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Erwachsene Tochter will keinen Kontakt

Ich finde man muß nicht immer die große Psycho-Kiste aufmachen, wenn jemand andere Bedürfnisse hat wie man selber. Darum gehts doch überhaupt in Beziehungen , und dann findet man vielleicht Kompromisse. Ich höre, daß deine Tochter etwas mehr Abstand zu dir will, und dies würde ich ernst nehmen, und vielleicht schauen, was ich dann mit der Zeit anderweitig machen könnte, also du!
Das ist hier immer mal wieder Thema, daß auch erwachsene Kinder sich nochmal mehr abnabeln wollen, und es gibt auch Mütter die das wollen. 4x im Jahr ist zwar nicht so oft, aber so scheint es für die Tochter wohl zu passen, oder?
Stimmt. Wenn dann noch alle 4 Wochen ein viertelstündiges Telefonat drin wäre, wäre ich zufrieden.
 
Ich kann meiner Tochter nicht auf Insta folgen, da nur zugelassene Freunde auf ihren Account schauen können. Als ich sie mal fragte, ob sie mich als "Freund" dort akzeptieren könne, bekam ich nur einen bösen Blick.

Aber andere Verwandte und sogar Bekannte folgen ihr ja offenbar. Irgendetwas scheint bei euch im Argen zu liegen. Vielleicht fühlt sie sich von dir vereinnahmt, bedrängt, keine Ahnung?

Mich würde das auch sehr treffen, wenn ich wüsste, andere aus der Familie haben Zugang zu Infos über meine Tochter, die sie mir verwehrt.

Ich glaube, ich würde versuchen, ihr das genau so im persönlichen Gespräch zu sagen. Sag ihr, dass du nicht weißt, warum sie so zu dir ist, dass du es aber respektierst, wenn sie weniger Kontakt möchte. Dass du jetzt Abstand hältst, bis sie von sich aus Kontakt will. Erzwingen kannst du es ja sowieso nicht.
 
Hallo TE, guten Abend,

ich habe selbst keine Kinder kann also nur allgemein Sprüche sagen die mir so einfallen. Die Dankbarkeit der Kinder kommt automatisch irgendwann, kann auch sehr spät sein nach dem 40 Lebensjahr sogar. Darauf warten macht einen nur unglücklich. Weil die Zeit verrinnt eh. Das einerseits. Und andererseits möchte man natürlich wissen ob man was falsch gemacht hat, das kann ich verstehen. Aber manchmal brauchen Kinder auch einfach Abstand und kommen von selbst wieder an. Das allgemein unabhängig von Eurem Fall weil ich kann da nicht mitreden. Hab selbst keine Kinder 😉. Meine Eltern mussten auch sehr lange warten bis sie irgendwas positives von den Kindern überhaupt gesagt bekommen haben im Erwachsenenalter. Meistens immer nur Kritik.
 
Ich bin ja nicht bei Instagram. Will ich auch gar nicht sein

Kann mich da nicht wirklich reinversetzen. Ich hätte, wenn Imstagram in meinen jungen Jahren ein Thema gewesen wären, bestimmt nicht gewollt, dass mir meine Eltern da folgen könnten.

Welche Verwandten sind da denn im. Vertrauen? Wer darf denn auf Instagram folgen?

Das ist mir alles sowieso suspekt.


.
 
Man kann ja Dinge ansprechen, aber erzwingen lässt sich nix!
Ich würde von dem was dich zufrieden macht noch etwas in Richtung Tochterwunsch eingehen.
Ich würde sie nach ihren Wünschen fragen. Oft denken Eltern die Kinder sind zu irgendwas verpflichtet, daß sind sie aber nicht, und Druck macht keinen Spaß. Vielleicht solltest du dir überlegen, was euch beiden zusammen wirklich Freude machen könnte, was ihr Schönes miteinander teilen könntet, sowas verbindet.
 
Eins muss ich erwähnen:
Meine Tochter war früher schon leicht aggressiv zu mir, wenn sie mit ihrem Vater Probleme hatte. Dann ließ sie regelmäßig ihren Frust an mir ab.
Naja, sie will ja nun überhaupt keinen Frust mehr bei dir ablassen.

