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Es ist Zeit für etwas Neues...

Ja, natürlich bringt es mich zum Nachdenken, warum es immer wieder geschieht....
Wie hast du die Probezeiten jeweils erlebt?

Gab es Anzeichen, dass es auf eine arbeitgeberseitige Kündigung rauslaufen könnte?

Hattest eventuell auch du darüber nachgedacht, Jobs in der Probezeit zu beenden? Falls ja, hattest du dich anderweitig beworben oder bist du passiv geblieben?
 
A

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Re: Es ist Zeit für etwas Neues...
Ein Job der Spaß macht? Kann ich nicht machen ohne fehlendes Abi und Studium. Dazu fehlen mir Zeit und Geld.

Wenn du keinerlei Interesse an den Aufgaben hast, für die du dich ja selbst beworben hast, und dir jegliche Affinität zu den geforderten Tätigkeiten fehlt, ist es ja kein Wunder, wenn du halbherzig arbeitest, die geforderte Sorgfalt und Präzision nicht einbringst und dich nicht auf die Ziele fokussieren kannst.

So stellt ein Arbeitgeber eben nach wenigen Wochen fest, dass du nicht die richtige Person für den Job bist und dass da auch weitere Trainings keine Abhilfe schaffen werden. Fachkenntnisse kann man sich mit ein bisschen Engagement aneignen. Die richtige Einstellung muss aber bereits vorhanden sein. Daran wird es wohl immer wieder bei dir scheitern.
 
Beständigkeit ist bei mir irgendwie nicht... Warum auch immer. Ich möchte das ändern.

Ich muss mich ja auch finanziell eigenständig versorgen können als Mutter von zwei Kindern... Lass mal was passieren...

So geht es nicht mehr weiter. Ich möchte das so nicht mehr.

Wer hat Ideen und Tipps, was ich tun und verändern könnte um diese Spirale zu durchbrechen?

Weiter so??? NEIN.

Wie ändert man Unbeständiges in Beständiges ? Konsequenz ?

Finanzielle Versorgung eigenständig - bedeutet für Dich sicher etwas anderes , als für andere, das wertet doch jeder Mensch selbst.
Was bedeutet es aber in Deinem Falle genau ???

Also ich lebe alleine , mache einen 8 to fife Job und dann geht für mich die Arbeit meist er richtig los, warum , weil ich mir den Tag damit fülle , also eine persönliche Entscheidung , aber das geht nur weil ich keine Kinder habe.
Hätte ich Kinder, wäre der Alltag ja ein völlig anderer - bedeutet also da kann ich mich gar nicht mehr nur nach mir selbst richten, sondern mich beschliche ebenfalls die Sorge , Lass mal es passieren ....

Für mich liegt das Problem auch nicht an dem Job , den Du machst oder daran was Du gelernt hast oder wo Du mit Halbwissen aufwartest, nicht an der KI oder Sonstigem, nicht an der Gesellschaft oder an dem System das die Gesellschaft befürwortet, sondern es liegt an der Tatsache, dass Du versuchst Dich da irgendwo einzuordnen und merkst es passt nicht, hier nicht, da nicht, dort nicht und Du versuchst nun einen Standpunkt für Dich
zu finden , den Du leben kannst, für die nächsten 10 oder 15 Jahre , bis die Kinder groß sind.

Was gibt es denn so in dem System - den Job den Du für jemanden machst - der Dich dafür bezahlt.

Es gibt aber auch die Selbstständigkeit, wo Du etwas machst, wo Du praktisch in die eigene Tasche arbeitest.

Aber wie kann es sein, das Du wenn Du das System als solches derart kritisierst , dass Du es menschenfeindlich nennst - wo ich Dir im Übrigen voll zustimme - eine Grauzone findest - die nicht mensnchenfeidlich ist ???
Etwas wo Du sagst , das gefällt mir toll, ist Dir nicht klar , dass es da nix gibt ?

Das alles was Du machst, nur ein Kompromiss sein kann ? Keine Erfüllung ?

Dann ist ja die Frage noch nicht geklärt - was machst Du in der Zukunft - da wäre es wichtig zu wissen, wieviel Geld brauchst Du denn für Dich und die Kinds ohne zu denken ....wenn mal was passiert ( monetär gesehen ) , weil Du Sorge hast, zu wenig zu verdienen ?

