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Es ist Zeit für etwas Neues...

Du nennst dich 'Starke Frau', beschreibst dich aber als Persönlichkeit, die keinen Druck (zeitliche Vorgaben oder die Erwartung präzise zu arbeiten) aushalten kann.

Kann es sein, dass du deine Fähigkeiten und Belastbarkeit völlig falsch einschätzt? Zumindest kommt es so rüber, da du auch andere Berufe, in denen du nie gearbeitet hast, romantisierst und eine eigene Vorstellung davon hast, die wahrscheinlich gar nicht der Realität entspricht.

Sinnvoll wäre es wohl, mal einen professionellen Coach zu treffen, mit dem du aufarbeitest, was bisher schief gelaufen ist, wie du daran arbeiten kannst und was du eventuell in deiner Einstellung ändern solltest.

Zum Thema 'Texten und Dichten' - das ist ein feines Hobby oder etwas, was die reich verheiratete Hausfrau machen kann, die kein eigenes Einkommen generieren muss.

Profi-Texter haben sehr viel Druck und müssen die Kundenwünsche erfüllen. Da muss man sich auch mit Themen und Stilrichtungen befassen, die nicht der eigenen Vorstellung entsprechen. Auch hier hast du eine sehr verklärte Wahrnehmung.
 
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Re: Es ist Zeit für etwas Neues...
Und das ist so irre, dass sich der Mensch selbst einen Arbeitsmarkt geschaffen hat, der Menschen aussortiert, unter Druck setzt, verarmen lässt, gesundheitliche Schäden davon tragen lässt und der menschenfeindliche Strukturen aufweist.

Aber alle machen mit und verteidigen dies sogar noch. Irre.

Runter vom Arbeitsmarkt fällt man so schnell und leicht, so oft kann man sich gar nicht umschauen.
Ich bevorzuge den Arbeitsmarkt hier als das Leben, was ich aus meinem Heimatland kenne. Denn ich arbeite lieber für einen Arbeitgeber (der natürlich auch etwas von mir erwartet) und werde bezahlt als jedes Jahr mehrere Hektar Land anbauen zu müssen, um zu überleben. Denn wenn die Ernte schlecht ausfällt, dann hast du ganz einfach mal Pech. Das Gras ist woanders nur grüner, weil sich jemand drum kümmert.
 
Und das ist so irre, dass sich der Mensch selbst einen Arbeitsmarkt geschaffen hat, der Menschen aussortiert, unter Druck setzt, verarmen lässt, gesundheitliche Schäden davon tragen lässt und der menschenfeindliche Strukturen aufweist.

Aber alle machen mit und verteidigen dies sogar noch. Irre.
So ein pauschales Lamento bringt dich doch nicht weiter.
Ich zB habe etwas studiert was mir liegt und arbeite in einem Job, der mir Spaß macht und auch genügend Geld einbringt. Da ist gar nichts "irre".
 
Runter vom Arbeitsmarkt fällt man so schnell und leicht, so oft kann man sich gar nicht umschauen.
Vorweg: Da ich in etwa die gleiche Ausbildung/ Tätigkeitsbereiche etc. hatte, wie du, erlaube ich mir etwas deutlichere Worte, als ich das sonst machen würde.

Stichwort "umschauen" bzw. vorausschauen":
Mein Eindruck ist, dass du weder das Eine noch das Andere machst. Weder während du in einem Beschäftigungsverhältnis bist, noch danach.

Sinngemäß "Hauptsache ich habe erstmal was....". Du denkst jobmäßig nicht weiter, als jobmäßig zur nächsten "Weggabelung".

Mit zunehmendem Alter wird das tendenziell noch schwieriger werden.

Es müsste dir doch eigentlich zu denken geben, dass dir das relativ häufig passiert....?
 
Vorweg: Da ich in etwa die gleiche Ausbildung/ Tätigkeitsbereiche etc. hatte, wie du, erlaube ich mir etwas deutlichere Worte, als ich das sonst machen würde.

Stichwort "umschauen" bzw. vorausschauen":
Mein Eindruck ist, dass du weder das Eine noch das Andere machst. Weder während du in einem Beschäftigungsverhältnis bist, noch danach.