Ihr habt zwar erst seit 7 Wochen keinen Kontakt mehr, aber wenn man es genau nimmt, hält sie dich seit 6 Jahren möglichst auf Abstand.

Bei euch lag also schon Jahre vorher etwas im Argen.

Etwas was ihr beide nie zusammen klären und aufarbeiten konntet.
Warum auch immer…

Sie hat sich wohl als Kind und junge Frau nicht richtig von dir gesehen und verstanden gefühlt. Deshalb die Aussage von ihr:“du würdest dich nicht für ihr Leben interessieren“

Vielleicht hat ihr die Liebe und Sicherheit zu ihrem Mann die Stärke gegeben, um den Kontakt zwischen euch möglichst auf Sparflamme zu halten?
Aus einer früheren Enttäuschung entstanden in ihrer Kindheit oder Jugend?

Manche Kinder erfahren auch ein Trauma durch die Scheidung der Eltern, weil sie die ganzen Streitigkeiten abbekommen, Stellung beziehen sollen, zu früh zu viel Verantwortung übernehmen müssen, schlichten und trösten sollen…
Oder das Gefühl haben, sie müssten diese Dinge übernehmen, damit die Mama oder der Papa wieder glücklich ist…

Auch daran kann es liegen.

Kinder erleben eine Scheidung anders als die Eltern.

Wie war das bei euch?
 
Sehr geehrte Steppenwölfin,

da ich zur Zeit selbst keine Kinder habe weiß ich es nicht besser. Aber die Betonung von was ich sagen wollte, und das wohlgemerkt allgemein, konkret vom Fall werde ich nicht schlau, wie gesagt habe gerade keine Kinder, liegt darauf, dass das Kind zum "einzigen" Zentrum zu machen, einen warten lassen kann auf irgendwas man hofft eine Art "Dankbarkeit" ist dass man so eine gute Verwandte oder sogar Mutter/Vater war und ist. Das warten aber einen sehr unglücklich machen kann auf etwas, was mit der Zeit sich eh ergibt. Weil manchmal ist man noch arg jung an die Eltern zu denken, will erstmal Freiheit und noch verarbeiten. Sucht Abstand.



Wenn berechtigte Sorge besteht bewegen sich ja trotzdem viele Eltern immer wieder. Aber warten auf etwas was sowieso mit der Zeit irgendwann stärker eintritt als im zu jungen Alter, macht nur traurig. Also ich wollte betonen, sich auch(aber nicht nur) andere Kraftreserven zu holen. Sonst sitzt man da und wartet und macht sich unglücklich. Während die Zeit sowieso läuft und man sich erinnern wird. Aber wenn Sorge besteht würde ich wahrscheinlich auch aktiv werden wollen. Radikal umgedreht, wenn man seine älteren Verwandten selbst pflegen würde, ich habe im Netz angelesen dass das die Angehörigen ganz schön auslaugen kann. Heißt dass man auch für die eigenen Kraftreserven sich auch woanders noch für sich Unterstützung zu holen empfohlen wird im Netz. So und das alles jetzt allgemein. Weil vom Fall versteh ich nix. Im Netz steht, wenn Angehörige ihre Verwandten selbst pflegen, benötigen sie für sich und eigene Kraftreserven ebenfalls oft mehr Aufmerksamkeit als ihnen oft zugestanden wird. Das steht so im Netz immer wieder irgendwo. Das heißt dass Angehörige von """""Problemfällen""""(Anführungsstriche) allgemein oft aus dem Blickfeld geraten. Das sind alles allgemeine Aussagen aus dem Netz. Ist jetzt klarer dass es einfach allgemeintipps sind, angelesen aus dem Netz? Und was daran nicht dumm ist? Weil wenn man die Beiträge liest, manchmal man doch merkt dass da ne Sehnsucht ist gesehen zu werden, die die Tochter momentan scheinbar nicht erfüllt. Warten macht unglücklich. Man kann aktiv sein, und auch woanders noch sich Kraft holen natürlich. Das ist doch vollkommen ok. Andere User haben hier aber noch auch eine Sorge herausgelesen. Und da schreiben ja auch viele dass man sowas auch nicht ignorieren wollen würde.
 

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