  • Mittelschicht: Eine vierköpfige Familie gilt statistisch als Mittelschicht, wenn ihr bedarfsgewichtetes Nettoeinkommen zwischen ca. 3.300 und 8.100 Euro im Monat liegt.
  • Wohlhabend/Reich: Zu den oberen 10 Prozent der Haushalte zählen Familien ab einem monatlichen Nettoeinkommen von etwa 8.600 Euro aufwärts.
  • Alleinerziehende: Das Durchschnittseinkommen und die verfügbaren Mittel liegen bei Alleinerziehenden mit zwei Kindern oftmals deutlich niedriger und bewegen sich statistisch häufig im Bereich zwischen 2.000 und 3.000 Euro netto (inklusive Unterhalt und staatlichen Leistungen).
Da ist ja zwischen wir überleben mit Bürgergeld und zwischen wir haben 10.000 jeden Monat ein himmelweiter Unterschied.

Aber es ist ja nun einmal so, wenn Du einen Job hast , wo Du 10.000 netto im Monat verdienen willst,
dann gibt es doch Voraussetzungen zu erfüllen , ich rede jetzt nicht von Jobs , die von Freunden für Freunde generiert werden - wie der Job des Handyakkusaufladers , der mit 5000 Dollar monatlich dem guten Schulfreund des Rappers angeboten wird , der am Erfolg des Freundes teilhaben darf,
sondern ich rede davon, was Du selbst auf die Beine stellen kannst -ohne Vitamin B
mit Deiner Qualifikation und Deiner Kompetenz.

Was dann aber auch der Beständigkeit unterliegt, dass es nicht nach 2 oder 5 Jahren wieder wegbricht....sondern bleibt .


Wenn Du ne Million fest anlegst kriegst Du so 4,5% Zinsen , das wären 45 .000 im Jahr .....
dann 3 Mal Krankenversicherung , Miete , Lebenshaltungskosten ....Steuer .etc .

das wird eng - oder ?

Besser also 2 Millionen anlegen .....nur so ein Gedankenspiel - wären dann 90.000 Zinsen ....im Jahr ....aber hast Du 2 Millionen , die Du grade nicht brauchst ?

Was also machen , ich denke, das ist gar nicht so einfach.....und da spielen dann viele Faktoren mit rein, die man im Einzelnen genauer beleuchten muss .

Wo ist da die Einordnung von Dir und den Kids in Deinem Kopf ?
Glücklich als Wohnwagenbande in einem Trailerpark leben ?
Glücklich als Besitzerin von xyz mit Priorität Verdienst ?
Glücklich als eine von vielen , die sich auch umorientieren muss , weil mal was wegbricht ?

Versteh mich nicht falsch, aber wo siehst Du Dich und Deine Kids da ?

auch Menschen , die viel Geld haben, begehen Suizid, ist also für die kein Garant für Glück, wenn Geld da ist.
Wie ist es bei Dir /Euch ?

Für mich sprichst Du aus der Sorge, nicht genug zu haben, wobei das ja erst mal nicht um Dich geht, sondern um die Tatsache, dass Du unzufrieden bist, ganz unabhängig von Deiner beruflichen Kompetenz.
Dann hättest Du aber auch schreiben können "Suche Job wo ich mindestens yxz verdiene ....."

oder ?
 
@StarkeFrau86
Moin,
1. Du schreibst von Ängsten, es ist völlig normal das man bei neuen Aufgaben etc. unsicherer und ängstlicher ist. Normalerweise vergehen diese recht schnell wieder, wenn wir erste Erfahrungen im Neuen gesammelt haben. Bleiben Unsicherheit und Ängste allerdings bestehen, würde ich dieses psychologisch abklären lassen. Angststörungen können sehr belastend gerade im Beruflichen Kontext sein und vielleicht auch gewisse Verhaltensweisen erklären...

Außerdem sind die persönlichen Rahmenbedingungen entscheident: Wie viele Stunden in der Woche kann ich arbeiten ? Wie ist die finanzielle Situation, kann ich mir eine Ausbildung überhaupt leisten ?
Bin ich mobil oder eben nicht ? Habe ich ein Netzwerk welche mich in akute Sitatonen, z.B. Krankheit der Kinder, kurzfristig unterstützen kann, Familie Partner etc. usw.

Lange Rede kurzer Sinn eine pauschale Antwort auf deine Frage gibt es nicht.

Umso mehr Informationen die du teilst um so zielgerichteter kann man dir helfen, allerdings umso gläsener wirst du....

Wenn du magst kannst du auch gerne mal eine PN schreiben
 

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