Ich leide unter einer posttraumatischen Belastungsstörung.
Ich bin auch im Club, kPTBS.
Zwei Therapien in meinem Leben waren sehr gut, zwei waren nicht zielführend
Das übliche Problem. Viele bieten zwar Therapie dafür an, doch Kenntnisse und Empathiefähigkeit sind nicht ausreichend.
Nur wenige Therapeuten sind tatsächlich geeignet und können einen weiterbringen.
Antidepressiva möchte ich nicht nehmen. Ich will mich nicht zudröhnen - es soll so möglich sein, am Leben teilzuhaben.
Den Punkt verstehe ich gar nicht. Mein Leidensdruck war so groß, ich war bereit alles zu probieren.
Zuerst gab es unschöne Erfahrungen mit unpassenden Medikamenten, da war ich tatsächlich zugedröhnt.
Da durch Autoimmunerkrankungen bei mir auch ein Schmerzgeschehen eine Rolle spielt, fand in einer Rehaklinik eine intensive Diagnostik und Medikamentenauswahl statt. Sie fragten, ob ich mich trotz der bisherigen Erfahrungen auf diesen Versuch einlassen kann, ein AD, welches auf das Schmerzzentrum wirkt (Duloxetin).
Natürlich versuchte ich es. Und: voller Erfolg. Klarer als vorher, und:
Ja, es gibt auch positive Dinge. Aber mein Gehirn ist so konzipiert durch die PTBS, dass es diese eben nicht sehen kann oder will. Es geht einfach nicht
Phasenweise konnte ich das, dann, in depressiven Phasen, nicht.
Jetzt kann ich das wieder ganz gut.
Und somit muss ich für immer unter meiner Unnahbarkeit, gewollten Einsamkeit, Depression, Selbsthass uvm leiden.
Nein. Du hast Dich vielleicht dafür entschieden, aber Du musst das nicht. Es wird vermutlich nicht die tolle Dauerpartystimmung aufkommen, aber so einiges kannst Du erreichen. Wenn Du es zulassen kannst, Dich auf Therapien einlassen und Widerstände überwinden kannst.
Was hat so ein Leben für einen Sinn? KEINEN.
Das mit dem Sinn ist so ein Ding.
Gibt es diesen Sinn des Lebens überhaupt? Die Jagd danach macht so viele Menschen unglücklich. Lebe Dein Leben, so gut es kannst. Versuche Dir ein gutes Umfeld zu erschaffen, Dein Leben soweit möglich so zu gestalten, wie es für Dich gut ist.
ich habe bisher hin und wieder citalopram genommen, was ich zum testen vom psychiater erhalten habe. aber ich habe es eben nicht durchgängig genommen
Ich würde nicht nur den Psychister wechseln, sondern selbst ein wenig über die eibschlögigen Medikamente, Wirkstoffgruppen und deren Einsatzgebiete nachlesen.
Wenn Du ein AD mal nimmst und mal nicht, welchen Sinn versprichst Du Dir davon?
Was möchtest Du damit erreichen?