man doch lieber in Liebe und Trauer und Gespräche stecken, die man sich noch wünscht. Erzähl einem Hungrigen was von der Sonne. Er fühlt sich völlig unverstanden. Soll er mit so einem Gefühl in eine andere Welt gehen? Und wie geht es DIR dann später damit? Tue alles, damit bei Dir nicht immer der Satz dann herumspringt "...hätte ich doch...". Denn DU musst damit weiter leben.

liebe Grüße, kiablue
 
D

dirk k

Gast
das wäre bei mir mein großes patenkind (47).

mutter absolut gerecht, vater eiskalter geschäftsmann.
sie stand immer zwischen beiden welten doch für mich ist sie mensch.

ich würde ihr sagen:
du hast eine tolle ausstrahlung.
danke für deine gerechtigkeit und für deine menschlichkeit.
 

weidebirke

Sehr aktives Mitglied
Mich wundert auch, dass die Ärzte so etwas mitmachen. Das ist ja völlig unsinnig, auch im Sinne therapeutischer Zusammenarbeit.

Ich würde so etwas nicht unterstützen.
 

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