Sinngemäß "Hauptsache ich habe erstmal was....". Du denkst jobmäßig nicht weiter, als jobmäßig zur nächsten "Weggabelung".

Mit zunehmendem Alter wird das tendenziell noch schwieriger werden.

Es müsste dir doch eigentlich zu denken geben, dass dir das relativ häufig passiert....?
Ich überlege schon sehr viel während und zwischen den Jobs, jedoch fehlen mir irgendwie greifbare Lösungsansätze.

Ja, natürlich bringt es mich zum Nachdenken, warum es immer wieder geschieht....
Mal bin ich zu langsam, mal zu viele Fehler, mal reicht das Wissen nicht, mal liegt es am nicht Zurechtkommen mit den Kollegen, mal zu forsch und eigeninitiativ, mal zu unselbständig, die Kleidung und Schminke, usw.

Eigentlich ist es überall immer was Anderes. Was ich in den letzten Jahren alles schon gehört habe... Kein Mensch ist perfekt und hat/macht Fehler.

Aber den Ursprungspferdefuß habe ich bis heute nicht ausfindig machen können. Ist es vielleicht eher eine Angststörung, die mir im Weg steht?....
 
Ich überlege schon sehr viel während und zwischen den Jobs, jedoch fehlen mir irgendwie greifbare Lösungsansätze.

Ja, natürlich bringt es mich zum Nachdenken, warum es immer wieder geschieht....
Mal bin ich zu langsam, mal zu viele Fehler, mal reicht das Wissen nicht, mal liegt es am nicht Zurechtkommen mit den Kollegen, mal zu forsch und eigeninitiativ, mal zu unselbständig, die Kleidung und Schminke, usw.

Eigentlich ist es überall immer was Anderes. Was ich in den letzten Jahren alles schon gehört habe... Kein Mensch ist perfekt und hat/macht Fehler.

Aber den Ursprungspferdefuß habe ich bis heute nicht ausfindig machen können. Ist es vielleicht eher eine Angststörung, die mir im Weg steht?....

Klar, niemand ist perfekt. Wenn dir aber mehrfach vorgeworfen wurde, zu langsam zu arbeiten und zu viele Fehler zu machen, solltest du vielleicht doch deine Eignung für die Jobs überprüfen.

Blöde Kollegen kann man immer mal haben, das stimmt. Aber normalerweise macht man einfach seinen Job, man muss die Kollegen ja nicht privat toll finden.

Kleidung und Make-up sind ja nun wirklich überhaupt kein Argument, warum du einen Job verlieren könntest. Es versteht sich von selbst, dass man sich dem Job angemessen kleidet. Wie kann man da etwas falsch machen?

Eine Angststörung??? Wer hat die diagnostiziert?
 
Ein Job der Spaß macht? Kann ich nicht machen ohne fehlendes Abi und Studium. Dazu fehlen mir Zeit und Geld.
Ich habe auch kein Studium und trotzdem einen Job der Spaß macht.

Eigentlich haben mir fast alle meine Jobs Spaß gemacht und ich war meistens sehr lange, also mehrere Jahre, dort.

Im aktuellen Job habe ich nächstes Jahr 10jähriges Jubiläum.

Aufgaben, die nicht zu meinem erlernten Job gehören oder gehörten, die habe ich eigentlich immer als spannende Herausforderung gesehen und es einfach probiert, auch wenn mir manchmal keiner zeigen konnte, wie es richtig geht.

Dann wurde es gerade interessant.

Vielleicht wäre es für Dich ganz gut in einem kleineren Unternehmen mit unterschiedlichen Aufgaben zu arbeiten, damit es abwechslungsreich bleibt und nicht so viele reinreden.
Allerdings müsstest Du dann auch bereit sein, die ganze Verantwortung für Deine Aufgaben zu übernehmen und ohne viele Rückfragen zu arbeiten. Jedenfalls nach einer Weile.

Nicht jeder ist für die Arbeit in größeren Unternehmen geschaffen.

Ich zum Beispiel nicht.

Vielleicht wäre es auch gut zu überlegen, was Du möchtest und was nicht und das auch im Vorstellungsgespräch zu kommunizieren.
 
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